Folge 5: Tür und Tor geöffnet hat Schnapsbrennerin Michaela Stangl

Shownotes

Was versteht die Steirerin unter einer Mariage und was macht einen wirklich guten Edelbrand aus? In dieser Podcastfolge gibt sie Einblicke in die Kunst des Schnapsbrennens und erzählt, wie aus handwerklichem Können und feinem Gespür besondere Destillate entstehen. Im Mittelpunkt steht ihre persönliche Geschichte: Nach einer schwierigen Scheidung musste sie neu beginnen und hat den elterlichen Betrieb Schritt für Schritt wieder aufgebaut. Heute produziert sie hochwertige Edelbrände, führt Verkostungen am Hof durch und begrüßt dabei auch internationale Gäste. Sie spricht außerdem über das Leben als Patchworkfamilie am Hof, über Herausforderungen im Alltag und darüber, wie es gelingt, Leidenschaft, Familie und Unternehmertum miteinander zu verbinden.

Der Podcast erscheint 14-tägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Bist du Bäuerin oder kennst eine, die unbedingt vor das Mikrofon gehört? Dann melde dich oder nominiere eine Interviewpartnerin: redaktion.wien@bauernzeitung.at

Wir freuen uns über jedes Like und wenn du keine Folge verpassen möchtest, dann aktiviere die Glocke und du wirst immer benachrichtigt, wenn eine neue Folge erscheint.

Mehr Infos: BauernZeitung https://www.bauernzeitung.at/

Sabine Kronberger https://www.sabinekronberger.at/

Maschinenring https://www.maschinenring.at/

Happy am Hof https://www.happyamhof.at/

Transkript anzeigen

00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.

00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberger und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes!

00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.

00:00:19: Dafür öffnen uns die Bäueren Tür und Tor.

00:00:22: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor auf!

00:00:30: uns heute.

00:00:31: Die Stange Michaela genannt Michi aus Paurach, das ist bei Feldbach im schöner steilischen Vulkanland gelegen an der Rot-Six die Sechs

00:00:40: und idyllischer und schöner und kitschiger könnte es nicht sein!

00:00:45: Die Steiermark präsentiert sich in Frühlings auf dem schönen Wetter.

00:00:48: vielen Dank dass wir heute bei dir sein dürfen liebe Michaela und wir finden uns hier umgeben von preisgekrönten Schnepsen destillaten Likörn sehr viel Hochprozentiges, wie ich mir sagen habe, lassen bei einer hundertprozentigen Frau.

00:01:05: Du hast diesen Obsthof von deinen Eltern übernommen.

00:01:09: Erzähl uns einmal ein bisschen in welcher landwirtschaftlichen Betrieblichkeit sind wir heute hier?

00:01:14: Wie ist dein Betrieb aufgestellt?

00:01:16: Also wie ich ihn übernomen hab waren wir noch einen Ablieferungsbetrieb das heißt wir haben die Früchte hergestellt und haben sie in den Genossenschaften abgeliefert und dem Verkauf und die Vermarktung übernammen.

00:01:26: Und wie ich zuhause eingestiegen bin, war mir das zu wenig.

00:01:30: Ich wollte den Handel ausschalten und die Vermarktung und die Lagerung uns direkt an den Kunden... ...ich wollte es alles selber machen und ich wollte das Hautnahe an den Kunden sein damit ich weiß welche Bedürfnisse hat der Kunde.

00:01:45: was wünscht sie da Kunde?

00:01:48: Wenn man das selber weiß und vor dem Kunden steht und das sagen kann dann kann man auch noch produzieren.

00:01:54: Du bist sechsundvierzig Jahre jung und betreibst diesen Hof heute mit vereinten Kräften.

00:02:01: Sag uns einmal, wer lebt und arbeitet hier?

00:02:04: Also ich lebe mit meinen Kindern um in meinem Lebensgefährten mit Andreas her die Kinder sind beide noch in Ausbildung helfen in ihrer Freizeit- und Ferien mein Lebensgefärter.

00:02:15: nach vierzig Stunden Bürojob darf er mir auch helfen was er auch gern macht.

00:02:20: Mein Vater ist noch total involviert, der kommt täglich drauf und hilft mir.

00:02:24: Die Mama ist ab Abruf wenn der Hut brennt ist sie da und hilft wo Not an Mann ist.

00:02:30: und seit dieser Woche haben wir einen neuen Mitarbeiter.

00:02:34: dass wir beim einem Schulen sind, wie wir es uns beide Seite kennenlernen.

00:02:38: Grosse erster Schritt!

00:02:41: Es ist spannend und funktioniert bis jetzt gut.

00:02:45: Wir arbeiten bis jetzt ganz gut zusammen und das passt.

00:02:48: Und ich hoffe, dass das so bleibt.

00:02:50: Wenn's nicht ist, dass man sich das gut ausrengt, dann macht die Musik und weil man einfach so mit an umgeht, wie man es so gerne hätte,

00:03:01: Für diesen Staat wünscht man alles Gute.

00:03:03: Ich schaue dir, was du auf dem Tisch steht.

00:03:06: Ein Zwetschgenbrand.

00:03:08: Da stehen über Marille, Überweichsel, Liküre, Brände ... Dein Leben sind diese hochprozentigen Dinge?

00:03:15: Wann hat das begonnen bei dir?

00:03:19: Ich habe mein Pflichtschuh normal absolviert und bin zwei Jahre steingang.

00:03:23: Das ist eine Haushaltungsschule.

00:03:26: Danach ... Wo geht der Weg hin?

00:03:29: Und dann habe ich mir die Schuhe mit meinen Vatern angeschaut in Werzer Winkel, das ist bei Gleisdorf.

00:03:34: Damals hat es die Obstpafachschule noch gegeben und wir haben auch Führung gehabt und haben gesagt ja, mich gefällt's da!

00:03:41: Wir können das sagen, dass sie die Schuh weiter machen.

00:03:45: Der Vater fahrte natürlich fuller Sturz und aus dem Häusel gewesen.

00:03:48: Ich gehe in diese Richtung Und hab die Ausbildung auch gerne gemacht und hab dann dort meinen ersten Praxisbetrieb beim Wilhelm im Buch bei Weitzkopp.

00:03:58: Mit der war ja damals die große Testilerie, und Kolonnenanlage.

00:04:04: Das habe ich sehr verklärt von Seppi und Fadiosefa.

00:04:09: War gern dort, hat das Feier zum Brodeln angefangen.

00:04:14: Und der Fatihotter haben auch schon eine kleine Kolonnenbrennerei durch sie in der Zeit angeschafft und wir haben uns versucht zu probieren am Anfang auf ein Learning by Doing.

00:04:24: Wir sind immer besser geworden!

00:04:25: Erklären Sie mal überhaupt diese ganze Brennerei.

00:04:28: Für Menschen, die damit nichts am Hut haben sich nicht auskennen wie das geht nur wissen dass das hochprozentig fruchtig ist und meistens ein bisschen brennt.

00:04:36: Wie schaut es aus was du da machst?

00:04:38: Was wie wann wo verarbeitest du die Früchte?

00:04:41: Wie schaut das aus?

00:04:43: also der die perfekte Beische beginnt im Winter beim Baumschnitt.

00:04:48: ich muss an sehr ordlichen, genauen Baumschnittvollziehen.

00:04:53: Vor allem bei den Zwetschgen muss ich sehr ins Quirlhuts eine schneiden weil ich will Sonnengereifte möglichst alle gleichzeitig reifende Früchte am Baum haben und meine Bäume sind größer als wie für andere Obstbauern.

00:05:10: weil ich brauche das Verhältnis von Frucht Blatt, Holz und Wurzelwerk, das soll bei mir ein größeres sein.

00:05:17: Weil ich brauche die innere Qualität.

00:05:19: Und dann dürfen Sie Baum... Reifen werden und dann werden sie gepflückt.

00:05:24: Und je nachdem, was ich jetzt mache ... Eine Hirschbühne braucht eine Nachreifung.

00:05:28: Die werden in Kisseln gepflickt und reifen bis zu drei Wochen noch, je nach dem.

00:05:33: Ein Zwetschgen muss sofort angemeist werden wenn der Brocktwirt bräuchte.

00:05:39: Eine Kirsche genauso.

00:05:40: Es gibt gewisse Obstarten, wo man auf ein bisschen logern muss, und Monkey muss man sofort.

00:05:45: Für welche

00:05:45: Mengen spricht man da?

00:05:46: Wenn du sagst, du hast jetzt mal Redinante gehabt!

00:05:49: Ja, das sind ein paar tausend Kilo.

00:05:51: Und die werden zum Teil für den Frischmarkt, weil ich für den Bauermarkt und für den Obhaufverkaufen etwas brauche... ...und der Rest wird dann eingemeist!

00:05:59: Das schwenkt halt von Jahr zu Jahr, ne?

00:06:02: Je nachdem wie sich das bewegt.

00:06:03: Wie war es im Jahr zwanzig, fünfundzwanzig?

00:06:05: Also, in dem Jahr zwentzwanziger waren zwei perfekte Obstjahre für mich.

00:06:09: Ich wünsche mir und hoffe mir, dass im Jahr auch ein perfektes Obster wird.

00:06:13: Dass wir vom Frost verschont bleiben, dass wir vom Hagel verschontbleiben.

00:06:17: Dann wird's schon machen.

00:06:19: Du selber bist ja in deiner Ausbildung einmal zum ersten eine landwirtschaftliche Facharbeiterin.

00:06:25: Beziehungsweise hast du auch eine Zusatzausbildung gemacht, verraten Sie das?

00:06:29: Ja ich habe im Jahr den Elbrands-Familie abgeschlossen und es war für mich sehr wichtig zu ahnen was ich da in dem Kurs gelernt hab.

00:06:41: der hat über zwei Jahre gedauert.

00:06:45: Danach anschließend immer wieder Weiterbildungen auf der TU Graz, immer wieder Sensorikschulungen.

00:06:50: Das sind wir sehr wichtig, dass man einfach am Ball bleibt!

00:06:53: Ich bin davon überzeugt, dass ein Mensch alles lernen kann wenn er nur will und wenn er noch lang genug übt.

00:07:00: Wenn es dann nicht immer am Ball ist, man verlernt es wieder.

00:07:03: Jetzt sagen wir mal, was muss man denn können oder üben?

00:07:06: Wenn man sich mit Testilaten beschäftigt und sie herstellt.

00:07:10: Also ich bin ja wahrscheinlich die schlechteste Konsumentin, die es da gibt weil das Gefühl hat, dass brennt immer alles so furchtbar.

00:07:16: Da hast du keinen guten Tronken!

00:07:17: Dann habe ich keinen guten Dronken... Ich wusste, dass der Antwort kommt.

00:07:21: Wie empfiehlst Du denn überhaupt Schnäpse-Testilate zu verkosten oder zu trinken?

00:07:26: Achtest Du worauf darf man achten wenn man einen trinkt oder zu sich nimmt?

00:07:29: Nicht sein Putzen.

00:07:31: Nach einem Zähnputzen oder nach einem Kau-Gumme brennt es immer.

00:07:34: So gut kann das Schnaps nicht sein!

00:07:37: Gut wäre es jetzt entweder, dass das letzte Essen schon länger her ist was uns zu süß gefrühstückt hast zum Beispiel und wenn das wenigstens auch eineinhalb Stunden her ist oder sonst dann noch einen deftigen Essen passt sowieso immer aber dann wenn der Gaumen einfach sehr neutral ist.

00:07:54: Ich sage mal, wenn du ein Zähmputz zahlst nach einer halben Stunde Geht's dann schon?

00:07:59: Oder du isst irgendwas Bekanntes.

00:08:01: Was ist für dich der perfekte Moment, einen Schnaps zu glänzen?

00:08:05: Immer!

00:08:07: Immer!

00:08:08: Ehebrände kann man immer trinken.

00:08:11: Wo ist der Moment bei dir, wo du sagst dazu gehört er oder was du auch Menschen weiter gibst?

00:08:17: Ganz gern wenn der Arbeitstag verändert ist und ich bin duscht auf der Couch, trinke ganz gerne eine Fasserei fangen Hubert und Stahler oder so andere Komödie.

00:08:31: geniesse gern sowas, fast gereiftes.

00:08:34: Jetzt sprechen wir natürlich viel über Alkohol und der ist momentan ja auch in aller Munde.

00:08:38: immer mehr Menschen verzichten auf Alkohl, immer mehr junge Menschen schwören dem Alkuhol ab.

00:08:43: Wie stehst du zu diesem Thema als Produzentin selber?

00:08:47: Und wie schaust du inhaltlich darauf?

00:08:50: wenn Menschen mit dir das zum Beispiel diskutieren oder besprechen oder wenn du die Veränderungen in der Gesellschaft wahrnimmst

00:08:55: habe ich damit überhaupt kein Problem, weil es gibt sicher ganz viele Leute die zu viel vor dem Trinken.

00:09:01: Ich stehe Genussmittel her und sicher ist mein Genussmittel aus Alkohol aber ... Den sauf man nicht auf, den genießt man.

00:09:10: Wenn jemand zu mir kommt, der große Schnapsverkoster machen, der trinkt achtzehn bis zwanzig Sorten.

00:09:17: Dazu werden gewisse Lebensmittel gereicht und viele haben am Anfang Respekt und Angst vor der Verkostung.

00:09:23: Ich habe gesagt ich brauchte es gar nicht, aber ich hab das nicht einmal eine Darmenspitze dahinter.

00:09:28: Ich gehe jetzt gut.

00:09:29: Wir reden über das Produkt, wir riechen sehr viel und wir genießen am Gaumen aber keine Vizell pro Sorte.

00:09:36: also das sind wirklich nur kleine Schlucke und sie dürfen bei mir bei der Verkostung alles sein müssen aber nicht Sie kriegen zu jeder Sorte ein neues Glas.

00:09:47: Manche stellen sie sich auch gern auf, weil es hinterher noch einmal querverkostet oder querverriechen wurden.

00:09:53: wie steht das im Zusammenhang mit dem Vorfahregen?

00:09:57: Also da haben wir schon ganz spannende Geschichten gemacht in der Verkostung und so gehe ich auch immer gerne auf die Gruppe ein.

00:10:05: Es ist jede Verkosterung ein bisschen anders.

00:10:08: Wie soll ich sagen, wenn die Leute interessiert sind und nicht vorgenommen sind und sie auf mich einlassen, dann kann man was Schönes entstehen.

00:10:17: Das heißt Menschen kommen in Gruppen können bei dir das ganze buchen?

00:10:20: Ich habe mir ja sagen lassen eine deiner Spezialitäten ist die sogenannte Mariage.

00:10:25: Was ist es?

00:10:26: worum gehts da und wer heirat?

00:10:30: Ja, Mariasch wie schon gesagt Hochzeit im Mund.

00:10:34: Es gibt spezielle Edelbrandsorten mit speziellen Lebensmittel die auch ganz gut miteinander harmonieren und wenn du das falsche Lebensmittel zum falschen Edelrand kredenst oder verkostest dann spuckst und wenn es gut zusammen passt kannst du das gut miteinander genießen.

00:10:50: Wie stelle

00:10:51: ich mir das vor?

00:10:51: was heißt das?

00:10:52: Was passiert da bei dieser Mariaschs?

00:10:54: Erklären Sie sich mal!

00:10:56: Pröben wir uns mit Speck.

00:10:57: Zu Speck passt ganz gut unser Zwetschgenbrand

00:11:04: ins Glas.

00:11:06: Ja, also ich habe auch verschiedene zwetschge Sorten

00:11:09: am Hof.

00:11:10: Ich habe aber jede versucht, extra zu meischen und zu brennen.

00:11:14: Aber die Hauszwetschgen ist das Nomblus-Ultra, der was das ins Glas bringt, das Aroma.

00:11:19: Da kann man sagen, was man will.

00:11:20: Frisch zum Essen, da würde ich mir die Hauszwetschgen nicht aussuchen.

00:11:23: Aber zum Brennen nur!

00:11:24: Ist die Beste?

00:11:25: Ja genau.

00:11:25: Jetzt machen wir

00:11:27: mal Riechen.

00:11:27: Zuerst ein bisschen Schwenken Luft geben und riechen.

00:11:30: Was riehen wir?

00:11:31: Wir riechn ganz angenehme Peter Mandel Done also ganze ganze dunkle Kochschokolade.

00:11:40: Das ist der Stein.

00:11:42: Wo?

00:11:42: uns wird bewusst mit Stein vergoren und dann beim Brennen bewusst ein Drittel Stein dabei beim Destillieren, weil wir genau diesen Bitter Mandelton haben möchten.

00:11:54: Schokoladige!

00:11:55: Und das kommt auch die Zwetschge ganz gut zur Geltung.

00:11:58: Zuerst probieren wir den Solo auf dem Gaumen.

00:12:03: Dann haben wir wieder die Zwitschge, zerst die Schokolade und hinten noch in die Zwtschge.

00:12:09: Kannst du das nachvollziehen?

00:12:10: Absolut!

00:12:11: Ja, dann probier ich mal... Den Speck.

00:12:13: Der ist ja kaum im Mund und kurz bevor wir schlucken, nehmen wir einen zweiten Schluck vom Edelbrand dazu, rühren wir dazu zweimal um und schlücken das dann gemeinsam.

00:12:23: Da wirst du den Speck und den Edelrand no-full intensiver spüren.

00:12:28: Also sie werden jetzt zeigen wie wir quasi beim Podcast verkosten.

00:12:33: Schade dass es nicht riechen können.

00:12:35: Also Speck hinein?

00:12:37: Mhm.

00:12:37: Dann?

00:12:39: Zumal!

00:12:40: Jetzt

00:12:43: hast du hinten am Kamen noch mit Intensiver schön die Zwetschge, aber auch das Rauchige vom Speck.

00:12:52: Unglaublich spannend!

00:12:53: Und es ist angenehm und es brennt nicht oder?

00:12:56: Überhaupt nicht.

00:12:57: Genau das was mein Thema immer mit den Destillaten ist habe ich in dieser Form nicht wahrgenommen.

00:13:02: warum ist das so?

00:13:03: Ja

00:13:04: wenn's da guter Schnaps bei deiner Seil Wirst, dann musst du gern wegschmeißen können.

00:13:09: Und wegschmelzen können können die wenigsten Leid.

00:13:11: Was

00:13:11: heißt wegschmerzen?

00:13:12: Zuerst beim Tessilieren kommt der Vorlauf und zum Schluss kommt der Nachlauf.

00:13:16: Wir kosten und genießen da ja nur das Herzstück!

00:13:19: Der Vorlauf kann bei einer hundert Liter Maische noch ein Viertel-Liter sein, es kann aber auch noch bis zwei Liter sein, je nachdem wie gut vergoren und wie sauber geworden ist bei der Maische.

00:13:33: Und das trennen wir nur mit der Nase ab.

00:13:35: Also da ist kein Computer, kein Omnereißgerät, da riechen wir und irgendwann sagst okay stopp!

00:13:41: Und jetzt dann ist es nicht mehr Nitro, es ist nicht mehr Nagelackentferner.

00:13:45: Jetzt ist es angenehm, jetzt ist ein Herzstück hier.

00:13:48: Das Gleiche ist aber im Nachlauf.

00:13:51: Das variiert genauso mit der Qualität was die Maische drüben im Kessel hat.

00:13:58: Und irgendwann sagst du, okay und jetzt auf einmal schneit es so wie ein Strich.

00:14:02: Es wird muffig, es wird zu einem Richtung Erdkala.

00:14:05: Bisschen Schweiß fürs Munchmal!

00:14:08: Du hast ja kulinarische

00:14:09: Großartige im Schirm.

00:14:10: Also wenn die Schweißfüße kommen, weiß ich das, dass der Vorlauf fertig ist.

00:14:14: Ja

00:14:14: na na,

00:14:15: das ist der Nachlauf.

00:14:16: Beginnt der Nachlaufe nachher?

00:14:18: Das heißt aber auch, wenn du mir das alles beschreibst, du hast dich schon durch alle Stufen und alle Zustände gekostet um das genau herauszuschmecken.

00:14:25: Natürlich!

00:14:26: Wie früh fängt man dein neues Obsthoff-Tochter an Schnepse und Destillate zu verkosten?

00:14:31: Kannst du noch erinnern, als du dein erstes hochprozentiges Glas zu dir genommen hast?

00:14:35: noch viel früher, als ich angefangen hatte zum Abfüllen.

00:14:39: Wenn ich die Flaschen unter die Bieten halte und meine Flasche füllte, entweichte die Luft.

00:14:44: Die Luft kam direkt in meinen Nosen und diese Luft war aromatisiert vor dem Edelbrand der was drinnen waren.

00:14:51: So habe ich immer die geballte Ladung.

00:14:54: jedes Mal wenn ich Marulen oder Kirsche oder Quitte egal was gefühlt hab, habe ich das Geballte zu meiner Asseil gekriegt und ich habe mir das eingebräckt wo es ist.

00:15:04: Und wir haben einmal Sonntags, war das immer üblich.

00:15:08: Nach dem Mittagessen Blindverkostung.

00:15:10: Ich hab nur gerauchen und durfte noch nicht trinken.

00:15:12: Fatih hat halt drunken.

00:15:15: Weil ich alle Flaschen immer gefühlt habe... ...und den Geruch überall gekannt

00:15:19: habe.

00:15:19: So genau gekannt hast du?

00:15:19: Ja!

00:15:20: Da habe ich ja immer hundert Punkte bekommen.

00:15:22: Großartig!

00:15:23: Das heißt du wurdest sozusagen schon mit deinen Geruchsensoren früher ausgebildet

00:15:27: damit du halt... Naja, nicht beitrug!

00:15:30: Wie stelle ich mir das alles auf so einem großen Betrieb vor?

00:15:34: Die Gestaltung des Familienlebens, der Strukturen.

00:15:37: Du hast zwei Kinder und dein Vater hilft mit.

00:15:39: Das ist ein kunderbunter Haufen an Menschen.

00:15:42: Wie kann man das organisieren?

00:15:43: Dass alle glücklich sind in ihren Aufgaben und Rollen, dass jeder genug Herausforderung hat aber nicht zu viel.

00:15:49: Und dass du letztendlich die Chefin bleibst, obwohl sich der Papa auch ganz gut auskennt.

00:15:52: Wie macht man denn das?

00:15:54: Ja wie ich übernommen habe... Das war das.

00:15:59: Da haben mir die Leute im Dorf gefragt, wie geht's denn um Marseille?

00:16:03: Und sie fanden sich aus sehr forschend und rechthauerisch.

00:16:08: Wenn er was gesagt hat oder auf den Tisch gehört hat, dann wurde es so gekannt.

00:16:12: Das waren aber bei uns daheim nicht!

00:16:14: Und das haben sich die Leute oft nicht vorstellen können.

00:16:19: Die Beziehung zu meinem Papa kann man sich beschreiben... Fast wie mit einem guten Freund.

00:16:26: Wir reihen uns sehr viel aus!

00:16:28: Ich glaube, ich verbringe sogar mehr Zeit mit ihm als die Mutti und mein Partner eigentlich, weil wir einen ganzen Tag benannt sind und uns voll ausreihen.

00:16:36: Ich bin für seine Erfahrungswerte sehr dankbar aber sogar oft nah.

00:16:42: Danke, aber ich will es trotzdem anders machen.

00:16:45: Weil mir das jetzt so viel kämpft und passt.

00:16:47: Und das akzeptiert er auch.

00:16:49: Also da ist ja viel Game und Nehmen.

00:16:52: Und so ist es mit den Kindern und mein Partner.

00:16:56: Ich kann nicht nur Nehmen, ich muss genauso was geben!

00:17:00: Wir sehen hier den Hof so... Da kommen alle zusammen.

00:17:03: Es kommen die Stiefkinder zusammen, meine Kinder zusammen und die Schwiegge-Kinder zusammen.

00:17:08: Wenn der Hut brennt, greifen alle zusammen.

00:17:11: Und hinten auch hier sitzen wir gern zusammen ein paar Flaschen Weih und einer guten Jausen und haben mal unseren Spaß oder machen gemeinsame Ausflüge.

00:17:19: Die Brennerin trinkt auch Wein, habe ich jetzt herausgehört.

00:17:22: Und sogar!

00:17:24: Ja es wird für eine Steuerin gar nicht anders möglich sein.

00:17:27: Erzähl uns ein bisschen über deine Familienkonstellationen.

00:17:29: Es ist schon gefallen, Lebenspartnerstift, Kinder, große Familie... Erzähle uns da ein bissel von deinem Lebensweg denn der Mann mit dem du deinen Leben teilst?

00:17:38: Ist nicht der Vater deiner Kinder?

00:17:39: Nein.

00:17:40: Wie hat sich hier deinen Lebensweg gestaltet?

00:17:42: Ich hab den Vater meiner Kinder sehr früh kennengelernt, hab Haus gebaut wie soll's so wahr?

00:17:47: und hab meine Kinder gekriegt Und irgendwann hat das nicht mehr funktioniert.

00:17:51: Und wie es in der Privatwirtschaft üblich ist, was nicht funktioniert von dem Trämpfersee und was gut funktioniert – das passiert mir!

00:18:00: Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich seit sechs oder halb Jahren wieder gut liert bin.

00:18:05: Er hat auch zwei Pum mitgebracht und die sind ähnlich alt wie meine Kinder.

00:18:09: Das passt ganz gut.

00:18:12: Wie schwierig ist es wenn man so ein wirklich... Es ist ein agrarisches, landwirtschaftliches Unternehmen.

00:18:17: Es ist eine Testillerie.

00:18:18: Wie schwierig ist es wenn man da Patchwork betreibt?

00:18:22: Jetzt zum einen sozikulturell gesellschaftlich wie wird das angenommen von Dorf und der Umgebung, von den Strukturen, die man ist und andererseits wie gestaltet man selber damit das gelingt?

00:18:33: Ich glaube, das hat gar nichts mit Obsthoff zum Touren sondern die persönliche private Einstellung und was mir noch ganz früh gestärkt hat.

00:18:41: Die Leute im Dorf, wie es ein Andreas als erstes mal gesehen haben und kennengelernt haben, da haben wir uns gesagt, ich gratuliere da!

00:18:48: Das ist ein Fächerkampel und der passt gut zu dir und er ist lieb und unterstützt dich und macht genau das, was du brauchst.

00:18:56: Und das sind die anderen... gemerkt, oder noch mehr gemerkt ist wie ich selber an meine Ausstrahlung und an mein Reihen und meinen Touren.

00:19:05: Und wie es mir geht – die Leute haben ja gesehen, wie es mich geht nicht!

00:19:08: Ich bin jetzt dieses Bezüglich ein offenes Buch.

00:19:11: Man sieht mich auch wenn's mal gut geht dann bin ich jubelhauchlich auch zu sein und man sieht sich auch wenns mir nicht so gut geht.

00:19:17: also da mache er kein hell draus und verheimlichte nichts.

00:19:22: das soll sie sein.

00:19:23: wir sind Menschen.

00:19:24: der geht uns ob und so gut und ob und schlecht.

00:19:29: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern ist groß.

00:19:32: Maschinenring unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten, Wissensausdau springt neue Agrartechnik- und gezielte Schulungen – und Happy am Hof bietet Prävention und Unterstützung für die Gesundheit!

00:19:45: Mehr auf maschinenreng.at und happyamhof.at.

00:19:53: Wie macht man es, dass man dann Patchwork zusammenführt?

00:19:56: Ganz viele Gespräche, ganz viel gemeinsame Zeit miteinander.

00:20:01: Mir ist es immer wichtig, dass ich so gewisse Punkte habe.

00:20:04: So jetzt haben wir gerade wieder ausgeschrieben in der Familiengruppe zu Ostern, ob die Leute mit Anhang also die Kinder mit Anhang ab seinen Oster-Samstag zum Mittag passen und das ist schon die erste Osterfeier und Landjugend und wo halt überall jeder dabei ist und auch mitwirken will.

00:20:24: aber wir haben den Oster Samstag zum mittag geschafft.

00:20:26: Wir gingen zusammen auf Fleischweich, wir tomen zusammen Oster ja aus dem Essen Mit Mutti und Fatih natürlich auch.

00:20:33: Ich freu mich schon irrsinnig, oder auch zu Weihnachten gibt es eine ... Es muss nicht der Vierzwanzigste sein.

00:20:39: Es ist so dann das Siemer-Zwanzigstern, da sind wir alle benannt.

00:20:42: Oder es ist immer ganz üblich, dass wir am Sechserzwanzigersten alle zusammen Skifahren fahren.

00:20:46: Das ist also ... Es gibt gewisse Punkte, was sich im Jahr ... Da

00:20:50: hat man Traditionen geschaffen?

00:20:51: Ja genau!

00:20:52: Was wir im Jahr alle noch schon wissen, okay jetzt kommt das wieder zu.

00:20:56: Das haben wir immer alle miteinander gemacht.

00:21:00: Das passt so.

00:21:01: Traditionen sind gut, auch wenn es noch ist.

00:21:03: Wie würdest du sagen, bist du als bäuerliche Unternehmerin aufgestellt?

00:21:08: Wie sieht man dich?

00:21:09: Was bekommst du an Feedback?

00:21:12: Wie sehen mich die anderen?

00:21:13: Das weiß ich nicht.

00:21:14: Da soll man die anderen fragen!

00:21:15: Was kriegt ein Feedback...

00:21:16: Ich fahre dann bei dir durchs Dorf und frag mich.

00:21:18: Ja bitte!

00:21:22: Ich kriege ganz viele Komplimente.

00:21:26: Sie haben Bewunderung aber natürlich Ich hab nicht nur Gönner, ich hab sicher auch Neider.

00:21:34: Nur kenn ich den nicht persönlich.

00:21:35: Das kriegt man auch unter die sieben oder dreißig Haushälten hinten um.

00:21:38: irgendwie aber ... Zuerst ärgert es mir ein bisschen und dann denke ich mir, nein jetzt muss man sich verdienen.

00:21:44: Mitleid hat man's aber so.

00:21:47: Und diese Gedanken, dieses selbstständige Tun, dieses Werken immer wieder schauen Auszeichnungen zu erlangen... Ich schau da hinter dir ganz bewusst.

00:21:55: die großen Schnapsfässer tragen alle Medaillen in Gold, in Silber gleich mehrfache von zwanzigzwanzig bis nach vorne und nach hinten aus allen Jahren.

00:22:07: was ist dir Antrieb?

00:22:09: produzieren bzw.

00:22:10: auch in so hoher Qualität zu produzieren, dass man Auszeichnungen erlangt?

00:22:14: Meine Kunden.

00:22:16: Meine Kunden kommen zu mir und sind Stammkunden.

00:22:21: Ich weiß wie sie dicken, ich weiß was ihnen schmeckt und was sie haben wollen.

00:22:27: Und durch meine Kunden kann ich mein Leben so leben ... Wie ist Leib!

00:22:32: Und ich mag mein Leben ganz gern genauso wie es ist.

00:22:36: Und wenn ich meine Kunden enthält, kind die meine Rechnung an der Monatsende nicht zu holen.

00:22:39: Wenn ich meine Rehnungen in der Monatesende zohlen kann und jedes Jahr ein bisschen was Ibyshop für kleine Investitionen, dann glaube ich habe alles richtig gemacht, das passt.

00:22:49: Wie definiert sich für dich Erfolg?

00:22:52: Erfolg ist ein glückliches familiäres Leben wo alle an einen Tisch zusammenkommen können und miteinander reinkommen.

00:23:03: Das ist mein Erfolg!

00:23:05: Was halten deine Kinder von deinem Business, dass du betreibst?

00:23:08: Als Bäuerin, als Unternehmerin oder Schnapsbrennerin.

00:23:11: Ich glaub die Geschichte kurz wieder.

00:23:15: Matthias Ciencin hat, dass es Silberberg geht.

00:23:19: Hat die Lisa gesagt, der ist noch an eine Hauptschuhe gegangen ... Mama!

00:23:23: Jetzt geht der Matthias Silverberg.

00:23:25: Er ist im Internat und was dummer, wenn er da unten auf Fesche Weinbäuerin kennenlernt und in der Südstadt mag bleibt, so nicht ich auch Silverberg gehen damit ich ja die Ausbildung hab.

00:23:36: um die Lisa ist eine geborene Kindergärtnerin.

00:23:41: Wenn der irgendwo isst, der ist wie ein Magnet.

00:23:43: Der zieht alle Kinder an, sie kauen das auch sehr gut.

00:23:46: Sie ist hier ein Wahnsinn.

00:23:48: nachhause gesagt Lisa du wirst eigentlich Kindergärtnerin wären.

00:23:52: Machen wir den Weg und dann schauen wir schon im zweiten Bildungsweg.

00:23:55: Kannst du immer alles machen, aber mach das jetzt einmal nicht.

00:23:58: Also sei ich... Doch

00:23:59: da hat sich schon gesorgt dass der Sohn oder der Bruder euch zu einer Weinbeuerin abhanden kommt?

00:24:03: Ja

00:24:03: genau also Sennen ist schon glaube ich auch alle bewusst wie wichtig mir der Hof ist.

00:24:09: Und nach ihnen, dass es weiter geht.

00:24:11: Genau ich glaub die Geschichte Hab mir das irgendwie gesagt.

00:24:15: Mir war das damals, also bist du hin, kann ich noch so bewusst?

00:24:18: Dass ich das so verankert ist in den Kindern.

00:24:21: Was ist deine Vision und was ist dein Ziel mit diesem Betrieb?

00:24:25: Ja, ich habe jetzt noch einen Hektar verbachtet, den kriege ich nächstes Jahr wieder durch.

00:24:30: Ich hab ja eine Hektare noch neu aus.

00:24:33: Nächstes Jahr gestartet ein Hektartennahre-Durchkrieg ... So um dass er zu meinem Betrieb dazu passt, die fehlenden Sachen auch.

00:24:43: Und... Ja, wenn ich das gut bewirtschaften kann und es mit meinem Mitarbeiter und meiner Familie alles gut sie vereinigen lässt.

00:24:53: Und ich sage mal auf einen Zehn-Stunden-Tag kommen?

00:24:58: Dann passt's für mich!

00:25:00: Das ist mein Ziel.

00:25:01: Auf einen Zehntunten-Tage kommen heißt wie viele Stunden arbeitest du momentan?

00:25:05: Vierzehn.

00:25:06: Hast du das Gefühl, dass er gesund

00:25:08: ist?

00:25:08: Nein, deswegen habe ich den Mitarbeiter.

00:25:12: Und ich will gar nicht das Wort Work-Live-Balance, das mag ich sowieso nicht und ich rede auch gar nicht vor sieben, acht Stunden.

00:25:19: Zehn Stunden passt!

00:25:21: Das ist okay, das vertrocknet

00:25:23: man.

00:25:23: Aber du willst quasi ein bisschen Ballastroutine?

00:25:26: Ja genau, ich möchte ein bisschen Freizeit.

00:25:29: Ich glaube sonst dann ist es auch nicht, muss ich sagen... nicht attraktiv, dass das jemand übernimmt.

00:25:35: Wir wollen sechs Tage die Woche und vierzehn Stunden abklingen, das will niemand.

00:25:38: Einen Tag weg können und immer da sein müssen?

00:25:41: Ja,

00:25:42: wir können unsere Urlaube schon mit unserer Freizeit.

00:25:46: Und es passt schon!

00:25:48: Was wäre ein Zuruf, den du anderen Bäuerinnen machen kannst?

00:25:51: Wenn es darum geht sich die Frage zu stellen soll ich den Betrieb übernehmen.

00:25:56: Kann ich denn auch alleine führen kann nicht betriebsführerin sein?

00:26:00: was ist aus deiner Expertise und dass deine Erfahrung heraus etwas was du ihnen allen ins Stammbuch schreiben würdest.

00:26:06: Mein Ding war Ich habe einen Land anvertraut bekommen von meinen Großeltern von meinen Eltern Und da ist so viel Energie auf der Landwirtschaft.

00:26:18: einigsteckwarten und nicht nur einigstickwarten, sondern ich finde das unser Betriebssauer Magnetford hat.

00:26:23: So ganz viel positive Energie!

00:26:26: Und nicht dass es schuldig bin meine Vorfahren aber es ist für mich eine Ehre.

00:26:33: Sie haben ganz viel und ganz schwer nach dem Krieg gearbeitet, dass die alles zusammengehalten haben.

00:26:40: jetzt dann mit unseren Maschinen und mit unserer Hau und unsere Hilfen, was man rundherum sich annehmen kann und aneignen kann.

00:26:48: Und kriegen kann ist es ja nur meine Pflicht als Nachkommen dass sie mit der Landwirtschaft etwas macht draus und das mindestens ein zwei Generationen davon lame können.

00:27:01: So müssen wir wieder zurück kommen, dass wir nicht nur Hektar pro Hirn haben sondern hier den Pro-Hector.

00:27:09: Was treibt dich an, wenn du mit dem Blick hinaus in deinen Hofladen die vielen Sorten siehst?

00:27:15: Hier die ausgezeichneten Fässer.

00:27:17: Rund um den Hof schon wieder die Arbeiten, die dich jeden Tag beschäftigen, bald schon die ersten Früchte wieder hier eingemeischt werden.

00:27:25: was treibt Dich an?

00:27:26: warum stehst Du jeden Tag in der Früh auf und tust was Du tust?

00:27:30: Momentan ist er Der perfekte Zeitpunkt im Frühjahr.

00:27:33: Wenn du beim Baum siehst, wenn jeden Tag die Knuspen dicker werden und ausspürt und kurz vor dem Aufbrechen ist, dann fängt wieder Leim auf.

00:27:41: Der Baum war zwei eineinhalb Monate tot ausgeschaut.

00:27:45: Und auf einmal fängt er wieder zum Leim an.

00:27:47: Er kriegt den neuen Bladeln, der kriegt einen neuen Trieb.

00:27:50: Das fängt zu sprießen und zum Blühen auch.

00:27:52: Und wenn es da nicht mitgeht als Mensch, dann hast du kein Herz!

00:27:56: Ist dieser Jahreskreislauf dieses Rhythmen etwas was dich inspiriert in deinem Tunk?

00:28:00: Ja...

00:28:01: Also im Dezember Jänner ist, wir haben Verkostungen und alles.

00:28:05: Aber da ist das Persönlichkeit zurücktreten, dass leiser werden und darüber nachzudenken.

00:28:12: was ist das nächste Jahr?

00:28:14: Was sind die nächsten drei Jahre oder seine nächsten fünf Jahre?

00:28:16: Ich habe immer so ein A an drei, fünf, zehn Jahresplan.

00:28:21: Privat, Kinderausbildung auch Betrieb, auch Investitionen.

00:28:26: Auch Umstrukturierung neue Ideen, so wie man die fassiert oder legt man den an die Schublade?

00:28:32: Also es bewegt sie immer was.

00:28:33: wir sind immer in Bewegung.

00:28:35: aber ich als Chef sage okay diese Bewegung dieses Schublades wird jetzt aufgemacht und wird fossiert und wir gehen uns allen oder sie bleibt an der Schublada.

00:28:46: In der Schublade bleibt auf jeden Fall nicht das Gespräch, dass ich mit dir jetzt führen durfte.

00:28:50: Es war begeisternd, es war bewegend und man spürt deine Energie tatsächlich nicht nur bis zu mir herüber sondern wahrscheinlich auch durchs Mikrofon Dass du vor Ideen übergehst, dass du mit einer Leidenschaft deiner Arbeit nachgehst.

00:29:02: Und da möchte ich natürlich an dieser Stelle auch bei dir unseren kurzen Wordrap zum Finale dieses Podcasts mit dir machen und dir ganz kurz knackige Fragen stellen die du mir bitte knackig beantwortet.

00:29:13: Schauen

00:29:15: wir mal.

00:29:17: Ich bin...

00:29:18: Die Michi!

00:29:19: Mein Hof.

00:29:19: in einem Satz?

00:29:24: Er ist grandios und ein Magnetfeld.

00:29:28: Mein Tiefpunkt?

00:29:32: Wenn es meinen Kindern schlecht geht, dann habe ich einen Tief-Punkt.

00:29:37: Mein Mudausbruch?

00:29:39: Gleichzeitig auch meinen Kindern.

00:29:41: wenn's mein Umfeld gut geht Dann habe ich Mut für mehrere Schritte.

00:29:46: Da habe ich Rückentdeckung.

00:29:47: Mein Herzensmoment?

00:29:51: Die Geburt meiner Kinder, aber

00:29:53: auch

00:29:53: mein neue Abschnitt mit meinem Lebenspartner.

00:29:56: Mein Antrieb?

00:29:59: Ja, Jahreslauf!

00:30:01: Im Frühjahr habe ich extrem viel Antrieb und wenn die Früchte da sind, dann läuft es fast vor allem an...

00:30:09: Dann läuft's fast von der La.

00:30:11: Ich sage vielen herzlichen Dank, dass wir hier bei dir in der wunderschönen Steiermark zu Gast sein durften und ich weiß nicht wie macht man das jetzt am Schluss wenn man mit einer Brennerin adiös sagt und danke fürs Dasein.

00:30:21: Stoß mal an!

00:30:22: Ja Prost!

00:30:23: Prost und danke für's Daseins.

00:30:25: Die hat die Folge gefallen, die Lebensgeschichte hat dich inspiriert.

00:30:28: dann schickst doch weiter.

00:30:29: Wir freuen uns über jedes Like und wenn du keine Folge verpassen möchtest dann aktiviere die Glocke und du wirst immer benachrichtigt wenn eine neue Folge erscheint.

00:30:37: Der Podcast der Bauernzeitung HofTour auf erscheint vierzehntägig auf allen gängigen Podcastplattformen.

00:30:43: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören, sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social-Media Kanälen und auf bauernzeitungen.at.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.