Folge 13: Tür und Tor geöffnet hat Direktvermarkterin Andrea Schwarz

Shownotes

Was passiert, wenn man alles erreicht hat und trotzdem nicht glücklich ist? In der 13. Folge von „Hoftor Auf“ spricht Andrea Schwarz aus Oberösterreich offen über ihren persönlichen und beruflichen Weg. Sie übernahm den elterlichen Betrieb, setzte vor allem auf Direktvermarktung und machte sich mit ihren Pizzen einen Namen. Doch zwischen Arbeit, Familie und Erwartungen verlor sie sich selbst aus den Augen. Heute lebt und arbeitet sie bewusster: als Pizzabäckerin, Seminarbäuerin und Atemtrainerin. Eine Geschichte über Neuanfänge, das Hinhören auf die eigene innere Stimme und den Mut, das Leben neu auszurichten.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.

00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberger und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes.

00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.

00:00:19: Dafür öffnen uns die Bäueren

00:00:20: Tür und Tor.

00:00:22: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor auf!

00:00:28: Tür und Thor.

00:00:29: geöffnet hat uns heute

00:00:31: Andrea Schwarz vom Wischenbauerhof.

00:00:34: Und dieser Wischenwahrhof liegt ja idyllischer, können gar nicht gehen.

00:00:37: hoch oben mit Blick über Albondorf... Im schönen Müllviertel, mit Blick übers Müll-Viertel stehst du jeden Tag in der Früh auf und sagst mein Gott wie kitschig ist es hier oder?

00:00:47: Ja schaffst

00:00:49: Du bist ja aufgewachsen.

00:00:50: Du kennst den Blick nach draußen von dem ich heute so fasziniert bin Von Geburt an... Du bist die Jüngste von drei Geschwistern und hier aufgewachsen Und hast selber diese Hofgestaltung hier mit übernommen.

00:01:04: Du lebst heute mit deinen Mann uns drei Kindern Hier auf diesem Hof im Albendorf in der Riedmark Ortschaft Kottingersdorf und du bist die Hofübernehmerin, die einen ganz neuen Weg eingeschlagen hat.

00:01:16: Nämlich von den Schweinen hin zur Kulinarik.

00:01:20: Nimm uns mal ein bisschen mit!

00:01:21: Wie kam es dazu, dass Du die Hof-Übernehmerin geworden bist?

00:01:26: Also wie wir nie Hof- Übernehmerinnen waren... Wir sind drei Kinder am Hof und wie es bei uns ursprünglich war also erst geborener war Abur.

00:01:35: Mein Bruder hat dann irgendwann gesagt, er möchte mich ja doch in den Hof nicht nehmen.

00:01:38: Und meine Schwester

00:01:39: war ganz klassisch.

00:01:40: Ja, das waren

00:01:40: die Erstgeborene und der Sohn kriegten einen Hof wie sie sich kehrt?

00:01:43: Genau!

00:01:44: Das ist nie hinterfragt worden im Wahrheit.

00:01:46: Das war irgendwie so... Meine Mama hat immer gesagt, ich war froh, dass der erste Bull war.

00:01:49: Genau, die

00:01:50: Sohn hatte es gar nicht so überdacht.

00:01:52: Genau.

00:01:52: Und der hat sich aber dann anders entschieden?

00:01:54: Ja,

00:01:54: genau.

00:01:54: Der hat sich dann anders entscheiden und meine Schwester hat auch schon einen Partner gehabt mit dem Hof und wir waren auf der Suche nach einem Sacheil irgendwie, wo ich immer was machen wollte.

00:02:03: Wir haben auch gerne mit die Hände gearbeitet als Maschinenbauer Hydraulik und somit wollte er immer Werkstatt haben und ich wollte doch irgendwie ein bisschen etwas Landwirtschaftliches haben und so haben wir was gesucht und dann hat sie sich doch anders ergeben!

00:02:15: Und dein Weg ist ja völlig bunt also... Eigentlich hast du Friseurin gelernt, den Weg hast Du dann irgendwie verändert.

00:02:22: Aufgrund von Allergien war es nicht möglich bis Du hast umgesattelt auf Bürokauffrau.

00:02:26: Genau.

00:02:27: Bist aber später in die Kulinarik abgedriftet nämlich Patisserie und Gastrobefähigungsprüfungen bzw.

00:02:34: bist momentan in der Ausbildung zur Seminarbauerin richtig?

00:02:37: Genau!

00:02:37: Ist richtig!

00:02:38: Was reizt Dich so an diesem Weg, an diesen kulinarischen Wegern?

00:02:41: wie verbindet sich der mit deinem Hof?

00:02:43: Naja... Ich habe das als Kind schon mitgekriegt, wie mein Oma kocht hat und wie meine Mama kocht.

00:02:48: Und ich koche selber voll gern.

00:02:50: Bin dann eingestiegen in die Direktvermarktung... ...und hab mir immer gedacht man war nicht an so einem Hof gerückt, da kann ja was draus machen!

00:02:56: Hab aber nie gewusst wo geht die Reise hin?

00:02:58: Was will

00:02:59: machen?!

00:03:00: Und bin so ein bisschen in den Fußstapfen von meinen Eltern gestiegen.. ..und habe einfach geholfen am Schweinebetrieb und haben halt dort alles vermarktet.. ..bis ich dann eines Tages gesagt habe ich mich etwas anders machen und habe gestartet mit dem Knödel im Glas.

00:03:14: Das hat sich aber durch ein Weddingplaner wieder ergeben.

00:03:16: Bist du auch ausgebildete Wedding-Kleinere?

00:03:18: Genau,

00:03:19: genau.

00:03:19: und da hat mir einer gefragt ob ich Knödel in Eisenstadt auf der Genussmeile verkaufen kann.

00:03:24: Und ich hab mir dann gedacht ihr könnt ja nicht... Er gesagt, da kommen zehntausend Leute.

00:03:28: Da haben wir doch gedacht ihr kann nicht zehntaushandeln machen im Wasserbad oder einfach bocken.

00:03:32: Somit habe ich es ins Glas rein gesetzt und hab's eingewickt.

00:03:35: Genau!

00:03:36: Du warst doch schon immer sehr lösungsorientiert Ergebnisorientiert, oder?

00:03:42: Ja zumindest immer ein bisschen.

00:03:44: Ich schaue mal gerne über den Tellerrand drüber und suche immer noch etwas was es noch nicht gibt.

00:03:48: Irgendwie bin ich nicht so diese klassische Bäuerin.

00:03:52: Die klassische Bäuerin... Die stellen wir ja nicht vor.

00:03:55: Wir stellen besondere Lebensbiografien vor und deine fällt auf, weil du einen Schweinebetrieb eigentlich in dem du aufgewachsen bist sozusagen umgewandelt hast in einem Dinkelhof und damit zur Kulinarik-Expertin geworden bist.

00:04:08: Wie schwer warst denn für deine Eltern die heute noch auf den Betrieb sind?

00:04:12: Und mit dir auch Wirken und Werken hier sich von den Schweinen und vom Schweine betrieb zu verabschieden und mit dir in diese neue mutige Richtung zu gehen als Hofübernehmerin?

00:04:22: Ich muss sagen, ich breche der Glück mit meinen Oettern.

00:04:24: Die haben uns nie einen Steinen weggelegt.

00:04:27: Sie haben immer gesagt, sie unterstützen über alles was ich mache aber mit der Entscheidung jetzt keine Tiere am Hof zu haben.

00:04:33: Das war ein bisschen so eine Knackpunkt für uns Jungen ja selber auch nicht leicht weil wir haben auch gerne hofftiere Aber wir haben gewusst wenn wir das nicht verändern dann werden meine Oetter und die Sunshine-Bension in zehn Jahren nur immer diese Tätigkeit verrichten auch wenn man Speck machen oder Kneel gemacht haben.

00:04:52: Das bin ich halt nicht.

00:04:53: Ich wollte meine eigene Schiene machen und somit haben wir sie dann entschieden, schweren Herzen sind mir die Tiere weg und konzentrieren mich selber auf mein Geschäft weil ich oder Junge da bin und ich wollte einfach Pizza machen und so ist alle Dinkelteigpizza entstanden.

00:05:06: genau

00:05:06: Schauen wir nochmal zurück, der Knödel im Glas war so ein bisschen der erste Impuls in Richtung ich mache was Neues.

00:05:12: Dann sind viele weitere Produkte gefolgt mit denen du ja sehr erfolgreich auch warst und bist weil du sie an Hofläden ausgeliefert hast und gleich im großen Format gedacht hast.

00:05:21: Nimm uns einmal auf deine Reise auch auf deinen Entwicklungsweg mit.

00:05:24: was ist da passiert?

00:05:27: Also noch einen Knödle im Glas Habe ich dann zu Sugo gemacht bei uns am Hof, weil wir natürlich immer viel Schweinefleisch gehabt haben.

00:05:34: Und dann habe ich mir gedacht, das können wir noch gut verwerken und dadurch haben wir viel Verschirrtes gehabt.

00:05:38: Bin ich von Sugo zur Lasagne und mein Mann, ihr lieben Italien und mit ihm.

00:05:42: irgendwann haben wir gesagt, Mounds fällt ja nur die Pizza am Hof!

00:05:48: Ja, mein Mann hat einen Geschäftspartner gehabt.

00:05:50: Der hat mal ein Pizzerier gehabt und gesagt, Andrea das sage ich da!

00:05:54: Und ich war Hochschwanger zum zweiten Kind und habe mir dann gedacht okay in sechs Wochen habe ich Termin, ja starten wir halt los so wie es ist auf einem Hof, da gibt es sowieso nicht so Mutterschutz und so.

00:06:05: und somit habe ich dann Hochschwangern zum Pizza produzieren angefangen sehr erfolgreich weil ich war endauernd ausverkauft Genau.

00:06:12: Wie hat das funktioniert?

00:06:13: Du hast Pizza gepackt, dann hast du ja ausgefahren wie eine Pizzeria.

00:06:16: oder wie hat es funktioniert?

00:06:17: Nein

00:06:17: genau wir haben sie einfach reproduziert.

00:06:19: ganz normal hab's tief gefroren also es ist vorgepackten tief gefroren und dann habe ich es bei mir am Anfang in der vierundzeigsten Stundenhütte immer verkauft und die war immer ausverkauften und habe mich immer gedacht muss ich mehr machen.

00:06:31: Und somit ist es irgendwie stetig gestiegen, dass ich dann am Ende achtzehn Läden gehabt habe, wo man natürlich dann jegliche Herausforderungen gehabt haben.

00:06:38: Deine

00:06:39: Hofläden oder hast du da andere schon begonnen?

00:06:40: Nein, andere beliefert und hab dann natürlich ein Tiefkühlauten gebraucht.

00:06:44: Das ist ja richtig spannender Weg gewesen.

00:06:48: Unternehmend geworden!

00:06:50: Wie groß wie weit ist das gegangen?

00:06:53: Wie schaut das heute aus?

00:06:54: was ist auf diesem Weg noch weiter passiert?

00:06:56: Ich hab mir dann manchmal gefragt, wie ich unser zweites Kind entbunden habe.

00:07:01: Habe ich dann schon Mitarbeiterin noch gebraucht?

00:07:03: Weil ich einfach selber gar nicht fähig war, dass ich nur alleine

00:07:07: die Mengen zu bewerkstelligen.

00:07:09: Genau!

00:07:10: Und da hat man doch gedacht, ja, ich brauche ihn in der Küche und es war Corona.

00:07:15: Da hat sich gut ergeben, dass wir gesagt haben, ich suche eine Arbeit.

00:07:19: Somit hab ich angefangen mit einer Mitarbeiterin zum Home, hab kurz darauf nur nicht dazu genommen bis fünf Leute in der Küche waren weil wir einfach so viele Bestellungen gekriegt haben.

00:07:26: Und dadurch, ja... Ich bin der Typ, der was gerne im Üben und Döller anschaut und hat mir gedacht, das schau ich mal jetzt an!

00:07:32: Und hab's einfach laufen lassen.

00:07:34: Und eines Tages habe ich mir gedacht da wollte nie hin, ich wollte nie so groß werden.

00:07:40: Aber das ist, es kommt halt so.

00:07:41: Das passiert so, man hat so Freude, man ist so erfreulich, weil die Nachfrage so groß war.

00:07:46: Und irgendwie ich bin so der Typ Qualität von Quantität Und ich wollte nie, dass es irgendwie leidet.

00:07:51: Aber natürlich leidet's ein bisschen weil wenn du so große Mengen machst dann musst ja auch rundherum dieses Konzept schon bei Werkstelligen.

00:07:59: Das heißt?

00:08:00: Du hast eine Entscheidung getroffen!

00:08:02: Ja

00:08:02: genau, ich war zum dritten Kind schwanger und hab dann... Ich bin auf Gesundheitswoche gefahren.

00:08:08: Ich habe dann gesagt die braucht Zeit für mich.

00:08:09: Ich muss mal wissen wo wir hin, was sollt die Reise hingehen.

00:08:12: Du hast da schon gespürt, dass er gewisser Druckerbelastung auch bei dir da war.

00:08:15: und also meine Auszeit.

00:08:16: oder wie schaust du heute drauf?

00:08:19: Wenn ich mich jetzt draufschau, habe ich mir oft gesagt, wir haben das ausgehalten.

00:08:23: Zu mir haben immer viele Leute gesagt, es ist eine wahnsinnige Energie, die ich hab und ich hab mir noch was meinten.

00:08:28: Für mich war das ganz normal wenn man im Jahr einen Hof zeitgleich mit Kindern umbaut und Betrieb aufbaut.

00:08:34: Das ist alles sehr anbasiert.

00:08:36: Und dann haben wir oft gedacht ... Da wollte ich nicht hin.

00:08:39: Irgendwie hat man alles und man ist erfolgreich, aber man war nicht richtig glücklich.

00:08:42: Und das habe ich dann hinterfragt und hab oft gedacht irgendwas stimmt nicht mit mir!

00:08:46: Und dann habe ich eben den Entschluss gefasst da habe ich mir gedacht ich muss auf Gesundheitswoche fahren was für meinen Partner... ... dann auch komisch gewesen ist.

00:08:52: Ja, hat mir am Anfang so ganz komisch gesagt, weil ich bin eine die was...

00:08:56: Was hast du vor?

00:08:57: Warum machst du

00:08:58: das?

00:08:58: Genau!

00:08:58: Ich zack keine Schwäche eigentlich.

00:09:00: Bin ich so der Typ, der was sich durchgekämpft, der, was immer wieder Lösungen findet.

00:09:04: Der, was einfach schaut.

00:09:06: So schafft man es irgendwie.

00:09:07: und da habe ich mich dann gewusst, aber ich wollte eigentlich mehr für die Kinder hier sein.

00:09:11: Und es war mir einfach gar nicht mehr möglich.

00:09:12: So schön, dass er war oder gewesen ist, dass der Betrieb so groß geworden ist Aber ich wollte nicht mehr irgendwie ein Mama sein, genau.

00:09:19: Und das haben wir dann doch ... Bevor die dritte Kind kommt, muss sie da einfach was ändern?

00:09:24: Ja

00:09:25: und in der Gesundheitswoche ist dann die Entscheidung gefallen?

00:09:27: Nein,

00:09:28: nicht wirklich!

00:09:29: Es war mir gut für mich zum selber finden, auch mal zu alleine sein.

00:09:32: Das war mir sehr wichtig.

00:09:34: Auch unter anderem Menschen zum sein, weil ich war da in einem Mentalprogramm.

00:09:39: Sie haben es umgeschrieben, das ist eigentlich Bernat-Programm, haben sie gesagt.

00:09:41: Ich hab mir dann gedacht, okay, ich habe ein Auto, aber sicher nicht.

00:09:46: Aber sie haben zu mir gesagt, du bist schon da und genau, ich geh auch da her weil Sie finden es sehr mutig für mich, dass ich so jung bin und dass ich einfach entschieden habe, eine Woche nicht ... also dass ich mir selber Zeit nehme für mich.

00:09:56: Dann ist mir erst bewusst geworden, das war jetzt richtig Andrea und es ist wichtig, dass Du auf die schaust und dass er einen anderen Weg einschlägt.

00:10:04: Das Schau so entstand noch.

00:10:07: Wie strukturiert

00:10:08: man dann einen Hof oder einen Betrieb, um den man eigentlich schon völlig in andere Bahnen gelenkt hat?

00:10:12: Wie kann man den Weg zurück überhaupt antreten.

00:10:15: Das ist ja egal in welchen Bereichen wirtschaftliche Unternehmerisch bäuerlich immer wenn man wo schon weit vorne ist ein Schritt zurückgehen.

00:10:22: das erfordert ja Mut und auch Umsetzungskraft.

00:10:26: Für mich war das nie irgendwie mutig, weil das hier einfach oft dieses Wort ... Ich hab mir immer gedacht und ich beschäftige mich für selber auch einmal mental mit viel Sachen.

00:10:34: Eines Tages habe ich gelesen, jeder Rückschritt ist ein Fortschritt.

00:10:38: Und das habe ich mir einbrennt, das habe man gemerkt.

00:10:40: Und hat man dann dachtbar, wenn ich jetzt zurücksteigt, dann ist es ja nur gut für mich.

00:10:45: genau da wollte ich hier egal was die anderen Menschen sagen, weil die haben sowieso immer viel zu viel zum Sagen in einem anderen Leben.

00:10:50: Und

00:10:51: so habe ich dann eben gesagt haben, ich möchte mehr Workshops machen.

00:10:54: Ich möchte das wieder kleiner machen und so gesessiv ist es dann irgendwie passiert.

00:11:00: aber es war eine Herausforderung einfach auch noch weil wir die Schweine gehabt haben, weil wir Speck produziert haben, Marktfahren da haben ... Palette war einfach auch so groß.

00:11:08: Und da bin ich jetzt recht happy, dass wir einfach bei Pizza ankommen sind.

00:11:11: Das

00:11:11: heißt, jetzt ist es das Produkt die Pizza, die dich glücklich macht?

00:11:15: Wie wird sie hergestellt und wie wird sie produziert?

00:11:17: Was steckt hinter dieser Wirschenbauer-Pizza?

00:11:21: Ja was steckt drinnen!

00:11:22: Es ist einmal aus reinen Dinkelteig also der wird bei unserem Hof angebaut dann wieder geerntet und dann kommt er in den Müll und wir holen sich dann das fertige Mehl wieder ab Und dann wird einfach Pizza produziert, genau.

00:11:32: Jetzt haben wir eben Nummer sechs Läden, weil vorher waren wir ja bei achtzehn Läder.

00:11:36: Ich habe mir diese Läde aussergepickt mit die was ich gestartet habe, die was man selber vor einem Herz lehnen und hat gesagt, ja passt die Kalt immer!

00:11:43: Und somit produzieren wir jetzt, sagen wir mal in Monat, circa fünf von der Pizza.

00:11:47: Früher haben wir in der Woche ca.

00:11:49: tausend gemacht, dass man ein bisschen im Vergleich hat.

00:11:51: Also es war schon richtig viel los.

00:11:54: und wo sind diese Fünffleden?

00:11:55: In welchem Umkreis oder Ortschaften?

00:11:57: wie weit hast du dorthin?

00:11:58: Wie kann man sich das vorstellen wenn man zuzuhört?

00:12:00: Ja also der nächste ist der Strobladen in Alberndorf, der gehört meiner Schwester genau.

00:12:05: Und dann geht's schon los mit Engerwitzdorf Lagerhaus-Bauenecke in Anzfeld, in der Speisekammer.

00:12:11: Da hab ich es auch drinnen und noch in Bauernlohn, in Weidingen, bei den Fabianshof-Laden in Steier.

00:12:18: Und wir haben es noch in Oldstof, beim Kirchgattern, beim Gemüsebauern.

00:12:23: Genau, da hab ichs auch drin.

00:12:24: Dort hin lieferst du doch nicht?

00:12:26: Einmal in einer Woche oder wie

00:12:27: bestätigt wird.

00:12:28: So wie bestellt wird.

00:12:30: Wir haben WhatsAppgruppen und dann wird einigstört.

00:12:32: so viel und so viel brauchen wir Entweder ich oder meine Eltern, einer von uns Vatern ausliefern.

00:12:38: Wie glücklich

00:12:38: sind deine Eltern heute mit der Entwicklung des Betriebs?

00:12:41: Wenn ihr so zurückschadet war ja vorgesehen ... Der Bruder übernimmt den Hof es geht wahrscheinlich mit der Schweinehaltung weiter.

00:12:47: Jetzt hat die Tochter übernommen anstatt den Schweinen gibt's Pizza!

00:12:50: Wie kommuniziert man das mit der älteren Generation?

00:12:53: wie stellt man das um und wie können auch sie sich darauf einstellen?

00:12:57: was ist dein Gefühl dazu?

00:13:00: Was ist mein Gefühl dazu?

00:13:01: also ich sag immer hab das umgestellt.

00:13:04: ersten Linie, weil ich es für Ehren hat, damit sie's leichter haben.

00:13:07: Weil ich weiß wie schwierigs bei uns trotzdem war.

00:13:09: Wir waren ja früher im Milchvielbetrieb und dann haben wir aufgehört und wieder Direktvermarktung.

00:13:13: Und meine Eltern haben wirklich richtig viel gearbeitet und mir Kinder haben da mitgeholfen.

00:13:18: Dadurch, als ich gespürt hab, dass ich nicht so diese typische Fleischbeirin bin, habe ich mir gedacht, ich muss das irgendwann unterbinden, damit sehfreier werden und ihm ein Weg finden.

00:13:28: Mein Papa kann schneller loslassen, der sagt zwar voll schnell.

00:13:32: Das tut das mal sehr froh, wenn es da was ändert und meine Mama halt natürlich da fester.

00:13:37: Die ist eher die Emozionale dann mittlerweile.

00:13:41: Ja sicher, ich verstehe sie auch voll.

00:13:43: Sie haben sich alles aufgebaut.

00:13:44: Und er richtig.

00:13:45: also einmal richtig gute Qualität abgeliefert und so richtige Rezepte nur als Urgroßmutters Küche.

00:13:51: Also das war wirklich ein feines Speise, was wir einfach produziert haben.

00:13:56: Und es ist glaube ich jetzt auch noch schwierig, weil's viel angreet werden.

00:13:59: Es gibt keinen Späg mehr und das war so super.

00:14:02: Mama sagt immer, dass es immer besser wird und es wird ja auch mehr wurscht.

00:14:05: Jetzt stehts eher schon drüber.

00:14:06: aber natürlich, wenn du dein Leben lang was machst und dann verändert wär was ... Ja, ich denke manchmal will ich mir mal gehen mit den Kindern, wann die was verändern.

00:14:16: Was

00:14:16: kriegst du für ein Feedback von ihr?

00:14:18: Wenn jetzt die Pizza sozusagen das Hofprodukt ist anstatt Speck und

00:14:22: Co.?

00:14:22: Sie hilft mich immer produzieren als sie unterstützt mich voll, es tagt ja auch voll!

00:14:27: Und sie sagt da immer... Du weißt immer schon anders.

00:14:30: Ich habe immer einen Weg gesucht irgendwas zu machen und sie sagt auf zu mir, du hast zu mir in der Kindheit gesagt, du bleibst sowieso bei mir Und das kriegt irgendwie mehr Bedeutung, weil man dort spannend zuerst Soderhof ... Hast du das

00:14:43: noch gewusst?

00:14:44: Nein.

00:14:45: Erst hat man das einmal gesagt.

00:14:47: Da war ich so achtzehn-neinzehn Jahre und dann ist es mit dem Hofübernehmer gewesen.

00:14:53: Jetzt haben wir darüber nachgedacht, wie wenn ich es erst ein bisschen vorgeahnt hätte.

00:14:59: Ich bin nicht weggekommen von da.

00:15:03: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern is

00:15:06: groß!

00:15:06: Maschinenring

00:15:07: unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten.

00:15:11: Wissensaustausch bringt neue Agrartechnik und gezielte Schulungen, Happy am Hof bietet Prävention und Unterstützung für die Gesundheit.

00:15:19: Mehr auf maschinen- ring.at und happyamhof.at.

00:15:27: Jetzt bist du der Chef in dem Hof – was ist dir wichtig bei diesem Hof?

00:15:31: Wie legst du den Hof an?

00:15:32: Wie gestaltest du als Betriebsführerin deinen Unternehmen hier im Hof?

00:15:37: Was sind so deine Prinzipien?

00:15:40: Hm.

00:15:40: Ja, ich mich halt einfach gefühlt an Wohlfüllhof für uns, wo wir gern arbeiten mit Liebe arbeiten und trotzdem noch Zeit für uns haben.

00:15:50: Und durch das, dass ich auch da so einen Workshops jetzt anbiete und ich in Herbst diese Ausbildung mache dort zum Atem-Fitness-Trainer – das ist also was, was sich im Hof integriert, mich hat!

00:15:59: Und der mich hat ja einfach so einen Genusshofen mit ein bisschen mehr Wertbecken in Zukunft genannt.

00:16:04: Da bewege ich mir jetzt einfach ein bisschen hin.

00:16:06: gerade mit meiner jetzigen Ausbildung zur Seminabereien kann das einfach wieder

00:16:10: für das coole,

00:16:11: runde Konzept werden.

00:16:12: Jetzt

00:16:12: hast du mein Stichwort geliefert.

00:16:14: Atemtherapy Die Bäuerin die Atem-Therapie anbietet.

00:16:19: Wenn ich durch Österreich unterwegs bin und immer wieder auf bäuerlichen Betrieben bin dann habe ich manchmal ja das Gefühl alle bräuchten ein bisschen der Atem Therapie weil manch mehr arbeiten die Bäuerinnen natürlich auch die Bauern so viel dass genau dieses Atmen in einen manchmal, glaube ich, Abhanden gekommen ist.

00:16:33: Ist das auch eine Wahrnehmung die du bei der älteren Generation bei euch am Hof wahrgenommen hast?

00:16:38: Dass sie einfach wirklich, ich sag's jetzt ganz erlaubt immer nur kackelt haben, immer nur geschuftet haben keine Freizeit hatten jeden Samstag Sonntag ernährgestranden.

00:16:47: Wann ist es eine Wahrnemung, die du auch aus deiner Kindheit hast?

00:16:50: Ich bin ja zum Atmen gekommen durch das ich schon so viel aufgebaut habe und einen Stress gehabt habe, dass man alles bewerkstelligt.

00:16:59: Sonst war ich glaube gar nicht so zu diesem Thema, das ist ein Schwerpunkt wordenes in meinem Leben.

00:17:03: aber natürlich wenn du sagst den ganz österreichischen finde ja nicht nur wir bauen sondern generell als selbstständige oder

00:17:10: unternehmerisch tätige machen wir es globaler.

00:17:13: genau mir achten viel zwingt drauf und ist so wertvoll.

00:17:16: es ist wie ein schweizer dorschenmesser haben in der ausbildung gelernt das haben immer mit und das kostet uns nichts und wir können einfach viel regulieren Und mir hat das einfach viel geholfen.

00:17:25: Ich bin immer zum Beispiel mit dem Wagel ausgefahren, weil ich wusste, jetzt ist es irgendwann von den drei Kinderleihen zu schlafen.

00:17:31: Bin ja ausgefangen, bin eine Runde gefahren und habe auf euch und mich geschaut und hab immer so einen Atemzug genommen richtig fest so ... Alles für gut!

00:17:38: Du bist auf einem guten Weg!

00:17:39: So haben wir das immer vor Augen geführt.

00:17:41: Erst als ich in Daniel Fetz kennengelernt habe, hab ich mir gedacht, dass du immer durchatmeißt und die beschäftigst damit.

00:17:50: Und ich habe gar nicht gewusst, dass sowas

00:17:52: gibt.".

00:17:53: Atemtherapie klingt ja für viele so fast banal.

00:17:56: In einem meiner früheren Leben habe ich Physiotherapie studiert und da war Atem-Therapie ein eigenes Fach, wenn die Lehrtherapeutin von damals wüsste wie modern und wie zeitgemäß das heute ist Atem Therapie zu machen?

00:18:08: Das ist ein sehr hilfreiches Tool.

00:18:09: wo hat es denn dir geholfen dass du sagst jetzt bin ich befreit oder jetzt schnaufe ich besser durch?

00:18:16: Man ist einfach ein Altdoktor zu regulieren oder auch bei Kindern.

00:18:19: Gott, wenn man einfach einen Betrieb hat und man alle Hände zum Touren hat... Man hat die Hände zu viel, das nicht mehr weiß wo hinten und vorne ist.

00:18:27: Dann finde ich mir bewusst drei Atemzüge am Tag gönnen.

00:18:31: Magst du vielleicht einmal eine solche Übung?

00:18:33: Eine ganz kurze Anleitung, die sich jeder jetzt in Zukunft ins Hosentasche, Handtasche oder Jackendasche stecken kann wenn es mal wieder eng und voller Druck wird.

00:18:44: Magest du uns eine mitgeben?

00:18:45: Ich hätte auch für zwei mitgeben!

00:18:47: Weil ich finde nämlich die anderen auch ganz wichtig.

00:18:49: Also eine von den Wichtigsten und ich finde auch, dass man die Kinder gut mitgegeben, wann sie in die Schuhe sind oder aufgeregt sind.

00:18:55: Ich mache das auch mit meinen Kindern ist so diese Boxatmung da atmet man, du schmunzelst, du kennst das!

00:19:02: Also wir atmen vier Sekunden ein haltet dann vier Sekunde Luft an und dann atmen wir wieder vier Sekunden aus, und haltet wieder für vier Sekunde ein.

00:19:10: Und das macht man einfach dauerhaft wie zwei oder drei Minuten – und das reguliert unser Nervensystem so stark, dass mir eine Entspannungsmodus-Eine kommt!

00:19:17: Dann schaut die Wörter wieder viel besser aus?

00:19:20: Oder wollen wir sie ärgern?

00:19:21: Liegen wir mal einen tiefen Atemzug nehmen bevor wir vielleicht schon explodieren und drüber nachdenken, weil meistens… ist ja gar nicht so tragisch.

00:19:29: Aber man ist jetzt schon in den Tumultrinnen, diesen Hamsterrad, sag ich mal fast, wo man schon gefangen ist jeden Tag dann gleich gerade auf einem Hof und da darf man ruhig ein bisschen bewusster werden.

00:19:39: Also wir nehmen mit die Boxatmung?

00:19:40: Genau!

00:19:41: Vier Sekunden halten, vier Sekunden aus

00:19:44: und wieder

00:19:44: vier Sekunde halten.

00:19:46: Wie oft wiederholst du das?

00:19:47: Zwei, drei Minuten.

00:19:48: Das merkt man eh sofort, dass man gleich wieder ruhiger wird und entspannter wird.

00:19:54: Dass der Kopf freier wird.

00:19:55: Man wird wieder klarer.

00:19:57: Dein zweiter Tipp

00:19:58: ist die Schlafatmung.

00:19:59: Das finde ich auch wichtig.

00:20:00: Weil wenn am Abend es ruhig wird, hat man diesen ganzen Manche in den Kopf und so viele Sachen gefüllt.

00:20:08: Wenn er nicht schlafen kann, habe ich ihm gelernt, die Vier, sieben, acht Atmen.

00:20:11: Er tut vier Sekunden einatmen.

00:20:13: Sieben Sekunden die Luft an.

00:20:15: halten und acht Sekunden ausatmen.

00:20:17: Und das macht man ein paar Mal, ich schlafe nach dem dritten, vierten Mal schlafen schon.

00:20:21: Das ist einfach ... Ich glaub' mir können sogar Schäfchen zöhnen!

00:20:25: Das ist nur dass man sich ablenkt von diesen ganz vielen To-do's was man noch in den Kopf hat.

00:20:30: Magst

00:20:30: du also mal anleiten jetzt?

00:20:31: Gerne!

00:20:32: Also wir atmen vier Sekunden rein.

00:20:33: Wichtig ist ja immer in den Bauch zu atmen und mit der Nase zu atmeln und dann atmen wir mal ein Dann halten wir für sieben Sekunden an und dann Atmen wir wieder raus.

00:20:48: Vier, acht Sekunden.

00:20:50: Aber bitte mit der Nase immer, genau nicht durch den Mund.

00:20:53: Wir atmen immer noch durch die Nase.

00:20:55: Das ist einfach auch sehr wichtig, weil die Nasse einfach so viel reguliert bei uns.

00:21:00: Genau!

00:21:00: Magst

00:21:01: du mal mitsählen?

00:21:02: Ja!

00:21:02: Atme nochmal also...

00:21:04: Also wir atmen vier Sekunden ein, zwei, vier, halten für sieben Sekunden an.

00:21:11: Vier fünf sechs sieben und wieder aus

00:21:16: acht

00:21:16: sieben sechs fünf

00:21:20: vier

00:21:20: drei zwei eins.

00:21:23: Genau, also genau.

00:21:25: Die stecke ich mir jetzt gleich ein in die Hustel und bergse mir von dir aus und gebe sie hoffentlich weiter.

00:21:30: was hat die Atemtherapie mit dir gemacht?

00:21:32: Wow!

00:21:33: Ich habe mich schon sehr verändert.

00:21:36: Es war sehr transformierend für mich weil ich mich selber als Person besser kennen lernen darf in dieser Zeit.

00:21:42: Und ich hab mal am Anfang gedacht, ich mache die Ausbildung nur für uns als Familie.

00:21:46: Irgendwie habe ich es schon hinter dem Kopf gehabt.

00:21:47: Das ist immer wieder weit, das ist weitergegeben michert aber einfach für uns selber und die Kinder.

00:21:52: weil wann dann diese schulstressigen Sachen zu bekommen dass man es regulieren kann und selber leichter durch den Alter geht.

00:21:58: Und mitten in der Ausbildung haben wir gedacht Andrea, das musst du in die Welt ausgetragen.

00:22:04: Das ist voll wichtig und das hat jeder mit.

00:22:07: Kost nix?

00:22:08: Und im Wahrheit kann man so viel damit erreichen und einfach die Leute hoffen.

00:22:12: weil in der schnellen Wichtigkeit wie es wir haben und jeder hängt am Handy und dann noch Serien schauen und alles was halt so ist finde ich schon ganz wichtig dass der Kopf wieder mal ruhig wird und dass man wieder ein bisschen runterfährt.

00:22:22: Du hast heute ein paar Mal Formulierungen verwendet.

00:22:25: Ich bin keine klassische Fleischbäuerin, ich bin keine klassische Bäuerin.

00:22:29: Die Mama hat gesagt du bist immer schon irgendwie anders.

00:22:34: Was für eine Bäuerinn bist Du denn?

00:22:35: Wie würdest Du Dich denn beschreiben?

00:22:39: Ich beschreib mich selber nicht so gern!

00:22:41: Aber ich bin so ein kompletter Lebenmensch Neugierig.

00:22:47: Ich bin neugierige, ich schaue mir gerne andere Seiten an und ich bin absolut improvisierend.

00:22:52: also ich bin volllösungsorientiert und suche immer das Gute.

00:22:55: Mein Mann hat mir das eigentlich gelehrt.

00:22:57: er hat mich oft gefragt was kann ein leicht schlimmstenfalls passieren?

00:23:00: Jetzt steht einmal vor was schlimmstenfalles passieren kann.

00:23:02: ist es dann so schlimm?

00:23:03: Und darum bin ich einfach so diese Mutmacher-Bäuerin, weil wir oft auch schreiben und ich verstehe aber den Mut nicht.

00:23:09: Aber bevor ich es sage, du gibst mir viel Mut!

00:23:12: Und jetzt traue ich mich auch etwas, das du traut hast.

00:23:14: Du traust

00:23:14: dich ja vor allem auf Social Media sichtbar zu sein also in die Kamera hineinzureden und ich bin viel bei Bäuerinnen unterwegs ist auf der große Hürde kann doch nicht in dieses Kastel hineinreden.

00:23:23: was denken sich denn die Nachbarn?

00:23:25: Ich sag's jetzt ganz erlaubt da hast du einen Scheißminix in dir und hast einfach in diese Kamera reingesprochen und bist mittlerweile auch gut vernetzt beziehungsweise sichtbaar.

00:23:34: Was macht dieser Social Media mit dir als Bäuerin?

00:23:36: oder was macht das für dich?

00:23:38: Naja, das war nicht immer einfach.

00:23:40: Mein erstes Story habe ich glaube ich zwanzig mehr aufgenommen weil es richtig komisch ist wenn man sich selber sieht und dann mal die Stimme hört.

00:23:47: aber gleichzeitig wollte ich einfach... Es ist eine gute Werbung.

00:23:50: Ich hab mir gedacht man muss sichtbar sein damit man einfach ein bisschen die Produkte gut anpreisen kann und ich wollte einfach Landwirtschaft ein bisschen herzagen offenlegen, so hofleben wie man's halt ein bissel kennt.

00:24:01: Also meiner Kindheitstag noch, weil bei uns in der Alleinlage ist das einfach nur richtig gut möglich.

00:24:06: Und so nehme ich halt die Leider ein bisschen mit im Alltag beim Kochen und in der Produktion.

00:24:11: So wie es man Tag zu machen ist.

00:24:13: also bei mir ist meistens... Ich sage jetzt wirklich, neun oder neun Prozent jedes Story ist minutenaktuell.

00:24:19: Also ich schneide nichts zusammen.

00:24:20: Es gibt nix später sondern ich mache das voll schnell.

00:24:23: Darum habe ich meinen Rechtschreibfeller drinnen.

00:24:25: aber das bin halt einfach ... Quirlige, doch ein bisschen schnell, schnell.

00:24:31: Zack, zack, muss das gehen?

00:24:31: Weil ansonsten finde ich, braucht es zu viel Zeit

00:24:35: und

00:24:35: die Zeit ist mir dann einfach heilig.

00:24:37: Heilig genau!

00:24:38: Ich lebe noch einmal an der Wühne, da habe ich jetzt Leben, dann am Handy hängern... Ja, das bin ich Das bin ich auch nicht.

00:24:45: Jetzt brauchen wir aber natürlich noch von dir ein, zwei Tipps zur gelingenden Pizza.

00:24:48: Wer jetzt nach diesem Gespräch unbändigen Gusto auf Pizza hat und da die Dinkelpizza Bäckerin vor dem Mikro hört... Was ist denn der wichtigste Tipp damit die Pizza gelingt oder damit sie so gut wird wie bei einem Italiener?

00:25:01: Zeit liebe!

00:25:03: Man muss gerne machen, aber wenn es dann einen guten Pizzateig hast und Pizzatige gibt's ja voll viel, aber Pizzadeig ist ihm heute ja nicht mehr als wie ein gutes Möhr ein bisschen Wasser, ein bisschen Salz, eine Hefe und dann ein bisschen Öl dazu.

00:25:18: Und wenn man den Däger etwas Zeit gibt,

00:25:21: dann,

00:25:21: ja, wenn man gute Zutaten nimmt, dann kriegt man auch was Gutes außer.

00:25:26: Zutatens fürs Leben sind bei dir Atemtherapie?

00:25:29: Da Kinder, ein Mann der seinen Betrieb am Hof hat.

00:25:33: Du die du deine Tätigkeit am Hof hast, eine ältere Generation die du mitteinbindest in deinen neuen Produktionsweg?

00:25:39: Was soll denn in ein paar Jahren einmal werden wenn man dieses Gericht aus diesen Zutaten aus dem Ofen holt?

00:25:45: Ich denke mir mal mache es in ein Paar Jahre noch, weil ich bin ja so doch wieder breit gefächert.

00:25:51: Aber ich bin einfach so, ich lasse mich immer gern fahren und Leben überraschen.

00:25:54: Es tun sie immer verschiedene Wege auf und bin dann der Typ da.

00:25:58: was sie denkt, passt das zu meinen Hof dazu oder passt es nicht zu mir dazu?

00:26:02: Weil ich ist ja in Vergangenheit etwas gemacht habe wo ich wusste ob das will nicht.

00:26:05: also ich weiß aber definitiv was ich nicht will Und alles andere ist einfach jetzt Zugabe Überraschung.

00:26:11: Ich freue mich einfach genau.

00:26:13: Was ist das was du anderen Bäuerinnen Und Frauen und Müttern, auch Frauen ohne Kinder oder Unternehmerinnen mitgeben kannst.

00:26:22: Was du aus deiner Expertise, aus deinem Leben, aus deiler Sozialisierung heraus jetzt schon gelernt hast?

00:26:27: Du sagst, da habe ich vielleicht ein bisschen Lehrgeld gezahlt oder da hab' ich mich getraut, da war ich mutig.

00:26:33: Was kannst du schon mitgeben und

00:26:34: teilen?".

00:26:38: sich selber gespieren, dass man sich selber treu bleibt.

00:26:42: Weil ich hab mir einfach auch gefühlt ... Ich bin in die Fußstapfen getreten und wollte den gerecht werden.

00:26:48: Das war halt so schon immer bei uns gerade am Hof.

00:26:50: Und hab mich dann gefühledernd nicht so traut gleich Stopp oder Naht zum Sagen.

00:26:55: Das hätte ich viel früher machen sollen.

00:26:57: Also wenn man einen Impuls verspürt und das mal schon was längere Zeit ist, das ist ein richtiger Weg, dann darf man sich jederzeit verändern.

00:27:05: Wir haben auch Leben und das darf man auskosten.

00:27:08: Das wird's machen.

00:27:10: Ich immer wieder verändernd, ich immer wieder neu erfinden so erlebe ich dich und so höre ich dich in diesem Gespräch und so sind wir auch im wunderschönen Hof- und Haushalt hier zu Gast gewesen.

00:27:21: Ich sage jetzt schon noch mal Danke und darf mit dir ins Finale gehen!

00:27:23: Und in diesem Finale habe ich einen kurzen Wordrap für dich vorbereitet wo ich dich um kurze knackige Antworten suche.

00:27:30: damit würde ich noch ein bisschen besser einordnen oder kennenlernen können.

00:27:36: Mein Hof in einem Satz?

00:27:38: Ein Paradies.

00:27:40: Mein Tiefpunkt

00:27:43: war, als ich nicht mehr auf mich selbst gehofft habe.

00:27:48: Mein Mutausbruch?

00:27:50: War wichtig!

00:27:52: Mein Herzensmoment?

00:27:53: Die Geburt mit den Kindern.

00:27:55: Mein Antrieb?

00:27:57: Meine Familie ist selber mein Mann.

00:27:59: Genau

00:28:00: für euch diesen Hof und dieses Leben schön zugeschlafen.

00:28:03: Damit sage ich vielen herzlichen Dank, dass wir heute hier hoch oben am Wirschenbauerhof zu Gast sein durften.

00:28:09: Wo es jetzt schon herrlich noch Pizza duftet, die du uns gerade in den Ofen geschoben hast und ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg!

00:28:16: Ich bin gespannt, in welche Richtungen sich noch bei dir das Leben entwickeln darf.

00:28:19: Alles gut?

00:28:20: Dann schön, dass ihr da sind dürfte.

00:28:22: Ja danke, jedenfalls.

00:28:24: Die hat die Folge gefallen, die Lebensgeschichte hatte ich inspiriert.

00:28:27: dann schickst doch weiter.

00:28:28: Wir freuen uns über jedes Like und wenn du keine Folge verpassen möchtest, dann aktiviere die Glocke.

00:28:33: Und du wirst immer benachrichtigt, wenn eine neue Folge erscheint!

00:28:36: Der Podcast der Bauernzeitung HofTour auf erscheinend vierzehntägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

00:28:42: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social Media Kanälen und auf bauernzeitungen.at.

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