Folge 16: Tür und Tor geöffnet haben die Ackerbäuerinnen Maria Portschy und Lisa Wagner

Shownotes

Wie gelingt es, nach einem schweren Schicksalsschlag einen Familienbetrieb erfolgreich weiterzuführen? Darüber sprechen die Ackerbäuerinnen Maria Portschy und Lisa Wagner aus dem Südburgenland in der aktuellen Folge von „Hoftor Auf“. Das Mutter-Tochter-Gespann erzählt offen von den Herausforderungen nach dem Tod von Marias Ehemann und Lisas Vater, vom Zusammenhalt innerhalb der Familie und davon, warum Aufgeben nie eine Option war. Außerdem sprechen die beiden über ihre Leidenschaft für Bodengesundheit, ihre Überzeugung, dass Kompetenz wichtiger ist als Quoten und weshalb Frauen in der Landwirtschaft selbstbewusst ihre Stimme erheben sollten. Eine inspirierende Folge über Mut, Zusammenhalt und die Zukunft der Landwirtschaft.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.

00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberg und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes!

00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.

00:00:19: Dafür öffnen uns die Bäueren

00:00:20: Tür-und Tor.

00:00:22: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor.

00:00:26: auf Tür und Tor.

00:00:29: geöffnet haben uns heute

00:00:32: Maria Porci.

00:00:33: Und Lisa Wagner.

00:00:35: Und zwar im wunderschönen Südburgenland, in Bezirk Oberwart In einem Ort, das sagt man ihr?

00:00:41: Wie heißt der und wie groß ist er?

00:00:43: Er heißt Podler und wir haben circa fünfundsiebzig Einwohner hier.

00:00:47: Das heißt dieses Prinzip jeder kennt jeden funktioniert bei euch auf jeden Fall los.

00:00:52: Ich bin zu Gast Maria und Lisa.

00:00:55: Maria Portce und Lisa Wagner, ein Mutter-Tochter gespannt.

00:00:58: Und damit unsere Premiere zwei Frauen vor dem Mikro zu haben.

00:01:02: Aber es ging auch gar nicht anders denn die zwei führen ihren Betrieb gemeinsam.

00:01:07: Nimmst du uns mal ein bisschen mit auf euren Betrieb?

00:01:09: Wie dürfen wir uns wenn wir das Gebiet, die Region, eure Landwirtschaft nicht kennen, euren Arbeitsplatz vorstellen?

00:01:15: Ja also wir sind da in Bodler eine kleine Ortschaft, haben da einen Ockerbaubetrieb mit Mais, Weizen, Raps, Soja, Sonnenblumen und verschiedene Blühflächen werden bei uns angebaut.

00:01:29: Wir machen die Vermarktungserver, wir machen die Ernteserver.

00:01:32: Es wird bei uns alles eingelagert und auch selber vermarktet.

00:01:36: Die Lisa hat besser über den Boden reden, der wird dir Bescheid geben.

00:01:39: Lisa, gib uns mal ein Bild im Vorgespräch aus zu mir.

00:01:42: Verraten euch ist der Boden bzw.

00:01:45: gesunder Boden, gesunder Anbau und am Ende gesunder Mensch ein ganz großes Anliegen?

00:01:50: Wie kann man sich das vorstellen in Bezug nehmen auf eure Landwirtschaft?

00:01:53: Wir versuchen regenerativ zu arbeiten,

00:01:55: d.h.,

00:01:56: mit Zwischenfrüchten, streuen Kompost also nicht nur Mineraldünger Ja, ein bisschen mehr mit der Natur geilen.

00:02:05: Wir wollen jetzt ein bisschen Strip-Deal probieren.

00:02:07: Mein Mal ist da richtig...

00:02:09: Was heißt das?

00:02:09: Ein Strip Deal ist schreifenweise Bodenbearbeitung.

00:02:12: also wir haben auch schon direkt Zeit probiert.

00:02:14: und ja es geht einmal gut, es geht immer nicht gut.

00:02:17: und jetzt...

00:02:18: Warum macht man das?

00:02:20: Um das Bodenleben zu schützen aufzubauen vor allem Hummus aufzubauern natürlich im weitesten Sinn einen Boden nur für das zu geben, was er braucht.

00:02:31: Das heißt wir können heute eigentlich auch mit einem Vorurteil vielleicht wenn es noch herrscht aufräumen dass nur die biologische Landwirtschaft auf die Natur und die Umwelt auf den Boden achtet.

00:02:40: Das macht auch die konventionelle Landwirtschaft.

00:02:42: ihr habt seinen konventionellen Betrieb?

00:02:44: Genau

00:02:44: wir haben einen konventionellen Betrieb.

00:02:45: also wir verwenden auch Spritzmittel festizieren also chemisch-synthetischer Herbezieher und Pfanzenschutzmittel und auch Mineraldünger.

00:02:55: Aber wir versuchen halt durch die Bodengesundung, also durch den Anbau von Zwischenfrüchten den Boden die Nährstoffe zu geben der braucht.

00:03:03: es gibt mehr oder weniger ums Gleichgewicht das Gleichgewichteim ausgewogen ist.

00:03:08: probieren wir heute unsere Böden noch gesündert zu machen als sie schon sind.

00:03:13: Warum ist es echt ein großes Anliegen euch beiden?

00:03:16: Warum schaut ihr darauf so genau, warum bringt ihr euch da einen Versuchzog vielleicht an manchmal Dinge die vielleicht auch manchmal schief gehen.

00:03:22: Was ist da der Antrieb dahinter?

00:03:24: Ich habe Kinder und ganz egal ob die Kinder das irgendwann nochmal weiterbewirtschaften wollen oder nicht, das ist im Prinzip dann natürlich eine Entscheidung.

00:03:36: aber wenn sie es wollen, dann möchte man das natürlich so weitergehen wie gut wir es machen können.

00:03:42: Das ist das höchste Ziel.

00:03:45: Jetzt habe ich den seltenen Fall, dass zwei Frauen nämlich Mutter-Tochter gemeinsam Betriebsführerinnen sind.

00:03:52: Erzählts mal ein bisschen, warum ist es so bei euch und warum herrscht hier?

00:03:55: Und das meine ich überhaupt nicht despektilig, sondern sehr wertschätzend eine ganz bewusste Weiberwirtschaft, also es wird gemeinsam an einem Strang gezogen und zwei Frauen sind ja auch die Chefinnen.

00:04:05: Erklärt's mal, es nimmt sie mich mit!

00:04:07: Ja, also ich habe mittlerweile fast vierzig Jahre geheiratet in diesen.

00:04:13: Betrieb eingeheiratet mit Liebe und Leidenschaft eigentlich.

00:04:16: Aber ich war auch zu Hause eigentlich, wir haben zuhause also

00:04:19: meine Wurzeln sind

00:04:20: auch in der

00:04:20: Landwirtschaft.

00:04:21: Genau!

00:04:22: Ich bin gelernte Floristin.

00:04:23: Also ich habe mich immer schon gut ausgehalten mit den Pflanzen.

00:04:25: Die lateinischen Namen habe ich sehr gut gekonnt eigentlich besser wie mein Mann damals muss ich sagen weil die ganzen Kräuter... Und er hat gesagt das Ungraut für mich waren es heute Kräute alle gekannt habe mit leiternischen Namen von der Floristik hier halt eigentlich schon Ja und war aber in dem Wurzeln, mein Zuhause war auch schon ein Landwirtschafter Grüne natürlich halt nur.

00:04:43: Und

00:04:44: ja ich hab das immer schon gerne gemacht eigentlich mit Liebe und Leidenschaft durch meine Mann, durch die Liebe zur Landwirtschaft gekommen und wir haben das immer gemeinsam eigentlich gemocht.

00:04:52: also vom Grund auf ist mir sein alles gemeinsam beschlossen unternommen.

00:04:58: also das heißt die Anbauweise wie wir den Betrieb führen was wir daraus machen ist uns sehr am Herzen gelegen.

00:05:04: die Weiterbildung der Kinder dann natürlich Und das war uns ganz, ganz wichtig.

00:05:09: Man denkt ja auch in der Landwirtschaft eben in Generationen.

00:05:11: Wir wollen das Gute, dass wir haben und bewirtschaften weitergeben.

00:05:15: Das ist uns ganz wichtig mit den Enkelkindern mittlerweile genauso.

00:05:22: Man lebt nicht nur im Jahrzehnten sondern wirklich in Generation in der Landswirtschaft.

00:05:26: Du hast in diesem Betrieb eingeheiratet?

00:05:28: Ja.

00:05:28: Du hattest zwei Töchter aus dieser Ehe...

00:05:31: Genau!

00:05:32: Aber

00:05:32: leider hat dein Mann eine schreckliche Krankheit erfahren.

00:05:37: Genau, vor zwei Tausend Fünfzehn ist mein Mann an Speiseleunkrebs erkrankt.

00:05:44: Wir haben zweijahrelang gekämpft und er ist dann leider im August Zwei Tausends Siebzehn verstorben.

00:05:50: Das man gesagt ja war ein leidenschaftlicher Land, der hat gebrannt.

00:05:53: für das was war ihm so besonders wichtig?

00:05:55: wie hast du in Kennengelen dass du auf diesen Hof gekommen bist?

00:05:58: Er hat immer schon für die Landwirtschaft gebrannt.

00:06:00: Für alles Neue, also genau diese Spur auch, was meine Kinder jetzt einschlagen, mein Tochter und der Schwiegersohnen.

00:06:08: Für das neue, fürs Bodenleben.

00:06:11: Und zwar ist es immer schon wichtig, die Bodensstruktur des Bodenlebens.

00:06:15: Wir haben mit den Sportern eine Stich, dass da zehn, fünfzehn Rängen wir rauserkämen und das Boden lebt eigentlich!

00:06:22: Das war uns damals auch schon immer wichtig und wir waren immer schon vorbereitet da, dass man neue Dinge ausprobiert haben... Und das haben wir immer schon so gemacht eigentlich und dann umstrukturiert.

00:06:32: Wäre ich einkeidert, aber man eigentlich war mehr einen Milchbetrieb.

00:06:35: Und durch die Struktureänderung natürlich in den neunziger, zweitausender Jahren hat man sich halt dann ... Das war vom ockerbaulichen ja nicht so großflächig.

00:06:43: Durch die ganze Strukturen, durch die Änderungen, haben wir da auf einem Ockerbau-Betrieb umgebaut eigentlich.

00:06:47: Wir sind ein Marktfruchtbetrieb geworden mit Lagerhalle und mit Verkaufem zum Direkt halt machen.

00:06:53: Das waren die Äinderungen wie wir!

00:06:55: gehabt haben in unserer Generation.

00:06:57: Ich denke jetzt schon, das war auch unsere Generation, weil ich wollte im Pensionen und die Kinder machen das dann weiter.

00:07:04: Und ja ... wir wissen was da an

00:07:06: wird.".

00:07:07: Der Hof wurde wann an dich Lisa übergeben?

00:07:10: Also seit wann bist du auch Betriebsführerin gleich berichtet mit deiner

00:07:13: Mutter?".

00:07:13: -"Zwei tausend siebzehnt, es war im März oder irgendwann hat der Papa übergeben an

00:07:18: mich.".

00:07:20: Aber wenn die Zukunft denkende Mann hat, gewusst ihm geht's nicht gut und es wird nimmer besser werden.

00:07:26: Und damit hat er an dich übergeben?

00:07:28: Genau!

00:07:28: Wie groß ist das?

00:07:30: Es ist zum einen ja in der Landwirtschaft immer Auftrag.

00:07:32: also wenn wir einen Betrieb übernehmen das ist ja immer Auftragt aber sehr oft ist es auch Böde.

00:07:38: Wie hast du es empfunden in einer Zeit, in der du vielleicht sogar gerade eigentlich mit der Trauer beschäftigt warst?

00:07:43: Plötzlich auch Auftrag und vielleicht auch Bürde zu bekommen durch die Betriebsführerschaft in eurem landwirtschaftlichen Unternehmen.

00:07:51: Büre an sich war sicher nie weil ich ganz genau wusste ob wir den Betrieb übernehmen wie jetzt mit meinem Mann Höfte Höfte wenn der Papa noch lebt oder so.

00:08:04: Jetzt wie's?

00:08:04: jetzt ist leider ein bisschen zu früh.

00:08:08: Pürde war es vor allem eigentlich nicht.

00:08:11: Es war zu früh, es war extrem führend und man dumm einfach natürlich mit der Krankheit mit Papa aber das kriegt man ehrlich gesagt im Nachhinein dann mit wie es läuft auf alles mit.

00:08:23: Man ist da, man arbeitet, muss sich alles weitergehen.

00:08:28: was wirklich schlechter geworden ist war im Frühling und so wie's jetzt ist bei Kindufach beim Ackerbaubetrieb die Arbeit und ja man arbeit dann Es geht auf alles weiter, so wie sonst auch.

00:08:38: Das sei nur von Hürden über die man jetzt ja drüber muss und das mit Papa war halt dann extrem dazu.

00:08:46: Die letzten paar Monate waren halt sehr schwierig.

00:08:50: Einerseits war er noch da.

00:08:51: Man kann ihn nachfragen.

00:08:52: Das war noch

00:08:54: gut wahrscheinlich?

00:08:54: Ja, super!

00:08:57: Schwierig halt zum Sängen, wie der eigene Vater halt nicht mehr ist und ganz langsam nicht mehr wird.

00:09:04: Das Schwierige ist, dass man später dann draufkommt, das war echt scheisse, ein Scheißhaut.

00:09:12: Und deswegen... Wie

00:09:13: kommen wir an die Hochzeit?

00:09:14: Keine Reden für vier Wochen vor fünf Stunden.

00:09:16: Im Zuliebe?

00:09:18: Natürlich!

00:09:19: Jahre vorher hat mich mein Mann David gefragt, ob ich mehr redete, natürlich.

00:09:26: Dann haben wir gesagt, ja schauen wir mal vielleicht wird es noch besser mit meinem Papa und haben gesagt, nein aus jetzt Wir heiraten so, wir heiraten nur die perfekte Hochzeit und der Papa war dabei.

00:09:36: Und das konnte nicht besser sein können!

00:09:40: Wenn du, wenn ihr beide heute an diese Zeit zurückdenkt, mein Gefühl ist als Außenstehender hat euch wahrscheinlich alles abverlangt wie... Blickt man zurück, blickt man voll stolz zurück.

00:09:54: Dass man es geschafft hat, blickt man voll trauer zurück weil man etwas vermisst was nicht mehr ist oder... Was ist das Gefühl mit dem ihr zurückschaut auf diese Zeit wo die Übergänge deine Hochzeit, die Hofübernahme der Abschied von deinem Vater ist so viele Dinge gleichzeitig passiert sind im Leben?

00:10:12: Ja man muss funktionieren!

00:10:13: Man funktioniert in dieser Zeit und das ist sehr schwierig.

00:10:16: Man sieht ja dann im Nachhinein erst also das ganze Begräbnis.

00:10:21: Das war nicht nur schwierig, es war eine große Herausforderung das alles zu meistern.

00:10:26: Weil in der Landwirtschaft glaube ich ist sehr ausgeprägt heute natürlich auch der Neid-Gesellschaft wo sie dann wirklich da stehen und du stehst halt an.

00:10:38: Ich bin im Kropp gestanden mit meinen zwei Töchter und ja, die sag ich heraus auf der Fritz Wussbaum.

00:10:42: haben Sie sich dahinten abgelotzt?

00:10:44: Die schoffts eh ned!

00:10:46: Wann können wir Grund pochten und wann ist der Grund zum kaufen?

00:10:49: Ich höre das immer wieder von Frauen.

00:10:51: Völlig egal ob jung oder alt, ob Bauern oder Unternehmerinnen.

00:10:54: Immer dann wenn was passiert im Unternehmen, dass sich schnell Leute melden und sagen Wenn du willst ich kauf dir das Unternehmen ab oder du wirst es auch nicht schaffen.

00:11:01: Ich übernehme das.

00:11:02: Habt ihr das auch wahrgenommen?

00:11:03: Ja Es ist kränkend

00:11:07: Aber man hört sich nicht.

00:11:07: Gott sei Dank, hört man es ja nicht gleich.

00:11:09: Sondern erst später.

00:11:11: Weil man ist in irgendeinem so ein Mul drin und sagt hier zu einem Mul.

00:11:16: Es war im August zum Dreschen oder zum Arbeiten.

00:11:19: Du musst da anbauen.

00:11:20: Es muss alles funktionieren!

00:11:22: In der Landwirtschaft kann man sich nicht einfach Urlaub oder das Gleiche entheilen?

00:11:25: Weil gerade ein lieber Mensch im Leben verschwunden ist.

00:11:28: Genau.

00:11:28: Das geht

00:11:28: nicht, du musst weitermachen.

00:11:30: Und bei uns kann ich sagen Gott sei dank weil man nicht zum Denken kommt.

00:11:34: Bei mir war's halt immer so als Lebenswerk von meinem Mauf.

00:11:37: Und das ist in seinem Sinne.

00:11:39: Ich bin nicht für mich aufgestanden, sondern nur für meine Kinder und man ist ja selber natürlich in der Spur irgendwo.

00:11:46: Das war uns allen sehr wichtig und selbstverständlich eigentlich nicht wichtig, sondern eine Selbstverständlichkeit.

00:11:53: Aber wie du jetzt sagst, es kommt den Wellen.

00:11:55: Es geht rauf und runter.

00:11:57: Man geht so besser oder schlechter.

00:11:59: In der Öffentlichkeit funktioniert man immer!

00:12:01: Wann kommen denn die Momente, diese Wellen?

00:12:04: Also von mir selber weiß ich es, dass ich dann manchmal gerne meinen Vater um etwas gefragt hätte.

00:12:10: Wie war das bei euch?

00:12:11: Gibt's Momente wo man sagt, da vermisst man ihn noch einmal mehr oder da vermisst man ihn auch vielleicht als den Agrarexperten am Hof nicht nur als lieben Menschen und als Bezugsperson sondern auch als der, der jetzt wüsste was zu tun ist?

00:12:23: Ist das manchmal so gegangen Lisa?

00:12:25: Ja natürlich!

00:12:27: Aber prinzipiell ja permanent... Ich habe in Wieselburg im Jahr- und seitdem mit Pausen in Neuseeland ein Praxis gemacht, zwei Mal.

00:12:39: Und ich war aber permanent daheim.

00:12:41: Da war der Papa auch nicht krank geworden.

00:12:44: Er war ja mein Workbody, wir waren immer zusammen.

00:12:47: Also prinzipiell denkt man eigentlich immer ... Hey, was machst du mir jetzt?

00:12:51: Schmäh machen!

00:12:52: Der Papa war ziemlich erlustiger.

00:12:54: Wenn sie mich viel Plätzchen macht und so, das füllt dann natürlich alles.

00:13:00: Würdest du sagen, falls du den Begriff magst?

00:13:02: Falls du ihn nicht magst musst du nicht antun.

00:13:04: Du bist ein Papamädel gewesen.

00:13:06: Auf jeden Fall ja!

00:13:07: Ja?

00:13:08: Mama sagt auch ja und nickt lächelingd.

00:13:10: Das heisst Workbody, du hast deinen Arbeitskollegen, deinen Papa, viele Personen in einer verloren.

00:13:16: Und als ich euch dann entschieden habe doch weiterzumachen.

00:13:18: Es war gleichzeitig auch von ihm nicht nur eine Bitte sondern auch ein bisschen Auftrag dass ihr zwei das weitermacht.

00:13:24: Wie macht man denn... als Tochter, dass man plötzlich auch von diesem Muttertochter-Beziehungsgeflecht in eine Arbeitsgemeinschaft übergeht.

00:13:35: In einer gleichwertigen auf Augenhöhe existierende Betriebsführerinnen schafft?

00:13:40: wird sich dieser Weg bei euch gestaltet.

00:13:42: War das von Anfang an easy und leicht oder habt ihr auch Herausforderungen gehabt?

00:13:47: Bei uns war es so immer schon selbstverständlich weil wir mauen die immer gleich berichtigt eigentlich auch gearbeitet haben.

00:13:53: also ich bin genauso im Traktor umgesetzt und hab genauso, egal ob das Grubbern oder Kreiseln ... Wir haben alles gemeinsam gemacht.

00:14:00: Vierundzwanzig Stunden lang diese Zeit, wo wir zusammen waren im Siebertag zu kamen, geheirat bis zum Schluss täglich eigentlich da und noch zusammen eigentlich.

00:14:09: Und für mich war das eine Selbstverständlichkeit eigentlich.

00:14:13: Für uns war es sowieso eine Selbstständigkeit, dass der Betrieb weiter, also dem hat's überhaupt keine Diskussion gegeben.

00:14:17: Aber weil du vorher gesagt hast, für mir war das teilweise schon, ich bin am Traktor oft umgesessen Schaust du jetzt nicht ober?

00:14:25: Oder umhüpft man hier normal, riecht man sich zusammen.

00:14:28: Wie muss ich die Ahnung einstellen oder irgendwas?

00:14:30: Weißt du irgendwo noch?

00:14:31: Jetzt bist du aber nicht da.

00:14:32: Warum schaust sie jetzt nicht over?

00:14:33: oder hüfen wir auch das so?

00:14:35: Dieses war immer irgendwie so nach den ersten Jahren eigentlich was... Das ist wie

00:14:39: Gespräch!

00:14:40: Genau, genau.

00:14:41: Also mir haben eine sehr, sehr respektvolle und wertschätzende Art und Weise, wie wir uns gegenseitig behandeln.

00:14:49: Doch genauso als Schwegersohn.

00:14:51: Mein Schwegersohn ist ... Ich bin so froh, dass er da ist.

00:14:57: Darum funktioniert das auch so wertschätzend?

00:15:00: Wir haben es zu dritt geschafft.

00:15:03: Ohne meinen Mann hat man's nicht so geschafft.

00:15:08: Er hat gekündigt und war dann am anderen natürlich ... Was hat

00:15:14: er beruflich gemacht?

00:15:15: Auch landwirtschaftlich.

00:15:17: Wir haben uns kennengelernt im Josefinum, also

00:15:19: die berühmteste Pharma-Couple-Station.

00:15:22: Ja

00:15:22: genau!

00:15:22: Was schlafen

00:15:23: wir?

00:15:25: Und war dann nach dem Bundesheer bei einer Pflanzenschutzmittelversuchsfirma in der Steiermark.

00:15:29: Er ist auch österreicher und ein gebetiger Scherdinger und ist dann extra überzogen.

00:15:35: Er war in Gleisdorf dann ich glaube vier oder fünf Jahre angestellt und dann ... ja... wir haben das auch schon so geplant gehabt.

00:15:43: Das ist der Betrieb.

00:15:45: Kaue ich nicht und moge auch gar nicht.

00:15:47: Also später dann... Und das war so geplant, dass wir das gemeinsam machen.

00:15:55: Das glaubst du hat er aufgegeben für dich?

00:15:58: Für euch!

00:15:59: Naja natürlich die Nähe zu seiner Familie, zu seinen Freunden sind dreieinhalb Stunden.

00:16:03: Da haben wir ziemlich viele Eltern.

00:16:05: Es gefällt ihm doch sehr gut.

00:16:07: es war im Veraufang auch also er saß sehr gut in der Familie aufgenommen in Quarten wie Menge Male Ich natürlich besonders.

00:16:17: Die

00:16:17: Mama und der Papa haben immer sehr geschätzt, meine Schwester natürlich.

00:16:23: Und

00:16:24: er hat sich sicher immer wohlgefühlt, das sagt auch.

00:16:26: Du warst ein gutes Einkommen?

00:16:27: Genau

00:16:27: es war ein gutes Ankommen.

00:16:29: Das heißt man kann sagen ist als Zutritt da die Chefleute auf diesem... Wir

00:16:33: teilen so jeder seinen Arbeitsbereich und wir teilen uns das richtig gut auf!

00:16:38: Ich frage jetzt trotzdem noch einmal nach, weil für viele Familien, wo stopt man ein wirtschaftliches Unternehmen hat einen akrarischen Betrieb, vielleicht als Generationen im Haus zusammenlebt.

00:16:50: Wo gab es oder gibt's zwischen euch Reibungspunkte?

00:16:53: Wo ihr wisst da müssen wir aufpassen... ...oder da ist die Mama Heickel oder da ist Lisa vielleicht empfindlich oder da muss man an einem Strang ziehen oder da sind wir völlig unterschiedlicher Meinung weil wir anders herangehen an die Sache.

00:17:06: wo habt ihr Begegnungen was vielleicht auch manchmal reibt?

00:17:10: also ich Ich wüsste nicht, ich könnte das nicht sagen.

00:17:13: Vor allem sind die Enkelkinder da und es war überhaupt ganz was anderes.

00:17:17: Die Enkelkind hat damit seine Wurzeln jetzt auch ins eigene Kinderhaus.

00:17:21: Das ist ja alles ganz anders.

00:17:24: Und als Vermächtnis meines Mannes ... Was war das von Papa Reitz?

00:17:31: Ja, Kommunikation.

00:17:32: Wir probieren viel zu.

00:17:33: nun kommunizieren und machen

00:17:35: wie auch das tun wir.

00:17:36: Das heißt wenn es einmal herausforderndes Thema gibt?

00:17:39: Wie

00:17:40: geht's

00:17:40: das an?

00:17:41: Wer ist der die aufeinander hinzugeht?

00:17:43: Wie ist das für euch, wie ist das aufgeteilt?

00:17:44: Naja, der war so etwas, wo ich den Mund raufmachen muss.

00:17:47: Genau!

00:17:49: Es wird da zusammen gegessen und das ist glaube ich ganz eine wichtige Sache.

00:17:52: immer der Mittwochstisch dass man wirklich kommuniziert miteinander.

00:17:55: Wird die Tagessachen besprochen eigentlich?

00:17:57: Das ist weil wir wohnen nicht zusammen Wir müssen wohnen extra halt.

00:18:01: Aber trotzdem sind wir ganz unducksam, ist ja gar nicht so was ein Privatbereich hat natürlich jeder.

00:18:06: Aber als René ist es natürlich ganz wichtig aber das war mein Mann und mir schon sehr wichtig.

00:18:09: Wir haben immer alles angesprochen oder ausgesprochen gemeinsam durchdiskutiert und es wird so weitergelebt und fortgeführt.

00:18:17: eigentlich, das muss ich schon sagen.

00:18:18: Und ich glaube dass das Wichtigste, was der Sohn ist, ist der Respekt und die Wertschätzung an den anderen gegenüber.

00:18:24: Also das ist glaube ich das Grundfondament allem und wenn man das glaubt, dann kann nichts schiefgehen.

00:18:30: Das ist ganz wichtig!

00:18:31: Und die Offenheit natürlich gibt es ja automatisch.

00:18:33: aus dem glaube ich.

00:18:34: Und wenn die Offennheit da ist mit allen Kämmer zum Kinder- und zum Reinkinder ist das glaube ich kein Problem für alle.

00:18:42: Ihr seid Maria du bist neunundfünfzig Lisa du bist vierunddreißig aus unterschiedlichen Generationen.

00:18:49: Was glaubt ihr?

00:18:50: Habt ihr gemeinsam?

00:18:51: und wo seid ihr unterschiedlich?

00:18:54: Gemeinsam als Herzliche, glaube ich.

00:18:56: Und das Vertrauen und was man wirklich, was uns ausmacht und das Offene, das haben wir gemeinsam.

00:19:03: Unterschiedlich, glaub' ich, natürlich bin eine andere Generation... ...und das Junge- und das Moderne natürlich hat die Lisa auf jeden Fall.

00:19:12: Glaub', ich meine Meinung nach, die Lisa wird jetzt... Das ist jetzt

00:19:15: schnell gefragt!

00:19:19: Ich arbeite gerne nur zwischendurch?

00:19:22: Und

00:19:23: die Mama macht gerne alles gemeinsam.

00:19:26: Das

00:19:27: ist

00:19:28: so eine persönliche ...

00:19:31: Nicht weil du nicht mit jemandem zu tun hast?

00:19:32: Nein, das hängt von

00:19:33: der Person, wo wir haben.

00:19:36: Ich mache das früher und dann möchte ich das auch gern.

00:19:43: Was soll man halt auch schaffen?

00:19:47: Woher ist denn jeweils die andere besonders gut?

00:19:50: Also, was sagt die Mutter über die Tochter?

00:19:53: Was kann die andere gut?

00:19:55: Ja, die Lisa kann maschinell.

00:19:57: Ich bin nicht zwar, aber sie ist sicher besser mit Traktor fahren und sie fährt auch mit Mähdreschen.

00:20:02: Es hat jeder Maschine gut im Griff!

00:20:04: Sie ist sehr, sehr gut.

00:20:05: Ich auch.

00:20:05: Ich habe einen Jungen.

00:20:06: Er macht es genauso.

00:20:07: Aber sie hat gewisse Maschinen natürlich ganz anders im Griff.

00:20:10: Also ich hab gesagt bin ich zum Beispiel nicht.

00:20:11: Das macht sie genau so.

00:20:12: Sie geht auf jede Maschine offen zu und lebt sich dort ein.

00:20:16: Und ja, sehr bewundernswert.

00:20:18: Wir

00:20:19: präsentieren kann meine Mama wahrscheinlich am besten vor uns drei glaube ich.

00:20:24: Also durch ihre Funktionen und so... Es ist auch immer super informiert, das ist ein ganz toll.

00:20:30: Also die ganzen Neuerungen

00:20:31: und da

00:20:32: bist du mir immer ganz viel.

00:20:37: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern ist groß.

00:20:40: Maschinenring unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten.

00:20:45: Wissensausdau springt neue Agrartechniken- und gezielte Schulungen – und Happy am Hof bietet Prävention und Unterstützung für die Gesundheit!

00:20:53: Mehr auf maschinen ring.at und happyamhof.at.

00:21:00: Sprechen wir mal über deine Funktionen, liebe Maria.

00:21:03: Wenn ich sie aufzähle, müssen wir den Podcast wahrscheinlich um zehn Minuten verlängern!

00:21:08: Du bist Kamerätin, du bist Bezirksbauerin, Stellvertretterin.

00:21:11: Du bist Funktionärin und Vorständin, Du bist Aufsichtsrätin Und du bist SVS-Vorstandsvorsitzende, Stellvertreterin für das Burgenland.

00:21:23: Ich sage ganz gerne zu Frauen, wenn ihr Anfragen bekommt für Funktionen sagt es laut und deutlich ja.

00:21:27: Du hast oft Ja gesagt.

00:21:29: aus welcher Überzeugung und Bereitschaft daraus?

00:21:32: Also ich habe früh schon eigentlich in der Kommunalpolitik tätig.

00:21:37: Ich war zwanzig Jahre lang Ortsvorsteherin von Budler.

00:21:41: Das waren meine Anfänge eigentlich

00:21:43: und

00:21:44: dann als Bezirksbäuerin.

00:21:46: Wie man gestorben ist, habe ich das eigentlich dann weggegeben.

00:21:49: Die sind zwanzig ein, weil man denkt hat, wir können andere, müssen andere als auch machen und Jüngere.

00:21:54: Und bin aber dann, hab ich gemerkt dem dann... wie man auch verstorben is, dass im Irgendwo etwas suchen muss.

00:22:00: Und nachdem noch bin ich da wirklich sehr viel ja gesagt natürlich von den Funktionen her.

00:22:06: Was mir was sehr Spaß macht eigentlich, muss ich sagen.

00:22:08: Als Kamerätin bin ich schon länger.

00:22:13: Aber es hat mich immer interessiert, mich in die Dinge einzulesen und mit der Landwirtschaft zu befosten.

00:22:20: Ich setze mir auch für die Bauern sehr gerne ein.

00:22:26: Das Kommunizieren ist mir sehr wichtig.

00:22:32: Du bist in so vielen Gremien.

00:22:35: Wie vereinst du das mit Familie Bauernschaft, Arbeitsplatz am Hof und gleichzeitig dieses Ehrenamt?

00:22:42: Diese funktionärenden Tätigkeit?

00:22:44: Genau!

00:22:44: Das sind ja alles eigentlich Ehrenämter.

00:22:47: Die ganzen geht mittlerweile sehr gut.

00:22:51: also es ist früher wäre das so nicht gegangen.

00:22:52: die Komerallebene war für mich derzeit was so arbeitsintensiv war war das besser, die kommunale Ebene.

00:22:59: Und jetzt eben durch das aber in den letzten zehn Jahren natürlich ist es auch anders aufgeteilt, dass da David zu Hause ist.

00:23:07: Für mich war der Betrieb immer ein erster Stall gestanden.

00:23:11: Wenn ich wieder morgen bin, habe ich gesagt, wenn man fortfahren muss ... Ich müsste mithelfen und das geht dort und da nicht aus!

00:23:19: Dann sind wir diesen Ehrenämter nicht so wichtig, weil der Betrieb ist immer ein Erster Stall.

00:23:23: Das geht natürlich jetzt schon leichter und das passt gut so, wie sie es momentan muss ehrlich sagen.

00:23:29: Und ich setze mich immer wieder ein.

00:23:31: Ich bin auch bei den Funktionären Beiräten dabei.

00:23:33: also es ist eine Reifersenfunktion und versuche immer an... Auch in diesen Gremien, wo ich sitze Frauen hineinzubringen.

00:23:42: Also das Aufsichtsrätting und das gelegt man mittlerweile sehr gut, muss ich sagen?

00:23:45: Ich war da schon ein wenig hineingebracht Und es ist ganz wichtig für mich und ich setz mir dort immer wieder einen eben wie du richtig sagst nicht nein zu sagen sondern nur Frauen denken anders und bewegen anders und das merkt man immer wieder wenn man drinnen sitzt eben auch wenn man noch eine Frau ist.

00:24:01: Lisa, wie weit ist deine Mama dir der Vorbild in diesen Gremien dabei zu sein, mitzureden wo neueste Themen, Schwerpunkte und auch die News passieren.

00:24:11: Die dann für die agrarische Welt spannend sind?

00:24:14: Es ist auf jeden Fall ein Vorbild.

00:24:15: da ich hier zum Beispiel sage was mir dann die Zukunft bringt oder was ich noch mal machen möchte

00:24:23: das schauen wir uns.

00:24:23: Du dir auch vorstellen nochmal so eine Rolle zu übernehmen.

00:24:26: Ja

00:24:26: also gewisse, die zu mir passen

00:24:29: vermutlich schon.

00:24:30: Hat sich was Teenager nie genervt, dass die Mama in solchen Rollen oder Funktionen war?

00:24:34: Hast du das immer schon bewundert, anerkannt?

00:24:37: Ja.

00:24:40: Was hat sie dir an Frauenstärke mitgegeben?

00:24:42: Weil ich von ihr höre Sie bemüht sich Frauen in die Gremien zu holen.

00:24:46: Was ist etwas, was du vielleicht von ihr gelernt hast?

00:24:49: Dass man es genauso gut machen kann wie ein Mann.

00:24:52: Also generell vor allem mechanisch nach, weil auch der Papa hat nie irgendwie einen Unterschied gemacht.

00:25:00: Probier mal, also gleich berechtigt würde ich ja sagen.

00:25:05: Auf deinem T-Shirt steht stärker als ihr denkt?

00:25:08: Es ist eine Lebenseinstellung.

00:25:10: Ist mittlerweile wahrscheinlich Quarten und ein Motto von meiner Vergangenheit und vielleicht auch Zukunft.

00:25:16: Hast du

00:25:16: das Gefühl, dass dir manchmal jemand nicht zugetraut hat, das zu können?

00:25:20: Rundherum

00:25:21: Betrieb zu führen in der Landwirtschaft.

00:25:22: Ja und will gleich zu sein.

00:25:24: Ich

00:25:24: denke schon, dass so meine Gegenden haben, dass sie vielleicht die Heinzgrimm haben

00:25:30: dass

00:25:31: da vielleicht nix wird.

00:25:32: Wir haben es gemeinsam geschafft

00:25:36: und

00:25:37: vielleicht sogar besser als wir sie alle doch haben, zwischenzeitlich also...

00:25:41: Ich höre stolz!

00:25:42: Wir sind stolz?

00:25:44: Ja,

00:25:45: genau!

00:25:46: Ich schaue auf die Rolle der Aufsichtsrätin und zwar deshalb, weil viele Frauen sich dorthin nicht trauen.

00:25:51: Das sind Männerdomänen, da haben viele Frauen das Gefühl zu wenig kompetent zu sein um dort hinzukommen.

00:25:58: Viele Jahre wurden viele Frau noch gar nicht gefragt Wie empfindest du diese Rolle als Aufsichtsschrittin?

00:26:04: oder was kannst du vielleicht auch anderen Frauen sagen?

00:26:07: Die gefragt werden oder dort mal hin möchten in solche Entscheidungsgremien und auf solche Ebenen, die oft von außen sehr wichtig erscheinen.

00:26:15: Und dem oft ein bisschen größer und höher macht das sie vielleicht sogar sind aber trotzdem Plätze sind wo Entscheidungen getroffen werden.

00:26:23: Was sagst du da Frauen?

00:26:24: Die das überlegen

00:26:25: Das ist ganz wichtig ist natürlich ja zu sagen Zuerst einmal natürlich eine Bedenkzeit auf jeden Fall Ja zu sagen Und man muss eben auch dazu bereit sein und das ist ganz, ganz wichtig.

00:26:36: Man muss ja Schulungen machen.

00:26:37: Ich brauche diese Herausforderung eigentlich.

00:26:39: Das muss ich schon sagen also ... Man kommt ja dort zwar hinein, weil die hineingewählt war aber trotzdem muss man da an seine Ausbildung und seine Weiterbildung und seinen Fortbildungen machen und ich habe das immer für mich persönlich als Weiterbildung gesehen und ich glaube das ist es ganz, sehr wichtig um einfach nicht zum Schneebleiben sondern um einfach weiterzudenken und mitentscheiden zu können.

00:27:01: Also das war für mich auch ganz wichtig, weil ich sage eine weibliche Meinung ist immer ganz anders wie ein männlicher und es wird immer so sein.

00:27:08: Ich glaube wenn in einem Aufsichtsrat nur eine Frau alleine kann schon etwas bewegen mehrere natürlich noch mehr dann müssen wir schauen dass sie mehr werden und mir werden unseren Teil dazu beitragen.

00:27:19: Wie geht's euch mit seinem Begriff Quotenfrau?

00:27:22: also dass man zukunft vielleicht in Parteien in Organisationen in Gemeinden paritätisch?

00:27:27: Das heißt Ein Mann, eine Frau, ein Mann und eine Frau gleichberechtigt Reißverschlusssystem einführt oder einen gewissen Prozentsatz an Frauen in gewissen Gremien sitzen haben möchte.

00:27:38: Wie schaut sie auf das Thema?

00:27:39: Also ich finde es sehr wichtig dass es ist – das stimmt schon!

00:27:42: Aber ich will jetzt nicht eine Quotenfrau in dem Sinne sein sondern ich will durch mein Wissen und meinen Können punkten und aus diesem Wissen können heraus auch irgendwo in einem Vorstand aufsichtsrat hinein gewählt werden.

00:27:55: Und das hat bei mir eigentlich bis jetzt immer so funktionieren.

00:27:57: Für mich ist das wichtiger, dass ich sage, ich bin in den Loga-Haus drinnen und die weiß wovon ich rede weil ich selber eben von der Vermarktung bis zum Pflanzenschutz ankaufe.

00:28:11: alles selber managen muss.

00:28:13: Ich weiß wovon ich rede und dann würde ich dort in dieser Gemeinschaft, was für mich wie eine Familie ist ja auch ein Mitspracherecht.

00:28:20: Und für meine Kompetenz dort sein?

00:28:21: Genau!

00:28:22: Das sollte für mir mehr, muss ehrlich zu sagen weil ich habe es selber schon auch erlebt, man kann schon Quoten hineinstellen und die war's genau da im Endeffekt und da waren auch Frauenwahl berechtigt von einer Frau, wie hast du als Frau ganz selten gewählt meistens eher nicht.

00:28:35: Das ist das Schlimme.

00:28:36: eigentlich finde ich wirklich also mir ist das schon zweimal passiert Und darum sage ich ja, was nutzt mir die ganze Quote oder sonstwas?

00:28:43: Wenn ich nicht wirklich als Qualifikation selber auch und als Wert dort hineingewählt werde.

00:28:50: Dass ich dort etwas weiterbring und dort ein Mitspracherecht habe – das ist meine Meinung!

00:28:54: Das ist vielleicht anders aber für mich ist das Wissen wichtiger.

00:28:58: Lisa, wie schaust du auf so eine Thematik?

00:29:01: Wissen sollt sich ja mehr, bevor es mit so wenig damit...

00:29:07: Würdest du eine Rolle besetzen?

00:29:08: Wollen, ich frag anders.

00:29:11: Die du hast, weil man sagt wir wollen einen Mann oder eine Frau.

00:29:14: Einen Mann und einer Frau.

00:29:15: Na ja, da war ich wahrscheinlich auch zu stolz.

00:29:18: Wenn ich dann nix kann und bin normal, dann bin ich auch zu nix!

00:29:23: Und wenn ich was kann...

00:29:25: Ich

00:29:26: glaube ja, dass das für Menschen abhängt.

00:29:28: Es sollte sich doch ein Wissen dahinterstecken generell.

00:29:31: Ganz egal in welcher Funktion es ist.

00:29:35: Man soll das was können, es sollte etwas dahinterstehen.

00:29:39: Wie geht's euch als Betriebsführerinnen, wenn ihr mit anderen Betriebführerinnen zusammenkommt?

00:29:45: Österreich gibt ja ganz viele Frauen die schon als Betrebsführerin agieren den Hofleiten, die Chefin am Platz sind sozusagen.

00:29:55: Tascht man sich mit anderen Frauen aus, die auch in dieser Rolle sind oder ist es völlig von Geschlechter unabhängig?

00:30:02: Also, ich würde sagen im Ackerbau ist das Geschlechter unabhängig weil es wirklich sehr wenig Frauen gibt.

00:30:09: Man tauscht sich ja nicht nur mit den Ackerbauern aus und dann hat er mal Gemüse oder ist ganz egal... Aber bei uns ist es eigentlich, wo stirbt man jeden im Lagerhaus?

00:30:19: Wie weit seid ihr's?

00:30:20: Was habt ihr gemacht?

00:30:21: Und so, also für uns ist das...

00:30:23: Gerade in dieser sehr amikalen, sehr dörflichen Gegend

00:30:28: Sehr menödominant

00:30:30: natürlich.

00:30:30: Ja, aber bei uns sind wir eigentlich alle recht gleich.

00:30:34: Ich stört da auch hier zu mir zu sagen.

00:30:39: Man kennt sich, ich bin jetzt... Ihr

00:30:42: habt euch auch schon beide etabliert als Betriebsführer?

00:30:43: Ja, es gibt ja nicht mehr sehr viele Bauern und da kennt man halt alle natürlich.

00:30:50: Was ist denn euch wichtig für die Zukunft für euren landwirtschaftlichen Betrieb?

00:30:53: Was gibt's an Zielen?

00:30:54: Was gibts an Visionen vielleicht?

00:30:56: An Träumen?

00:30:57: Vielleicht an Dinge, die schon eingeleitet werden und bald umgesetzt werden?

00:31:01: Na ja zurzeit jetzt mit der großen Krise.

00:31:04: Es war wahrscheinlich ein bisschen blöd gesagt aber... Überleben auf jeden Fall als Rheiner Okka-Betrieb ist derzeit sehr schwierig.

00:31:14: Warum ist es schwierig?

00:31:16: Hohe Betriebsmittelkosten und geringe Einnahmen, man kann sich das heute nicht aussuchen und deswegen zukunft vielleicht ein bisschen breiter aufstellen.

00:31:29: Das war damals meine Eltern angefangen zum Wirtschaften, aber das war das perfekte.

00:31:37: Rein okelbarer waren und die Düngerpreise waren nicht zu hoch.

00:31:41: Da haben wir gut Wirtschaftenkirchen, mal gut Lebenkirchen.

00:31:45: Zudem ist es schwierig, weil man nicht auskommt.

00:31:48: Man muss gewisse Sachen kaufen, um den Preis verkaufen, was unter anderem sagt.

00:31:54: Man ist halt relativ gezwungen, aber ...

00:31:57: Du wirkst trotzdem zuversichtlich?

00:32:00: Ja, man versucht ja effizient natürlich zu arbeiten und dann auch ein bisschen was ausholen.

00:32:07: Maria, was wünschst du deinen Jungen?

00:32:11: Aber herzlich.

00:32:13: Du wirst mir verraten, wann das Betrieb auch übergeben an die Lisa und ihren Ehepartner.

00:32:19: An meinen

00:32:21: Schwiegersohn!

00:32:22: Das war bei uns so der Hälfteanteil.

00:32:25: Wir waren immer Hälftenanteilen.

00:32:26: Da hat die Tochter bekommen von ihrem Papa.

00:32:29: Und meinen Teil geht das wie gesund.

00:32:31: Sondern jeder, die Hälfte von Betrieb und jeder ist Betriebsführer.

00:32:35: Wir sind ja sehr zukunftsorientiert, dass wir auch jede sichere Pensionen wollen haben mit dem Einkommen, das Auskommen erlangen, was du schön hast.

00:32:42: Genauso wird es sein!

00:32:43: Was wünschst du den beiden?

00:32:45: Nur,

00:32:45: dass Meste egal in welche Richtung es gehen wird oder soll... Ich glaube, es sind immer so zwanzig-fünfer-zwanzig Jahre Schritte, wenn man irgendwie so umstrukturieren hat.

00:32:54: Das bringt ja auch das Weltgeschehen an sich hier.

00:32:56: Jetzt müssen wir mal schauen.

00:32:59: Unstabil wie jetzt ist, glaube ich war selten in den letzten... ...in den letzten fuchzig Jahren, glaube kann man sagen.

00:33:06: Man braucht mir zugeschauen.

00:33:07: Ich will jetzt da nicht verkriegen oder sonst irgendwas rennen, aber nur mich sind ja der Unternehmens-Ivaro-Krieg und die Landwirtschaft hängt doch sehr, sehr drinnen was eben für dreißig fünfunddreißig auch netter voll

00:33:16: war.".

00:33:17: Und bei uns ist das alles sehr volatil, natürlich die Preise und alles.

00:33:21: Mit den anderen mit Düngern oder mit dem Gas.

00:33:23: Das hängt halt alles zusammen.

00:33:25: Man kriegt irgendwo geführt werden, wo diese Mineralien hergestellt werden – es ist sehr schwierig.

00:33:30: In welche Richtung?

00:33:31: Dass das einmal gehen wird ... Vielleicht werden wir noch mal ein Tierhalter in der Betrieb, dass irgendeiner Teil noch einmal Tierhalten ist.

00:33:37: Wenn von den Enkelkindern dann ... Es geht ja so

00:33:40: schnell.

00:33:41: Genau,

00:33:41: sind schon fünf und sieben wieder.

00:33:43: Die fangen schon wieder in die landwirtschaftliche Schule an und dann weiß ich, wo sie noch ein paar Jahre ist.

00:33:48: Wir haben damals eine Flaggerhaltung gesetzt auf Selbstvermarktungen und so.

00:33:52: Jeder hat seine Sparte und seine Schiene.

00:33:55: Und was auch immer passiert in welcher Richtung das geht.

00:33:57: Momentan ist alles sehr unstabil und die Wirtschaft steht heute.

00:34:01: Das ist ganz klar.

00:34:02: Man sieht es ja momentan nicht.

00:34:04: Es ist halt alles sehr kurzlebig kann man sagen Man kann jetzt nicht irgendwie planen für die Zukunft, dass man sagt, investieren wir was in den nächsten fünf Jahren.

00:34:12: Weil halt auch die Preise so sein?

00:34:14: Das ist halt ganz, ganz ...

00:34:17: Was wünscht ihr beide euch?

00:34:18: vielleicht ganz kurz und knapp noch wie Landwirtschaft gesehen werden sollte von Menschen, die vielleicht schon ein bisschen ferner dieser Thematik sind?

00:34:28: Es ist ja ein ganz großes Problem!

00:34:30: Es sind bei uns sogar im Land eben sehr viel fern der Realität.

00:34:34: Und das ist ganz schlimm für uns.

00:34:36: eigentlich muss ich sagen Wenn wir, wie Lisa vorher schon gesagt hat, wir wirtschaften eben zwar konventionell.

00:34:44: Aber halt sehr bodenschonend bodennah Blühflächen also mit tun wirklich sehr viel.

00:34:51: Und bei uns wird Pflanzenschutz so gesehen, wie man in der Apotheke geht.

00:34:55: Wenn ich einen Husten habe, nehme ich ein Hustenzuckerl.

00:34:59: Aber wenn ich eine richtige Grippe hab, nutzt man das nicht, da brauche ich Antibiotik.

00:35:03: Bei uns wird es so gesehen und funktioniert, dass er gebraucht wird.

00:35:09: Und da hat man halt schon teilweise auch Anfeindungen, wenn der Schwiegersohn nicht anfährt mit dem Pflanzenschutz zur Gesundung der Pflanze.

00:35:16: Nicht weil wir präventiv für irgendetwas herumfahren oder irgendwas ausgeben.

00:35:19: Es kommt ja alles sehr viel und ich würde mir wünschen dass da eben das ansehen und das Wissen der Menschen aber uns vor allem größer wird, weil wir wissen wo wir Lebensmittel erzeugen.

00:35:32: Wo sie herkommen und dass wir ohne unsere Eigenversorgung nicht leben können also die Eigenversorgen.

00:35:37: mir in Österreich ist sehr wichtig überhaupt den Zeiten wie diesen wo Krisen schnell da sein können was wir gesehen haben.

00:35:42: zu Corona wo der Landwirt davon ist ja viel wert ist und auch das Fleisch und das Bruderformen mehr wert ist.

00:35:50: aber wenn das alles dann nicht mehr ist Dann singt er vor mir der Wert.

00:35:53: Und dann wird man angefeindet, weil man MTS macht oder TAS macht.

00:35:56: Lisa, die Mama geht über.

00:35:57: Vorher eine Plamme, wenn wir mal sagen ganz kurz zu dieser Thematik was wünschst du dir wie die Landwirtschaft gesehen werden soll?

00:36:04: Oder wie man vielleicht Landwirtinnen und Landwirten in Zukunft begegnen kann?

00:36:09: Ich darf mal wünschen dass die Persönlichkeit ein bisschen offener wird... ...und vielleicht auch mit Fragen an einen Landwett hingeht.

00:36:15: Da ist es so, warum fausten du das an einem?

00:36:17: Hey!

00:36:17: Warum faust denn du das?

00:36:18: Was machst du da?

00:36:20: Aber warum fasst du genau jetzt?

00:36:24: Jeder Mensch hat ja einen Grund, warum er was macht.

00:36:27: Und

00:36:28: ich denke mal... Warum rennen wir oft nicht miteinander?

00:36:32: Dass ich dann sage, fasste da mitten in der Nacht oder da staubt es.

00:36:36: Ich habe keine Dreschen wenn's regnet.

00:36:40: Oder einfach nur... Keine Ahnung ist halt irgendwas auf die Strassen gefahren geputzt und man geht auch weg oder irgendwie ein bisschen offen, ein bisschen mehr ... Ja, Hausverstand möchte ich nicht sagen.

00:36:54: Das ist bei jedem vielleicht

00:36:55: was

00:36:55: anderes

00:36:56: zu verstehen?

00:36:56: Ja, dass

00:36:57: man ein bissel mehr auch Wertschätzung wertschätzende Menschen gegenüber herauntritt.

00:37:07: So wie mir und uns.

00:37:09: Es mag ja keiner irgendwas besser.

00:37:11: Es wird oft diese Anfeindungen.

00:37:15: Es hat auch nicht schön.

00:37:17: Aber ich möchte die anderen Leute auch nicht sagen, hey was machst du da?

00:37:20: Warum fährst du um sechs in den Frühjahr?

00:37:23: Man auch egal.

00:37:24: Du wirst schon wissen, was du machst.

00:37:26: Einfach mehr Toleranz und generell ein bisschen Offenheit durch die soziale Medien wird da ziemlich viel gut gemacht meiner Meinung nach weil bei uns vor allem der Nähe gibt es viele junge Influencer, sag ich jetzt mal.

00:37:39: Jetzt sagen wir auf

00:37:41: wie Landwirtschaft funktioniert,

00:37:42: ob es funktioniert.

00:37:45: Viel Blödsinn kommt natürlich danach aus.

00:37:48: Aber man sieht dadurch, Menschen denken zum einen auch.

00:37:51: Was wir eigentlich tun?

00:37:53: Was ihr zwar tut, das beeindruckt mich schwer dieses Mutter-Tochtergespann.

00:37:57: gemeinsam mit deinem Mann Lisa, gemeinsam mit deiner Schwiegersohn Maria vor allem habt ihr ja auch gemeinsam schwere Zeiten durchgestanden und habt eure Frau sozusagen bewiesen.

00:38:09: Euch muss man immer fragen, was es noch zu tun gibt.

00:38:12: Denn ihr habt schon getan, was zu tun war.

00:38:15: Ich danke euch ganz herzlich, dass ich bei euch zu Gast sein durfte und ein bisschen bei euch hinein schnuppern durften euren Betrieb und möchte auch mit euch in einem kurzen Wordrap ins Finale gehen!

00:38:37: Mein

00:38:40: Muteausbruch?

00:38:42: Findet meistens im Traktor statt und kann ein Herz.

00:38:46: Jeden Tag!

00:38:49: Na ist es so?

00:38:50: Ja, wenn man was macht und das funktioniert dann kriegt man auch mal einen richtigen Schub.

00:38:55: und jetzt probiere ich da etwas.

00:38:57: Mein Herzensmoment

00:38:58: Die Geburt meiner Enkelkinder.

00:39:00: Die Geburten meiner Kinder.

00:39:03: Mein Antrieb?

00:39:04: Meine Kinder.

00:39:05: Meine Kinder... meine Kinder und enkel Kinder.

00:39:09: Und damit sage ich ein großes Danke.

00:39:11: Ich freue mich sehr, dass ich bei euch im Südburgenland hier zu Gast sein durfte und nehme die Sonne mit nach Hause.

00:39:18: Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt!

00:39:20: Danke, das du da warst – schön, dass du da wartest!

00:39:23: Die hat die Folge gefallen?

00:39:24: Die Lebensgeschichte hatte ich

00:39:25: inspiriert?!

00:39:26: Dann schickst doch weiter!

00:39:27: Wir freuen uns über jedes Like und wenn du keine Folge verpassen möchtest dann aktiviere die Glocke und du wirst immer benachrichtigt, wenn eine neue Folge erscheint.

00:39:35: Der Podcast der Bauernzeitung HofTour auf erscheint vierzehntägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

00:39:41: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören, sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social Media Kanälen und auf bauernzeitungen.at.

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