Folge 3: Tür und Tor geöffnet hat Milchbäuerin Margareta Hüthmair

Shownotes

Auf einem Hof, irgendwo zwischen Tradition und Neuanfang, schreibt Margareta Hüthmair ihre ganz eigene Geschichte. Sie erzählt von Mut und Rückschlägen, von Leidenschaft für die Landwirtschaft und der Kraft, immer wieder aufzustehen. In dieser Folge begleitet Sabine Kronberger Margareta Hüthmair durch ihr bewegtes Leben - ein Leben, das sich liest wie ein Roman voller Höhen, Tiefen und unerwarteter Wendungen. Im Gespräch geht es um frühe Verantwortung, weibliche Stärke und die Herausforderung, Familie und Betrieb in Einklang zu bringen. Offen berichtet sie, wie sie Rückschläge meistert, warum ihr Netzwerke so wichtig sind und wie sie andere Frauen ermutigt, ihren eigenen Weg zu gehen. Eine inspirierende Begegnung mit einer Frau, die unbeirrbar ihren Visionen folgt.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.

00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberg und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes!

00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.

00:00:19: Dafür öffnen uns die Bäueren Tür & Tor.

00:00:22: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor auf.

00:00:28: Tür&Tor geöffnet hat

00:00:32: Magritte Hüttemeyer.

00:00:34: Eine ganz besondere Frau, bei der wir heute zu Gast sein dürfen eine Frau die eine Biografie hat, die sich fast wie ein Krimi liest.

00:00:42: Ein schöner Krim, der gut ausgegangen ist und einen guten Verlauf hat aber immer wieder fordernd war.

00:00:47: Wo fange ich an?

00:00:48: Wir sind heute zu Gast auf einem wunderschönen Bauernhof bei einer Frau, die einerseits sehr engagiert ist als im Ehrenamt, als Vizepürgermeisterin, als Landwirtschaftskammerätin.

00:00:57: Als zweifache Mutter aber auch Betriebsführerin und zwar seit sie sechsundzwanzig Jahre jung ist.

00:01:03: Liebe Mäge, herzlichen Dank dass wir heute bei dir sein dürfen.

00:01:06: Freit mich das Dorsitz!

00:01:08: Liebe Merke, nehmt uns ein bisschen mit.

00:01:10: Du hast ein Leben das von Höhen und Tiefen geprägt ist.

00:01:13: Und ich fang ganz bewusst bei einem Tiefpunkt an der für dich sicher sehr fordernd war.

00:01:19: Denn in sehr jungen Jahren hast du schon sehr früh Verantwortung übernehmen müssen und dürfen.

00:01:24: Du warst sechszehn Jahre jung als deine Mutter sich für immer aus eurem Leben verabschiedet hat.

00:01:30: Nehmen wir uns etwas mit was es heißt für eine junge Frau in der Landwirtschaft so früh Verantwortung zu übernehmen.

00:01:35: oder Was war zu tun in diesem herausfordernden Einschnittsreichen Jahr?

00:01:42: Ja, liebe Sobine.

00:01:43: Das war keine leichte Zeit.

00:01:47: Ich war sechzehn, ich war damals im dritten Jahrgang von der Habela-Ellenberg.

00:01:54: Er war die älteste von drei Kindern.

00:02:02: Es ist insofern schwierig gewesen, weil mein Oma am Haus, auch wenn wir vorher schon verstorben ist.

00:02:12: Das heißt, ich war mit sechs Jahren die Frau im Haus.

00:02:13: Mhm.

00:02:15: Die Chefin auf die auch alles hört zugleich?

00:02:18: Also Geschwister,

00:02:19: Abparte ... Genau!

00:02:20: Dann hast du verschiedene Rollen zu bespielen, gell?

00:02:23: Du bist nicht nur die Schwester.

00:02:25: Du musst zur Ödansprechter gehen am Wochenende schauen, dass die ganze Wisch gewaschen ist.

00:02:31: Ich hab keine Zeit mehr gehabt zum Lernen am Wochenenden.

00:02:34: Es war einfach ganz anders.

00:02:37: Es war eine Geblankwene, also zwischen dritten und vierten Jahrgang hat man ein großes Praktikum.

00:02:41: Da waren wir die vierzehn Wochen in Finnland gewinnen.

00:02:44: Mir hat das Norddeutsche eigentlich schon immer interessiert, wo ich unbedingt hin.

00:02:49: Da haue natürlich dann nicht keiner.

00:02:51: Ich habe dann eine Freistellung quasi gekriegt von der Schule her und hab das Praktikum daheim observieren dürfen.

00:02:55: Das war auch eine sehr leere Zeit natürlich, weil man halt einfach ... Einfach einigkommen ist in das ganze

00:03:04: Wasser.

00:03:07: Wir haben früher einen gemischten Betrieb gehabt,

00:03:09: d.h.,

00:03:10: wir hatten Zuchtschweine und Möchvieh.

00:03:13: So wie es in unserer Region typisch ist.

00:03:16: Mittlerweile haben wir noch mehr Müchkirn.

00:03:18: Wir sind vor einigen Jahren steubert.

00:03:21: Vor fünf Jahren sind wir jetzt gut als sechzehnmüchkier mit der eigenen weiblichen Nachzucht, also ungefähr hundertzwanzig Stück viel.

00:03:31: Das war natürlich ein langer Weg, ein Entscheidungsweg.

00:03:37: In welche Richtung geht man?

00:03:38: Aber für mich war eigentlich immer schon die Kuh meins, sag ich mal.

00:03:42: Heute

00:03:42: leben hier auf diesem Hof du

00:03:46: und meine Kinder.

00:03:47: Genau, meine zwei Jungs und mein Vater.

00:03:51: Und wenn man so ein bisschen die Spanne anschaut von deinem sechzehnten Lebensjahr, wo dieses einschneidende Ereignis war ... Du bist heute, du bist heute vierzig Jahre jung.

00:04:00: Du bist Alleinerzieherin und verantwortliche für diesen Betrieb und den Hof.

00:04:06: Was würdest du denn, wenn du rückblickend auf dein sechzehnjähriges Ich schaust?

00:04:10: Was würdest du der jungen Frau von damals sagen?

00:04:15: Das ist damals vielleicht gar nicht so präsent gewesen wie man sie auch fühlt.

00:04:21: Da ist man halt in einer Rolle drin, da muss man halt einfach.

00:04:24: Das nimmt man nicht so wahr.

00:04:26: Es war keine

00:04:27: Zeit darüber nachzudenken?

00:04:28: Nein, überhaupt nicht!

00:04:29: Überhaupt nicht.

00:04:31: Weil es natürlich so war, du musst ... Du musst durch.

00:04:36: Das ist jetzt so und da musst du.

00:04:39: Aber es ist trotzdem mit sehr viel Verantwortung verbunden.

00:04:46: Man geht halt trotzdem seinen eigenen Weg und schlägt sich durch alles durch.

00:04:51: Du hast dann die Matura absolviert?

00:04:52: Genau ich habe dann die Mathura absolvert.

00:04:55: Nelenberg?

00:04:55: Ja... Es ist gut gegangen.

00:04:58: Vorher war ich natürlich eine gute Schülerin, es verändert sich, wenn man dann auch Arbeit hat.

00:05:02: Ich habe am Wochenende niemanden mehr lernen können.

00:05:04: Man schaut halt, dass die Wäsche gewaschen ist und dass das einkauft ist.

00:05:07: Und Hüftrassen mit ... Das sind so Sachen, was man erledigen muss.

00:05:12: Man tut ja, es ist gutgegangen, haben wir gemacht.

00:05:15: Dann war wieder der Punkt.

00:05:18: Wie geht's weiter in meinem Leben?

00:05:21: Es ist schon festgestanden.

00:05:24: In Richtung Landwirtschaft, ich werde den Hof an mir erben.

00:05:27: Mein Bruder hat dann kein Interesse, nicht mehr wirklich gekoppt.

00:05:31: Ich habe mich dann nach der Motore entschieden, dass ich ins Gasgewerbe gehe nebenbei nur zum Arbeiten.

00:05:38: Ich hab das zweieinhalb Jahre gemacht, weil es einen anderen Grund gegeben hat.

00:05:42: Weil mein Opa, der was im Haus war eigentlich immer schwächer geworden ist und deswegen hat sich das recht gut ergänzt.

00:05:51: Das sind also Phasen Wann der Mensch wieder wird, ist halt der Rollator da und ... das kennt ihr ja jeder.

00:05:59: Wir haben ihn dann pflegt

00:06:01: bis zum Schluss.

00:06:01: Wer heißt wer?

00:06:02: Wir, also wir fottern die, haben das übernommen.

00:06:09: Da waren ... Ja, das waren halt extrem schöne Momente.

00:06:13: natürlich auch forderndes ganz klar, weil es ist bis zur Bettlegerigkeit gegangen.

00:06:19: Und wenn man dann sowas mal erlernen darf... Wie sie ist, wie wechselt die jetzt das Bittsäge?

00:06:26: Wann da wer drinnen liegt.

00:06:29: Wenn der liegt ... Das

00:06:34: ist eine Herausforderung definitiv.

00:06:36: Genau!

00:06:36: Da nimmt man sich auch relativ für mich

00:06:38: fürs Leben.

00:06:41: Überhaupt habe ich das Gefühl wenn ich auf deinen Lebensweg schaue dass du unglaubliche Stärke entwickeln hast müssen aber wahrscheinlich auch dürfen Im Fachjargon nennt man das Resilienz, wie man mit Herausforderungen umgeht und ob man dann das Leben weiter bewältigen kann.

00:06:58: Du hast mit sechsundzwanzig den Betrieb auf den du mit sechzehn so jung und schnell hineinwachsen musstest und durftest auch übernommen.

00:07:05: Du hattest ihn gepachtet und du wurdest mit sechs und zwanzig als junge Frau Betriebsführerin etwas, was eigentlich nicht gängig oder üblich ist.

00:07:15: Als alleinstehende Frau, als Singlefrau, als Jungefrau einen Betrieb Voller Verantwortung zu übernehmen, oder?

00:07:22: Ja.

00:07:22: Aber wie gesagt das Interesse für die Landwirtschaft war immer da.

00:07:25: Ich wollte ursprünglich die Ärzte werden.

00:07:28: Ist aber leider durch die ganze Schicksalsschläge meine Familie nicht gegangen.

00:07:37: Dass ich den Weg gehe und dann hat sie eben ausserkristallisiert, ich werde daheim den Hof erben.

00:07:43: Hab dann auch nachdem der Opa gestorben ist, da war ich dann fast zwartzwanzig, hab mir dann wieder eine Ausbildung begeben.

00:07:50: Ich

00:07:51: habe einen Meister in der Landwirtschaft gemacht.

00:07:55: Und auf das gesteht, ja ... Das ist mein Platz daheim, gell?

00:07:59: Ich will aus dem Betrieb was machen.

00:08:02: Gedanklich war ich schon weiter vorn, in welche Richtung da sie gehe, eben in Richtung Kuh.

00:08:09: Es hat halt vom zeitlichen Herd noch nicht so passt.

00:08:11: Es ist dann wie vor zwei Jahren, als der erste Sohn auf die Welt gekommen, der Matthias.

00:08:16: Ja mit sechsundzwanzig hab' ich eben die Betriebsführung übernommen.

00:08:20: Es war auch schon so, in meiner ... Ausbildung zum Meister hat mir der Papa die Finanzen überlassen auf dem Hof.

00:08:28: Da hab ich gesehen, okay gut, ich muss was tun.

00:08:30: Es war früher ein Nebenerwerbsbetrieb.

00:08:33: Meine Mama ist damals auch Arbeitengänger und das war von finanziellen her natürlich eine gewaltige Herausforderung weil dann war halt nur mit der Hof da und es waren drei Kinder da und das waren alle drei schüpflichtig wie das damals war ... Und natürlich waren keine Ressourcen da überhaupt nicht.

00:08:58: Das Raal hat sich draht, das ist ganz klar.

00:09:01: Man hat schon Leben können als Sozialversicherung zu einem, das passt schon.

00:09:04: Aber so richtige Ressursen waren nicht da irgendwie betriebsführend.

00:09:09: Ich bin mit Null gestanden und dann habe ich gesagt, irgendetwas muss ich ändern.

00:09:15: Wo hast du angesetzt?

00:09:16: Dann haben wir schon mal geschaut, dass wir eben Merk hier haben ... Wir haben dann sukzessive mit den Schweinen eben zurückgesetzt, haben was umbaut oder so, was wir in die Bastung gemacht haben.

00:09:28: Aber wenn man gesagt hat, ich muss mich schon nahe, da wird der Traktor dreckig!

00:09:34: Da bin ich halt nicht wieder bei der Mischwälder hingestanden und er lad das an Sachen halt, haben wir gemacht.

00:09:41: Und so haben wir es dann trotzdem auch geschafft, dass ich es mehr von finanziellen hier, dass sich da irgendein Lichtblick gekriegt habe.

00:09:50: Und meine Motivation, die war ja sowieso da.

00:09:53: Die war richtig da mit Landwirtschaft einfach mein Leben ist.

00:09:57: Dann bin ich schwanger geworden zum zweiten Kind und dann ist eigentlich der nächste ...

00:10:01: Da gab es einen großen Einschnitt in deinem Leben?

00:10:03: Genau, das stimmt!

00:10:07: Das habe ich dann auch mitgeteilt, dass ich schwange bin.

00:10:09: und dann sagt er nein.

00:10:11: Du hast deinen Partner mitgeteilet, das zweite Kind ist unterwegs?

00:10:14: Ja, Partner... Der war nicht bei mir im Hof, das war eine andere Konstellation.

00:10:21: Aber er hat gesagt, nein, das will er nicht.

00:10:25: Ich soll das erledigen und ich hab gesagt, ich werde das Kind schon schockern.

00:10:29: Das war mein Antwort.

00:10:31: Dann habe ich gewusst, okay gut ... Ich bin zum zweiten Kind schwanger.

00:10:38: Ich

00:10:42: hab extrem viele Arbeiter haben.

00:10:45: Ich weiß aber in welche Richtung ich gehe?

00:10:49: Was lässt einen so einen Moment nicht aufgeben?

00:10:53: animiert einen durchzuhalten und weiterzugehen.

00:10:55: Wie macht man das?

00:10:58: Boah, das ist ... eben durch die ganzen Sachen, die ich bei Wildtigen habe messen.

00:11:07: Da haben wir trotzdem eine richtige mentale Stärke, gell?

00:11:10: Man weiß es geht immer irgendwie weit.

00:11:12: Es geht immer weiter.

00:11:13: Immer.

00:11:14: Du kommst am Ende des Tages immer zu uns hin.

00:11:17: Und du erreichst es auch.

00:11:19: Dann hast du aber einen gewissen persönlichen Erfolg.

00:11:23: Was ist Erfolg?

00:11:24: Du nimmst da was vor Und wenn's das geschafft hast und du hast ein Freitag mit, dann ist es für dich einfach eurer Erfolg.

00:11:30: Und das nicht aufgeben.

00:11:32: Immer wieder als ein Kampfgeist haben wir eine richtige Kampfung zu sein.

00:11:36: So wurde die Zeit auch geschafft und haben ja in dieser Zeit ... wie ich da schwanger war zum zweiten Kind ... aber ich wusste dazu entschieden, dass jetzt zwei Funktionen noch dazunehmen zusätzlich in meinem Ehrenamt.

00:11:50: Das hat mich trotzdem über Wasser gehalten!

00:11:52: Welche Funktion bist du gegangen?

00:11:56: Ich war ja schon Gemeinderätin und war bei den Bauern auch schon drin aktiv.

00:12:01: Im Vorstand, als Satzbärensteffer da drin damals, habe ich dann den Schwenk gemacht auf Bauernbundupfer bei uns in der Gemeinde weil ich sehr politisch geprägt bin.

00:12:11: Bei mir war der Urgroßvater schon Bürgermeister und ich hab das quasi irgendwie so drinnen in meinen Genen an und habe mich aber entschieden dass ich in einer Bezirksfunktion einsteigen bin im Bezirkvorstand gegangen vom Bauernband und wenn ich das damals nicht gemacht hätte, in dieser schwierigen Situation, die ich gehabt habe, waren die Heider nicht da, wo ich bin.

00:12:33: Das heißt, das war eine Anker vielleicht sogar?

00:12:38: Ja, dann ist es nicht weitergegangen.

00:12:39: also wie gesagt mit den zwei Kindern, ich war alleine.

00:12:43: Alleinerzieherin.

00:12:45: Fass mal mal zusammen damit man ein bisschen ein Bild bekommt und sich in deine Situationen versetzen kann.

00:12:51: Du weißt ... Alleinerzieherin, du warst aktiv im Ehrenamt.

00:12:55: Du hast dein zweites Kind erwartet bzw.

00:12:58: ein Kleinkind, dein Baby zu Hause gehabt.

00:13:00: Du warst zu diesem Zeitpunkt Betriebsführerin.

00:13:03: Du wartest politisch als auch in Funktionen aktiv und hattest deinen Tag mehr als vierundzwanzig Stunden gehabt.

00:13:11: Was war die Zauberkraft oder die Zaumaufformel um diesen Rollen noch zu bestehen?

00:13:16: Und allen Anforderungen auch so wie du es von dir erwartet hast zu entsprechen!

00:13:22: Gefühlt wahrscheinlich schon, dass er mehr gehabt hat wie vierundzwanzig stand.

00:13:29: Man nimmt das nicht so wahr.

00:13:30: Da waren wir schon zuerst bei den Punkten, da geben wir einfach durch in diesen Situationen.

00:13:35: Aber ich habe es trotzdem immer so angelegt, dass ich was einfach halte und dass ich auch schaue bei meinen Kindern, dass sie einfach noch oldschool.

00:13:47: Nicht, dass ich die Kinder verschreihe.

00:13:48: Es standen lang herumschlepp bei mir überhaupt nicht.

00:13:50: Die haben ja neben der Arbeit mitgegessen.

00:13:51: Deine Arbeit mit den Kindern erledigt?

00:13:53: Genau!

00:13:54: Mit den Kindern.

00:13:55: Und das heißt da, wie es klar war, und die waren am Traktor oben.

00:13:58: Weil bisher oben hat es wir unter dem Traktor.

00:14:01: Und die waren einfach mit und bei.

00:14:03: Dadurch habe ich es aber auch geschafft... ...dass sie sehr selbstständig sind.

00:14:07: Dass sie einen Blick kam für Dinge, die was erledigen können, also auch für ihr Arbeit.

00:14:14: Stichwort bäuerlicher Hausverstand.

00:14:16: Genau, der Hausverstand, das sogenannte Hausverstand.

00:14:18: Dass Leute ergrössen, die was vorbeigängern.

00:14:21: Das ist nämlich heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich und dass sie einen Griff zur Arbeit entwickelt haben.

00:14:26: Und Sie sind selbstständig?

00:14:28: Heute sind sie fünfzehn-und zwölf.

00:14:32: Ich glaube, ich kann aus heutiger Sicht mit dir auf ein bewegtes Leben zurückblicken.

00:14:36: Aber auch auf viele Erfolge gingen und alles was man meistert ist ja auch ein Erfolg im Leben.

00:14:42: Auch unsere Herausforderungen sind worauf bist du am meisten stolz wenn du auf deinen Lebensweg, auf deine Biografie schaust?

00:14:51: Dass ich nie den Mut verloren habe.

00:14:56: Dass ich mir Veränderungen einfach nicht verwährt hab.

00:15:00: das ist nämlich ganz wichtig dass ich immer das positive drinnen gesehen habe Und man soll immer ins kalte Wasser springen.

00:15:09: Und scheinbar kannst du gut schwimmen?

00:15:11: Ja, anscheinend!

00:15:15: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern ist groß.

00:15:19: Maschinenring unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten.

00:15:23: Wissensausdau springt neue Agrartechnik- und gezielte

00:15:27: Schulungen

00:15:27: – und Happy am Hof bietet Prävention und Unterstützung für die Gesundheit.

00:15:32: Mehr auf maschinen ring.at und happyamhof.at.

00:15:39: Dass dich immer auch eingebracht politisch im Erdenamt, in den Bäuerinnenorganisationen usw.

00:15:44: Ist das etwas, dass man in die bäuerliche Wiegelegt bekommt?

00:15:47: Dass man sich gefälligst engagiert und mithilft in der Gemeinschaft?

00:15:52: Was war deine Motivation dein Antrieb zu funktionen und rollen?

00:15:56: Ja zu sagen bis zuletzt als Vize-Bürgermeisterin oder sehr junge weibliche Vizepürgemeisterin, was noch seltenheitswert hat in Österreich?

00:16:05: Was brauchte es damit du ja sagst Auch bereit warst.

00:16:10: Das hat auch wieder in meiner Jugend angefangen, ich war damals schon der Schülervertretter.

00:16:15: Ich war Schulsprecherin, auch Stellvertreterin und habe da drei Jahre quasi in der Schüler-Vertrettung miterlebt.

00:16:24: Wir haben damals sehr viele Kurse gehabt.

00:16:27: was mir heute hilft im Projektmanagement zum Beispiel in einem Zeitmanagement, das haben wir damals schon mitgekauft.

00:16:35: wie gesagt Zum einen habe ich es irgendwie durch in die Genere drinnen, das Politische.

00:16:40: Weil ich habe eine klare Haltung und wenn ich eine kläre Haltung habe, muss ich die irgendwie vertreten können.

00:16:46: Zum anderen war es ein Riesenprozess über die ganzen Funktionen, was ich in meinem Leben lang gemacht hab, eben angefangen von der Schülervertretung in den Jugend bis über die Landjugend, bis zur Ortsgruppenleiterin BezirksleiterInnen.

00:17:00: Ich war im Agrar- und Umweltteam drinnen und Oberösterreichie im Bundesagrarkreis.

00:17:05: Der bildet sich ein Netzwerk und irgendwie macht's ja süchtig.

00:17:10: Man muss es wirklich sagen, ist auch eine Sucht, weil du bist unter die Leid.

00:17:14: Und da weißt Du kannst was bewegen.

00:17:16: Gestalten?

00:17:18: Genau.

00:17:18: Wennst Du einfach hinter Sachen stehst und miteinander an Projekte entwickelst, Leid mitnehmenst, leid motivieren kannst, Dinge zum besseren verändern – genau so is'.

00:17:37: Und das hat sich bei mir immer parallel durchgezogen.

00:17:41: Eine ganz schwierige Situation, die ich gehabt habe, hab ich immer mehrere Funktionen gleichzeitig bespürt.

00:17:46: Es ist von ein ins andere gegangen und dann ist auf einmal wieder Anruf gekommen, wie es war, bin in dem neuen Gemeinderat gekommen.

00:17:54: Zwei Fünfzehn rauf mit der Partei, ob man so übernimmt jetzt den Ausschuss?

00:17:57: Du machst jetzt das!

00:18:00: Es hat sich laufend entwickelt auch durch die ganzen bäuerlichen Organisationen oder verschiedenen Rollen, die es gibt.

00:18:09: Vorher in der Bayernen Arbeit bis hin eben richtig zum politischen Dasein als

00:18:16: Oberlandwirtschaftskammeretten

00:18:18: und auch bis hin zur Landwirtschaftskameratin weil das war wiederum ein Anruf aus einer personellen Roschade heraus und ich möchte nichts missen überhaupt nicht und ich fühle mich in meinen Funktionen wohl.

00:18:30: Was wäre dann dein Rat, wenn man jetzt diesen Schritt zurückblickt auf dein Leben schaut?

00:18:35: Und ich höre ganz deutlich heraus dass diese Rollen die ja manchmal auch Netzwerk-, Seilschaft-Verbindung, Tragwerk waren.

00:18:43: Wenn es gerade schwierig war... Wir wissen ja das so wenige Frauen sich politisch engagieren oder nur sehr wenige frauen sich auch Funktionen in der Sichtbarkeit zutrauen oder politische Rollen mit Verantwortung.

00:18:54: Was wär dein Rat an Frauen Die vielleicht gerade überlegen, die sich nicht sicher sind.

00:18:59: Die vielleicht gefragt wurden und nicht dieses klare Ja wie du aussprechen konnten.

00:19:05: Wie schaust du da drauf?

00:19:06: Was wäre dein Rad?

00:19:08: Ich würde sagen trotzdem was zu.

00:19:12: Es hat jeder Verantwortung in verschiedensten Bereichen, ob es jetzt ein Betrieb ist oder in der Familie ist.

00:19:19: aber warum sollte ich nicht für mich selbst einstehen?

00:19:23: und das was ich mache und das ist Interessensvertretung.

00:19:26: Einzelner Hof hat keine Stimme Die schaffst du nur im Miteinander.

00:19:32: Und Interessensvertretung ist insofern wichtig, weil ... Du musst ja denen die Schreibtisch-Hooker auch mal sagen wie es in der Realität ist.

00:19:40: und da ist halt Landwirtschaftskammer.

00:19:42: Wie das jetzt bei mir ist als Landwirtschaftskammer retten.

00:19:45: Das ist die wichtigste Institution was wir haben für uns Bärennennelbauern.

00:19:49: Das Wichtigste Haus!

00:19:51: Da ist alles drinnen nicht nur von einer Beratung über Weiterbildung.

00:19:55: Das sind Riesennetzwerke, wo es immer wenn gibt in verschiedensten Bereichen

00:20:00: weiterhelfen

00:20:01: kann.

00:20:03: Die Rechtsabteilungen oder

00:20:05: auch

00:20:07: das heißt Öffentlichkeit selber zu machen, ein Dialog mit den Konsumenten.

00:20:13: Das was vorwiegend natürlich auf der bäuerenden Seite ist für uns extrem wichtig.

00:20:21: und Und da darf ich schon ermutigen und ersuchen.

00:20:25: Auch in den Gemeinden, nämlich... Wie schaut's aus mit Flächenwitmung?

00:20:30: Wie schaut das nächste ÖOK aus?

00:20:32: Wo sind die Grenzen?

00:20:33: Warum

00:20:33: glaubst du, dass Frauen manchmal zögerlich sind oder zurückhaltend?

00:20:37: Du wirst eine Heimschwelle haben und ich sehe es bei mir selbst auch.

00:20:40: Man muss halt viel organisieren, gell?

00:20:43: Es ist nicht so ... Ich sage okay gut, ich mach' die Funktion!

00:20:46: Das war für mich schon ein Lernprozess wie ich vor gut vier Jahren gekommen bin in Linz.

00:20:51: Du musst am Vordack vorkochen, du musst schauen, dass es sich passt.

00:20:55: Damit's ja alles ist, haben wir einen nächsten Tag für die Schuhe.

00:20:57: Du musst früher aufstehen und den Stahl geben, weil du kannst da nicht spocken.

00:21:00: Das geht überhaupt nicht.

00:21:01: Es muss alles vorbereitet sein.

00:21:02: Da richtet man wirklich am Vorderach, da richtet mal das Gewand her oder bocke ich mir die Taschen zusammen?

00:21:07: Weil das muss zack-zack gehen... Und ich hab das Scheichenfühl!

00:21:12: Weil du an fünf Dinge gleichzeitig denken musst, damit das Jahr funktioniert.

00:21:19: Damit du dir selber die Zeit außen nehmen kannst, diese Funktion auszuüben.

00:21:25: Das heißt es braucht viel Organisation?

00:21:27: Es braucht

00:21:28: extremes Management.

00:21:30: Manchmal hast du auch die Grenzen der Weiblichkeit gespürt also dass dir in männlich dominierten Organisationen oder gerade bei Entscheidungsebenen die vielleicht auch noch männlich dominant sind das dein Frau sein vielleicht eine Bremse manchmal war?

00:21:45: Nein überhaupt nicht!

00:21:47: Das habe ich nicht gespürt, weder auf Gemeindebene.

00:21:50: Weil es da auch schon eine Frau war, die was mich ermutigt hat diesen Schritt zu gehen und so ehemalige Bürgermeisterin, die etwas mich abgeritt hat.

00:21:58: Ich glaube dass man sich gegenseitig unterstützen muss weil wir Frauen schauen wie für diese verantwortlich sind, wie viele Frauen das in Funktionen sind.

00:22:05: Wer wir die sind die was sie ermutigen und dann sagen du schau her ich mach das so, das kriegst Du auch hin.

00:22:12: Ich glaub' dass dies ein Riesenteil ist davon Die gegenseitige Unterstützung, die weibliche Unterstützung.

00:22:18: Inwieweit spielt Vorbild eine Rolle?

00:22:21: Wo hattest du weiblichen Vorbilder, denen du folgen konntest?

00:22:25: Weibliche Vorbildern ... Ich sag mal, mich ist das Beispiel und soll anders retten.

00:22:32: Ich weiß, wie ich sie arbeite.

00:22:33: Wir sind seit zwölf Jahren mit Sexverstand beieinander.

00:22:37: Und auch diese Rollen und Funktionen, die sich bis jetzt da inne gehabt hat Man merkt, es ist mit Leidenschaft dabei.

00:22:46: Sprichst

00:22:46: du von der Oberösterreichischen Agrarlandesrede?

00:22:48: Genau!

00:22:49: Da ist sie ein Beispiel und weiß ich auf die mit einer offenen Haltung zugeht und wirklich komplett wertfrei an den Meinungen mitnimmt.

00:23:00: da gibt's kein Ja das ist gut oder schlecht oder wirklich?

00:23:05: da wirst Du einfach angenommen

00:23:07: gehört und

00:23:08: gehörten.

00:23:08: die Themen werden mitgenommen auch und dieses für mich Schon über die letzten Jahre, ich habe auch einen ziemlichen Lernprozess hinter mir in den letzten vier Jahren lehnt.

00:23:19: Man lernt natürlich dazu alles ganz gut und man beobachtet da die Leute wie sie sich verhalten und wie sie tun nicht nur das was sondern dass weh.

00:23:30: Und da gibt es schon ein paar wo du etwas mitnehmen kannst.

00:23:34: aber nicht nur von Frauen auch von Männern Kann man genauso.

00:23:38: Inwieweit bist du Motor, Steigbügelhalterin, Mithelferin, Handreicherin für andere Frauen in Netzwerken und Organisationen?

00:23:47: Vielleicht auch ein Vorbild mit deiner eigenen Biografie.

00:23:51: Ich hab schon auf Gemeinde eben nicht zum Beispiel.

00:23:55: Mir ist es schon wichtig, dass da mehrere Frauen drinnen sind bei unserem Gemeinderat.

00:23:59: Ich habe den Kulturarchschuss über, mir war so wichtig, das mein Stellvertretterin eine Frau ist ... vielleicht wieder übergeben kann.

00:24:09: Ich habe es auch bei mir als Baumbund-Upfrau so gelöst, ich bin jetzt ins dreizehnte Jahr gegangen.

00:24:18: Also die dritte Funktionsperiode fange ich jetzt an.

00:24:21: Ich hab seit Anfang an eine Stellvertreterin und wie es halt so ist mit der Zeit ... Dann ist er kassiert zum Wechseln und wird kassieren genommen, weil man doch überfragt hat sich ja mit Gott bis zum Gäsemaul.

00:24:33: Jetzt

00:24:34: hast du schon früh gelernt?

00:24:35: Ja

00:24:35: genau!

00:24:36: Und dann ist so gekommen dass unser Altbahnobmann in der Funktion verstorben ist... ...und habe überlegt wenn sie die Fragen und jemand fragt.

00:24:48: Das heißt ich hab eigentlich bis auf den jungen Bahnvertreter... Man dachte dann mal muss ich dazu nehmen, sonst wirst du uns mehr.

00:24:54: Ich

00:24:56: habe die ganzen wichtigen Funktionen bei uns im politischen bäuerlichen Bereich weiblich besetzt.

00:25:02: Wie wichtig glaubst du ist, weibliche Mitbestimmung und das mitpartizipieren?

00:25:07: Wir haben ja heuer das von der UN ausgerufene Jahr der Bäuerin und zwar global gesehen – wie wichtig glaubest du ist es dass Frauen mit partizipiert und mitsprechen und auch ihre Brille ihren Blick mit einbringen?

00:25:21: Frauen haben oft einen ganz anderen Zugang als Männer Und deswegen ist es wichtig, dass sie politisch engagieren.

00:25:27: Dass sie in diversen Gremien auch drinnen sind und dass sie da die Stimme erheben.

00:25:32: Wir sind vielleicht pragmatischer in Ansätzen?

00:25:35: Wir sind sicherlich näher schneller in Entscheidungen.

00:25:40: Das lernt man nämlich auch mit der Zeit, schnelle Entscheidungen zu treffen und mal reflektieren.

00:25:45: Dann war's das bewusste Entscheidungenzutreffen.

00:25:49: Wir holten glaube ich mehr aus nicht nur mental.

00:25:53: Wir haben glaube ich eine höchene Schmerzgrenze

00:25:57: Wenn ich deine mentale Vielfalt an Tätigkeiten, Gedanken und Überlegungen aus deiner Biografie höre.

00:26:02: Dann ist es ja schon so dass sich tiefe Bewunderung aber auch viele Fragezeichen in mir trage wie hast du das alles gemanagt gekriegt?

00:26:09: Wie hast Du das alles organisiert?

00:26:12: und ich möchte nicht dieses alte Bild des unter einen Hutkriegens bedienen?

00:26:16: ganz bewusst nicht.

00:26:17: Wie hast du es geschafft auf all diesen Bahnen in deinem Leben?

00:26:20: Struktur, Organisation und Wege einzuleiten die für dich so funktionieren.

00:26:26: Und die dir gut tun.

00:26:28: Ja ist für mich teilweise ein großes Fragezeichen.

00:26:31: natürlich lernt man einiges in den Funktionen auch wie eben vorhin schon erwähnt mit Projektmanagement etc.

00:26:38: Du findest die Durche.

00:26:41: Andererseits ist der innerliche Antrieb das immer wieder was zu bewegen zu gestalten zu verändern zu verbessern.

00:26:49: Das ist so wichtig.

00:26:50: Das sehen wir nicht nur bei uns am Betrieb, das hast du im politischen Bereich genauso.

00:26:56: Aber es gibt da trotzdem Mut und Kraft und einfach auch Veränderungen positiv zu gehen.

00:27:02: Es ist trotzdem so, dass man sagt okay gut, das hat mir erreicht.

00:27:06: Man hat sehr vieles erreicht und ich weiß nicht was noch kommt, wie es war als keiner.

00:27:12: Dennoch haben wir eine gewisse Erdung und Dankbarkeit ... Ja weil, man weiß wirklich nicht Ist der Morgige doch nur da oder nicht, gell?

00:27:22: Und deswegen immer das Beste daraus holen.

00:27:24: Was

00:27:24: ist das Gefühl du lebst anders als andere weil du schon vom Schicksal öfter geprüft wurdest?

00:27:29: Das kann leicht sein vielleicht in meiner Einstellung.

00:27:32: Bewusster?

00:27:33: Entschiedener?

00:27:34: Bewusste...

00:27:35: Ja du scheißt ja halt nix mehr auf Gott nicht.

00:27:38: Du machst halt einfach das, was du willst.

00:27:40: Du lebst ja heute mit deinem Vater hier und deinen beiden Söhnen.

00:27:44: Sie sind fünfzehn-und zwölf.

00:27:46: Du bewirtschaftest einen Milchviehbetrieb.

00:27:50: Da hast unglaublich viele Tiere im Hof.

00:27:52: Da ist über fünfzig Hektar zu Bewirtschaften rund um diesen Hof.

00:27:56: Dein Organisationstalent muss unglaublich sein – also größte Bewunderung dafür!

00:28:00: Wenn du in die Zukunft schaust, was sind große Wünsche, die du für dich vielleicht am Wegesrandes ... Markierungspunkte gesetzt hast?

00:28:11: Wir haben hier wieder Baustellen.

00:28:12: Ganz fertig bin ich noch nicht mit der Bauerei, so wie es auch in die Hände der nächsten Generation dann übergeben möchte.

00:28:19: Wir sind ja Erbhof seit dreihundertvier Jahren.

00:28:22: also ich habe momentan die öfte Generation quasi in der Bewirtschaftung und die dritte Frau, die den Hof erbt.

00:28:31: Aha, okay!

00:28:32: Nicht die erste?

00:28:33: Nein,

00:28:33: nicht die erste.

00:28:33: Mein Oma hat ein Paar gehabt Die war mit vierzehn Frühweise.

00:28:37: Also anscheinend ist das bei uns am Haus, dass man harte Wege zu gehen

00:28:42: hat.

00:28:43: Es liegt was am Haus?

00:28:44: Genau!

00:28:46: Ich hab noch viel vor, dass ich den Betrieb weiterentwickelt habe und gesagt, die bin ich mit null da gestanden.

00:28:52: Und als du es wirklich erst aufbauen musst in dem ganzen Betrieb und so wie er heute hier ist, fühl mir das natürlich auch mit Stolz.

00:28:59: Das ist klar... Bin aber ... Trotzdem noch lange nicht fertig mit der Betriebsausrichtung.

00:29:06: Ich bin noch lang nicht fertig, ist ja eine sehr coole Ansage!

00:29:08: Ja

00:29:08: schon, ich bin noch lange überhaupt nicht fertig.

00:29:10: Auch in meinen persönlichen Bereichen möchte ich irgendwann einmal ein Unternehmengranden Außerlandwirtschaftliches, ich weiß aber noch nicht wo die Reise hingeht.

00:29:17: Das heißt, du hättest immer fix gefragt?

00:29:19: Bis deiner Frau voller Visionen voller Ziele und voller Ofen.

00:29:22: Ja und wir wollen immer irgendwas sein.

00:29:24: an irgendeinem Projekt haben wir immer.

00:29:27: Was wünscht du dir für dich persönlich am Allermeisten?

00:29:30: Persönlich dass immer weiterhin die Zeit annimmt mich irgendwo zu engagieren.

00:29:37: Weil es dir gut tut?

00:29:38: Genau, weil ich nicht die ganze Woche daheim bin und unter den Leuten daneben.

00:29:43: Das ist der große Brauch.

00:29:45: Und weil's Sinnerfüllung ist?

00:29:46: Genau.

00:29:47: Sinnstiftend!

00:29:49: Damit sage ich vielen herzlichen Dank.

00:29:50: Dein Gespräch war mehr als sinnstiftende für viele, die wahrscheinlich jetzt zuhören.

00:29:54: Ich darf mit dir ins Finale gehen, wo wir in einem kurzen Wordrap noch einmal kurz erfahren dürfen, mit wem wir es heute hier zu tun hatten.

00:30:04: war sehr zufrieden ein Mensch.

00:30:06: Mein Hof in einem Satz?

00:30:08: Noch unwohlendet!

00:30:10: Mein Tiefpunkt?

00:30:12: War da zu viel geben, der ist richtig hüge im.

00:30:15: Das kann ich nicht definieren.

00:30:18: Mein Mutausbruch?

00:30:21: Das war sicherlich kurz vom Stolbern.

00:30:24: Da hat man wirklich ins Gesicht gesagt du spinnst bist da la und dann willst du eine Investition machen.

00:30:30: Da reden wir von einem siebenstelligen Bereich.

00:30:33: das machst du dran aber das habe ich gebraucht

00:30:36: Um den Muttersbruch zu bekommen.

00:30:38: Genau.

00:30:39: Mein Herzensmoment?

00:30:41: Puh!

00:30:43: Gibt's auch ein paar.

00:30:47: Kann man nicht genau definieren...

00:30:49: Was macht dir Freude, was erfüllt dein Herz?

00:30:51: Mir macht viel Freude.

00:30:53: Gartenarbeit zum Beispiel.

00:30:54: Letztes Jahr siebzehn verschiedene Tomaten, Sorten anbaut.

00:30:58: Das dauert mal.

00:30:59: Mein Antrieb?

00:31:01: Mein Antriebe ist eine innere Kraft, die es nicht aufgeht.

00:31:05: Der Kampf und sein ... Aber vielleicht haben wir einen Schritt zurückgemußt, damit man dann so weiterkommt.

00:31:12: Aber das ist doppelso.

00:31:15: viel Energie haben wir wie ein anderer und einfach ans Ziel kommen.

00:31:19: Wir sind jetzt ans Ziel gelangt mit diesem Podcast.

00:31:21: Ich sage vielen herzlichen Dank, dass wir bei dir hier in Desseltbrunn im schönen Hausrückvierteln bezieht für Kloprock auf deinem wunderschönen Hof der mit viel Vorankraft geführt wird zu Gast sein durften.

00:31:32: Danke für deine Offenheit!

00:31:33: Und vor allem auch für deine Ehrlichkeit für deine Offenheit, uns in dein Leben mitzunehmen.

00:31:39: Vielen Dank!

00:31:40: Danke

00:31:54: Serene.

00:32:00: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören, sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social-Media Kanälen und auf Bauernzeitung.at.

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