Folge 6: Tür und Tor geöffnet hat Winzerin Sonja Wind
Shownotes
In dieser Podcastfolge erzählt Sonja Wind, Winzerin aus St. Margarethen im Burgenland, von einer Lebensgeschichte voller Schmerz, Mut und Hoffnung. Vor mehr als zehn Jahren wurde ihr Leben auf den Kopf gestellt: Ihr Mann nahm sich das Leben, und plötzlich stand sie mit drei kleinen Kindern alleine da. Wind spricht offen darüber, wie sie es geschafft hat, trotz des Tiefpunktes wieder Kraft zu finden, sprich von den ersten schweren Wochen über die Verantwortung, den Hof alleine weiterzuführen, bis hin zu den Momenten, in denen Hoffnung und Lebensmut langsam zurückkehrten. Die Winzerin gibt dabei einen sehr persönlichen Einblick in ihren Umgang mit Verlust und Trauer und schildert, wie sie Schritt für Schritt einen neuen Alltag für sich und ihre Kinder aufgebaut hat. Neben der Arbeit auf dem Hof hat Wind neue Wege gefunden, um ihre innere Balance wiederzufinden. Sie hat sich weitergebildet, unter anderem als Seminarbäuerin, und zeigt, wie persönliche Entwicklung, Reflexion und das bewusste Gestalten des eigenen Lebens einen Ausweg aus tiefster Krise bieten können.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Vorsicht, Triggerwarnung!
00:00:01: In dieser Folge sprechen wir über das Thema Suizid.
00:00:05: Wenn dich dieses Thema belastet oder du merkst dass es dir damit nicht gut geht dann hör dir diese Folge bitte nur an wenn du dich stabil genug fühlst oder überspringen sie und steig bei der nächsten Folge wieder ein.
00:00:17: Dieser Podcast wird dir präsentiert von Maschinenring.
00:00:21: Mein Name ist Sabine Kronbergans.
00:00:23: mein Herz schlägt für die Landwirtschaft besonders für die Bäuerinnen unseres Landes.
00:00:27: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.
00:00:36: Dafür öffnen uns die Bäuerinnen
00:00:37: Tür-und
00:00:38: Tor.
00:00:39: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor auf!
00:00:45: Tür und Tor geöffnet hat uns heute
00:00:49: Sonja Wind aus Sankt Margarete Winzerin und Seminarbäuerin
00:00:54: Und beim Herfahren hat uns nicht nur die Sonne begleitet, sondern auch schon der wunderschöne Empfang deines Hofes.
00:01:01: Wir haben sofort uns entschieden wir müssen heute hier diesen Podcast in deinem Innenhof von deinem Betrieb aufzeichnen.
00:01:08: Sagen Sie mal wo sitzen wir denn da gerade?
00:01:11: Es ist ein Weinbaubetrieb in St.
00:01:13: Magaretten auf der Hausarztstrasse.
00:01:16: Wir sind ein Familienbetrieb.
00:01:18: Wir sind zwei Burschen, ein Mädchen.
00:01:22: Mein Vater arbeitet noch fleißig mit und mein Bruder, der selber einen Weinbaubetrieb hat, hilft auch fleißiger.
00:01:30: Wenn wir auf deinem Betrieb jetzt im Frühjahr zu Gast sind, dann ist es momentan vielleicht noch ein bisschen ruhiger?
00:01:37: Wann ist denn bei dir Hochbetrieb, wann ist denn Hochsaison auf deinm Hof?
00:01:41: Also meistens im Sommer, Hochsommer.
00:01:44: Wenn die Opernfestspiele und Heuer haben wir hundert Jahre als Passionsspieler.
00:01:48: wenn die starten dann ist meistens einiges los.
00:01:53: Dass du Bäuerin wirst stand das immer schon auf deinem Lebensplan?
00:01:57: oder wie bist Du zur Winterin?
00:01:59: Zur Landwirtin geworden?
00:02:01: Die berufliche Laufbahn hat schon gestartet in Neuseel am See.
00:02:05: da war eine landwirtschaftliche Fachschule die jetzt leider nicht mehr isst Und da war ich zwei Jahre, habe dort die Ausbildung gemacht.
00:02:14: Aber dann zusätzlich noch gedacht ein weiterer Beruf wäre nicht schlecht.
00:02:19: Habe dann die Krankenpflegerschule in Wien besorgt und die auch drei Jahre dauert hat.
00:02:25: Und durch Zufall habe ich dann im Mann kennengelernt...
00:02:28: ...und
00:02:29: dann hat das ja einfach das Winzerleben gestartet, dass Beuerinnen da sind!
00:02:34: Wie schwer oder wie komplex ist es, wenn man als Winzerfremde in einen Winterbetrieb einsteigt?
00:02:43: Was heißt das da neu zu lernen und was muss man angehen.
00:02:45: Was ist vielleicht völlig fremd für einen und muss man von der Picke auf völlig neu verstehen?
00:02:51: Ja mit dem dass die Öl dann ja eigentlich eh schon Weinbaubetrieb gehabt haben Und man da rein schnuppert oder hinein wächst eigentlich, war es nicht so schwierig.
00:03:02: Schwierig war nur dann die Umstellung dass das der eigene Betrieb ist und man selbst praktisch alles wirtschaften muss, bearbeiten muss und auf sich alleine gestellt ist.
00:03:16: Dieses auf dich alleine gestellt sein war ja sozusagen im Vierer-Pack.
00:03:20: Deine Schwiegereltern am Betrieb, du und dein Mann.
00:03:25: Gemeinsam hat sich dann sehr früh auch Nachwuchs eingestellt.
00:03:29: Du bist Mutter dreier Kinder die heute wie alt sind?
00:03:33: Der Johannes ist vierundzwanzig der Christiane ist zwanzig also nächstes Jahr wieder zwanzzig und die Helena ist vierzehn.
00:03:41: Und mit drei Kindern einem Winzerbetrieb kann ich mir vorstellen, bei euch ist immer unglaublich viel los.
00:03:47: Welche Rebsorten werden von euch angebaut?
00:03:50: Welche Weine werden von ihr kultiviert?
00:03:53: Also für die Weisweinen hier ist Grüner Wettliner, Weltschrieslinge, Muskat Ottonnell, Rihwana und von den Rotweinsorten Herr Blauffrenkisch, Zweigeld, Cabernet Sauvignon.
00:04:06: Wenn du an das Jahr ... Denkst an euer Jahr, wie eure Saison ablaufen.
00:04:13: Wann bei euch die höchsten Betriebszeiten sind?
00:04:16: Wann der größte Ansturm ist an Arbeit?
00:04:20: Wie würdest du uns durchs Jahr begleiten?
00:04:21: Was würdest dir erklären, wie läuft so was abwahren?
00:04:24: Sind da die Spitzenzeiten?
00:04:27: Die Spitzenzeiten sind eigentlich der Hochsommer.
00:04:30: Jetzt ist es ruhig und im Weingarten draußen die Frühjahrsarbeit.
00:04:34: Das heißt, es werden die Reben geschnitten und gebunden angehängt.
00:04:40: Man wartet dann darauf, dass die Knospen austreiben.
00:04:45: Sobald dann die Knospen ausgetrieben haben, kommt das reinsticken.
00:04:49: Dann ist natürlich auch das Objetten.
00:04:53: Und das wiederholt sich ein paar Mal.
00:04:57: Und dann kommt eigentlich schon die Lese.
00:05:00: Die Lese ist halt ... Hauptaufgabe und das Wichtigste sage ich jetzt einmal im Jahr auf das, was man sich schon gefreut und sehr arbeitsintensiv ist.
00:05:11: Aber eine schöne Zeit zumindest für mich.
00:05:13: Erklären Sie mal die Lese, was passiert da?
00:05:15: Ja in der Lese kontrolliert man die Trauben auf dem Reifegrad Man schaut eben wie weit sind sie schon zum Ernten weil jede Sorte an verschiedenen Reifestadium hat Und dann wird praktisch geerntet.
00:05:30: Wir machen einen Teil händisch, aber auch für den Traubensaft oder auch einen Teil mit der Lesemaschine die der Bruder hat und wird dann geerntelt, wird dann in die Presse geben und dann kommt halt das Warten des Staaten auf die Gehrung.
00:05:47: Passiert alles bei euch da am Betrieb?
00:05:49: Oder habt ihr ja was ausgelagert?
00:05:52: Ein Teil haben wir noch im Betrieb und ein Teil haben auch in Traubenverkauf.
00:05:59: Also wir liefern praktisch an die Genossenschaft
00:06:02: ab.
00:06:02: Was ist dein Lieblingswein, den du dir selber mal ab und zu einschenkst zur Feier des Tages?
00:06:06: Ja ich trink meistens einen trockenen Wein.
00:06:08: das ist ja grüner Wettliner weil das ist so jetzt einmal Allround-Wein.
00:06:13: Du kannst dann Puder trinken, du kannst dann spritzen, du kannst dann auch mischen als mit Allentouler.
00:06:19: also es ist Gut frischer Herr beim Einzug hier so.
00:06:25: Wenn man zu dir kommt und wenn man dir zum ersten Mal begegnet, da spürt man unglaublich viel Lebenskraft.
00:06:30: Viel Energie!
00:06:31: Du hast der wahnsinnig sonniges Gemüt.
00:06:33: Man hat das Gefühl in Obersterreich, wie man sagt du hast überhaupt keinen Sitzer.
00:06:37: Also immer auf den Beinen.
00:06:38: Man spürte dich total als lebendigen Menschen.
00:06:41: dabei war es in deinem Leben nicht immer ganz einfach beziehungsweise einmal sogar richtig schwer.
00:06:47: Und wenn du immer von wir sprichst, wir auf unserem Betrieb dann kann man eigentlich sagen Du auf deinem Betrieb.
00:06:53: Denn vor über zehn Jahren war ein sehr folgenschwerer Tag für euch als Familie.
00:06:59: Magst du uns ein bisschen mitnehmen dahinein, was dein Schicksalstag war?
00:07:03: Ja der Schicksalstag war dann noch abzehnte September... ...zweitausendviertzehn.
00:07:09: Es war ein schöner sonniger Tag es war gerade die Erntezeit.
00:07:13: Wir haben vorher gehabt in Grünen-Wettliner zu ernten wo wir sehr viel davon haben mit der Lesemaschine drei Anhänger vorhin gebraucht.
00:07:25: Imst, man muss das Sonne gewettert an solchen Tagen ausmützen.
00:07:29: und ja es ist halt leider dann passiert dass sie während die dann die Helena vom Kindergarten abkühlt habe.
00:07:37: Der Anruf gekommen ist, der Maun hat sich das Leben genommen war halt dann sehr einschneidend überhaupt in der Zeit.
00:07:46: Dass wir mal einhacken mitten im Hochbetrieb, mitten in der umtribigsten Phase eures Jahres wo eigentlich alle Hände zusammen helfen, wo keiner weiß wo er nicht erst das hingreifen soll.
00:07:59: Mitten an so einem Tag hat dein Mann beschlossen seinem Leben einen Ende zu setzen.
00:08:05: War das für dich in irgendeiner Form?
00:08:07: Absehbar, verhearsehbar.
00:08:10: hast du gespürt dass da eine Lehre in ihm ist die so etwas voraussehen lassen könnte?
00:08:16: oder ist das Verzeihme hoffentlich nicht frech?
00:08:20: kann man sowas überhaupt spüren vorausehen wahrnehmen dass sowas kommen kann.
00:08:24: Im Nachhinein macht man sich natürlich Gedanken und grübelt noch es war bis dorthin er war erkrankt ja war unter ärztlicher Behandlung.
00:08:39: Aber dass dieser Schritt an dem Tag gemacht wird, mit dem hat niemand gerechnet.
00:08:45: Die Kinder waren wie klein?
00:08:47: Die Kinder sind Thomas, die Helena war drei Jahre alt, der Christian Acht und der Johannes zwölf.
00:08:54: Und ihr wartest da eigentlich in diesem Hochbetrieb da und dann ist bei dir ein Anruf gekommen?
00:08:58: Genau!
00:08:59: Da ist dann der Anrufe gekommen während ich die Tochter Obgut habe von der Schwiegermutter.
00:09:04: Sohn gefunden, also im Mann.
00:09:06: Und er hat jetzt Leben genommen.
00:09:11: Wenn wir heute hier sitzen, dann sehen wir direkt auf diesen Zubau und das neue Gebäude, dass ihr eigentlich zu diesem Zeitpunkt gemeinsam geschaffen habt.
00:09:18: Räumlichkeiten in denen er seinem Leben ein Ende gesetzt hat.
00:09:21: Das heißt diese Räume befinden sich noch immer in einem unmittelbaren Lebensumfeld.
00:09:27: Was macht das heute mit dir?
00:09:31: Was hat das in dein heutiges Leben hineingetragen?
00:09:34: Ja, also es ist noch immer präsent.
00:09:36: Ich glaube so was vergisst man nicht und die Dinge, die Blicke das ist noch im Gedächtnis drin und es ist halt der Zubau.
00:09:47: ja seit diesem Moment irgendwie eine Lehre.
00:09:54: Man will aber irgendwie die Überwindung etwas daraus weiterzumachen Voraus zu planen, ist nicht schwer.
00:10:04: Es kostet sehr viel Kraft und Überwindung, überhaupt hineinzugehen in diese Räume.
00:10:10: Es ist ein wunderschöner Bau.
00:10:11: Man hat seine Ideen und Vorstellungen.
00:10:14: Was könnte sein?
00:10:16: Was kann man daraus machen?
00:10:18: Das ist da, weil es ist immer schwierig ... Es ist irgendwie ein Hindernis im Hintergrund.
00:10:30: Was würdest du sagen, ist für dich das Einschneidenste gewesen rund um dieses Erlebnisereignis?
00:10:38: Den Abschied von deinem Mann.
00:10:39: Was war das, was am Schwersten gewogen hat nachdem er aus dem Leben freiwillig geschieden ist?
00:10:46: Der schwerste Moment war es den Kindern zu übermitteln, was passiert ist.
00:10:52: Also ich glaube dass umfällt.
00:10:54: die Reaktionen Das waren Von Anteilnahme bis zum Ja, Betriebsauflösung.
00:11:03: Es sind so Durchwegsfragen gekommende, was halt verletzend zum Teil waren oder auch zum Teil unterstützend und ja, so gemischt es mit dem, was man nicht rechnet mit solchen Fragen oder solchen Kommentaren.
00:11:23: Was passiert mir im Betrieb?
00:11:24: Verkaufst du oder wirst das hergeben?
00:11:29: Also die Annahme als Frau alleine kann man keinen betrieben?
00:11:32: Genauso auf den Ort, also was duhst denn dann damit.
00:11:36: Das magst ja nicht weiter oder so.
00:11:38: Also Frauen, allein ich Kinder...ja wie geht es weiter?
00:11:43: Also die Vorstellung als Frau ein Betrieb alleine weiterzuführen war halt in den meisten Köpfen nicht so verankert.
00:11:52: Es war da dein Gefühl dazu, war das dann ein jetzt erst recht gefühl oder war es schon einmal eine Resignation auch?
00:11:58: und der Gedanke vielleicht sollte ich's doch tun?
00:12:00: Mir war immer wichtig die Tradition aufrecht zu erhalten mit dem dass drei Kinder da gewesen sind was für mich keine Frage des weiterzu versuchen.
00:12:12: Es soll immer bei mir das Gute Gewissen sein, ich habe alles versucht.
00:12:22: Also auch für mich selber scheitern kaum mal aber man muss zumindest einmal versucht haben und der Wille war ja da.
00:12:31: Auch die Energie obwohl es sehr schwer war aber... ...es war so viel Kraft hier und ich glaube das waren die Disziplinen dran zu bleiben.
00:12:43: Was würdest du sagen?
00:12:46: sind heute die Gefühle, wenn du darüber nachdenkst dass dein Mann freiwillig aus dem Leben geschieden ist und dich ja mit Verlaub ich nehme einen Satz den du auch eigentlich allein gelassen hat weggegangen ist ohne dich zu fragen ob du möchtest das er weggeht.
00:13:01: Ist es die Trauer?
00:13:02: Ist es Verlust?
00:13:04: Istes Wut?
00:13:05: Ist eine Verzweiflung?
00:13:08: Was ist es was man fühlt an der Vielfalt am großen Blumenstrauß der Gefühlen.
00:13:14: Das sind gemischte Gefühle, das ist kunterbund und es kommt auch immer auf die Situation an.
00:13:19: Wenn Familienfeier sind, dann haben Abschlüsse vor der Schule, vor der Matura ein Studium.
00:13:26: Und man würde das gerne teilen zu sehen wie stolz man ist, was man geschaffen hat, dass noch so kleine Dinge erhöht und bewältigt, wofür Fleiß dahinter steht.
00:13:39: Ja, ich dachte, das hat gerne teilen mit einer Person und die Person ist halt nicht mehr da.
00:13:44: Natürlich sind alles vor Zornverwut, von Trauer, jeder Menge... Also das sind so viele Gefühle.
00:13:57: Du sprichst zorn an?
00:13:58: Das ist was, was viele Frauen sich ja nicht erlauben!
00:14:02: Wann bist du zornig?
00:14:04: Wenn ich Hilfe brauchen darf, wenn ich zum Beispiel war es Wie gut war das jetzt, wenn eine zweite Person da hätte?
00:14:11: Egal ob es um Entscheidungen geht oder Kleinigkeiten, die zu zweit besser ertragbar sind.
00:14:19: Oder machbar sind Entscheidungen.
00:14:24: Egal, es waren nur Kleinigkeiten und du denkst mal... Zu zweit irgendwas zu tragen ist immer einfacher als alles selber zu regeln, zu
00:14:33: machen.
00:14:35: Dass dein Mann dich auch an einem Punkt verlassen hat, wo der Druck so groß war eigentlich auf euch als System, als bäuerlicher Betrieb, als Familie in der Hochbetriebszeit kannst du dir heute ausmachen oder hast du dir je überlegt warum er diesen Zeitpunkt gewählt hat?
00:14:51: Ich nehme an die Ernte ist wirklich eine sehr emotionale Aufgabe weil da muss alles passen.
00:14:58: Da muss alles funktionieren reibungslos ablaufen und Erfordert immens viel ... Also alles praktisch von einem Menschen.
00:15:12: Überlastung und Genauigkeit, also man hat Verantwortung weil ebenst das ganze Jahr praktisch alles was du da ... Hinarwartst, dass das untertachend fach ist Und ich glaube, dass dort der Druck immens hoch war Dass das so eine Überforderung war Und das kann man nicht vorstellen, dass es wirklich so einschneidend war.
00:15:40: Wie gehst du mit dem um was passiert ist?
00:15:42: Wann hast du dir erlaubt zu trauern oder hast du dich erlauben zu trauen?
00:15:47: Oder wie kann man überhaupt verarbeiten was passiert wenn man gleichzeitig weiter Mutter von drei Kindern Betriebsführerin Unternehmensführerin Winzerin und gleichzeitig auch Ansprechperson für die ältere Generation nämlich seine Eltern am Betrieb is?
00:16:04: Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie oft bei dir auch der Druck und die Situation eigentlich zu enge oder zur Forderung bis hin zur Überforderung geführt haben.
00:16:15: Ja also es war schon... Die erste Zeit war wenn ich jetzt nachdenke im Rückblick gesehen.
00:16:24: Also man funktioniert einfach nur.
00:16:26: Man schaut weder links weder rechts.
00:16:29: Man hat einen Ort Tunnelblick und weiß es kehrt erledigt.
00:16:33: Zeitweise hat es auf Phasen gegeben, wo man dachte ich steh jetzt gar nicht mehr auf.
00:16:40: Es ist zu viel.
00:16:41: aber auf der anderen Seite, du hast gewusst es sind drei Kinder abhängig für dir, der Betrieb braucht dich.
00:16:49: die Kunden wollten weiterkommen als Loyalität mein Oldrum und dran.
00:16:56: ja.
00:16:57: dann war auf der einen Seite natürlich die Frage warum ist das passiert?
00:17:01: Man grübelt Man denkt nach, man sucht noch Antworten.
00:17:06: Man findet nix.
00:17:08: Dann versucht man halt im Büchern oder irgendwo eine Lösung zu finden.
00:17:13: Oder schaut wie ist jemand ähnlich gegangen?
00:17:17: Wo bist du da fündig geworden?
00:17:19: Ich habe dann, weil ich eben das kleine Krankenschwester war, habe meine Sochen aussergeholt und die wurde schon verstaft beim Tochbarn.
00:17:27: Und da habe ich in meiner Arbeitszeit damals noch einen Kurs besucht im AKH mit Schwerkranken und Sterbenden.
00:17:33: Das haben wir auch so kulte Unterlagen.
00:17:35: Da war unter anderem das Buch der Elisabeth Kübler-Ross, und die hat auf die Frage, warum ... Hat sie geschrieben, warum du nicht?
00:17:51: Und da haben wir gedacht es stimmt ja, man sucht sich niemand aus und das muss ja irgendwas dahinter sein.
00:17:57: Ich glaub, die Frage stellt sich ja jeder, warum ich nicht.
00:18:00: Also wer darf und wer soll und wer muss?
00:18:04: Und das hat irgendwie ... Das ist heute noch mein Hinterkopf, dass es keiner aussucht.
00:18:11: Wie's ihm geht, was ihr Leben mitgemacht.
00:18:13: Was Leben bringt und wie es endet und welche Entscheidungen man trifft.
00:18:18: Und das war dann auch irgendwie so eine Unterstützung, wo ich mir gedacht hab.
00:18:23: Ja, es steckt was dahinter und man sucht nicht immer nach dem Warum.
00:18:28: Frang weiß auch sie hat geschrieben du wirst keine Antwort finden.
00:18:33: Und man ist in einem richtigen Hamsterrad drinnen weil du findest keine Antwort auf die Frage.
00:18:41: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern is groß.
00:18:44: Maschinenring unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten Wissensausdau springt neue Agrartechniken und gezielte Schulungen, und Happy am Hof bietet Prävention und Unterstützung für die Gesundheit.
00:18:57: Mehr auf maschinenring.at und happyamhof.at.
00:19:05: Wenden wir mal das Blatt!
00:19:07: Ich habe das unglaubliche Privileg durch diesen Podcast zu vielen großartigen Frauen in der Landwirtschaft zu begegnen Und viele Geschichten, die ich auch dann höre sind durchaus schwer.
00:19:18: Und eine Frage beschäftigt mich trotzdem auch ganz enorm, wie findet man nach Einschnitten im Leben?
00:19:24: Nach Lebenswendungen.
00:19:26: Wie findet man wieder das Glück?
00:19:28: Wie findet man den eigenen Frieden?
00:19:30: Wie findet so etwas wie Zuversicht und den Willen weiterzumachen?
00:19:35: Ja, also wie gesagt weiterzumachen war ebenst wenn es die Kinder anschaut in der Hoffnung dass das Interesse doch irgendwann geweckt wird weil sie waren ja ziemlich klar da kannst du nicht sagen.
00:19:47: Es ist irgendwo schon doh.
00:19:49: das hat sich erst einmal sehr stolz entwickeln aber zumindest man versucht das aufrecht zu erhalten und So wie es bei mir jetzt ist, ich schaue halt, dass alles da bleibt und jederzeit wieder der Staat ist.
00:20:03: Alles neu zu beginnen – egal wer, ob der Busch oder das Mädchen!
00:20:09: Es ist jederzeit alles bereit.
00:20:12: Du bist jetzt wie alt?
00:20:13: Ich bin jetzt dreiundfünfzig.
00:20:16: Wie hast du die Zeit auch als Frau erlebt?
00:20:19: Verzeihrte Ihnen Diskretion, aber du hast eigentlich in den letzten zehn elf Jahren ... In einer Phase wo eigentlich der leibliche Körper total umbaut.
00:20:26: also wir reden von Menopause Wir reden von.
00:20:28: es ist unglaublich anstrengend manchmal eine frau zu sein alleine hormonell bedingt.
00:20:33: Und in dieser Zeit hast du eigentlich diese Hürden und all das gehabt, wo andere Frauen – und das meine ich nicht despektierlich – schon mit Menopause & Co.
00:20:41: alleine zu kämpfen haben?
00:20:43: In diesen Umbaufasen deines Körpers, deines Lebens hast Du auch noch diese Hüren gehabt!
00:20:49: Hattest Du Zeit in den letzten zehn oder elf Jahren einmal an Dich zu denken, Dir Gutes zu tun?
00:20:55: Gutes Zutun?
00:20:56: Ja also ich spüre natürlich auch schon den hormonellen Wechseln.
00:21:00: Also manchmal bin ich glaube ich nicht so... Erträglich.
00:21:04: Aber ich habe mich dann versucht, abzulenken in dem ich Ems die Ausbildung machte zur Seminarbäuerin um wieder in Schwung zu kommen.
00:21:17: Wieder was für mein geistiges... Hast
00:21:19: du auch abgeschlossen?
00:21:21: Vor zwei Jahren habe ich dann die Seminar-Bäuerinnen abgeschlossen.
00:21:25: Dann habe ich noch vorher Ems wie die schwierige Phase war versucht zu verstehen oder Mir eingebildet, ich muss ja auch was tun um den Kindern vielleicht auch irgendwie eine Stütze zu sein und habe dann im Mental-Trainer gemacht Ausbildung.
00:21:41: Und dem Motivationstrainer.
00:21:43: Dann war diese esoterische Welle, da haben wir noch einen humanen Energietiker nebenbei gemacht
00:21:49: Weil du sagst esoterisch ist das etwas was man nach dem Verlust oder nach seiner Lebenswende vielleicht da manchmal braucht Anker zu setzen in solchen Bereichen?
00:21:56: Man flüchtet dann auch in eine andere Richtung.
00:22:00: Man denkt sich dann, vielleicht finden wir da irgendwie einen Anhaltspunkt oder ... Ja.
00:22:08: Also war ja ganz komisch.
00:22:10: Dann habe ich die ganzen Routen erlernt.
00:22:15: Die Vernetzungen und Verstrebungen, weil man dachte, vielleicht ist auch Wasserader durchs schlechte Schlafen und so.
00:22:21: Man grübelt ja und sucht, ob wir unbedingt was finden, damit es einem besser geht.
00:22:27: Und wo es dann auch noch dazu gekommen ist, das ist halt die Glaubensfrage.
00:22:34: Also haben wir mit dem Glauben beschäftigt...
00:22:38: Bist du glaubig?
00:22:39: Ja sehr!
00:22:40: Die Frage hat sich dir gestellt im Bezug auf den GlaubEN?
00:22:44: Man führt also eine Diskussion mit Gott.
00:22:49: Am besten dort, wo man keiner sieht.
00:22:51: Warst du
00:22:52: mal böse auf den Herrgott?
00:22:53: Als mein Vater verstorben ist, war ich unglaublich böse.
00:22:56: Ich hab geschimpft mit ihm!
00:22:58: Ja, das muss also sein.
00:22:59: Weil ... ich will nicht sagen, dass mir jemanden die Schuld geben will.
00:23:03: Aber wir müssen mit jemandem auseinandersetzen und das ist halt normal.
00:23:09: Ja, Gott.
00:23:11: Hast Du einen Zugang gefunden zu dem Thema?
00:23:13: Joa ... aber ... Ich bin nicht in die Kirchen gegangen, sondern entweder im Friedhof oder in der Natur aussehen.
00:23:25: Das war ein großer Halt, wo du alleine bist und wo du warst.
00:23:30: Du kannst drehen!
00:23:33: Ja das war halt so eine Zwiegesprächs-Diskussion eher.
00:23:37: Würdest du sagen dass heute in deinem Leben hier am Hof als Winterin mit drei Kindern von Teenager bis Erwachsen Hat da wieder die Liebe Platz?
00:23:48: Ja, das war so am Anfang.
00:23:51: War da absolut nicht zu denken, weil ... Da war das schlechte Gewissen ... Kinder jung und ja... Das war damals auch für mich nicht so vorstellbar, ja.
00:24:05: Ähm, Platz!
00:24:07: Ich glaub jetzt ist es die Zeit, wo's da denkst.
00:24:10: Jetzt bin ich schon so lang allein hier nix mehr Platz.
00:24:14: Was ist das Gefühl?
00:24:15: Du brauchst den Raum selber gerade.
00:24:18: Ja, Zeit wars schon schön, wenn du mit jemandem was teilen könntest oder ja einfach auf freie Zeit gemeinsam genießen mit jemanden.
00:24:30: Aber es ist halt...
00:24:31: Aufgefangen sein vielleicht auch?
00:24:32: Ja natürlich, absolut!
00:24:34: Wo bist
00:24:35: du jetzt aufgefangen?
00:24:37: Ah, aufgefangend habe ich jetzt, müssen die jetzt passen?
00:24:42: Also der Platz, der ist noch frei.
00:24:44: Der ist nochfrei!
00:24:46: Wie weit helfen dir Freundschaften und Freundinnen?
00:24:48: Wie ist da dein Netzwerk oder Organisation ein Verein?
00:24:51: Wo bist du in Gemeinschaft, wo du auch das Gefühl hast, da trägt man mich?
00:24:56: Ich war vorher schon mit Mann in den Volkslandsgruppen bei uns im Ort.
00:25:02: Und bin dort auch immer.
00:25:03: Wir haben regelmäßiger Proben und haben jetzt einen Ball eröffnet als Polnester mit der Volkslands-Gruppe.
00:25:11: Ja, meine Tochter tanzt auch mit.
00:25:13: Und es war mir wichtig, dass die Kinder den Anschluss nicht verlieren an die Gemeinschaft und die Gesellschaft.
00:25:20: Es ist jeder in einem Verein.
00:25:21: Also jedes Kind ist entweder Musikverein oder Sportverein.
00:25:26: Die Tochter ist im Geigenunterricht ein Geigen-Assemble in Eisenstadt Feuerwehr.
00:25:34: also es ist jedes Kind in zwei, drei Vereinen.
00:25:37: Das war mir sehr wichtig.
00:25:40: Ich bin da, der Gesellschaftsmensch.
00:25:42: Sie tut er immer aushöpfen.
00:25:44: Wenn zum Beispiel der Sohn ist im Musikverein, wenn Festes sind oder Konzerte, dann stehe ich meistens hinter dabei und bin so die Assistenz- oder Feuerwehrfest.
00:25:55: Also ich tut er eher im Hintergrund so ein bisschen mithöpfe.
00:26:00: Und mir war auch die Gesellschaft... Nachdem das passiert ist, war eineinhalb Jahre bin ich fast nix außer Haus gegangen.
00:26:09: Warum?
00:26:10: Was ist die Scham?
00:26:12: Die Scham nicht, aber eher diese Ruhe, die Stille.
00:26:15: Weil man hat immer gewartet auf die Frage wie geht es dir?
00:26:19: Wie geht's da denn?
00:26:20: und ich habe ja nichts drauf gewusst.
00:26:26: Ich würde das kein anlehnen und ich würde da nichts beschönigen.
00:26:30: Was würdest du denn sagen, weil man ist ja selber oft auch in so einer Situation?
00:26:33: Man kennt jemanden der von einem Schicksalsschlag gebeutelt wird.
00:26:37: Entweder man geht ihnen mal aus dem Weg, weil er das Gefühl hat, ah lieber nicht zu sagen damit man nichts Falsches sagt.
00:26:41: Genau!
00:26:42: Was würdest du sagen?
00:26:43: was waren gute Sätze die dir begegnet sind?
00:26:44: wir wollen ja auch etwas lernen.
00:26:46: Das war einfach entweder noch um Armung oder Händedruck, die wir uns nicht wussten.
00:26:51: oder manche haben ja gesagt dass was ich jetzt auch sage.
00:26:54: Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
00:26:58: Ich würde nicht in deiner Haut stecken oder so ... Was nicht verletzend ist?
00:27:02: Wo es auch war... Ich
00:27:04: nehme dich wahr, ich seh
00:27:05: auch.
00:27:05: Ich weiß, es kann da nur ... Es kann wissen gehen aber das wird schon oder mit der Zeit wird's leichter.
00:27:15: Also diese Supersätze wo man sich denkt du hast ja keine Ahnung Und bevor ich sowas sage, sag ich gar nichts.
00:27:24: Das ist halt immer ... Ich denke mir, manche wissen vielleicht nicht, wo's so umsohnt oder wie sie es formulieren sollen.
00:27:32: Sie sind ja gar nicht so aber unbehelfen.
00:27:37: Was würdest du sagen?
00:27:38: Was hat dich das Leben gelehrt?
00:27:40: Viel geprägt von Anfang bis zum Ende.
00:27:44: Ja, dass ... jeden Augenblick genießen soll, weil man weiß ja wirklich nicht.
00:27:50: Das kann so schnell als anders sein.
00:27:52: und zu mir noch jemand gesagt die Sekunde mit der wir jetzt gerade sprechen ist schon vorbei und das ist irgendwie so beängstigend.
00:28:02: Und wenn du weißt ... Man hat eine begrenzte Zeit auf Erden und da sollen wir das machen was man will und das versuche auch zu tun.
00:28:14: Auch an mich selber denken, sage ich jetzt einmal.
00:28:17: Ein bisschen egoistisch werden.
00:28:19: Zuerst waren immer die Kinder im Vordergrund und der Betrieb aber jetzt erlaube ich mir meine Person ein bisschen hervorzuheben und meinen Interessen gerecht
00:28:28: zu werden.
00:28:29: Was ist da eine wichtige Interessensrichtung, die du verfolgst?
00:28:33: Ja, ich mache jetzt gerade die Ausbildung zur Kräuterpädagogin.
00:28:38: Sehr schön!
00:28:39: Ich habe es ein bisschen einfacher vorgestellt.
00:28:41: deswegen ja... Bin ich halt da sehr ... Eingespantig.
00:28:47: Ja, also das ist ein Challenge, sag ich jetzt
00:28:51: mal.
00:28:51: Der du dich aber mutig stellst, so wie du dich in deinem Leben ganz vielen Dingen gestellt hast?
00:28:57: Gibt es einen Satz, wo du manchmal vielleicht nachgedacht hast, den hätt ich noch gerne meinem Mann gesagt oder gibt's etwas, wo Du sagst, dass hätte er eigentlich noch wissen sollen?
00:29:05: Ja, es sind viele Sätze.
00:29:07: Da könnt ihr dir Buch schreiben... Alles ist wichtig.
00:29:12: Und wenn es noch Kleinigkeiten sind, dass die wichtigsten Dinge wie Gärmaseut, was sie berührt, zukunftsmäßig ... Wie toll wird doch alles sein als Familie und was wir geschaffen haben?
00:29:29: Ohne Ende!
00:29:30: Das war so lange Listen.
00:29:32: Da kann man gar nichts hervorheben, wo's am ersten Stellenwert
00:29:37: war.".
00:29:38: Aber wenn man drei Kinder miteinander hat, dann ist es eh klar, dass man sie gerne hat.
00:29:44: Was wünscht du dir für die Zukunft?
00:29:46: Gesundheit!
00:29:47: Ich glaube ohne der ist alles andere nicht so machbar.
00:29:52: Ja, wenn die Gesundheit fehlt, dann... ...ist man eingeschränkt.
00:29:57: Von dieser Gesundheit wünsche ich dir vom glasal-grünen Weltlehner den, der dich auch von zugangst.
00:30:01: Bis hin zu deiner Ausbildungskräuterpädagogin, mit deinen Kindern beim Wein lesen oder wo auch immer ganz besonders viel.
00:30:07: Vor allem beeindruckt bin ich von deiner Kraft und ich darf dir jetzt einmal erstens Danke sagen dass du mit mir durch dieses Gespräch gegangen bist vor allem auch für deine Offenheit danken die sicher vielen Menschen auch hilft oder sie erreicht weil jeder schon mal durch Lebenswänden oder Zeiten gegangen ist in denen es mehr oder weniger schwer war.
00:30:26: Und als Finale darf ich mit dir auch doch einen kurzen Wordrap gehen wie es hier schon der gute.
00:30:33: Ich bin Botenständig, traditionsbewusst, familiär.
00:30:38: Mein Hof in einem Satz.
00:30:41: Erfreundlich, naturnah, echt.
00:30:46: Mein Tiefpunkt?
00:30:47: Ja das Ableben meines Mannes.
00:30:50: Mein
00:30:53: Mudausbruch.
00:30:54: Vieles anreißen, viele Kurse besuchen alles Mögliche alles Mögliche für sich selbst tun.
00:31:02: Mein Herzensmoment?
00:31:05: Die Kinder, also die Geburt der Kinder jedes Kind auf seine Art und Weise.
00:31:11: Mein Antrieb?
00:31:12: Antrieb habe ich viel!
00:31:13: In der Früh wenn die Sonne lacht da springen wir aus dem Bett.
00:31:18: Und dann geht's los?
00:31:18: Dann geht es los.
00:31:19: Ich bin wirklich früh aufs Steher und ich bin auch ab halb fünf aber dafür bin ja am Abend erledigt.
00:31:28: Liebe Sonja, ich sage vielen herzlichen Dank dass wir da sein durften.
00:31:30: Möge deinen Nachnamen nämlich Wind dir ganz besonders in deinem Flügeln wie immer wieder Antrieb und Motivation geben.
00:31:37: schön das wir hier bei dir im Burgenland zu Gast sein dürften.
00:31:39: Danke schön ist sogar auch recht herzliche dank danke.
00:31:44: Wenn du selbst mit Suizids Gedanken kämpfst oder es dir gerade nicht gut geht dann bist du damit nicht allein und es gibt
00:31:50: Hilfe.
00:31:51: In Österreich kannst du jederzeit anonym jemanden erreichen zum Beispiel die Telefonseelsorge unter der Nummer eins vier zwei Rad auf Draht für Kinder und Jugendliche unter eins, vier, sieben oder beim sozial-psychiatrischen Notdienst unter Null Eins Drei Eins Dreidrein Null.
00:32:08: Wenn es akut ist wähle bitte den Notruf Eins Eins Zwei.
00:32:12: Bitte hole die Hilfe denn es gibt immer Unterstützung und dein Leben ist
00:32:17: wichtig!
00:32:19: Die hat die Folge gefallen?
00:32:21: Die Lebensgeschichte hatte ich inspiriert.
00:32:22: dann schickst du weiter.
00:32:24: Wir freuen uns über jedes Like und wenn du keine Folge verpassen möchtest, dann aktiviere die Glocke.
00:32:29: Und du wirst immer benachrichtigt, wenn eine neue Folge erscheint!
00:32:32: Der Podcast der Bauernzeitung HofTour auf erscheinend vierzehntägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
00:32:38: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social Media Kanälen und auf bauernzeitungen.at.
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