Folge 17: Tür und Tor geöffnet hat Direktvermarkterin Jeannette Lässer

Shownotes

Jeannette Lässer aus Vorarlberg führt gemeinsam mit ihrem Mann einen Milchviehbetrieb und hat die Direktvermarktung weiterentwickelt. Heute gehören auch ein Hofladen und ein Hofcafé zum Betrieb. Doch mit den vielen Aufgaben, der Arbeit am Hof und dem Familienleben kam Jeannette irgendwann an ihre Grenzen. Sie arbeitete immer weiter, bis ihr Körper die Notbremse zog: Jeannette erlitt einen Burnout und brach zusammen.

In dieser Folge erzählt sie, wie es dazu kommen konnte, was sie auf ihrem Weg zurück gelernt hat und warum es wichtig ist, auf die eigenen Grenzen zu hören. Sie spricht darüber, Aufgaben abzugeben, geregelte Arbeitszeiten einzuhalten und sich bewusst Pausen zu nehmen. Eine Folge über Unternehmergeist, Familienleben, Direktvermarktung und die Frage, wann es Zeit ist, auch einmal an sich selbst zu denken.

Der Podcast erscheint 14-tägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.

00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberger und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes!

00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.

00:00:19: Dafür öffnen uns die Bäueren

00:00:20: Tür-und Tor.

00:00:22: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor auf Tür und Tor geöffnet hat uns heute.

00:00:32: Schanette Lesser!

00:00:34: Und wir freuen uns damit nämlich, weil wir sitzen gefüllt mitten im Kuhstall und das im schönen Vorarlberg.

00:00:40: Liebe Schanett, nimm uns mal ein bisschen mit, damit all jene ein bisschen Gefühl kriegen, die uns jetzt hören wo wir da gerade sind.

00:00:46: Jawohl!

00:00:47: Wir hocken da jetzt in Hart am Bodensee in meinem Hofcafé.

00:00:53: Mir näher man es da gerade fein gemütlich Mit dem Ausblick zu den Tieren raus.

00:00:58: Und du hast mitten aufm Hof mit Ausblick auf die Tiere ein Hofcafé geschaffen, das gleichzeitig Verkaufsplatz ist für viele bäuerliche Produkte und andererseits ein wunderbarer gesellschaftlicher Treffpunkt als Café.

00:01:10: Alles schaut eigentlich ziemlich nagelneu aus.

00:01:12: wie alt sind diese Gebäude in denen wir da sitzen?

00:01:15: Ja genau sehr richtig!

00:01:16: Es ist viel aus Holz gemacht, viel Wälderhandwerk – da war ich eigentlich auch die Wurzelhahn.

00:01:23: Es ist mit Direktvermarktung, wir schauen dass die Leute sich wohlfühlen.

00:01:28: Dass jeder willkommen ist von Kleinkind bis Oma Dass Gesellschaften kommen, dass sie sich nur auf Kaffee treffen.

00:01:36: Aber auch viele Sachen über die Theke, was wir selber produzieren für Milchprodukte

00:01:41: und damit man sich orientieren kann.

00:01:42: Wir sind hier in Hart am Bodensee Das heißt eigentlich total zentral und doch ländlich.

00:01:49: Du hast wahrscheinlich viele Kundschaften, die rund um dich wohnen Viele Familien Und gleichzeitig habt ihr ein wunderschönes ländliches Areal hier.

00:01:56: wenn man nach draußen schaut

00:01:57: Ja genau, sehr richtig.

00:01:59: Wir sind da sicher gut gelegen nicht zentral in der Stadt sondern eher ein bisschen außerhalb von hart wo auch Radwege vorbeiführen und Fußgänger viel unterwegs sind.

00:02:09: Eure Produkte, wenn man da herkommt und Richtung Eingang marschiert dieses wunderschöne neue Gebäude aus wundeschönem Holz betrachtet drehen sich alle irgendwie um die Milch.

00:02:19: Da ist Joghurt, da ist Käse drin, da sind verschiedene Sachen in eurem Regal.

00:02:24: Da draußen sind die Kühe.

00:02:25: das lässt bei mir die Rückschlüsse zu.

00:02:27: ihr macht das alles was kommt von euch oder was liefern euch andere Bäuerinnen und Bauern zu?

00:02:32: Wir produzieren eigentlich die weiße Palette.

00:02:35: Das ist Biomilch, Biojoghurt, Bioraum, Topfen alles in Bioqualität, Saueraum.

00:02:44: ganz gut angenommen wird da unser Kakao selbstgemachter Kakaofür die Kinder aber auch Erwachsene in warm oder kalt

00:02:52: und du lebst auf diesem Hof gemeinsam mit deinem Ehepartner gemeinsam mit drei Söhnen.

00:03:00: Es ist auch eine Generationenprojekt, also Alt und Jung hilft da auch zusammen bzw.

00:03:04: macht man auch viel miteinander.

00:03:06: Und ich habe da jetzt auf eurem Grundstück entdeckt so was wie ein Kirchlein oder ein Turm Ein sehr herrschaftliches Bauernhaus das da steht.

00:03:13: Erklär uns warum schaut das alles so besonders aus?

00:03:16: Ja richtig idyllisch!

00:03:19: Wir sind ein Generationenbauernhof.

00:03:22: Mein Mann, meine Kinder und ich führen das mit der Schwiegermamma.

00:03:26: Die hilft mir viel am Frühstückstisch zum alles vorbereiten.

00:03:30: Das sind da auf meinem Gutshof, Mitteleweierburg heißt es.

00:03:36: Da steht auch noch ... Wenn man nach draußen schaut ist ein Türmchen, das ist jetzt ein Textildruck-Museum, wo öffentlich für die Gästekunden, wo sie sich melden oder anmelden, zugänglich.

00:03:47: Da wohnen wir oder arbeiten direkt daneben.

00:03:50: Und es ist euer Hof, der jetzt mittlerweile von euch übernommen wurde.

00:03:55: Wer ist da Betreiber?

00:03:57: Du und dein Mann?

00:03:58: bzw.

00:03:59: wer ist Chef oder Chefin hier im Café?

00:04:00: Wie teilt sich das alles auf bei euch?

00:04:02: Ja genau!

00:04:03: Das hat sich durch die Jahre entwickelt.

00:04:04: damit ein Umbau setzt zweieinhalb Jahre Hand vor.

00:04:08: Habe nur einen kleinen Hofladenkett in einer Größe von einer Speißzirka.

00:04:12: Ein

00:04:13: früheriges Büro umgewandelt damals vom inneren Mann Hofladen, einen kleinen zu mal anfangen und probieren.

00:04:21: Ja mittlerweile hat es sich so entwickelt dass die Direktvermarktung Stefans Ding war und der so gewollt hat und mir offen sind für das mehr ... ja das einfach mögen wenn die Leute kommend eine Gaudi handelt einer Produkte was man machen.

00:04:37: Und so hat sich das jetzt entwickelt.

00:04:38: wir haben da auch mal zu wenig Platz gehabt um das lagern die Produkte zum dies verarbeiten.

00:04:44: Mit der ganzen Kessel wurde alles zu eng.

00:04:47: Entweder jetzt oder nicht.

00:04:50: So haben wir den Umbau gestartet, vor zweieinhalb Jahren im Juni eröffnet und jetzt ist das Ganze ins Laufen gekommen.

00:04:58: Das heißt, wie teilt euch die Arbeit auf?

00:05:01: Ich habe schon wahrgenommen du bist da der Chefin glaube ich im Café herinnen und sehr genau.

00:05:05: Und sehr das alles schön ist dass alles rund ist, dass die Tische ästhetisch gedeckt sind.

00:05:11: wer schupft da welchen Bereich?

00:05:12: welche Arbeitsteilung habt ihr als Paar?

00:05:14: Mein Mann steht natürlich früh auf.

00:05:16: das ist der Landwirt macht alle so rum den Stall ist auch mittlerweile alleine weil der Schwiegervater ist gerade vor zwei Jahren gestorben macht das ganz gut, ist richtig sorgsam, sorgfältig und achtet sehr aufs Tierwohl.

00:05:31: Und dadurch, dass es richtig zeitaufwendig ist, schmeiß ich das Hofkaffee eigentlich so alleine mit meinen fünf Mädels im Hintergrund.

00:05:39: Und er ist aber doch ... Tatsächlich auch im Hintergrund.

00:05:43: alles, was mit Buchhaltung und Organis Teamwork.

00:05:46: Ja genau, voll.

00:05:47: Wenn ich jetzt schaue, dann würde ich ja vermuten, dass das, was ihr alles gleichzeitig macht gar nicht in einen Tag alles hineinpasst.

00:05:55: Da draußen liegt Liebkuchen, da draußen ist eine Ticke mit Wurst- und Fleisch, da kann man sich Milch beim Automaten abholen, da können wir Käse aus dem Automaten holen wenn er nicht geöffnet hat.

00:06:05: Dann kann man ins Café gehen, man kann dort durchschauen, da geht es Richtung Sennerei, führt mich zu der Frage, die dann meistgestellt ist.

00:06:15: Schlaft ihr auch ab und zu oder hackelt es ihr durch?

00:06:20: Der Tag könnt schon mehr Stunden haben.

00:06:23: Durch das, dass das ständig am Wachsen ist, nimmst du immer mehr, ständig mehr Arbeit an und denkst ja, das geht ohne, das bringen wir ohne her und das schaffen wir ohne ... Irgendwann ist der Zeitpunkt, wo du sagst, fertig.

00:06:39: Bist du Herr Gottz?

00:06:41: Jetzt machen wir mal eine Pause und leben von dem.

00:06:44: Und du bist ja eigentlich nicht das im bäuerlichen Umfeld.

00:06:46: Also ich habe einmal nachgefragt was du beruflich machst und da ist Autopädie Einzelhandel Bürokauffrau.

00:06:55: Das sind die Bereiche... die du quasi an Ausbildung mitgebracht hast und dann sozusagen ins kalte Wasser gesprungen bist auf einen bäuerlichen Betrieb.

00:07:04: Die Liebe wahrscheinlich hatte ich hierher,

00:07:06: nur ...

00:07:09: Erzähl uns wie war dein Einkommen auf diesen Bauernhof?

00:07:12: Wie wächst man so etwas hinein wenn man mit dem davor überhaupt nichts zu tun hatte?

00:07:17: Tatsächlich eine andere Wege eingeschlagen.

00:07:20: beruflich richtig.

00:07:21: Ich bin aber trotzdem auf einer Landwirtschaft klein Betrieb aufgewachsen.

00:07:26: Bei Oma Nopa damals, haben dort schon viel mitbekommen und das war ein richtig anstrengendes Handwerk und haben immer beschlossen, dass sie niemals ein Landwirt sagt.

00:07:38: Und ich habe super gut

00:07:39: gegangen!

00:07:40: Du bist sehr konsequent.

00:07:41: Schon, gell?

00:07:42: Ich hatte noch tatsächlich den Stefan Kenner gelernt als Nicht-Landwirt Ah.

00:07:47: Er war zu dem Zeitpunkt Motorradmechaniker in einer leitenden Position und ich war dort die Sekretärin, so haben wir es kennengelernt.

00:07:54: Er hat aber den Hof zu Hause immer gehabt und mitgeholfen.

00:07:59: Und ja ... Ist es so passiert, dass man schwanger ist?

00:08:03: Du hast den Typen mit Motorrad geheiratet, aber nicht den mit Traktor bekommen.

00:08:07: Ja genau

00:08:08: richtig!

00:08:10: Voll multikult.

00:08:11: Und dann hast du dich eingebracht?

00:08:13: Am Hof ist das wie schwierig, darf ich mir das vorstellen wenn man so einer völlig anderen Berufsgruppe aus einem völlig anderen Metier plötzlich in die Landwirtschaft eintaucht?

00:08:22: wo hast du zum ersten Mal angedockt?

00:08:23: was waren deine Felder?

00:08:25: ja durch das dass sie schon Interesse gehabt haben an dem was Min Ma macht und dass er so motivierend gesehen ist.

00:08:34: Und auch der Schwiegervater war auf dem Wald, bringt's ein Wald und da ist natürlich gleich eine Verbindung.

00:08:39: Da ist immer was zum Quatschen-Kett, dann haben wir das gemeinsame Hobby-Kette.

00:08:43: Er hat Fußball gespielt, er hat es nur angeschaut und alle Mädchen, die dort gerade am Laufen sind wird immer diskutiert.

00:08:50: also da ist immer ein Nenner gewesen und wir haben alles zusammen erschaffen und miteinander geholfen und ich hab noch gewusst, dass ich organisatorisch gut bin dass Verkauf sowieso, was ich lernte und Ministerke ist.

00:09:04: So mit der Kundenrede, Überräder, Bezeugen ... Genau!

00:09:08: Und das ein Mann bringen, das war eine Ministerkung.

00:09:11: Der Hoflader hat Stefan im kleinen Jackett, wie ich schon vorgelehnt habe.

00:09:15: So war es dein Eindruck?

00:09:16: Richtig, ja genau.

00:09:17: Dann hatte er mal angefangen aus dem Wochenende, weil sie am Samstag vom Geschäft freigekannten und so gestartet haben.

00:09:23: Dass ich im Hoflade gewesen bin.

00:09:25: Es ist immer besser und besser und mehr und mehr.

00:09:28: Bis man ihn gesehen hat... Jetzt müssen wir was machen.

00:09:33: Es muss man was machen, da dasben uns vorsichtiger auch zu einem Thema heran.

00:09:36: Das für dich wahrscheinlich gar kein so leichtes ist aber wo du trotzdem und dafür bin ich sehr dankbar bereit bis drüber zu sprechen.

00:09:42: Du hast den Punkt einmal auch ein bisschen übersehen oder zumindest nicht gleich wahrhaben wollen als dieses zu viel eingetreten ist.

00:09:51: Nimm unser Bisschen dorthin mit.

00:09:53: es war zwanzig fünfundzwanzig Als du gemerkt hast dass geht sich nicht mehr aus.

00:10:00: Ja, genau.

00:10:02: Also, im Februar des Jahrtes war es schon zu spät.

00:10:08: Ich hätte eigentlich die Anzeichen und die Wahrnehmungen besser sehen sollen.

00:10:14: Der Körper gibt's eigentlich das Zeichen ...

00:10:18: Etwas von Anzeigen?

00:10:20: Die Müdigkeit!

00:10:21: Am Morgen früh bin ich aufgewacht und habe das Gefühl, dass ich gerade am Marathon rennte.

00:10:26: Der Körp ist einfach kaputt, kann nicht mehr aufstauen Wird aber gedrillt zum Aufstehen, weil der Kopf hier ist.

00:10:34: Muss man aufstehen?

00:10:36: Die Kinder sind natürlich auch da, die sind auch neun, elven, treizehn ... Die müssen natürlich auch geweckt werden mit Flüschen

00:10:43: und Kasselbanden.

00:10:44: Genau,

00:10:44: die Jungs.

00:10:46: Obwohl sie richtig selbstständig sind, aber die Führung fehlt dann doch, wenn das nicht so wäre.

00:10:52: Und ja, das Extremste war die Müdigkeit.

00:10:55: Ich hab jetzt immer ausgeschoben, dass ich ... Ja, das ist wie so eine Frühjahrsmöglichkeit.

00:11:00: Das ist halt jetzt im Herbst und es wird schon wieder, weil ich viel zu tun habe.

00:11:04: Ich bin halt etwas müder als andere.

00:11:07: Und dass sie körperlich auch gemerkt haben, dass ich eher ins Zittern komme mit der Hände.

00:11:15: Alles dann gespürt, gerade wenn ich ein Kaffee-Macher war, dass sie die Zeichen gemerkt hat.

00:11:19: Aber durch das, was sie gemerkt hatte, habe ich mir eigentlich wohlgefühlt.

00:11:24: Ich muss noch mehr machen, dass ich das übertauch.

00:11:30: Genau und der Stressfaktor übertauchen hat mich eigentlich noch mehr gepusht weil wenn ich im Stress bin bringe noch mehr her.

00:11:38: Das kannst du eigentlich gerade vorstellen wie wenn man auf Reisen geht und packt ein Koffer am Monat vorher oder fängt an zum Sortieren.

00:11:46: Da bist du nicht effektiv!

00:11:48: Wenn ihr mal auf Reisengang macht ist es eine Stunde vorher oder vielleicht einen Tag vorher.

00:11:52: dann bin ich effektif.

00:11:54: Da bin ich voll am rasieren, nach unten.

00:11:57: Das heißt

00:11:58: du hast es als positiv gewertet?

00:11:59: Dass du noch viel besser funktionierst?

00:12:02: Ja genau!

00:12:02: Weit

00:12:03: ausbelastungsfähiger bist.

00:12:04: Richtig das war so dass sie immer denkt dann ihr muss es gleich machen denn herrn ist um mehr aber es konnte immer wieder arbeiten und immer wieder.

00:12:12: Wo

00:12:12: hast Du gemerkt jetzt ist es zuviel?

00:12:14: oder wo hast Du gemerkt hab weil da stimmt irgendwas nicht mit mir?

00:12:17: Ich bin tatsächlich in so einer Spirale überarbeitet was ich immer... Was war so dieser erste Moment begonnen hat?

00:12:24: dir zu dem Mann?

00:12:25: Das war eigentlich ziemlich genau Februar, die Weihnachten davor im November.

00:12:31: Da habe ich einen Ausflug gemacht mit meinen Zammkursmedels.

00:12:35: Mit Treffen ist da eigentlich jährlich zum Ausflugg.

00:12:38: Ich bin eigentlich die Jüngste in diesem ganzen Haufen und da haben wir immer lässiges Wochenende.

00:12:44: Da haben wir Spaß, da gucken wir am Abend nicht zusammen trinken, dann feiern ein bisschen, haben es lustig, Karten spielen ... Und das habe ich einfach nicht mehr mitmachen können, weil ich so müde war.

00:12:54: Ich habe von gefühlten zehn Stunden, was ich laufe an den Wellen, gedacht, die haben nur zwei Stunden überhaupt geschlafen und auch die ganzen Veranstaltungen ist ja Busreisen geführt gewesen und ich habe nur geschlaft im Bus.

00:13:08: Es war mir alles zu viel beim Frag, dass ich da das Wochenende erleben durfte, um einfach mal Pause machen oder mal pausieren.

00:13:16: Und ich habe wirklich nur geschrafen und somit der Unterschied gemerkt dass sie andere fit sind und die eigentlich richtig müde.

00:13:23: Und die Mädels, wie sie halt fürsördlich sind oder sagen ja das musst du mal anschauen lassen.

00:13:28: Du hast sehr Vitamine-Mangel, Eisenmangel, halt die ganzen beliebigen Sachen oder?

00:13:34: Ich habe eine Versprache, weil Sie gesehen haben soll es ALO gelau.

00:13:40: Ich mach ein Terminus und lass das ... Hallo,

00:13:43: jetzt haben wir beim Vorarlbiger Dialekt etwas versprochen, es dir anschauen zu lassen.

00:13:47: Richtig!

00:13:47: Genau, das hab ich noch gemacht.

00:13:48: Das hast

00:13:48: du dann gemacht bei dem Nachhausekommen?

00:13:49: Genau

00:13:50: ja.

00:13:51: Also gleich mal einen Terminuss gemacht.

00:13:53: Was war das Ergebnis?

00:13:54: Da hat man Blutuntersuchung gemacht und die Hausärztin hat mir gleich zur Internistin überwiesen.

00:14:01: Richtig.

00:14:01: Zwei Mal alle Organe-Screenen, das Blutgenerell anschauen.

00:14:06: Das war denn im Jänner.

00:14:08: Und da hat die Internistin gesehen, ja ... Die Werte sind tief unten am Boden.

00:14:14: Genau.

00:14:16: Da müssen wir was machen.

00:14:17: Sie hat mir noch Vitamine verschrieben als ich wieder in das Lot komme und im Haushalt komme.

00:14:24: Aber ich muss etwas machen auch mit Pausen einlegen.

00:14:27: Das hat sie sofort gesehen, dass ich voll überfordert bin.

00:14:30: Du wirst wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt ganz bewusst haben, wie man Pause schreibt.

00:14:33: Richtig!

00:14:34: Das habe ich auch nicht wahrgenommen.

00:14:35: Ich bin schon am Jacke anziehen gesehen und dann hat sie gesagt, du huckst jetzt noch mal her zu mir?

00:14:39: Ich erklär dir das noch einmal.

00:14:41: Du bruschpause.

00:14:42: Wenn Sie könnte oder wenn Sie wüsste, dass ich nicht selbstständig bin, würd' Sie mal gleich Urlaub aufschreiben also so einen Krankenstand.

00:14:49: Genau.

00:14:50: Dann gesagt ja, es ist nicht machbar.

00:14:52: Mal jetzt zu dem Zeitpunkt nicht.

00:14:55: Das ist eine eurerliche Ansage... Mir geht das nicht.

00:14:58: Genau,

00:14:59: richtig so.

00:14:59: Selbstständigen von Unternehmern und Unternehmerinnen bei mir geht es nicht?

00:15:03: Ich hab für so etwas keine Zeit.

00:15:04: Ja ist so ja... Und dann bin ich wieder zu Hause gewesen und sie hat aber gesagt, dass wird da irgendwann zu viel mit ihrem Binnen nach Hause und denkt wie kann's am Körper zuviel werden?

00:15:16: Das geht ja nicht!

00:15:17: Wenn in dem Kopf was nicht wie.

00:15:21: Dann ist es drei Wochen gegangen und bin dann wirklich am Boden gelegen.

00:15:26: Lass mich mitgehen.

00:15:28: Drei Wochen ist es gegangen und dann ist ...

00:15:30: Drei Woche habe ich so wiedergemacht, ohne dass sie mir eine Pause gegönnt haben.

00:15:36: Ich muss auch dazu sagen, ich habe immer schlechtes Gewissen gegenüber der Kinder, weil ich keine Zeit gehabt habe.

00:15:42: Und das hat man natürlich auch beschäftigt.

00:15:45: Weil ich habe ganz viele Stunden in Hoflad investiert Und dass alles läuft und die Wille überall dabei sind, ist perfekt.

00:15:54: Weil ich ein bisschen perfektionistisch bin.

00:15:57: Und Kinder müssen zurückstecken.

00:15:59: Das war immer ein Punkt, wo ich gesehen habe, wenn dann muss ich nur das ändern.

00:16:03: Dass sie Zeit für die Kinder haben – aber nicht für mich!

00:16:08: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern ist groß.

00:16:11: Maschinenring unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten Wissensausdau springt neue Agrartechniken und gezielte Schulungen, Happy am Hof bietet Prävention und Unterstützung für die Gesundheit.

00:16:24: Mehr auf maschinenring.at und happyamhof.at.

00:16:32: Was waren den körperlichen Reaktionen?

00:16:33: Wo war denn der Punkt, nach diesen drei Wochen, wo du sagst, werbalisiert am Boden gelingt?

00:16:40: Es geht nicht mehr punkt.

00:16:41: Was ist da passiert?

00:16:42: Es war in der Früh, am threizendten Februar, ganz ein normaler Verkaufstag Kaffee, Haustag.

00:16:51: Ich bin zuerst an dem Büro gewesen mit der Mitarbeiter in den Sachen besprechen und wir haben da ein ganz einfacher Stuhl im Büro.

00:16:59: Das ist so einen Runder Hocker mit Rädern unten.

00:17:02: Bin auf dem Stuhle gesessen, wollte mir auf die Seite rollen zum Zettel holen noch was unterschreiben und dann hat man gerade das Stuhler aus den Füßen genommen und ich bin am Boden gesessen gehockt gelegen und bin nicht mehr aufgehoben.

00:17:16: Ich habe keine Kraft mit dem Kett zu erheben, dann habe ich gelacht und konnte das nicht einordnen.

00:17:25: Dann bin ich wieder aufgeholt von einem Stuhl und habe mich noch wirklich ablenen müssen auf dem Tisch.

00:17:33: Und dann habe mich eine Mitarbeiterin gesagt, dass sie mir gerade voll am Marathon gerannt hat.

00:17:38: Das Herz herklopft, ihren Herzrasenkett!

00:17:40: Die Anzeichen habe ich vorher auch schon gekannt, aber

00:17:43: nicht hingehört.

00:17:44: Ich bin fünf Minuten nur an dem Tisch gelähnt bis sie mir halbwegs erfangen haben.

00:17:52: Nichts zu trotz, Arbeit ist weitergegangen, bin in Hoflader ...

00:17:56: Das war noch nicht genug?

00:17:57: Nein, das waren ja nicht genug!

00:17:59: Und dann ist der Kundinko und hat was bestellt, wo unten im Tiefkühlergelagertisch, wie gesagt, das Hohle, und ich bin ja nicht die, die normal läuft sondern die springt.

00:18:09: Bin runtergeränt, bin nach oben gesprungen.

00:18:13: Haben der Kasservorgang abgeschlossen und haben mich festhalten müssen an der Theke und gesagt, ich fühle mich nicht so wohl, es ist mir ganz komisch.

00:18:22: Die Kundin hat mich schon getrunken und gesagt ... Na, noch nicht?

00:18:27: Ich habe was gegessen.

00:18:28: Dann sage ich, nein, auch noch nicht.

00:18:30: Jetzt komme ich und mache eine Pause und hucke ein Ahne.

00:18:33: Dann bin ich mit der Kundin in den Ahne guckt, das hat sich zeitlich gut gepasst.

00:18:37: Und dann habe ich gesagt, man ist immer noch so komisch und sieht es ja ... Ist was oder?

00:18:41: Ich bin in die Küche gegangen.

00:18:43: Die Mitarbeiterin hat damals so Zopfbrötchen gemacht.

00:18:46: Dann kommt die Hohle gerade.

00:18:48: Tut mir grad gut!

00:18:49: Da bin ich umgelaufen in der Küche und brachlich hier am Boden.

00:18:54: Also ich hab das körperliche Nummer ertragen... Hat

00:18:56: dein Körper einfach ausgelassen.

00:18:57: oder was ist passiert?

00:18:58: Voll!

00:18:58: Ich hatte Herzrasen, wir waren heiß, ich hatte Herzstolpern, alle mögliche Zustände.

00:19:03: Zittern ... Boden gelegen, richtig gelegen.

00:19:08: Bin dann auf die Füße, also knien auf die füße und nur einmal durchgatmend.

00:19:14: Einfach mal realisieren was war das jetzt?

00:19:19: Das war ein komisches Gefühl.

00:19:23: Ich bin immer her von mir gesehen dass das kennen nicht.

00:19:26: Durch das ich meinen Körper immer gedrillt habe.

00:19:28: zum was machen?

00:19:30: ohne was machen bin ich nix.

00:19:31: Sportlerinnen,

00:19:31: Fußballerinnen.

00:19:32: Ja genau, man gewöhnt Vollgas,

00:19:35: genau.

00:19:36: Und da hatte ich das erste Mal das Gefühl ... Ich kann jetzt nicht mehr.

00:19:39: Es geht nicht mehr!

00:19:41: Ich kam jetzt nicht mal auf, zwänger zum Weiterlaufen.

00:19:44: Nicht gegangen.

00:19:44: Dann haben die Mädels in der Küche einen Zimmer Kohl fuhren und den Zimmer Ussig guckten.

00:19:49: Das war damals ja Winter, Februar, kalt.

00:19:53: Bin Ussi geguckt, ich habe das Gefühl auch nicht mehr gekannt, was ist heiss?

00:19:55: Was war er?

00:19:56: Mir war heiss, es war aber dusser, eiskalt.

00:20:00: Ich habe alle Zustände gekriegt.

00:20:02: Die haben natürlich auch geweint, die haben mich nicht mehr ausgeteilt.

00:20:04: Ich war ... ich bin nur da gesessen und hab einfach ... also mal loslaufen.

00:20:10: Habe mir nicht mehr rausgekennt.

00:20:11: Ich hatte sie eineinhalb Stunden im Freien Russland schon ein bisschen hinter den Kulissen.

00:20:17: Ich

00:20:17: habe meinen Diakon gebraucht und ja, jetzt ist er schon einmal realisieren müssen, was das jetzt war!

00:20:24: Die Dame, mit der ich frühstücken wollte, hat es dann irgendwie angemerkt und ist dann still und heimlich gegangen.

00:20:30: Hat die Tage danach schon nachgefragt?

00:20:33: Was war deine Reaktion danach nach diesem Ereignis?

00:20:38: Was macht man nach so einem Eregnis?

00:20:41: Ja das braucht eine Zeit bis du ja mal sammelst wie du einmal verstehst was das überhaupt war, was das von Zeichen ist.

00:20:47: Was hat dir den Schlüssel geliefert?

00:20:50: oder weißt du schon was das war?

00:20:51: benennst du

00:20:53: es?

00:20:53: Ja, es war mir zu viel.

00:20:54: Alles zusammen.

00:20:55: Es war zu

00:20:55: viel ... Das war so ein Panikattack, ja, Schwäche.

00:20:58: Richtig, Panikattac mit körperlichem Burnout, wo eigentlich die Internistin schon mir vorprogrammiert hat, dass er soweit kommt, wenn ich nichts tue und... Ich habe das gelernt.

00:21:11: Nach dem Vorfall bin ich dann gleich ins Haus.

00:21:15: Ich habe einmal echt den ganzen Nachmittag geschlafen.

00:21:21: Einfach mal Ahne lecker und einmal ... Ich hab nicht wirklich durchgeschlafen, weil da geht so viel durch den Kopf.

00:21:28: Du musst jetzt hier schon mal die Gedanken sortieren, sammeln.

00:21:31: Was mache ich?

00:21:32: Was

00:21:32: war das jetzt?

00:21:33: Ja

00:21:33: genau,

00:21:33: was mach' ich jetzt?

00:21:34: Wie geht's weiter?

00:21:35: Weil so kann es nicht weitergehen!

00:21:38: Nächsten Tag bin ich auch noch ein bisschen länger auf Musma.

00:21:43: Musma, genau.

00:21:44: Das ist ja das Wort, gell?

00:21:45: Musma!

00:21:46: Weil die Kinder auch da sind und die so verlangen.

00:21:49: Ähm... Du probierst dich zum Orientieren, was soll ich jetzt tun?

00:21:52: Weil es ist ja keiner da, wo der hilft.

00:21:54: Was tust du jetzt?

00:21:55: Springst du Dermat zu Dermatsch

00:21:57: zum Arzt?

00:21:58: Muss man nicht vielleicht auch mal lernen, dass das auch sein darf im Sinne von ... Bei einer Kältung hat man Schnupfen, bei einer Krankungen hat man Fieber.

00:22:07: Wenn man sich den Fuß bricht, hat man Gips.

00:22:09: Aber wenn so etwas ist, ist ja augenscheinlich eigentlich alles in Ordnung bis auf diese Momente, wo das dann kommt.

00:22:15: Nein!

00:22:15: Das war für mich... Also okay, weil ich dann wieder so weitergemacht

00:22:20: habe.

00:22:21: Ich hab wieder so wiedergemacht, weil sie das nicht akzeptiert haben.

00:22:24: Für mich gibt es das aufgeben nicht.

00:22:27: Mit mir gehadert ... Weil der Körper ... Ich hab noch gemerkt, dass er auf mich loser muss und wieder gemerkt hat, dass ihn's flattern ins Zittern kommt.

00:22:36: Und denkt, okay, glaubt, das ist schon bei der Anzeichen.

00:22:39: Eigentlich will ich nicht mehr da anekuvo jetzt waren.

00:22:43: Aber für mich hab ich wieder geschaffen Es muss noch mal was passieren, dass ich es richtig merke.

00:22:49: Ich habe für mich gewohnt, ich muss fast in Spitalco, das ist richtig check.

00:22:56: Ist der Moment gekommen?

00:22:57: Nein

00:22:57: Gott sei Dank nicht!

00:22:58: Ich habe vorhin die Kurve gekratzt.

00:23:00: Wie?

00:23:02: Eigentlich durch ein Gespräch von einer Mitarbeiterin, die hat mir zu einer ganzheitlichen Körperanalytik geschickt Und ich bin eigentlich blind, habe mir da auch gemalt über E-Mail.

00:23:15: Ich wusste nicht wirklich, wer sie ist.

00:23:18: Ich hab einfach zu der Zeit sowieso immer nur gehandelt und alles gemacht.

00:23:22: Das hat jetzt einfach auch ein E-mail geschrieben, eine Woche später einen Termin gekriegt.

00:23:28: Und das war eigentlich nur ein zweistündiges Gespräch, wo sie mir einfach bildlich vorgehört, was passiert mit mir?

00:23:37: mit dem zentrale Nervensystem, mit dem Parasympathikus und die ganzen Sachen was dort als ZEM hängt.

00:23:45: Und dass wenn das wieder geht oder wenn es wirklich noch mal ausserfordert, dass das ganz anders ausgehen könnte.

00:23:52: Es gibt der großartigen Satz über Panikattacken.

00:23:56: in der Psychotherapie wird beschrieben wie Feuermelder.

00:23:59: Der Feuermelder soll ja eigentlich nur melden, wenn das Feuer brennt.

00:24:03: Aber wenn er schon so übersensibel ist, weil man es lang mit ihm übertrieben hat, dann reagiert er auch, wenn die Würstel im Wasser kochen oder wenn das Teewasser kocht.

00:24:13: Dein Feuermelde hat scheinbar eigentlich sehr stark schon gemeldet und du wolltest ihn lange nicht hören?

00:24:19: Ja genau!

00:24:20: Und danach nicht bis ich nachher zu der richtigen Person Kuh bin.

00:24:25: Ich bin auch nicht die, die zum Doktor rennt und irgendwelche Tabletter holt.

00:24:28: Immer nur wenn man krank ist?

00:24:29: Ja ... Wenn überhaupt mit der Suppelhausmittel in der Landwirtschaft.

00:24:34: Nee, das war für mich damals ein No-Go zum Arztgau.

00:24:38: Im Internet ist es eine Quist, dass ich mal Blut richtig analysiert werde.

00:24:42: Genau, das mag ja gerne, wenn ich richtig abgedatet bin.

00:24:46: Aber das andere in den Quisten bin mental eigentlich stark genug.

00:24:50: Das Umwandeln, das sie mit dem Körper gedrillt haben.

00:24:53: Zum Wandel, dass ich mit meinem Körper eine Pause gönne.

00:24:57: Und gelingt es mittlerweile?

00:25:01: Mittlerweile allerbesser.

00:25:02: Immer besser!

00:25:03: Ich merke dann schon, dass Sie wieder ins Strudel kommen.

00:25:06: Dann nehme ich mal einen Schritt zurück und schnuf einmal durch... ...und es geht denn wieder.

00:25:10: Gerade wenn die Stressstationen sind.

00:25:12: Da kann ich einfach aus einem Lader rausrennen und zeige es euch mal eine Pause.

00:25:16: Aber ich kann es jetzt anders nie und habe geregelte Zeiten, wo ich da bin.

00:25:21: Ich habe auch angefangen, nach den Öffnungszeiten zu arbeiten.

00:25:25: Wenn die Nachmittag geschlossen haben, dass sie den aus dem Telefon nicht abnehmen oder der automatische Anruf beantworten.

00:25:31: Sie können sich während der Öffnung oder bei E-Mails dringenden Fällen melden.

00:25:36: Genau und das ist schon eine Leichterung!

00:25:38: Was

00:25:38: ist deine Erkenntnis aus dieser Zeit?

00:25:41: Aus diesen Vorfällen?

00:25:42: Aus deinen Erlebnissen?

00:25:43: Aus deiner körperlichen Reaktionen?

00:25:45: Was würdest du sagen?

00:25:45: hast du vielleicht jetzt für dich gelernt oder woran bist du gewachsen?

00:25:50: dass ich Arbeit abgekann.

00:25:53: Dass ich das mal delegieren darf, dass ich akzeptiere, dass andere auch da sind, die mit mir arbeiten.

00:26:03: Und nicht nur ich als Aluner machen muss und über alles Bescheid wissen muss.

00:26:09: Genau, das ist es!

00:26:10: Weil die Startlöcher waren hier, wo sie alleine gemacht haben?

00:26:15: Und so bin ich gewohnt gewesen.

00:26:16: So war ich dem Fahrwasser.

00:26:18: Und ja, natürlich nie abgewählern.

00:26:20: Aber das haben wir jetzt lernen müssen und dürfen!

00:26:24: Gibt es Strategien, die du vielleicht auch anderen mitgeben kannst, denen es vielleicht ähnlich geht?

00:26:29: Wir wissen, dass es ganz vielen Frauen in Österreich so geht.

00:26:31: Man spricht vom Mental-Lot oder von dem großen Workload den viele haben.

00:26:35: Also einfach zu viel an Aufgaben von Haushaltkinder, Kehrarbeit, Berufliches – vielleicht auch noch emotionale Sorgearbeit für Familie-, Kinder-, Eltern-, Schwiegereltern und Co.. Gibt es eine Strategie, die du für dich als positiv angesetzt hast?

00:26:50: Die du vielleicht auch anderen mitgeben kannst.

00:26:52: Oder gibt's Tipps Erfahrungen, die ... Du jetzt mit herausgenommen hast?

00:26:56: Ja!

00:26:56: Ich muss sagen durch das, dass es ein klingerregelter ist und ich auf das eher herabschauen darf aber auch mitwirke habe ich für mich mehr Zeit und auch die Gelassenheit so mit der Jungs einmal was unternehmt, was sie vorher nicht kehrten dass es einfach angenehmer ist auch zum Schaffen.

00:27:18: Terminlich, so wie ich sage, ich mache jetzt eine halbe Stunde für mich was...

00:27:22: Was machst du dann?

00:27:24: Meistens in dem Haushalt Omegao.

00:27:27: Also du bist noch nicht auf dem Level, du arbeitest dann im Haushalt.

00:27:30: Ja

00:27:30: genau!

00:27:31: Ich habe noch lange nach meinen Ressourcen gesucht.

00:27:33: Weil man sagt immer Ressursen, du lebst vor der Ressource oder jeder Mensch lebt vor Ressoursen.

00:27:38: und nach dem habe ich auch gesucht.

00:27:40: Und die Dame, mit der ich die zwei Stunden Beratung kette.

00:27:43: Haben wir Aussage gefunden, dass du Fußballmini-Ressourcen sind?

00:27:47: Ich muss ein Fußball sehen und darf mit dem Jungs Fußball spielen.

00:27:50: Die spielen selber auch im Team oder im Club.

00:27:53: Wenn ich mit einer übt oder trainiere, dann komme ich wieder in

00:27:58: eine

00:27:59: andere bessere Gefühle.

00:28:01: Das ist schon so!

00:28:03: Ich habe lange gesucht, es laufen gehen, eine Runde laufen ... Aber da habe ich das Gefühl, ich renne von Arbeit weg.

00:28:09: Da bringt man nichts.

00:28:10: Oder Meditieren, da komme ich nicht zur Ruhe!

00:28:13: Das war zu langweilig für mich.

00:28:15: Was braucht es zum ... Ich brauche Action?

00:28:17: Ich brauch was zum Tour oder Yoga.

00:28:20: Das war mir zu langwaillig.

00:28:22: Ständige der Übung, denne blieber und warte bis die Deckschtübung kommt.

00:28:27: Darum brauche ich jetzt mit Action.

00:28:30: D.h.,

00:28:31: dein Ressourcenaufbau-Programm heißt Fußball mit den Jungs.

00:28:35: Ja richtig.

00:28:36: Genau ja.

00:28:38: Was würdest du sagen, wird für dich in den nächsten Jahren wichtig sein?

00:28:42: Um es nicht noch einmal so weit kommen zu lassen.

00:28:47: Auf meinen Körperhörer.

00:28:49: Ich merke jetzt gut wie Witt das ich auch darf.

00:28:52: Wie ich mich einteile in der Woche oder nicht, was sich annehme und weitergebe und was nicht.

00:28:59: Das ist für mir eigentlich das Wichtigste.

00:29:02: Genau.

00:29:02: Ich kann's mal viel mehr einteilen wenn ich mal Pause brauche oder mache, oder mal für mich was tue.

00:29:09: Dass ich das so mach und

00:29:11: durchziehe.".

00:29:12: Was wäre dein wichtigster Satz an Frauen?

00:29:14: Die gerade das Gefühl haben, wenn sie dir zuhören, so geht es mir auch verdammt!

00:29:18: Was mache ich?

00:29:20: Dass man sich Pause erlauben darf, dass wir Ruhe fassen, dass man sich ein Hobby suchen soll, wo's um nichts geht außer vielleicht Spass oder Action... Das wäre dein wichtiger Tipp.

00:29:30: Wichtig ist der Austausch mit anderen.

00:29:33: Weil es sicher einigen auch so geht, dass der Austausch mit Freunden und Partner da ist.

00:29:40: Dass das rundläuft.

00:29:41: Dass der Partner hinter dir steht.

00:29:43: Wenn was ist ... Das ist um- und auf.

00:29:46: Denn wenn er nicht dahinter steht, dann zerbricht alles.

00:29:50: Und dass du dich selber spürst, wie weit kannst du gehen?

00:29:55: Und dass Familie das Wichtigste ist.

00:29:57: Das andere kann man als dazu bauen.

00:30:00: Egal ob sie eine Mitarbeiterin ist Egal ob es noch mehr Geräte sind, die dir die Arbeit erleichtern.

00:30:09: Das geht alles.

00:30:09: Aber die Familie und du selber, an dem zerbricht schon das eine Klient.

00:30:15: Ich sage dir vielen herzlichen Dank, dass du uns heute hierher eingeladen hast, dir uns die Hoftür geöffnet hast und uns hereingelassen hast – auch diese sehr persönliche Geschichte erzählt hast!

00:30:25: Damit freue ich mich, mit dir ins Finale dieser Podcast-Folge zu gehen.

00:30:28: Und die endet bei uns traditionell mit einem Wordrap und ich bitte dich, die Sätze zu vollenden, die ich dir jetzt stelle Ich bin

00:30:38: Superwoman

00:30:41: Mein Hof in einem Satz

00:30:44: Ein Erlebnis.

00:30:46: Mein Tiefpunkt

00:30:48: ist vorbei

00:30:49: Mein Mutausbruch

00:30:52: Selbstständig zu sein und das Hofladencafé zu führen.

00:30:56: Mein Herzensmoment?

00:30:59: Zeit mit meinem

00:30:59: Mann.

00:31:01: Mein Antrieb?

00:31:04: Familie, Kinder – das ist mein Ansporn.

00:31:09: Damit sage ich vielen herzlichen Dank, dass du uns mitgenommen hast ein bisschen in deine Welt und deinen Hof.

00:31:15: Ich darf mich jetzt mit dir noch ein bisschen umschauen hier auf dem Hof und die besten Bilder daraus, die zeigen wir natürlich auch wie ihr Social Media am Kanal der Bauernzeitung.

00:31:23: Und ich hoffe du führst uns noch ein bissel herum!

00:31:25: Ja sehr gerne!

00:31:26: Vielen herzlichen Dank dass wir da sein durften!

00:31:28: Vielen dank

00:31:28: auch!

00:31:29: Danke schön!

00:31:43: Der Podcast der Bauernzeitung HofTour auf erscheint vierzehntägig auf allen gängigen Podcastplattformen.

00:31:48: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören, sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social-Media Kanälen und auf bauernzeitungen.at.

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