Folge 8: Tür und Tor geöffnet hat Bergbäuerin Magdalena Esterhammer
Shownotes
In dieser Podcastfolge spricht Magdalena Esterhammer offen und unverstellt über ihren Alltag als Bergbäuerin, zweifache Mutter, Ehefrau und Lebensmitteltechnologin. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen eines Lebens, das oft romantisiert wird und räumt dabei mit gängigen Klischees auf. Im Zentrum steht die harte körperliche Arbeit in den Steillagen: Mähen mit dem Motormäher an Hängen, die für viele unbezwingbar wirken, gehört für sie zur täglichen Routine. Dass ihr anfangs wenig zugetraut wurde, hat sie nicht gebremst, sondern eher angespornt. Auch als Farmfluencerin erreicht sie tausende Menschen auf Social Media und zeigt bewusst, wie viel Arbeit wirklich hinter den oft bewunderten Bildern steckt. Die idyllischen Bergwiesen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis von Disziplin, Ausdauer und täglichem Einsatz. Und wer vom Urlaub am Bergbauernhof träumt, bekommt hier einen realistischen Einblick: Im Sommer beginnt der Tag um 5 Uhr früh und endet oft erst um 22 Uhr abends.
Der Podcast erscheint 14-tägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Bist du Bäuerin oder kennst eine, die unbedingt vor das Mikrofon gehört? Dann melde dich oder nominiere eine Interviewpartnerin: redaktion.wien@bauernzeitung.at Wir freuen uns über jedes Like und wenn du keine Folge verpassen möchtest, dann aktiviere die Glocke und du wirst immer benachrichtigt, wenn eine neue Folge erscheint.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.
00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberger und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes!
00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.
00:00:19: Dafür öffnen uns die Bäueren Tür-und Tor.
00:00:22: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor auf.
00:00:28: Tür und Tor geöffnet hat uns heute.
00:00:32: Die Magdalena, alias Leni von Birchelhof und ich bin Bergbäuerin hier oben hoch über den Zillertal und freue mich, dass du mit mir gekommen seid.
00:00:40: Leni, bei dir ist die Aussicht da oben einfach unglaublich!
00:00:43: Das schöne Zillerdal sieht man hier vom Vügenberg aus.
00:00:47: ihr betreibt einen Betrieb mit Milchkühn, zwölf an der Zahl.
00:00:52: Habt ihr eine Heimilchwirtschaft?
00:00:53: So hat es wirklich ein klassischer Bergbau am Betrieb, wenn man hier ankommt ist es optisch die idyllepur.
00:00:59: und gleichzeitig weiß ich da treffe ich nicht nur auf einer Bäuerin sondern da treff' ich heute auch auf eine Lebensmitteltechnologin Die das was hier auf dem Hof passiert aus zwei verschiedenen oder mehreren Blickwinkeln betrachtet.
00:01:12: Erzähl uns einmal Was habt dich auf diesen Hof hierher verschlagen?
00:01:16: seit wann bist du da?
00:01:17: Ja, verschlagen hat mir mein Mann.
00:01:19: Weil der hat gemeint, wenn man miteinander einen Platz zum Leben wollen, dann kann ich auf seinen Hof gehen.
00:01:25: Da bin ich in den Jahr zwei Tausend und achtzehn aufverzogen.
00:01:28: Ich habe eigentlich Lebensmitteltechnologie studiert, arbeite schon immer in der Industrie.
00:01:33: Mittlerweile habe ich jetzt immer die Stunde reduziert und bin nur eine Teilzeit in der industrie.
00:01:38: aber im Max weil das was ich da anfange Mit dem habe ich indirekt weiter hinten zu tun und ich weiß wie wichtig es ist, dass man da auf die Wiesenonale schaut.
00:01:47: Dass man mit den Klären gut arbeitet.
00:01:49: Das ist das Qualitätskriterium hinten raus.
00:01:53: Als wir heute zu dir heraufgefahren sind, diesen schmalen Serpetinenweg Kurve um Kurve steil weg um Steil Weg war meine erste Frage beim Ankommen und was macht sie eigentlich im Winter da herum?
00:02:06: Und deine Antwort war ja ohne Allrad geht nix.
00:02:09: Erklären Sie mal wie ist es hier in so einem Hang auf einem Berg in einer Stalllage einen Betrieb bewirtschaften zu dürfen oder auch zu müssen?
00:02:18: Was sind die Anfordernisse für euch?
00:02:20: Also man braucht immer viel Mut.
00:02:21: Man braucht der Mut und der Zuversicht, dass man da was außerholt.
00:02:26: Und man muss einfach auch sehen, das ist, was wir hier machen, für andere zum Beispiel im Kulturlandschaftsraum ihr Freizeit.
00:02:33: Wir produzieren nicht nur für unsere Tiere sondern auch für die Landschaft.
00:02:37: Das ganze Ziel hat halt, wir leben ja auf alle mehr oder weniger vom Tourismus und von dem.
00:02:43: Und in Rom ist es einfach besonders, man muss sich darauf einlassen.
00:02:45: Man muss mit den Gegemenheiten arbeiten Und dann sieht man, wie schön das eigentlich ist.
00:02:50: Das ist ein Privileg bis jetzt in der Sonne jeden Morgen auf Wochen.
00:02:54: Also die Aussicht hier ist ja wirklich eine Frechheit, so schön es ist.
00:02:58: Weißt du das auch jeden Tag zu schätzen oder siehst du einfach auch die viele Arbeit, die hier zur Ledigen ist?
00:03:03: Nein ich weiß zu schätzen weil bei mir daheim ist viel weniger Sonne und dort sind wir ganz lang dauernd.
00:03:07: Woher kommst du?
00:03:08: Da
00:03:08: wo ich hergekommen bin vom Zillertal war es viel weniger sonn und es ist eigentlich mich gefreut dass immer wenn mir die Sonne so weckern tut sie mich nicht viel, das bin ich meistens früher wach aber dann beim Frühstück oder beim Café kommt an den Sonnen.
00:03:19: das ist auf Hause ein Wärme und das macht das Leben da besonders.
00:03:23: Darum haben wir uns heute auch schon entschieden, hier heraus zu sitzen auf deiner wunderschönen Terrasse den Blick sozusagen atmosphärisch ins Gespräch mit einzubeziehen.
00:03:32: Du bist ja eine die nicht nur den Weitblick wie hier oben genießt sondern auch die Tiefenblicke sehr schätzt.
00:03:38: Als Fahranfluencerin hast du dir einen Namen und vor allem auch Reichweite verschafft.
00:03:43: Und seit Jahr zwanzig seit Anbeginn diese Initiative das junge Landwirteinnen und Landwirten aus ihrer Praxis berichten bis du dabei und zeigst her wie Landwirtschaft gelingt.
00:03:52: Was war deine Motivation, Landwirtschaft sichtbar zu machen und das herzuzeigen was
00:03:57: du tust?
00:03:58: Ja ich kümme mich aus der klassischen Landwirtschaft raus.
00:04:01: Mein Eltern haben einen Gasthofen mit ein bisschen so Tiere gehabt früher auch wie der Großvater noch gelebt hat Und meine Freunde, meine Bekannten haben das ja gar nicht gekannt wo ich dahin gekommen bin denn dann war es immer ganz schwierig zu erklären.
00:04:13: und dann habe ich eigentlich im Jahr zwanzig in der Karrenz bei meiner Tochter angefangen Fotos zu machen ein bissel so zu erklären eigentlich für den Freundeskreis Und mit dem, dass ich dann zu den Fan-Flanzen gegangen bin.
00:04:23: Da ist das auch in die Breite gekommen und heutzutage schreibe mich anderen an.
00:04:27: Bedanken Sie Frauen, dass sie einen Mut gemacht haben!
00:04:31: Das ist Herzog und so oft mehr.
00:04:33: Das ist so nett bei dir, dass du es schon hast.
00:04:35: Was ist dir wichtig in deinen Stories?
00:04:37: Ich habe ja tatsächlich schon Stories bei dir gesehen.
00:04:40: In der einen Story zum Beispiel ist gerade ein Kälbchen entwischt, weil sie sich selbstständig macht dort auf der Weide.
00:04:47: In einer nächsten Story zeigst du wie du mit Schwerem Gerät auch Hänge gemeinsam mit deinem Ehemann Hannes bewirtschaftest.
00:04:54: Da steht nicht immer nur nettes drunter und trotzdem machst du weiter und zeig das her!
00:04:59: Was ist Dir da Wichtigheit zu zeigen?
00:05:01: Mir ist es eine Wichtigkeit zu sagen dass es Lebensfahrt ist Jo Und das vergessen ganz viele, die glauben immer es ist nur mehr intensiver und produktiver.
00:05:10: Daweil müssen wir schauen was haben wir und wie machen wir das Beste daraus?
00:05:14: Und ich würde zeigen wie vielfältig es ist und dass man als Frau recht für machen kann.
00:05:19: Weil heute bin ich bei Falsekamersalz oben schon auf der Weide wieder mit dem Motormeer gefahren und habe so abgeschleppt.
00:05:27: Ich spiele ganz konkret auf einer Situation, wo du herzeigst wie du Motor mehr fährst.
00:05:32: Also ein schweres Gerät für alle die es nicht kennen.
00:05:35: Du hast beide Hände sozusagen auf einer Lenkstange und das Gerät ist eigentlich kein einfaches, kein leichtes, keine handliches Gerät, dass man vielleicht manchmal wenn man tradierte Wertevorstellungen hat eine Frau zuordnet und trotzdem bist du mit dem unterwegs.
00:05:51: Erzähl uns einmal wieder, wie du damit umgegangen bist als da drunter vielleicht zur Kommentare gestanden sind?
00:05:55: Wie hast du keinen Mann der das erledigt?
00:05:56: Warum machst du das?
00:05:58: All diese Dinge, wie managt man dieses Unwissen und manchmal auch dieses Boshafte.
00:06:04: Ehrlicherweise muss ich sagen mein Mann ist eigentlich ganz stolz am Anruf von einer frohe, dass er es macht!
00:06:08: Und ja die Bosshafen musst du ab und zu einfach ignorieren weil sie sind in ihrer eigenen Bubble Und es ist vielleicht auch immer eine persönliche Grenkung bei denen gewesen, dass sie das beim anderen nicht zutrauen.
00:06:21: Aber ich glaube durch die Bilder mache ich viel mehr anderen Frauen Mut an Sachen zu probieren.
00:06:27: Für Janis nicht der Motor mehr, für Janis vielleicht der Rasenmeer von dem es angeschaut hat oder die Schere oder was?
00:06:32: Das man es einfach macht, immer wieder probiert und immer wieder übt!
00:06:36: Auch wenn am Anfang sagt man zur Kasse, aber heute hast du ihn nicht schenken müssen.
00:06:40: Oder wer nachgegangen ist schauen... Aber das wäre einfach, man braucht die Übung und man braucht den Mut.
00:06:46: Manche Leute, man schafft dann auch Block hin.
00:06:48: Du spielst
00:06:49: auf einem Thema an, dass man ja in einer Multigeneration im Betrieb tätig ist.
00:06:55: Du lebst hier auf diesem Hof mit deinem Schwiegervater und seiner Partnerin, mit deinen Kindern, deiner Mann... Tiern, also Katzenstreuen hierherum beziehungsweise Kühen.
00:07:06: Wie gelingt euch das Zusammenleben auf der Generationen-Ebene?
00:07:11: Wer funktioniert wie und wer braucht was?
00:07:14: Man muss jeden ein bisschen Platz lassen.
00:07:16: Und man muss oft wissen dass die Generation davor sich auch lange vor ihnen sitzt.
00:07:22: Das heißt man muss ihnen etwas lassen.
00:07:24: Zum Beispiel die Hühner.
00:07:25: Greift mal die dann lass sie machen.
00:07:27: Man muss aber auch selber seinen Platz finden.
00:07:29: Das ist für mich sicher die größte Schwierigkeit meinen Platz zu finden.
00:07:34: Als Mutter meint ich, dass ein Schwieger vater einfach nicht mehr so etwas tut und das lässt er mir.
00:07:40: Einfach auch, weil er es nicht mehr tut und dann ist es dort geplatzt.
00:07:43: Wir haben zwar so gesprochen – wenn der Hannes anfängt zu fahren, sagt er du, die schönen Sachen kannst du auch.
00:07:49: Vorhin und her, wir sind miteinander schneller.
00:07:51: Und mir hat dann halt sonst noch was, aber das bleibt uns auch am Abend der Zeit über für die Kinder, dass man die miteinander niederlegt.
00:07:56: Das haben wir da einfach miteinander
00:07:58: essen.".
00:07:59: D.h.,
00:07:59: ich stelle mich jetzt... Ich mache es jetzt mal natürlich schon vielleicht sogar ein bisschen romantisch, vielleicht ein bisschen kitschig.
00:08:03: Ihr zwei geht's, wenn sie dort braucht gemeinsam Motor mehr machen!
00:08:06: Ja,
00:08:07: das ist bei uns wirklich auch so.
00:08:08: Deswegen haben wir so Kopfhörer drin mit Geräusche unterdrückung und Telefonieren oft stundenlang unter dem, weil uns ab und zu einfach besonders in die Stressigen Wochen Die Zeit fällt miteinander.
00:08:18: Aber dann gehen wir mähen, dann ist die Kopferei... Ja tatsächlich!
00:08:21: Wir
00:08:21: telefonieren.
00:08:22: Ehr mehr oder ein paar Meter über dir oder unter dir?
00:08:24: Ja,
00:08:24: da nehme ich.
00:08:25: Manchmal sagt er du pass auf jetzt beim Umdrehen.
00:08:27: Da ist was nicht nass oder so.
00:08:29: Oder fahrt du dann da um mich und wir dann die ganze Zeit telefonieren mit der René Vagotte und die Welt dabei.
00:08:35: Also wie herzig und wie sympathisch ist das denn?
00:08:38: Das ist ja schön.
00:08:39: Ist das Beziehungsqualität?
00:08:40: Ja, man musste die Momente suchen.
00:08:43: Gestern am Abend hat mein Motor mehr aufgeführt und gesagt, ich möchte das oben machen.
00:08:48: Und ich möchte hier oben in der Freie Ausnutzung zu was filmen.
00:08:53: Irgendwann war es ganz gemütlich, weil wir mal an den Oben waren!
00:08:57: Wie viele Flächen?
00:08:59: Wie kann ich mir das vorstellen, dürft ihr da bewirtschaften.
00:09:02: Wie groß sind die Weiden, die in eurer Verantwortung fallen?
00:09:06: und wie können wir das Menschen erklären, die vielleicht sich diesen Ort hier jetzt gar nicht vorstellen können?
00:09:10: Manche werden sagen es ist wenig weil wenn ich Ostwärts gehe dann habe ich wahrscheinlich ein oder zwei Nullen hinten ran.
00:09:16: Wir haben knappe neue Hektar und dem nehmen wir zwischen ein und vier Mal und haben relativ klare Flächen einfach.
00:09:23: Das ist ein kleiner Fleckhalt-Eppich im Warten.
00:09:27: Ein Fleckhalt-Eckich, da ist was, hier ist etwas anderes und das ist eigentlich dahinter ein ziemlicher System, weil wir haben uns ein System gebaut, was mehr man oft, was weniger oft, wo geht, was für wem leicht?
00:09:40: Dass wir es einfach schaffen, dass auch eine Dusche zu Flächen dabei sind, flächende Beine, die eine Besonderheit haben, die man extra bewirtschaften kann.
00:09:47: Und dann leben wir so in unserem Mosaik.
00:09:50: Bei uns wird man nie sehen, dass alles gleich angemeldet worden ist.
00:09:53: Das haben wir nicht einmal letzten August geschafft wie wir alles gleich gemeldet haben.
00:09:56: Weil ich immer gesehen habe, da hat es wieder mal ein paar Tage oder eine Woche verschoben und dann warst du immer hier wieder Platz für die Fägelein.
00:10:03: Es ist ein bisschen so in der Philosophie auch dahinter.
00:10:05: Ein bisschen einfach immer einen Platz zu geben für die Generationen aber auch fürs ganze Drumherum.
00:10:12: Wie bist du in diesen landwirtschaftlichen Betrieb hineingewachsen?
00:10:17: Du hast gesagt, Platz suchen, Platz finden.
00:10:20: Sich selber Platz schaffen.
00:10:22: Eine Positionierung die du sicher geschafft hast ist auch dass du das ganze digital sichtbar machst.
00:10:27: Wie schwer ist es denn als Frau auf einen Betrieb zu kommen wo jeder seinen Platz eine Rolle hat und du dir plötzlich deine definieren musst?
00:10:33: Ja das ist der Stolpersteiner vieler die grad in der Situation sind, es muss schon schnell gehen.
00:10:39: Aber eigentlich muss man aus dem Anfang ausnutzen, dass wir nicht so gebraucht werden und die Kinder verabhaben haben.
00:10:43: Das muss man als Allererstes mal.
00:10:45: Also
00:10:45: tip unter Beuern, oder?
00:10:46: Ja!
00:10:47: Ich war am Anfang.
00:10:48: Und dann kam das schon.
00:10:49: Wir hatten einmal einen Schaff gehabt, weil ich mit dem habe ihn ein bisschen angefangen.
00:10:53: Dann hat mir den Papa zum Dreißgerger Graue Kohl geschenkt.
00:10:56: Dann bin ich in dieses Kuh-Melkthema reingerutscht.
00:11:01: Mittlerweile ist einer so beleidigt, wenn ich nicht pünktlich da bin.
00:11:05: Weil er es gefunden hat, dass ich das jetzt auch tue.
00:11:07: Man muss ein bisschen Platz arbeiten und man muss schauen was die anderen gerne und was dann die anderen gar nicht gern und was abgehen wollen.
00:11:15: Und diese Sachen müssen wir am Anfang nehmen.
00:11:17: Das ist der wichtigste Tipp!
00:11:20: Man muss ein bisschen erruhren.
00:11:21: Im März, April, im Baumbusiness, der Schwiegervater oder das Hoppy Jungbäume.
00:11:27: Da ist es froh, wenn man gar nicht so viel machen muss.
00:11:29: Das sind die Tipps.
00:11:31: So Sachen mal anfangen.
00:11:33: Mal am Platz arbeiten und sagen, dass du heute da bist.
00:11:36: Dann denkst du, ich habe es geschafft.
00:11:38: Jetzt sind sie froh.
00:11:39: Manchmal war es fast ... Frauen geht nicht.
00:11:43: Irgendwann darf man auch selber anfangen, damit man diese Sachen leichter macht.
00:11:47: Wenn ich als Frau am Hof bin Und überhaupt wenn ihr seit traditionell bewirtschaftet war, dann ist es oft so, dass man irrsinnig viel Kraft braucht und die hat man einfach.
00:11:56: Ich hab die Kraft.
00:11:57: Du musst die Dinge anders arrangieren.
00:11:59: was zum Beispiel erklär uns wo hast du etwas verändert damit du es für dich handhaben
00:12:03: kannst?
00:12:04: Beim Rotermeer haben wir jetzt am Rotermeier der einen ausziehbaren Holm hat das heißt ich habe einen längeren Hebel.
00:12:09: das ist wie manchmal ein längere Schraubenschlüssel braucht damit man eine Schraube aufbringt.
00:12:14: mit dem System zb da tut immer viel leichter.
00:12:17: schon.
00:12:18: Jetzt fangen wir im Stall an, einfach dass man mir melkt nur mit einem.
00:12:21: Jetzt werden wir uns zumindest der Rohrmelk reintern.
00:12:24: Einfach das ich die schwere Sachen nicht mehr tragen muss.
00:12:27: Dann auch bei den Tieren, wenn ich mich dann kreibel von Anfang an ein ganz inniges Verhältnis habe und am Anfang an die Leine schon lernen ... dann brauche ich nicht mit fast einjährigen Rodeo reiten, damit die irgendwann im Zaun bleiben.
00:12:41: Sondern dass auch alles veranfängt wird.
00:12:42: und so Sachen muss man sich herausfinden.
00:12:44: Und manchmal braucht man schon maschinelle Unterstützung oder was?
00:12:47: Was
00:12:47: hat es dich gekostet das zu lernen?
00:12:50: Ganz viel Mut!
00:12:51: Ganz viel Mot... ganz viele Tränen machen wir auch glaube ich, weil man eigentlich, wow, das geht nicht und er will wieder das anders und vielleicht auch viel Zuspruch haben.
00:13:02: Also Anna wieder gesagt, ah, du jetzt, es geht schon, das machen wir weiter.
00:13:05: Wer liefert
00:13:05: dir
00:13:06: Zuspruch?!
00:13:06: Der Hannes ist mein Mann.
00:13:07: Er sagt dann, das machen wir schon.
00:13:11: Manchmal hat es ein bisschen Zeit gebraucht.
00:13:12: Manchmal hat man einen Gras drüberwachsen lassen müssen.
00:13:15: Ich bin da drauf gekommen und darf es einfach nicht erzwingen.
00:13:21: Mit der Erzwingung geht's nicht ab und zu.
00:13:23: Da muss man es einfach lassen.
00:13:24: Lingen lassen, nichts mehr sagen oder einfach machen.
00:13:28: Oder einfach den Hannes anrufen und sagst bitte ich möchte das gerne so machen als dem und dem Grund.
00:13:32: Und manchmal reichen andere Worte.
00:13:34: Dann gehts auch.
00:13:37: Wo
00:13:37: hast du dein Frau sein?
00:13:39: hier auf diesem Platz, auf dem Hof gefunden?
00:13:42: Wie kannst du Frau sein.
00:13:43: Was ist dir wichtig beim Frau sein?
00:13:45: Mutter sein, Ehepartnerin sein, Schwiegertochter sein im Hof?
00:13:48: Das Frau sei für mich auch immer was ... wie ich gekommen bin war in Hannes' Mama schon gestorben.
00:13:56: Es war kein Bayern oder was mehr so da.
00:14:00: Ich glaube, wir haben im Gegensatz zu anderen ganz viele Sachen entwickeln können.
00:14:06: Da wieder, weil einfach nichts da war.
00:14:09: Ich habe irgendwann einmal einen Drach gekauft, weil mir das immer so gut gefallen hat.
00:14:12: Ich war lange mal Gedanterin.
00:14:14: Wie dann das Wort auf die Welt kam, hab ich gesagt, ich will das, weil mich das taugt auch mit so Blumen... wie hergekommen bin ich?
00:14:21: Wann kann ich bald kommen blumen oder erzähle ich das zu meiner Mama?
00:14:24: und meine Mama ist auch nicht was halt... Jetzt ja Balkonplumme sind wichtig zum Kämpfen.
00:14:28: Dann sagst du mal, da hast du einen Gutschein von der Lehrgärtnerei.
00:14:31: Gestern haben wir was gescheites gekämpft und dann fangen wir an.
00:14:34: Das haben die Leute oder überhaupt nicht so viele Männer gesehen.
00:14:38: Da ist auch immer wieder Leben hier.
00:14:40: Da blüht es ... das ist also etwas, da blützt ein bisschen einen Garten.
00:14:44: Wir probieren alles, um es einfach zu halten.
00:14:47: Hier kann ich mich auslemmen.
00:14:49: Oder auch Sachen, wie man schleissert, dass man vom Stall nicht ins Haus aufgeht Weil ich will, dass das Haus so halbwegs barrennend ist.
00:14:58: Wenn es jetzt stressig ist ...
00:14:59: Aber die Sauberkeit ist wichtig und ... Ja,
00:15:01: einfach ein bisschen auch so.
00:15:02: Das gehört in den Stall.
00:15:04: Es geht nach draußen.
00:15:06: Da fängt's Haus an.
00:15:08: Wir sitzen auf der Rassen.
00:15:10: Wenn wir beim Heuen sind, dann essen wir fast immer da raus.
00:15:13: Einfach, dass mein Dreck nicht sein wird.
00:15:15: Es ist mir auch etwas wichtig, dass man das Auto für Kinder fallen lässt.
00:15:18: Das ist ins Wohnhaus und das ist der Stall.
00:15:23: Also du schaffst auch Territorien, wenn ich das richtig heraushöre.
00:15:26: Plätze die nur dir und deine Mann gehören, die den Kindern und euch gehören.
00:15:31: Die der älteren Generation am Hof gehören und ordnest Orte auch ihrer Bestimmung zu.
00:15:36: Ist das was du für dich auch brauchst?
00:15:38: Und quasi das System hierzu organisieren?
00:15:40: Ja, ich brauche Struktur!
00:15:41: Ich brauche einfach eine Struktur und einen Platz.
00:15:43: Jetzt fange ich überall in die Sitzecke und Sachen machen, dass wir sie auch mal wieder kurz ein paar Minuten nehmen.
00:15:49: Und wenn es noch zwei oder drei Minuten sind, bevor man das nächste weitertet, dann ist es einfach, dass man kurz durchschnauft, damit man sich da hinhockt.
00:15:55: Und auch so, wo ich sonst auf die Dressen traue, dass ich nicht umgehe, weil die Schuchträkchen sind ... Ja, dann haben wir halt eine Sitzeknein im Gras drüben, keine mit rückigen Schuchern oder Stahlstinke hinhocken.
00:16:06: Einfach eine Struktur geben den ganzen.
00:16:08: Das Haus strukturieren Das ist auch durcheinander.
00:16:14: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern ist groß, Maschinenring unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten.
00:16:22: Wissensausdau springt neue Agrartechnik- und gezielte Schulungen Und Happy am Hof bietet Prävention und Unterstützung für die Gesundheit.
00:16:31: Mehr auf maschinenrein.at und happyamhof.at.
00:16:38: Du bist ja für viele BäuerInnen ein Vorbild.
00:16:42: Wir haben es vorhin schon gehört Die schauen dir zu Du
00:16:45: bist
00:16:45: vierunddreißig Jahre jung und traust dich auch Dinge anzusprechen, sei es jetzt Generationenthemen.
00:16:51: Sei es Herausforderungen am Hof.
00:16:52: Sei's Lebensmittelthemen die ganz Österreich betreffen.
00:16:56: aus deiner Expertise als Lebensmitteltechnologin heraus Und du scheuest dich nicht klare Worte zu finden.
00:17:02: Was glaubst du?
00:17:03: Mach das aus dass du dich traust immer wieder Dinge zu benennen Anzusprechen.
00:17:07: was ist Zu sagen was ist
00:17:09: Mancher mengen das nicht so weil dann war es lieber wenn man.
00:17:13: Das ist alles heile Welt, aber ich finde es auch wichtig für den Konsumenten.
00:17:16: Der soll wissen was dahintersteckt.
00:17:17: Das ist nicht einfach und romantisch und viele Leute stellen sich das vor.
00:17:21: die Schreiben immer ja sie möchten mal kommen oder mal der Urlaub machen.
00:17:24: Das is so schön!
00:17:25: Die wissen nicht im Sommer wenn's so schön ist dass der Tag um kurz vor fünf anfangen und man oft um zehn noch mit dem Licht mähen.
00:17:34: Man hat ganz viele schöne Momente.
00:17:37: Aber man muss auch ehrlich sein und authentisch sein, uns oft auch trauen, ehrlich das auszusprechen.
00:17:44: Weil im Gespräch merke ich schon, da hat mir das ganze Instagram so geholfen, auch wie ich hier am Hof gekommen bin in den Austausch oft auch in Privatnachrichten habe ich wieder von anderen Leuten profitiert, die mir gesagt haben, Papa, wir wollen es auch so machen oder probieren.
00:18:00: Das ist einfach dieses Austauscht, dieses gegenseitige Mutmachen, dieses Zusammenhalten.
00:18:04: Da sind meine Abbeuere nicht raus, dann hab' ich eigentlich glaube ich nur gemacht dass ich mit anderen Bayern zusammengekommen bin.
00:18:09: Es war auch nur für das, dass man gesitzt hat im Hof, eine Idee zu haben, Schwierkunde zu gehen.
00:18:17: Aber manchmal ist es ... Wenn ich dann wieder ehrlich über was ein Lebensmitteldämmer in Herkunftskeitssachen rede, ist es mir gar nicht.
00:18:25: Wie kommt denn das eigentlich im Ort in der Region an, gerade den bäuerlichen Gegenden am Land?
00:18:29: Das ist ja so.
00:18:30: dieses Prinzip jeder kennt.
00:18:32: Jeder weiß was über jeden.
00:18:33: man weiß zumindest die ist dort zuzuordnen und der kommt von da.
00:18:37: wie reagiert denn dein Umfeld hier in der Region darauf dass du auch eine Sichtbarkeit hast?
00:18:42: im digitalen Raum beziehungsweise über Österreich hinaus erstreckt Menschen dir folgen und zuschauen was du tust.
00:18:49: Das ist das ganz Unterschied.
00:18:51: Manchmal kann man Leidkeit nicht erzählen, weil ich sie schon im Insta gesehen habe.
00:18:55: Das ist so etwas, was mir jetzt aufgefallen ist.
00:18:57: Mancher fragt danach und sagt, du hast da mehr Kontakt?
00:19:01: Hast du mit dem oder dem auf Instagram noch Kontakt?
00:19:03: Ich hab da was gesehen.
00:19:04: wie geht es denen zum Beispiel?
00:19:06: Das sind oft Nachfragen, wo sich dann sagen kannst du noch nicht kennst du du wem oder so.
00:19:11: Eine Bahn wäre jetzt nicht gefallen.
00:19:13: eine Bahn glaube ich auch nicht sehr gerne.
00:19:16: Ich glaube, man muss einfach ... Ab und zu muss man vorher drüber stehen.
00:19:20: Und ich bin ja nicht ganz da aufgewachsen.
00:19:25: Sie wollen schon sagen, warum wohnt er oder das ist der.
00:19:28: Manchmal merkt es auch, dass man keine Leute sieht.
00:19:32: Das ist der, wie vielleicht ein gewünschter Wunsch hat, was die Kräfte ein.
00:19:39: Der wird vielleicht genauer geschaut.
00:19:42: Aber du wirkst so, es würde dich das vollkommen kalt lassen.
00:19:46: Nein man muss jetzt ein bisschen ausblenden.
00:19:47: mir fällt das schon auf.
00:19:48: aber man muss auch probieren dass man sich da vielleicht ein bisschen selber schützt.
00:19:51: aber da war ein bisschen sagt okay ja die wissen wer ich bin die schauen meine Story ist vielleicht oder meine Videos und sie muss da einfach egal sein.
00:20:01: Ich habe das nie gedacht dass dies zu groß wird.
00:20:03: Das mit dem Egal sein.
00:20:04: Ich komme ja viel zu Bäuerinnen und Bauern in ganz Österreich Und die haben oft große Scheu davor herzuzeigen was sie machen.
00:20:10: Erstens einmal vor der eigenen Blase, vor den eigenen Menschen im agrarischen Bereich die sie dann bewerten und sagen wie machen die mit dem Milch was die tun so?
00:20:18: Was die melken um ein Kümmel.
00:20:20: Sozusagen sich da vielleicht zu plamieren, was falsch zu machen.
00:20:23: Bewertung zu erfahren aus der eigenen Fachgruppe und zum anderen Angst zu haben dass die jemand hinschaut und dann vielleicht sogar später NGOs Tierschützer werden auch immer auf den Hof kommen um da irgendwelche Aufnahmen zu machen.
00:20:34: oder das heißt viele haben genau vor dem was du so obsessiv tust nämlich Sichtbarkeit zu schaffen ganz große Angst.
00:20:41: Wie erklärst du dir das?
00:20:42: beziehungsweise wie kannst du dich vielleicht andere noch nehmen?
00:20:46: Der scharfste Kritik heißt der eigene Bubble.
00:20:48: Das fällt mir auf, wenn ich so eine Statistik machen würde über meine negativen Kommentare.
00:20:54: Die sind sicher zu achtzehn- neunzig Prozent aus dem eigenen Bubble aber ich bin raufgekommen hinter die Leitstücke etwas und die Leute sind meistens irgendwo an die Wand gedrängt.
00:21:04: D.h.,
00:21:05: dass der Hof nicht in den Dingen läuft wie sie sich das vorstellen soll ist ein ganz oft Leid bei mir im Kombinationshaltung noch.
00:21:11: Schietzdarm kommt immer
00:21:13: auf die Kombination.
00:21:14: Die
00:21:14: Kombinationshaltung heißt, bei uns hängen im Winter die Kühe an der ... Wir haben Kroketten mehr und ein gutes System.
00:21:22: Jeder hat seinen fixen Stand.
00:21:25: Im Sommer sind sie auf der Weide bzw.
00:21:26: auf der Alm.
00:21:27: Je nachdem ob sie da sind oder nicht in der Nacht oder am Tag im Stall, kommen wir drauf an.
00:21:34: Der meiste Schietztamm kommt von Leuten, Die Kurs ist in den Laufstall drin.
00:21:42: Aber die Kombihaltung ist ja nicht ... Wenn man mehr damit arbeitet, lässt man ihre Stärke noch schwächen kennen und ich muss sagen es ist im Moment einfach nur eine Wirtschaftsform wie man arbeiten kann Und das ist nichts mehr, wo es so zukunftsträchtig ist.
00:21:59: Man muss sie weiterentwickeln und man muss denen das auch klar machen.
00:22:02: Passt in die Gegebenheiten wie man die jetzt da arbeitet?
00:22:06: Da hat es nur seinen Sinn und sein Bestand.
00:22:09: Und vorzu entwickel ich es eh weiter und ich mag einen Weg zum Beispiel zeigen.
00:22:14: Wie geht das?
00:22:15: Bei den NGOs sind einfach Leute dabei, die kannst du gerade blockieren weil die haben Vorstellungen von Landwirtschaften gibt's nicht.
00:22:25: Das muss man auch lernen, dass das utopisch ist was sie dir vorstellen.
00:22:29: Aber man kann ein bisschen arbeiten, dass man einfach ... Man muss sich ja bei jedem Kommentar denken und es lässt die andere.
00:22:37: Und dann ist es vielleicht auch klar, in diesem Kommentar sind Konsumenten dann die Augen öffnen zum Beispiel.
00:22:43: Aktuell hast du wie viele Followerinnen?
00:22:46: Ich nehme jetzt sogar das Hände her und schau nach!
00:22:48: Leni vom Büchelhof.
00:22:50: Wie bist du eigentlich auf den Namen gekommen?
00:22:51: Wie ist der entstanden?
00:22:53: Das war ein Schafel, wo es Leni gekostet hat.
00:22:55: und dann haben wir so auseinander getan und ich hab nicht gewusst.
00:22:57: Und zu meinem Oma, also Ur-Oma eigentlich von der anderen Seite und da haben sie Leni auch gesagt.
00:23:03: Dann haben wir gedacht er ist best!
00:23:04: Und dann sagt Hannes, jetzt passt er einfach zu dir an... ...und dann habe ich's einfach lassen.
00:23:08: D.h.,
00:23:08: das ist gar nicht noch die Original benannt sondern eigentlich...
00:23:11: Ja ihr habt Leni und Rosa gehabt als Schaufel.
00:23:13: Zuerst habt ihr mal Rosa gehabt wie der Leni, dann sagt er Hannes aber Leni passt halt ja zu dir.
00:23:19: Dann habe ich am Anfang aus der Perspektive vom Schafel geschrieben, aber nicht lang.
00:23:23: Und dann bin ich draufgekommen, dass die seien, was ist wenn ich von mir zog?
00:23:27: Fünfundfünfzig, siebentausend Followerinnen und Follauer hast du!
00:23:33: Und durchschnittlich schauen deine Reels zwischen dreizehntausend bis hundertzwölftausend oder hundertfünftig tausend Menschen und mehr.
00:23:42: so oft wird etwas angesehen bei dir.
00:23:44: Was macht das mit dir, wenn du so ein Video drehst?
00:23:47: Wenn du so eine Aufnahme machst, dass du weißt... ...das erreicht jetzt zu uns viele Menschen.
00:23:52: Ich schaubt mich so an und denke mir, es sind mehr Menschen wie die unten wohnen!
00:23:55: Das ist ja meine größte Ahnung!
00:23:57: Habe ich gerade mal so drüber gerollt?
00:23:59: und dann dachte ich, jetzt habe ich schon lange kann.
00:24:01: gar nichts mehr von Motormäher fahren und so gebracht.
00:24:04: Und dann schaue ich so, da denke ich mir aber wenn ich keine Motormähe bringe das schauen mehr Leute wieder unten wohnen.
00:24:09: Das ist ab und zu so meine Relation.
00:24:11: Man kann sich das ja nicht vorstellen wie für Menschenmassen das sind.
00:24:13: Und es geht ja irgendwo bis Südamerika manchmal weiter ausgespielt.
00:24:17: Letztes Jahr als Ahnen auf dem Rad kam man aus Norwegen unsere Heuerweit anschauen.
00:24:22: Also das ist
00:24:22: unvorangemeldet oder?
00:24:24: Er hat schon gesagt, dass er in der Gegend wäre und nicht produktiv an den Krimshallen.
00:24:27: Und wir haben uns ja nicht gedacht, er ist mit seinem Zelt kreiert.
00:24:29: Wir sind auf dem Radl hergefahren, mit seinen Zelt mit.
00:24:31: Er hat dann einen ganzen Namen mit uns gehalten und dann hat er gefragt, wo er ihn eben im Platz kriegt, dass es sein Zelllauf stellt.
00:24:36: Da über Nacht ist weiter zum nächsten Bau angefahren.
00:24:39: Das gibt's nicht!
00:24:42: um
00:24:42: kennenzulernen, wie ihr arbeitet.
00:24:44: Wie
00:24:44: wir arbeiten und ob sie da in knowing was lernen können davon weil die haben auch so kleine Flächen zum Beispiel nicht ganz leicht zu bewirtschaften.
00:24:51: das heißt für dich öffnen sich oft auch Türen und Netzwerke oder Verbindungen zu Menschen die du wahrscheinlich vorher ohne dieses Instrument gar nicht gehabt hättest
00:24:58: ja überhaupt international ist.
00:25:00: ich finde es ein ganz spannender Austausch weil ich ihm da aussiehe Und ich habe einfach mit zwei kleinen Kindern und einen Hof mehr hängt, auf eine Zeit irgendwo hinzufahren und dann zwei oder drei Tage weg zu sein.
00:25:10: Weil ich weiß auch nicht, wer mir auf die C-Zwahl aufpasst.
00:25:13: Aber ich kann digital ein Teil davon sein.
00:25:16: Das gibt wir!
00:25:16: Also das ist ja etwas Schönes...
00:25:18: Ich habe erst kürzlich gesehen, dass du wieder Milch untersucht hast und geschaut hast wie die Milch qualitativ gerade ist.
00:25:25: Ich sehe
00:25:26: wie du
00:25:27: Stall herzeigst, wie du Tiere herzeigeist.
00:25:29: Wie viel von diesen Arbeiten machst du tatsächlich täglich für die Menschen?
00:25:34: Die macht ja nur Stories damit sie auf Instagram herzeigen können.
00:25:38: Und wie viele dieser Tätigkeiten planst du auch manchmal weil du sagst okay jetzt ist es wieder zu mähen das zeige ich bewusst her das mache jetzt ich.
00:25:44: wie kann man sich dieses Content planen?
00:25:46: einer zur Bäuerin vorstellen.
00:25:49: Bei mir ist es oft so, dass ganz viele Sachen spontan in einen Jahreskreis, jetzt bald für Skifahren weil da war ja noch ein Schnee dann ist nichts zum Dank gewesen.
00:25:58: Melken z.B.
00:25:58: tue ich eigentlich immer auf Nacht wochende Beidezeiten und bei der Heia-Weite ist das so.
00:26:04: wenn eine Handel sagt die braucht ihr jetzt geh mit, dann geh mit!
00:26:07: Wenn er nix sagt dann sage ich pass auf die Kinderhäufe und bleib hier.
00:26:11: Das ist immer so ein Ding, aber ich mag nichts zu sagen.
00:26:13: Dass ich mich gerade draufsitze, das mag ich nicht.
00:26:16: Das ist nicht mein Welt, dass ich mir da irgendwie vorzustöre und sage ja, was hab' ich jetzt da an uns zu tun?
00:26:22: In der schönen Hose oder so, das mach ich nicht!
00:26:24: Wenn ich was tue und wenn es herzagt dann tue ich's auch.
00:26:28: Was ist denn das, was dein Herz höher schlagen lässt in Bezug auf deine Bäuerinnen sein?
00:26:32: Auf dein Leben, dass du dir hier erschaffst.
00:26:34: Einerseits als die Fachfrau der Lebensmitteltechnologin, die die weiß, was drinsteckt und was auch dahinter steckt.
00:26:39: Und andererseits, dass die Bäuerin sich da gerade ihren Raum erschliesst.
00:26:42: Man lässt das Herz höher schlagen, so wie wir jetzt anfangen.
00:26:46: Je lang es um die Kirche wird auslassen, werden dann die Kinder untereinander rennen und zwischendurch vom Blumen suchen.
00:26:51: Und dann auch merkst du vorsichtig, wie sie probieren, wie Sie sich nie antrauen.
00:26:55: Ich dachte mir, wenn ich rauskomme, wäre alles wieder erwacht!
00:26:59: Und wenn dann sich wie die Kinder so probieren, Nachmachen zugehen.
00:27:04: Manchmal helfen sie mal auszulassen und es ist eine ganz interessante Konstellation.
00:27:08: Meine
00:27:08: Kinder sind drei an sechs.
00:27:10: Wie würdest du ihren Lebensraum hier beschreiben?
00:27:13: Ich glaube das ist ein riesiger Abenteuer-Spielplatz.
00:27:16: Anders kann man's nicht beschreiben weil ... Die Graben ab und zu sind zwar in einer Lochstunde lang beschäftigt, ich kann unten meine Erdhaufen nicht wegkommen, weil der Bursorg-Aude hat einen Pläneerthaufen!
00:27:25: Da werden alle möglichen Spielzeuge testet.
00:27:28: Sie hat mal gestern ein paar Föhe gemacht aus Gänseplümmchen.
00:27:33: Das sagt sie natürlich auch im Kindergarten.
00:27:34: dann her, ja die entdecken so viel mit die Hände.
00:27:38: Wissen die zwar das die Mama berühmt ist und viele Menschen erreicht über Social Media?
00:27:43: Sie wissen dass die Mama was mit dem Handy macht!
00:27:46: Das wissen sie mehr glaube ich, können sie nicht vorstellen.
00:27:48: und dass die anderen Leute das anschauen muss die Mama machen, das wissen sie auch.
00:27:52: Und du zeigst sie bewusst nicht her bzw ihr Gesicht.
00:27:57: Ist das eine bewusste Entscheidung?
00:27:59: Ja,
00:28:00: ich wollte es nicht.
00:28:01: Weil Sie können es ihnen nicht aussuchen.
00:28:04: Wenn sie mal alt genug sind und Sie herzten gerne ... Ich schaue, dass sie es einfach draushalten.
00:28:09: Sie ist auch da!
00:28:10: Sie ist ja auch wenn ich etwas mache eigentlich immer irgendwo um mich herum.
00:28:14: Aber man muss den nicht präsentieren und man muss nicht von ihnen Reichweite generieren, das mag ich nicht.
00:28:19: Man weiß ja, dass in den sozialen Medien wenn man Kinder herzeigt dann explodiert sozusagen auch die Reichweitte.
00:28:24: wird etwas mehr geklickt.
00:28:25: darauf verzichtest du zum Schutz deiner Kindheit?
00:28:27: Ja!
00:28:27: Das ist jetzt die Reich.
00:28:29: weite Verzichte weil es fühlt sich... man weiß ja nicht bei der Sonne schaut Es ist so schon ab und zu nur manchmal wählsam bedingt das Vater.
00:28:37: Manchmal wählsamt bedingt er aber ich weiß ja noch nicht bei dieser Sonne Und das wie nicht.
00:28:42: Wo siehst du dich in ein paar Jahren als Bäuerin, als Farmfluencerin?
00:28:45: Wo möchtest du hin und welche Ziele hast du dir noch gesteckt?
00:28:49: Also ich würde es mich da oben einfach noch ein bisschen mehr ums Leuchten zu machen, wenn wir da arbeiten.
00:28:53: Wenn
00:28:54: man
00:28:55: stammt etwas weiter dann, dass das leichter geht.
00:28:58: Dass wir alle mehr Platz haben!
00:29:00: Und alle mehr Liebe Luft und Sonne oder so muss man sagen.
00:29:03: Einfach, dass man mehr Sonnenhände lasst.
00:29:05: Dass die Viecher vielleicht an einem Winter nicht mehr darauf angekriegt sind.
00:29:07: Das ist so ein bisschen Fins... dass wir uns ein bisschen leichter richten.
00:29:11: So eine Vision gemeinsam?
00:29:12: Ja, das hat man scharflich von euch beiden gearbeitet.
00:29:14: Ein großes Projekt.
00:29:17: Beim Instagram oder bei den ganzen Social Media werden wir sehen wie es weitergeht.
00:29:20: und
00:29:20: wenn
00:29:21: man das nur so weitermacht ... Ich denke mir macht das jetzt fast ... ich mach dieses sechste Jahr.
00:29:26: Das ist eine lange Zeit.
00:29:28: Da werden wir es sehen.
00:29:29: Und es ist einfach, dass wir da einen feinen Platz zum Leben schaffen.
00:29:35: Ist es manchmal auch schwer hier oben?
00:29:38: Ich glaube, es ist so schwer, wenn man sich selbst manchmal macht.
00:29:41: Manchmal muss man auch einfach sagen, du musst jetzt einen Schritt zurück und lass das einfach mal.
00:29:46: Das muss man lernen.
00:29:47: und das ist nicht einfach, weil man aus dem Beruf gekriegt hat, vollzeit gearbeitet hat, zack, zak, zag immer dies und jenes.
00:29:55: Dann sage ich, lass es liegen und lasse ein bisschen warten.
00:29:58: Das ist mein Gewand!
00:30:00: Du bist
00:30:01: nach wie vor in einem Unternehmen, in deiner Profession tätig.
00:30:10: Ich würde auch Männer fragen ob ich will dich auch bewusst fragen wie balanciert man dieses verfügbar sein im Job?
00:30:16: Dieses Raum und Platz schaffen hier als Bäuerin Mutter von zwei Kindern seinen Partnerin sein Wie balancierst du das?
00:30:23: bzw.
00:30:24: eine wichtige Frage Wann gibst du auch mal was ab?
00:30:27: Man muss eine Struktur schaffen, damit das System überhaupt funktioniert.
00:30:32: Dann muss man Vertrauen haben und abgehen.
00:30:34: Heute habe ich frei.
00:30:35: Ich weiß, dass es läuft, weil die machen's gut!
00:30:38: Das muss man lernen – das ist auch nicht ganz leicht.
00:30:40: Auch mit den Kindern muss man sie sein.
00:30:43: Manchmal gibt es Arbeiten, die kann ich nicht hinten anstellen.
00:30:47: Und manchmal muss ich einfach sagen «passt, jetzt lass mal stehen.».
00:30:50: Ich war überhaupt im Winterscheid.
00:30:53: Deswegen sind wir es oft schief angewiesen, weil ich mir einfach die Zeit da leichter nehme.
00:30:57: und dann habe ich gesehen, gehen mit ihnen einfach was bis lauft rein?
00:31:02: Und man muss auch schauen dass man das miteinander irgendwie schafft also in der Partnerschaft.
00:31:06: Man muss sich ein bisschen da aufteilen und zusammenhelfen.
00:31:10: Anders geht's nicht!
00:31:13: Ich sage dir vielen herzlichen Dank, dass du uns sozusagen deinen Hoftor geöffnet hast.
00:31:18: Auch in dein Inneres hast schauen lassen.
00:31:20: Und ich möchte auch mit dir, so wie mit allen anderen den kurzen Wordrapper am Ende des Podcasts aufnehmen um noch ein bisschen was von dir zu erfahren.
00:31:29: Ich bin
00:31:30: Mittlerweile ein morgenmensch der Sonnenaufgang geliebt
00:31:33: Mein Hof in einem Satz?
00:31:34: Steil
00:31:36: Mein Tiefpunkt?
00:31:38: Weiß mal Krasnader Frau hat ihm Stall nix verloren
00:31:41: Hat.
00:31:41: wer gesagt?
00:31:42: Die Generationen.
00:31:44: Aber danach sind wir durchzunden
00:31:48: Mein Mutausbruch.
00:31:49: Wie gesagt, ich würde es auch einfach mal machen und das probieren.
00:31:53: Und dann hat es funktioniert!
00:31:54: Jetzt kann man auf einmal fraggen.
00:31:58: Mein Herzensmoment?
00:32:00: Mit den Kindern an der Arbeit miteinander entdecken.
00:32:04: Das sind so oft kleine Situationen.
00:32:06: Denkst du mir... Eigentlich haben wir schon schön.
00:32:10: Geht mein Herz auf.
00:32:11: Mein Antrieb.
00:32:13: Ich würde sagen, dass die Landwirtschaft zukunftshaft einem klaren Und ich will über Insta, Social Media Sachen einfach nach außen tragen.
00:32:23: Schaut's doch!
00:32:24: Die können auch leben.
00:32:25: Die leben anders aber es geht weiter.
00:32:28: Ich danke dir ganz herzlich.
00:32:29: Danke fürs Krammen.
00:32:35: Der Podcast der Bauernzeitung HofTour auf erscheint vierzehntägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
00:32:49: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören, sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social Media Kanälen und auf bauernzeitungen.at.
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