Folge 14: Tür und Tor geöffnet hat Milchbäuerin Sabine Gruber
Shownotes
Ein Hof, ein gemeinsamer Lebenstraum und eine Familie, aber plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Sabine Gruber und ihr Mann übernehmen außerfamiliär einen Milchviehbetrieb in Rußbach und beginnen, sich gemeinsam etwas aufzubauen. Dann erleidet ihr Mann einen schweren Arbeitsunfall und ist seither querschnittsgelähmt. Während er lange im Krankenhaus liegt, hält Sabine den Betrieb am Laufen und kümmert sich um die Familie. In dieser schweren Zeit erfährt sie unerwartet viel Unterstützung: Nachbarn helfen im Stall, bei der Arbeit und bei der Kinderbetreuung. Diese Hilfsbereitschaft gibt ihr Kraft und zeigt ihr, dass sie mit der schwierigen Situation nicht alleine ist. Heute ist ihr Mann wieder zurück am Hof. Mit den notwendigen Anpassungen kann er beim Melken helfen und Traktor fahren. Der Alltag hat sich zwar verändert, aber der gemeinsame Traum vom Hof ist geblieben. In dieser Folge erzählt Sabine Gruber von einem Leben, das sich innerhalb eines Moments verändert hat, von Zusammenhalt und Willenskraft und davon, warum die Familie trotz allem nach vorne blickt.
Der Podcast erscheint 14-tägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Bist du Bäuerin oder kennst eine, die unbedingt vor das Mikrofon gehört? Dann melde dich oder nominiere eine Interviewpartnerin: redaktion.wien@bauernzeitung.at
Wir freuen uns über jedes Like und wenn du keine Folge verpassen möchtest, dann aktiviere die Glocke und du wirst immer benachrichtigt, wenn eine neue Folge erscheint.
Mehr Infos: BauernZeitung https://www.bauernzeitung.at/
Sabine Kronberger https://www.sabinekronberger.at/
Maschinenring https://www.maschinenring.at/
Happy am Hof https://www.happyamhof.at/
Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.
00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberg und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes!
00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.
00:00:19: Dafür öffnen uns die Bäueren Tür und Tor.
00:00:22: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor auf!
00:00:32: Die Grauwasserbiene aus Ruhrsburg am Bass geschüttet.
00:00:36: Mit wundervoller Aussicht, rundherum bei euch sind da die Berge sehr eingebettert, das ist ja ein Platz, als hätte oder hergut sozusagen obergeschaut.
00:00:45: Ist das was du siehst jeden Tag, wenn es aufsteht?
00:00:48: Dieses wunderbare Bergpanorama ist mir da dankbar!
00:00:51: Vielen Dank.
00:00:52: Es war Hauptargument, dass wir den Bauernhof in Endeffekt mittels außerfamilärer Hofübernahme gewählt haben.
00:00:59: Du bist nämlich da nicht aufgewachsen und auch nicht dein Lebenspartner.
00:01:04: Sabine Gruber, du bist sechsundrassig Jahre jung!
00:01:07: Du bist verheiratet?
00:01:09: Du bist Mutter eines dreijährigen
00:01:11: Sohnes?!
00:01:12: Und du und dein Mann, ihr habt diesen Lebenstraum verfolgt, irgendwann eine Landwirtschaft zu besitzen.
00:01:19: Woher kam der Traum?
00:01:20: Woher kommt der Wunsch?
00:01:21: Also wir sind ja beide von einem Bauernhof und sind eigentlich weichende Erben.
00:01:24: Und für uns war das eigentlich vor Ufeng-Uklar, dass man gerne ein Bauernhoff hätten.
00:01:30: Das heißt die kommt beide vom bäuerlichen Betrieb?
00:01:32: Und dort haben Geschwister diesen Hof übernommen jeweils von euch!
00:01:36: Ja genau so kann man das so
00:01:37: wiegen... Groß oder wie intensiv muss ein Wunsch sein, dass man sich auf die Suche macht einen Hof irgendwo zu übernehmen wo man vielleicht gar nicht her ist.
00:01:45: Wo man gar nicht aufgewachsen ist den man nicht schon von Kindesbeinen an kennt.
00:01:50: Wie intensiv muß da eine Wunsche sein?
00:01:52: Wie hat sie das angespürt für euch?
00:01:54: Das war eigentlich initial für uns beide schon klar, dass wir das gerne machen würden auch in jungen Jahren weil wir kennen unsere Themie.
00:02:01: Siebzehn Jahre alt bin ich eigentlich.
00:02:03: Das haben wir schon gemeinsam, ein Paar oder gehen gemeinsam durchs Leben und das war eigentlich immer schon eine Wunschgedanke.
00:02:08: oder halt unser Zielweißnis wo man auf einmal in einer Landwirtschaft aufwachsen hat.
00:02:13: Man hat gewisse Freiheiten und Wertigkeiten die auch anvermittelt werden und man möchte es dann auch gerne der nächsten Generation weitergeben.
00:02:20: Was hast du für ein Gefühl?
00:02:21: Was ist dieses Lebensgefühl Bauernhofer?
00:02:23: Du sagst man hat da Freiheiten, man hat ein Lebensgefüll, man verbindet was damit... Was ist denn das, was du mit Bauernhof verbindest?
00:02:30: Also ganz viel Freiheit, natürlich Verpflichtungen.
00:02:34: Weil Bahnhof ist nicht nur eine Kühe, Streicheln und Romantisierung, wie es auf da gestellt wird irgendwo auf Instagram oder so.
00:02:41: Sondern das ist schon total viel Arbeit.
00:02:43: aber wir genießen einfach die Arbeit mit den Tieren im Jahreskreis oder im Jahreszyklus und eben auch in der Natur.
00:02:51: Wir sind total naturverbundene Menschen eigentlich gewesen.
00:02:54: Aber schon, wir waren total viel auf die Berge unterwegs.
00:02:59: Nimm uns mal ein bisschen mehr auf diese Suche, wenn man als junges Paar beschließt.
00:03:03: Man möchte einen Bauernhof übernehmen.
00:03:05: Wie sucht man?
00:03:06: Wie findet man ... Ich sag's ganz ehrlich, wo sucht Mann!
00:03:10: Da wird es ja nicht auf viel Hauptmastelle geben, wo man Bauernhöfe findet.
00:03:14: Also wir damals initial haben noch über die Zeitung gesagt.
00:03:20: Unseren ersten Betrieb haben wir über eine Zeitungsannose gefunden das war einem wunderschönen Hellenendorre bzw.
00:03:26: den alten Markt an der Prist singt, da war es auch total schön und da waren wir fast ein Jahr.
00:03:31: Heutzutage sagt man sehr wohl im Internet Bauernzeitungen werden immer wieder Nosen geschaltet und wir haben das über die perspektive Landwirtschaft gefunden.
00:03:42: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:03:43: Ist das so wie bei Tinder?
00:03:45: Man schaut sie sieben Mann und wischt zwanzig Mal weg oder wie?
00:03:48: Ich stelle mal vor dass man den richtigen Bauernhof für sich findet dann muss ja so vieles passen.
00:03:52: Ja, ich selber nenne sie eben ein Bauantinder.
00:03:55: Aber das wird nicht so gern kehrt.
00:03:57: Aber es ist eigentlich fast mal eine Steckbriefinitiale auf der Plattform und da sind Hofübernehmende und Hofübergiebene, die werden noch an sozusagen entweder mittels Workshops oder im Direktor kommen Sie treffen und das ist dann wirklich ein bisschen ... Ein
00:04:13: bisschen wie Tinder?
00:04:13: So wie Tinder.
00:04:14: Man trifft sich auch einen Kaffee und schaut sich in Betrieb und fühlt hinein könnte das für uns sein oder nicht?
00:04:21: Und wir haben uns damals auf der Perspektive Landwirtschaft, nachdem wir schon viel erlebt und gesehen haben.
00:04:29: Wir haben uns dann in zehn Betriebe ausgewählt.
00:04:34: Wir sind da sehr systematisch vorgegangen, weil wir schon so viel erlebt haben.
00:04:42: Also zehn Jahre früher hätte ich bestimmt noch nicht so ein systematisches Denken gehabt oder?
00:04:47: Weil man schon viel gesehen hat.
00:04:49: Was heißt viel gesehen?
00:04:51: Es klingt, das hätte auch Entdeuschungen oder auch T-Schläge gegeben.
00:04:55: Natürlich suche ich nie was Objektives.
00:05:00: Du selber hast Hoffnungen und Wünsche.
00:05:02: Du siehst die vielleicht auf so einem Betrieb ... Und der auch etwas übergibt.
00:05:09: Hoffnungswünsche und Vorstellungen.
00:05:12: Das muss einfach passen!
00:05:14: Das läuft immer mit einer Probezeitsage, wo wir auf den Betrieb kommen oder mitarbeiten.
00:05:19: Dann sieht man das passend mal zusammen zwischenmenschlich.
00:05:23: Da übergibt ja eigentlich ein fremder Mensch sein Lebenswerk einem anderen fremden Menschen und das ist schon ... Man muss feinfühlig sein, man muss ganz oft seinen inneren Horizont erweitern und für viele Dinge oder Anverständnisse haben für gewisse Punkte.
00:05:38: Was hast du da gelernt in diesem Prozess?
00:05:40: Des Suchungs des Findens, des Anbahns?
00:05:43: Im Prozess des Suchens haben wir gelernt, dass man wirklich systematisch drucken muss und realistisch.
00:05:49: Dass man keine autopische Vorstellung haben darf von gewissen Dingen.
00:05:52: Ein
00:05:52: karomantisches Bild vielleicht?
00:05:54: Nein, auch wenn man selber romantisch ist ab und zu.
00:05:58: Aber man muss einfach strukturiert und klar vorgehen – das ist auch wichtig!
00:06:03: Das hat man gelernt, finanziell gut aufgestellt zu sein.
00:06:07: Und sehr wohl sie auch Gedanken machen, wie man das finanziell dann als Stimme möchte.
00:06:12: Gibt ja verschiedene Varianten von einer so einer Übernahme.
00:06:16: Also entweder mittels Kauf-, mittels Schenkung-, mittles Zeit- oder Leibrente.
00:06:20: Das sind alles Punkte da wo wir aber Betriebe, die was auch wirtschaftlich recht gut dastehen, um finanzielle Mittel haben sollte, sag ich einmal und da haben wir einfach darauf hingearbeitet über die Jahre genau.
00:06:31: Über die Jahre hingewartet?
00:06:32: Jetzt heißt ihr habt beide ganz andere und eigentliche Brutberufe gewählt.
00:06:38: Dein Mann Wolfgang, was hat der beruflich gemacht?
00:06:40: Der war Tischlerer Techniker.
00:06:42: Und du?
00:06:43: Ich hab zehn Jahre von einer internistischen Intensivstation gearbeitet aus Krankenpflegerinnen.
00:06:49: Danach gibt's noch eine Station, hast du mir gesagt, das doch Pflegewissenschaften studiert?
00:06:52: Ja, das ist dann auch okay.
00:06:54: Das Studium der Pflege-Wisserschaften.
00:06:56: Es habe ich damals gemacht, einfach auf den Gedanken, weil wir sehr wohl daran gedacht haben, dass man auswandern soll ... Wir haben uns auch in Schweden so geschaut oder in Schuttland.
00:07:07: Das heißt,
00:07:07: ihr wart so entschieden einen landwirtschaftlichen Betrieb zu übernehmen dass sie ja auch bereit gewesen wird es über den Grenzen hinaus von Österreich zu suchen oder zu finden?
00:07:16: Ja.
00:07:16: Dazu gehört schon eine gewisse Sicherheit auch als Paar miteinander, oder?
00:07:21: Ja das auf jeden Fall.
00:07:22: also man muss sehr wohl da wissen wohin die Reise geht oder wohin man will.
00:07:27: Was war da die Energie zwischen euch beiden?
00:07:28: Wer war vielleicht der Treiber oder die Treiberin, was war eure Vision und was war euer Ziel?
00:07:34: Mein Mann war viel mehr treibender.
00:07:36: Aber ich bin immer mit ... Entweder gemeinsam oder nebeneinander durchs Leben, aber man muss miteinander gehen sozusagen.
00:07:43: Nein das ist schon von uns beiden ein Wunschgedanke gewesen oder volles Ziel weil wir so etwas nicht machen.
00:07:50: Und was war Ihre Idee?
00:07:51: Habt ihr euch gesehen mit Hüllen, Kühlen auf einer Farm in Österreich.
00:07:55: Was war so diese Idee, die ihr gefolgt seid?
00:07:58: Die Idee, was man selber hat ist eingegangen und man muss sich das anschauen.
00:08:01: wir haben es ja wohl ab Pferde gehabt.
00:08:03: Wir zwar im Niedersachil war als Abpferdekorb einstellbetriebe und mein Mann hat nie einen Berührungspunkt eigentlich so wichtig mit Pferden vorher gehabt und da hat er das gemacht und gesagt naah, er hätte es auch nie geklappt.
00:08:17: Dann haben wir uns vorrufen sein.
00:08:18: Ein Betrieb mit Ziegen hoch geschaut und man muss einfach dann einig spüren, wo man dort ist.
00:08:24: Ob das das ist, wo ich hin will?
00:08:27: Es ist nicht nur der Betrieb der Faktor es ist finanziell der Fakte da und das ist auch das ganze Drumherum.
00:08:32: Das muss alles passen.
00:08:33: Ganz oft war ein Betrieb dabei, wo wir hingefahren sind zu einer Versteigerung.
00:08:37: Wir sind ganz oft zur Versteiggerung in den ganzen Österreich gefahren oder zu Emvitals Immobilienmarkler da, wo wer am Betrieb verkauft hat.
00:08:46: Und ganz oft war das, dass Anna von uns gesagt hat, das ist der Betrieb.
00:08:48: Und dann haben wir ihn in den Effekt nicht gekauft oder nicht mehr weiter mitgeboten.
00:08:52: und bei der Versteigerung war der Zweite gesagt, nein, ich will es nicht mehr machen.
00:08:55: Für mich ist das nicht schon so ehrlich, was muss sein?
00:08:57: Das muss passen!
00:08:59: Weil sonst ist Anna unglücklich, aber sonst kann das Projekt nicht funktionieren... Und irgendwann
00:09:03: hat sie diesen Hof gefunden, dass wir uns heute hier treffen können und zusammen
00:09:07: sitzen.
00:09:08: Wie habt ihr diesen Hof hier gefunden?
00:09:09: Wie seid ihr zueinander gekommen?
00:09:11: Wie ist es über die Grünen gegangen?
00:09:12: Den Hof haben wir über die Perspektive gefunden.
00:09:15: Das war auch einer der zehn Betriebe, den wir uns da wirklich strukturiert ausgesucht haben.
00:09:20: Eben weil wir schon die Erfahrungen vorher gemacht haben mit Versteigungen und Immobilien, die was verkauft worden sind.
00:09:27: Da sind wir dem Weg mit der Perspektiven gegangen.
00:09:30: Das war ein Wurfgungsself-Aphoritenbetrieb, ich sage es ganz ehrlich.
00:09:34: Der war eigentlich der, was einem am besten gefallen hat.
00:09:36: Wir haben initial alle Betriebe fast aufgeschaut und haben einfach eingesperrt und dann uns auf zwei festgelegt, da wo wir wirklich hingegangen sind und gesagt kommen, wir schauen uns das länger an.
00:09:46: Was war auf diesem Wurf vorher?
00:09:48: Bevor ihr hergekommen
00:09:49: seid.
00:09:49: Da haben die Menschen gelebt, dass er leer gestanden
00:09:51: ist!
00:09:52: Also der Hof ist bewirtschaftet worden von den Vorheimen, die haben aber leider keine erblichen Kinder gehabt und sie wollten aber gern dass der Betrieb nicht zu den sterbenden Betrieben in Österreich kehrt.
00:10:02: Und jetzt sind es zur perspektive Landwirtschaftung und wir bieten ihm diese Vermittlungshilfe an zwischen Suchenden und Menschen, die was an Landwirtschaft weitergeben möchten oder Kooperationen suchen aufgrund wo die verschiedensten Intentionen für die Personen auch.
00:10:18: Genau, wir sind da hergekommen und es war damals schon bioheimisch Betrieb.
00:10:21: Aber eigentlich ein auslaufendes Modell überhaupt in dieser Region.
00:10:24: Und wir versuchen jetzt diesen Betrieb sozusagen wieder zu beleben und zu aktivieren und ihn wieder wirtschaftlich zu machen.
00:10:32: Jetzt schauen wir mal, weil das ist ja gar
00:10:33: nicht so einfach
00:10:34: eure Reise!
00:10:35: Ihr habt einen sehr bewegten Weg hinter euch... ... um zwanzig, dreieinzwanzig habt ihr diesen
00:10:41: Betrieb gekauft
00:10:43: und sozusagen übernommen als eurer neue Heimat ausgekommen Und habe sie eigentlich große Träume und Ziele
00:10:50: gehabt.
00:10:51: Diesen Betrieb auch, das war ein Betrieb zu führen da mit Familie zu sein.
00:10:56: Aber im Jahr zwanzig vierundzwanzig hat
00:10:58: bei euch das schicksalme
00:11:00: Schwert zugeschlagen.
00:11:01: Nimmst du mal dahin nicht bitte?
00:11:02: Ja, das
00:11:03: waren aus dem Vier-Auz-Haus gehört.
00:11:04: dann meinen mochen Arbeitsunfall gehabt und ich ist mir leider da vom Heuerboden gefahren und seitdem hat er einen kompletten Präarschnitt.
00:11:14: Da war ich dem Betrieb.
00:11:15: Ja, genau.
00:11:15: Bei der Arbeit?
00:11:16: Ja, in der Früh.
00:11:18: Wo warst du als das passiert ist?
00:11:20: Ich war im Haus bei unseren Kindern.
00:11:22: Alles wurde zu diesem Zeitpunkt,
00:11:24: siebzehn Monate.
00:11:26: Was geht einem durch
00:11:27: den Kopf am Tag eines solchen Umfalls, wenn so was passiert wird bis darüber aufmerksam geworden, dass etwas passiert ist.
00:11:36: Also an dem Tag haben wir Milch geliefert und ... Es ist ja im September gewesen und es war schon Herbst.
00:11:42: Und der Wurfgang hat zu mir gesagt, ich brauche mal nichts denken.
00:11:45: Er geht nach dem Stall dann nicht gleich frühstücken, sondern er macht noch schnell die Arbeit am Zaun.
00:11:50: Er möchte keinen Zaun weg da, aber das Butter war schon fast aus.
00:11:54: Dann wollte er da das Verräumen jetzt immer nicht so viel dachten.
00:11:57: Wir sind in der Vorhinein gemeinsame Entsteuerung.
00:11:59: Das haben wir dann selber gemacht.
00:12:01: Und dann waren wir auf einem Sohnwach, jetzt bin ich ins Haus gegangen... ...und dann hat er ihm das zum Beispiel gesagt, mach da keine Gedanken!
00:12:06: Ich komme nach, ich gehe dann den Zaun
00:12:08: verräumen.".
00:12:09: Und dann war es aber so ruhig um einen Hof.
00:12:11: Ich hab der Joseph am Gefühl stückt und dann haben wir gedacht, das ist so ruhige.
00:12:15: Jetzt gehe ich aus dem Gärmelschaden.
00:12:17: Das war so untypisch.
00:12:18: Diese Stille ... Das ist so ein Gefühl, dass ... Das war's mir dann.
00:12:23: Es war zu ruhig im Hof.
00:12:25: Es waren einfach eine Spur für mich.
00:12:28: Beim Außergewicht wüsste beim Haus, es passt was nicht.
00:12:31: Dann bin ich in Steuern gegangen und werde die Türgelinke berührt auf einem Steuerhaube.
00:12:36: Da habe ich mir die Türe aufgemacht, und es ist wirklich davor ein längeres Fototisch.
00:12:42: Als vom Heistag durchs Futterloch in den Stuhl gefahren wurde, um acht Meter zu kommen.
00:12:48: Wir fanden kurz vorhin ein paar Tage noch an die letzte Heuanteingefahren.
00:12:52: Der war pumptvoll, der am Futterstuhl kommt ... Genau!
00:12:57: Und du hast ihn da vorgefunden?
00:12:59: Wie hast du ihn vorgefragt?
00:13:01: Man sollte sagen, dass er phasenweise ansprechbar war, aber nicht mehr adäquat.
00:13:07: Ich habe lange auf der Intensivstation gearbeitet und habe einfach gewisst.
00:13:16: Es ist nur ein Buch, es sind Prozedere gelaufen.
00:13:19: Also da ist
00:13:21: die gerade
00:13:21: im Schwestern die Emotionen?
00:13:23: Ja, das ist mit der Emotion.
00:13:23: Ich habe einfach gepustet, er hat aus dem Ohr gefreut und lebt dann einfach nur ... Ich habe es systematisch gehandelt, wenn ich mir die Augen schaue, ob ich die Bilder passen habe.
00:13:31: Dann habe ich geschaut, ob er noch rein kam und dann war die Sprache schon verwaschen.
00:13:35: Und dann habe ich einfach einen Klassikverkommerskehle.
00:13:38: Das ist so typisch wie ein Teil Zeichenschnachter, weil das sind die Verlitzungen.
00:13:43: Und da habe ich die Rettelung gegriffen und habe gesagt, dass ich eine Hubschrauber brauche, um auch zu machen, damit wir hier eine Schwassbullydromo haben wollen.
00:13:51: Dann habe ich einfach nur die Zeit erwohnt, wie lange das schon liegt.
00:13:54: Wie ich erinnere, bin ich ins Haus zu Josef.
00:13:58: Er ist da gleich nachher angefallen und es gefällt mir noch, wenn um halb neine oder neine ... Und auch, dass ich schon sechs war.
00:14:05: Das ist für so schware Verletzungen und Kopfverletzung, weil beim Kopf verbliert, ist das schon ein Zeitfaktor, ein großer Faktor.
00:14:14: Aber in dieser Situation, an dem Tag oder überhaupt nachher, war das total ausschlaggebend.
00:14:20: Dieser Beruf, den ich voran empfehle, erlernte auch einfach zu wissen, ob man nie von Eröffnungen oder irgendwelchen utopischen Vorstellungen kommt.
00:14:29: Du bist
00:14:29: von vornherein eigentlich, obwohl du in der Rolle der Partnerin bist, ist auch die Krankenschwester indirektiv gewesen und hat jetzt keine romantische Speed gezeigt.
00:14:40: Ich
00:14:41: glaube das ist ein Selbstschutzmechanismus, also dass es gar nicht ... Wir sind ja schon lange ein Paar eigentlich und wir sind über zehn Jahre verheiratet.
00:14:50: Und wir haben ganz oft über diesen Kritt, und auch beide Übernahmen und im Erstellen des Übernahmevertrags beim Kauf haben wir über das sogar gekriegt.
00:14:58: Was ist wenn der Fall ändert?
00:15:00: Dass wer an Schwannunfall hat oder was da man tut mit dem Betrieb.
00:15:04: Das war die jahrelange Suche an die vielen verschiedenen subjektiven Geschichten vor den einzelnen Übergebenden erzeugt dass man sich über so was ganz wichtig, dass man sie da Gedanken machen muss.
00:15:16: Und wir haben beim Vorfeld über das sowie solche Sachen.
00:15:20: Jetzt habe ich auch gewusst, was möchte er gerne oder nicht?
00:15:22: Wie weit gehen wir, wie weit lehnen wir uns rein theoretisch-intensivmedizinisch aus dem Fenster?
00:15:27: und obon würde ich selber die Beatmungsmaschine ausschritten gehen.
00:15:32: Also über das haben wir ein Konzufgerät und aufgrund dessen, als ich bei einer Corona Pandemie auf der Intensivstation gearbeitet habe, auf einer Covid-Intensivstation ... habe ich auch ganz viele Schicksale gesehen oder ganz viele Geschichten mittragen, begleiten dürfen.
00:15:47: Und da haben wir dann angerichtet und gesagt, wie würdest du das wollen?
00:15:52: Wie würdest Du entscheiden?
00:15:55: Auch während der Pandemie war immer das, dass man gesagt hat, was unsere Suche wieder forciert wird.
00:16:00: Weil wir uns aber die Frage gestellt haben, wo wollen wir den heimnehmen?
00:16:03: Was wünschen wir uns?
00:16:05: Nimm uns mit!
00:16:06: Nach den Umfangs-Tagen, was passiert dann?
00:16:11: Ich rechne mal zusammen, was ich weiß.
00:16:13: Da steht eine junge Frau, deren Lebenstrauen
00:16:16: ein Bauernhof mit ihrem
00:16:17: Partner war.
00:16:18: Mit einem sitzen Monate jungen Kind eigentlich, kein Kind.
00:16:23: Einem Betrieb, den sie plötzlich alleine verantwortet,
00:16:26: einen Partner der
00:16:27: plötzlich schwer gezeichnet ist und von dem man vielleicht gar nicht im ersten Moment gleich weiß wie gesund er wieder werden darf... Was geht!
00:16:36: einen dadurch den Kopf.
00:16:38: Also die ersten Tage waren geprägt einfach vor systematischen Abarbeiten, vor verschiedensten Punkten.
00:16:46: Was hat der Betrieb laufen müssen?
00:16:47: Ich habe Versorgung für mein Kind gebracht und das waren einfach die ersten Dage.
00:16:53: Wer ist gekommen um zu
00:16:54: helfen?
00:16:54: Wo hast du denn Hilfe
00:16:55: gefragt?
00:16:56: Man kann sich das überhaupt nicht
00:16:57: vorstellen!
00:16:58: Na ja ich hätte mir diesen Vorfeld auch nicht vorstellen können, weil sowas dann wirklich abläuft.
00:17:03: Das ist eigentlich der Börsecase wo man sich so was verstellt.
00:17:07: Was passieren kann, es ist immer eine Frau erstens bis dahin.
00:17:10: Die Familie ist siebzehn Kilometer weg die Erste.
00:17:13: mit denen hätte ich wirklich nicht gerechnet wenn man da als Fremder herkommt dass dort die Nachbarschaftshilfe da so groß ist.
00:17:19: Das war dann wirklich die ersten Wochen und dann wirklich vollgeprägt von der Nachbarschaftsilfe oder überhaupt... Was heißt das jetzt?
00:17:26: Wenn wir den Betrieb kauft und in diesem Haus, das ist über hundert Jahre alt, die hat keine Heizung gehabt, hab keinen Scherspieler gehabt, haben keinen funktionierenden Ofen mehr gehabt in dieser Zeit.
00:17:35: Und die Nachbarschaft Zilfe ist einfach so gelaufen, dass sie wirklich da waren und mit mir um die Maschinen verräumt haben, Maschinnen gewartet haben.
00:17:43: Dass wir mit mir in Stolkungen sind, wo nicht wen gebraucht habe oder immer für Josef aufpasst haben.
00:17:48: Man kann schon arbeiten und als Frau arbeiten aber wenn man so ein Klass Kind da ist der braucht dann auch ganz viel Aufmerksamkeit und der hat ja den Unfall ja live miterlebt.
00:17:57: also der ist ja da mit dabei gewesen und das ist auch nicht spurlos, weil er am Vorüber ging.
00:18:02: Und die Nachtbarschaft zilfe hat uns so ausgeschaut können wir Sand und Köpfe beim Heizungen bauen.
00:18:07: D.h.,
00:18:07: ihr wart eigentlich in der totalen Anfänge des Umbaus?
00:18:10: Ich war dabei, dieses Haus zu richten.
00:18:12: Und genau da ist das passiert ...
00:18:15: Ja, weil Mo hat extra ... Es war im Herbst dort die Baustelle gestartet und für das hat er extra gekündigt, dass er da warm ist um mitarbeiten konnte.
00:18:23: Kurz vor dem Unkurs war her und ich weiß nicht mehr.
00:18:26: Wir haben da kein Gott, dann waren wir früh hebt.
00:18:29: Dann haben wir gesagt, jetzt fahren wir wirklich einmal in den Zoo.
00:18:33: Machen wir wirklich dann noch mal einen Tag frei.
00:18:36: Und dann war der Unfall, so ist es gewesen.
00:18:39: So schnell geht's!
00:18:41: Heute ist es so, dass ich bei dir durch die Haustür gegangen
00:18:44: bin.
00:18:44: Ein
00:18:45: lebendiger Josef, der gut aufgelegt und aufgeregt
00:18:48: das Kind ist.
00:18:49: Dein Mann, der mir begegnet zwar mit Rollstunden aber begegnete... ...und eine starke Frau, die
00:18:56: nachteilig wirkt und gut hinschraubend
00:19:00: wirkt aufs Leben.
00:19:02: Was glaubst du, hat sich verändert?
00:19:03: oder was habt das alles mit euch als Familie
00:19:06: gemacht?
00:19:07: Verändert hat es schon einiges.
00:19:08: Weil nicht so etwas rechnet man ja nicht.
00:19:11: Es hat auch ganz viel Positives gemacht weil man ist soweit aus seiner Komfortzone gekommen und das kann man sich gar nicht vorstellen.
00:19:19: Ein Mensch schafft so viele Dinge, das klappt man gar nicht.
00:19:22: Und ich war immer so positiv bestärkt in der schweren Zeit Ganz oft in der dunkelsten Stuhl, das so viel Positives zurückkehren wir, dass man einfach sagt, was man macht weiter.
00:19:33: Oder man tut sich das an.
00:19:34: Das ist ein Herz noch!
00:19:36: Es ist immer nur diese Nachbarschaftshilfe da und ich habe immer noch die Möglichkeit, wenn irgendwas ist, dass jemand Ohr auf den Kond trifft auf offene Ohren.
00:19:43: Und das ist es nicht im Stich gelassen zu werden, obwohl du eigentlich fremd bist – und das gibt schon ganz viel
00:19:49: Kraft.".
00:19:53: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern
00:19:55: is groß.
00:19:56: Maschinenring unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten.
00:20:01: Wissensaustausch bringt neue Agrartechnik und gezielte Schulungen,
00:20:05: Happy am Hof bietet Prävention
00:20:07: und Unterstützung für die Gesundheit.
00:20:09: Mehr auf maschinen- ring.at
00:20:11: und happyamhof.at.
00:20:16: Wie
00:20:17: geht es deinem Mann heute?
00:20:19: Wenn du mir erzählst, du hast ihn liegend vorgefunden im Stahl, ich habe ihn heute im Rollstuhl angetroffen.
00:20:26: Da muss ein Weg dazwischen gelegen sein!
00:20:29: Es ist ein breiter Weg dazwischen eigentlich.
00:20:33: Er selber empfindete es nicht so schlimm.
00:20:35: die erste Zeit, weil er nicht so viel Erinnerung hat.
00:20:37: Die war für uns als Familie, die was daheim waren und das Ganze gestemmt haben, war das für Schwierige.
00:20:44: Für einen war's auch schwierig aber er war da halt einfach mit ihm selbst so beschäftigt.
00:20:48: Weil am Ofen hat diese Prognose noch recht ungewiss ausgeschaut.
00:20:51: man macht keine Prognosen bei so großen Verletzungen weil das ist jetzt ja rös und das verstehe und das kenne ich.
00:20:58: Aber nach der Intensivstation ist er mal Reha gefolgt und da hat er ganz viel wieder Lerner dürfen.
00:21:05: Und wieder dazugewinnen darf man körperlicher Funktion sein.
00:21:10: Das ist heute
00:21:10: im Alltag wieder möglich?
00:21:12: Vieles, aber auch dann einen ganz starken Willen weil initial haben wir uns gesagt sitzen und vielleicht aufstehen und er macht mit seiner Willenskraft so viel.
00:21:22: das ist sehr spannend.
00:21:25: Wir haben für den Stall was konstruiert, dass er mit mir Möcken gekocht.
00:21:30: Er macht überall wo ich mithelfen kann und hilft ihm mit.
00:21:32: Und das ist einfach der Wille und auch diese Leidenschaft, die er in sich trägt.
00:21:39: Dass er dem Betrieb weiter bewirtschaften möchte.
00:21:41: Das ist eigentlich sein Lebenstraum.
00:21:44: Den haben wir uns ja da erfüllt.
00:21:47: Wie gelingt es dir an dem Lebenstraum dran zu bleiben?
00:21:50: Wenn du merkst wie schwer es dir gemacht wird durch ... Herausforderungen durch diesen Unfall, auf dich selbst gestellt zu sein in der Zeit aus einem Krankenhaus war.
00:21:59: Wie sehr kannst du und dem Lebenstraum auch festhalten weiter?
00:22:03: Ich sage ganz ehrlich, der Berieb hat eine gewisse Tagesstruktur nach dem Umfeld geboten also dass ich mich gar nicht selber so verloren habe Weil es war jeden Tag, dass ich ausseh gestern steu und dann war vor vierzehn Seelen auf dich gewartet.
00:22:17: Egal wie es dir geht, ihr habt die ja gebraucht.
00:22:20: Und wenn's meine Kehrgurr ging, ist mir dann auch schon mal ein Spurt besser gegangen.
00:22:24: Und diese Struktur hat mich ja geleitet.
00:22:26: Aber in dieser Tragik der Situation habe ich so viel Positives Leben dürfen, so viele Bekanntschaften machen, so viel positives Feedback erhalten – das hat mich total bestärkt!
00:22:38: Ich sag nicht, dass es halt leicht ist.
00:22:40: Es sind immer wieder Herausforderungen, wo ich mit dir durchschlafen muss.
00:22:43: Aber ich denke dann ganz oft zurück auf die Zeit der Intensivstation.
00:22:47: Da waren so viele Schicksale.
00:22:48: und wenn du jetzt an sich gehst und sagst, liebe Leute, ich tage meinen Schicksal mit deinem Würden-Fuhrzehnzwanzig oder mehr bei so einem Aufschreiben und sagen, Kim, ich habe End of Life Diagnose.
00:22:59: Ich nehme deinen Schicksall sofort!
00:23:01: Und Mitte Jahre sage ich auch immer, ich hab's ja gewusst initial, Mitte Jahre wirds
00:23:05: leichter.".
00:23:06: In dem Moment ist schlimm und schwach, weil es einfach dich selber ... dir das nicht vorstellen kannst.
00:23:11: Du wirst das bewerkstelligen solltest du.
00:23:13: aber im Leben gibt's immer wieder einen Weg.
00:23:16: Und immer wieder ist irgendwas was die aufbaut.
00:23:19: oder mit dem was man nicht gerechnet hat.
00:23:21: Hab mir auch nicht gedacht dass du da sitzt dann mal bei mir.
00:23:24: Und so schafft man es irgendwie.
00:23:27: Man muss Kompromiss eingehen natürlich.
00:23:30: Mir gibt der Betrieb ganz viel wieder zurück und ganz viel Energie wenn ich da auf die Alben gehe mit mir Lohan, die zwei Stunden und dieses Panorama-Hob.
00:23:39: Und dann meine Tiere sehr ganz sehr.
00:23:41: Es geht auch gut.
00:23:42: Das gefällt mich so viel.
00:23:44: Und es gibt ein ganz viel Lebensenergie zurück.
00:23:48: oder ich gehe total gerne ... das hätte nie mein Leben gelb.
00:23:51: zu meinen Bäumen.
00:23:52: Also ich habe fünf oder zwanzig Obstbaum gesetzt und das ist eine richtige Auszeit.
00:23:55: Ich gehe da hin und schaue mal so und pflege sie und das richtig um mich.
00:23:59: Da bin ich nur für mich Lohand und mache das.
00:24:01: Und das ist wie eine kleine Auszeit, eine Auszeit im Alltag.
00:24:06: Ich arbeite zwar, aber trotzdem ist es eine Auszeit.
00:24:08: Was würdest du sagen?
00:24:10: Wie hast Du Dich als Frau in den letzten Jahren in diesen vielen Herausforderungen verändert?
00:24:15: Wer bist Du heute als Frau oder als Bäuerin?
00:24:17: Verändert habe ich mich schon.
00:24:19: Bist Du ernster geworden?
00:24:20: Nein.
00:24:22: Nein!
00:24:23: Überhaupt nicht.
00:24:24: Da muss ich ehrlich sein, weil der Humor hat gerade durchs Leben und egal wie dunkel die Stunde ist... Man darf sich selber nie aufgeben oder man darf selber nie das Licht vergessen, den Lichtblick.
00:24:36: Und ernster bin ich nicht geworden.
00:24:39: Viel habe ich gelernt, viel dazugelernt.
00:24:41: Ich war früher ganz oft so ... Das macht man gar, das haben wir gleich.
00:24:46: Immer an der Arbeit früher und heute bin ruhiger geworden.
00:24:49: Ruhiger, gelassener.
00:24:52: Und ich hab wirklich im wahrsten Sinne des Wortes am breiten Rücken gekriegt.
00:24:56: Man lernt total viel weil wird in Situationen einigstoßen freiwillig unfreiwillig wenn man hat mit Dingen konfrontiert die man Ich sag schon, fast er tragen muss in einen gewissen Zeitraum oder in einem gewissen Setting, wo man nicht aussteigen kann.
00:25:11: Jetzt
00:25:11: gibt es ja auch verschiedene Lebensumstände, indem man drin ist, die man von heute auf morgen nicht beenden kann.
00:25:17: Ihr habt diesen Hof übernommen und ihr habt euch entschieden, werdet das gemeinsam tragen?
00:25:22: War das Aufgeben hier am Betrieb einen einzigen Tag eine Frage?
00:25:27: Nein also aufgeben nicht!
00:25:29: Weil ganz oft haben die Leute gesagt sie glauben nicht dass ich schaffen werde überhaupt nach dem Umfall.
00:25:33: Sie glauben aber nicht als Frau.
00:25:35: Es war schon das Thema, die Frau unter den Schäfeln stellen.
00:25:38: Dass eine Frau das allein nicht schafft.
00:25:41: Aufgehend waren wir eigentlich nie ein Thema, vor allem es ist unser Lebensziel und unser Lebenstraumgewinn.
00:25:46: Initial war ganz am Anfang meine Gedanke Umstrukturierung.
00:25:49: Vor denen haben wir dann auch wieder abgelassen.
00:25:52: Mittlerweile war ich meinem Mann also ... Leidenschaft hat und auch so eine arg mentale Stärke einen Tag legt, wo ganz oft die Leute sagen, sie hätten das nie klappt.
00:26:03: Ich hätte es selber nicht klappen.
00:26:06: Ganz zirten habe ich das früher im Beruf gesehen, dass jemand, der so eine mentale Kraft aufbringt um so viel zu leisten, sage ich, um diese körperlichen Einbußen anzumeistern was man hat Und wir nehmen eigentlich schon wieder fort drauf.
00:26:20: also Wir sind eigentlich schon bei uns Ziele, die man verfolgt oder wir kommen da jetzt wieder hin.
00:26:26: Es ist wie ein Umweg dem was du fährst aufgrund von einer Baustelle.
00:26:29: also das war halt zumal zwei Jahre gut ein bisschen ein Um Weg aber mittlerweile sind wir schon wieder so dass wir weiter planen.
00:26:37: Also weit weg von Wir hören auf oder wir geben auf sondern wir sind nur dabei.
00:26:42: Wir sind noch
00:26:43: da?
00:26:43: Ja
00:26:45: Was wäre für dich eine große Hilfe?
00:26:48: Was würde euch momentan das Leben erleichtern?
00:26:51: Das gibt viele Dinge, die alles ein Leben erleichtern.
00:26:55: Ist das finanziell schwer?
00:26:57: Also leuchtet es nicht!
00:26:58: Aber das haben wir gewusst – das war sowieso nicht gewesen mit oder ohne Unfall.
00:27:02: Finanziell wenn man so einen Betrieb übernimmt, sei es mittels Kauf-, Leiber- oder Zeitrente muss man allweiteru denken.
00:27:07: und finanzieell wie geht's weiter.
00:27:09: Und da muss ich schon sagen hier ist auch wieder die Gemeinde Wahnsinn weil die haben damals eine Spendenkonto eingerichtet, wo ich sie auch wohin hätte.
00:27:17: Ich hätte es finanziell noch nicht geschafft, wenn das nicht gewesen war.
00:27:23: Das war ein Utopiekwesen, weil man hatte Verpflichtungen, die man erfüllen muss und da bin ich dankbar der Gemeinde bzw.
00:27:31: im ganzen Ort, dass ich dir den Rücken gestärkt habe.
00:27:35: Was wünschst du dir für euch als Kleinfamilie?
00:27:38: Für euch als bäuerliche Familie?
00:27:40: Für dich als Paar?
00:27:42: Für uns als bayerliche Familie?
00:27:44: wünsche uns viele schöne Sommer!
00:27:46: viele gesunde Tiere.
00:27:49: Und dass man weiterhin immer noch gemeinsam am Strand zieht und auch wenn nur den gleichen, ich sag schon fast Idealismus weiterverfolgen.
00:27:58: Denn im Großen und Ganzen ist ja das ein bisschen von mal in die Fremde geht und dann Betrieb übernimmt.
00:28:02: für euch als Paar?
00:28:04: Für uns als Paa wünsch ich auch, dass es so weitergeht, dass wir uns weiterhin zu unterstützen.
00:28:11: Ich sage vielen herzlichen Dank, dass du mich zu euch hereingelassen hast überhaupt.
00:28:16: Denn vieles ist bei euch gerade im Umbruch, vieles verändert sich da es nicht selbstverständlich das man Tür und Tor öffnet.
00:28:23: ich möchte mit dir jetzt aber noch zum Abschluss genauso wie mit allen anderen Frauen zur Frage Bogen zum Steckbrief kommen!
00:28:30: Ich bin
00:28:31: eine Frau mit einem breiten Rücken und ein starker Frau die einen Betrieb bewirtschaftet die was nach vorne schaut
00:28:38: mein Hof in einem Satz
00:28:40: Ein Sterbender betrifft da, was eigentlich wieder zum Leben erweckt wird.
00:28:44: Mein Tiefpunkt?
00:28:45: Wo ich am drei in der Früh Schokolade essen muss.
00:28:49: Mein Mut-Ausbruch!
00:28:50: Dann
00:28:51: habe ich jeden Tag, wo ich aufstehe und das wunderschöne Panorama sehe und mich nach einer Aussie gehe an vierzehn glückliche Damen also meine Kierfahr finden.
00:28:59: Mein Herzensmoment?
00:29:01: Das ist mein Mom, mein Sohn wenn es auch noch gut geht.
00:29:04: Mein Antrieb?
00:29:05: Ist auch meine Familie eigentlich die, was mir antreibt Und die Landwirtschaft, dass wir unser Lebensprojekt und unseren Lebenstraum erfüllt haben.
00:29:14: Das treibt jeden Tag immens an!
00:29:16: Bei diesem Weg zum Erfühlen eures Lebenstraums wünsche ich dir alles Gute, das wünsch ich euch von Herzen.
00:29:22: vielen herzlichen Dank, dass ich heute da sein dürfte.
00:29:24: Danke!
00:29:38: Der Podcast der Bauernzeitung HofTour auf erscheint vierzehntägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
00:29:44: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören, sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social Media Kanälen und auf bauernzeitungen.at.
Neuer Kommentar