Folge 10: Tür und Tor geöffnet hat Farmfluencerin Melanie Haas
Shownotes
Bäuerin, Agrarpädagogin, Farmfluencerin, Gemeindebäuerin, Mutter – das alles ist Melanie Haas. Sie lebt in Passail in der Steiermark, macht vor, wie viel in einem bäuerlichen Leben stecken kann und wie wenig es mit Klischees zu tun hat. Auf ihrem Hof produziert sie Urprodukte und vermarktet sie direkt, bietet Schule am Bauernhof an und hält bewusst viele verschiedene Tiere. Gleichzeitig ist die Betriebsführerin auf den elterlichen Hof in Murau und bereitet gemeinsam mit ihrem Partner die Übernahme des Hofs in Passail vor. Auf Instagram klärt sie als Farmfluencerin auf, was landwirtschaftliche Arbeit wirklich bedeutet und das ohne Filter, ohne Romantisierung, aber mit echter Leidenschaft. Sie zeigt einen Alltag, der mal laut und dreckig ist und mal leise und strukturiert, der Stallgeruch und Studienabschlüsse kennt und der beweist: Eine Bäuerin muss sich nicht verbiegen, um ihren Platz zu finden. In dieser Folge zeigt Haas ein Leben, das sie sich mit Motivation und Leidenschaft selbst gestaltet.
Mehr Infos: BauernZeitung https://www.bauernzeitung.at/
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Melanies Betrieb: Gschua Hof https://www.gschuahof.at/
Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.
00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberger und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes!
00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen beleuchten wir im Podcast der Bauernzeitung.
00:00:19: Dafür öffnen uns die Bäueren
00:00:20: Tür & Tor.
00:00:22: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit wenn es heißt Hoftor auf!
00:00:28: Tür&Tor geöffnet hat uns heute.
00:00:32: Melanie Haas vom Geschuhrhof
00:00:34: und ich darf Platz nehmen im wunderschönen Almenland hier in der Steiermark, die Sonne scheint vom Himmel also du dürftest da beste Connections haben.
00:00:44: Die Steiermarkt hat mich halt uns heute hier empfangen auf die allerschönste Weise.
00:00:49: Auf dem Geschuherhof ein Hof der einerseits viel Wandlung erlebt hat in den letzten Jahren andererseits viele junge Geister und Seelen hier immer wieder empfangen darf, nämlich in Form von Schülerinnen und Schülern.
00:01:01: Da haben wir uns heute eingefunden und ich bin bei dir, liebe Melanie Haas, zu Gast und darf ein bisschen in deinen Alltag hineinblicken.
00:01:09: Nimm uns einmal ein bisschen mit als ... Bäuerin als Pädagogin, als Frau mit sehr viel Fachkompetenz.
00:01:16: Die nicht nur nutzt ihr Wissenschaften, Agrarwissenschaften und Agrarpädagogik studiert hat sondern die für die Bäuerinnenarbeit verantwortlich war.
00:01:25: Die Gemeindebäuerin ist die Mutter eines kleinen Kindes ist und gleichzeitig noch Schule am Bauernhof Anbieterin.
00:01:32: Es ist ein bisschen das, was man oft bei Bäuerinnen passiert.
00:01:35: Ich frage mich, schläfst du auch manchmal oder wie schaffst du es derartig viel Kompetenzen in deinem Alltag unterzubringen?
00:01:44: Danke erst einmal, dass ihr da seid!
00:01:46: Ich schlafe sehr gut, muss ich echt sagen.
00:01:49: Mein Sohn ist ja erst ein gutes Jahr aber er gibt mir da ganz viele Zeit, damit ich ihn dann auch noch holen kann.
00:01:55: und für mich ist es einfach ganz, ganz viel Leidenschaft und ich glaube, das betrifft ja ganz viele BäuerInnen durch das kaum mal so stark sein.
00:02:02: Du bist
00:02:03: vor fünf Jahren auf diesen Hof hierhergekommen, du hast landwirtschaftliche Wurzeln.
00:02:08: Aber du bist hier hergekommen und ich kann mir vorstellen als junge Frau oder bis zu ein dreißig Jahre jung ist es vielleicht auch manchmal fordernd in ein neues familiäres bäuerliches sagrarisches System hereinzukommen noch dazu wenn man so viel Fachkompetenz wie du mitbringt und vielleicht Dinge auch durch eine andere Brille anschaut.
00:02:26: Wie war das ankommen?
00:02:28: In deinem neuen heimatlichen Umfeld?
00:02:30: Es war irrsinnig doll, da anzukommen.
00:02:33: Weil ich wirklich ein großes Danke aussprechen darf an die Schwiegereltern, denen wir ganz viel Raum lassen haben, dass sie mich entfalten kann.
00:02:42: Ich bin vor fünf Jahren im Betrieb hergekommen und habe ganz viel mitgebracht oder verändert.
00:02:48: Wir haben Obstbäume gepflanzt, Hühnerrassen aufgestockt, zwei Esel hergebracht, ich hab ein bisschen Produkte.
00:02:57: angefangen zu produzieren, Schule am Bauernhof gemacht, Wald- und Jagdpädagogik.
00:03:01: Also einfach die Vielfalt, die ich mit Bauernhofer binde herrichten
00:03:08: darf.".
00:03:08: Woher kommt dieser Antrieb?
00:03:10: Die Vielfald der Wunsch den Neugierden nach so vielen Themenfeldern!
00:03:14: Ich glaube, du hast das eh schon gesagt.
00:03:16: Ich bin ja mit ganz viel Fachkompetenz ausgestattet.
00:03:19: Das war natürlich einige Jahre in Wien und das Leben hat mich schon geprägt und hat mir da ganz, ganz viel geöffnet und mir auch über einen Tellerrand blicken lassen.
00:03:28: Und ich bin irrsinnig froh, dass ich es in Wnen erleben habe dürfen.
00:03:32: Wir haben auch acht Jahre ein Wien.
00:03:35: Es war für mich eine ganz schöne Zeit.
00:03:37: Mir war aber immer klar, ich möchte wieder zurück aufs Land Aber mit dem ganzen Wissen, mit den ganzen ja erweiterten Blick Neues bewirken und das auf jeden Fall mitnehmen.
00:03:47: Weil das braucht die Landwirtschaft.
00:03:49: Woher kommt aber noch mal nachgefragt vielleicht der Antrieb dass du sagst ich will so viel Vielfalt Ich will soviel zeigen!
00:03:55: Ich will Soviel machen.
00:03:57: woher kommt dieser Tatendrang?
00:03:59: Liegt es in deinen Wurzeln auf dem bäuerlichen Betrieb wo du herkommst?
00:04:02: was war dort?
00:04:04: Der Hauptzweig der Betriebszweige.
00:04:06: Der Betriebszweig tut das auch die Rindermast.
00:04:10: Dort war es aber eher nicht zu vergleichen mit da, also eher nur die Rinder, nichts weiteres.
00:04:16: so wie man's vielleicht gewöhnt ist ein starres System und für mich war immer der Wunsch nach einem bunten Bauernhof.
00:04:23: seitdem ich mir erinnern kann war für mich der Gedanke wir müssen jetzt warm am Dogenstuhl gehen dann kann ja noch ein bisschen Hühner haben, noch zwei Esel haben und noch das haben.
00:04:33: Und wenn nicht wir in der Landwirtschaft die Vielfalt erleben können – wenn man den Platz hat und die Möglichkeit dann frage ich mich halt was sonst?
00:04:42: Was ist da so dein Lieblingsnutztier als Expertin in diesem Bereich?
00:04:46: Warum gerade der Esel?
00:04:47: Warum grade die Hühne?
00:04:49: Wo fühlst du dich am meisten hingezogen und warum?
00:04:51: Die Kleinen wiederkauern sind unsere Schafe, die auf jeden Fall Du gehst ein in den Stall, die ganze Herde begrüßt dich.
00:04:59: Sie schauen zwar im ersten Moment für jemanden von außen alle ganz gleich aus aber sie haben alle einen Charakter.
00:05:06: Die Esel sind unser Highlight für jede Besucher-Besucherin – für die Schülern natürlich auch und für mich ein bisschen ein Kindheitstraum.
00:05:15: Wir sind da in der Gemeinde Passail und euer Hof funktioniert nicht nur als Ortevielfalt für euch, sondern ihr habt es auch beschlossen diesen Hof zu öffnen.
00:05:24: Einerseits als Schule am Bauernhofbetrieb also vielleicht erklärst du uns das einerseits auch.
00:05:29: was passiert da?
00:05:30: Und andererseits für eine Fachschule wo einmal in der Woche fix Schüler zu euch kommen.
00:05:35: Warum ist euch das wichtig aufzumachen und erklären so ein bisschen welche Rollen ihr da eingenommen habt für Fachschulen und Schule an Bauenhof
00:05:43: Für unseren Betrieb Und da teilen wir alle die ganzen Generationen.
00:05:47: Das ist es einfach wichtig zu zeigen, wo Qualität produziert wird.
00:05:52: Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten haben nicht mehr die Möglichkeit hinter das Produkt zu blicken und mit der Landwirtschaft direkt in Kontakt zu treten.
00:06:01: Und somit war's mir wichtig, einfach das Stalte aufzumachen und zu zeigen was wir machen wie wir produzieren Und deswegen eben unbedingt Schule am Bahnhof.
00:06:12: Das ist ja mein Zertifikatslehrgang, den ich abgeschlossen habe, wo ich Schüler und Schülerinnen begrüßen darf – ganze Klassen begrüßt und mit ihnen individuelle Programme mache.
00:06:23: Ob das zum Thema Futtermittel ist oder ob der Kreislauf im Garten ist, ob das jetzt speziell von der Henne zum Ei, ist das Ganze spielerisch mit allen Sinnen erleben dürfen.
00:06:34: Weg vom Klassenzimmer, weg von die Bücher und einfach die wirkliche Landwirtschaft fühlen.
00:06:41: Wie hast du als einerseits Agrarbe, der Groge in andererseits auch als Schulenbauernhofanbieterin selber als Mutter welche Wahrnehmung hast du dazu wenn junge Menschen zu dir auf den Hof kommen?
00:06:52: Die ja heute sehr viel mit digitalen Medien Bilder wegwischen, agieren können.
00:06:58: Plötzlich kommen sie in eine haptische Welt die vielleicht anders riecht sich an das anfühlt, die man anders begreifen kann.
00:07:05: was nimmst du da wahr?
00:07:06: Was passiert damit diesen jungen Menschen bei euch?
00:07:09: Bei Schule im Bahnhof ist es ja so, dass die Kinder auf der Mall drei Stunden bauen sein.
00:07:13: Das kann einmalig sein und das kann mehrmals sein.
00:07:16: Und da ist am Anfang schon vielleicht ein bisschen eine Barriere, die man überwinden muss, weil halt einfach der Bezug nicht mehr so da ist.
00:07:25: Aber spätestens noch die ersten zwei Spiele nach dem Gang zu rentieren merkt man einfach wie die Kinder sie öffnen, wie ... Ja, sie wirklich sagen, unvoreingenommen sind und wie sie gewisse Sachen wahrnehmen.
00:07:42: Und Sie haben schon auch die Kindergartenkinder, ihr seid nicht viele Themen, die Sie beschäftigen.
00:07:47: also dir wohl oder bei uns ist eben die Rinder meist natürlich ein Hauptthema.
00:07:52: da ist schon die Frage gekommen Wie geht es Dir als Beurinder mit wenn du deine Rinder dann zum Schlachthof bringst?
00:07:58: Was sagst Du drauf?
00:07:58: Wie geht's Dir damit?
00:08:00: Ich sage an und an vergleich das natürlich frocks ja mal ob sie Fleisch essen, ob sie einer Schnitzel meignen etc.
00:08:08: Und da ist natürlich natürlich manchmal das und ich sage jetzt schaut sich die Tiere an Was glaubt ihr?
00:08:14: Geht es ihnen gut?
00:08:15: Passt der noch alles?
00:08:16: Was haben Sie für Sachen wie Magratzbürste, wenn man direkt einen Weidezugang?
00:08:19: Dann habe ich gesagt ja einer geht's gut!
00:08:21: Und hier hätte ich schon auch gern mal Fleisch her, wenn es dem Tier so gut geht und sie verstehen dass das schon auch der Produktionsweg ist.
00:08:30: Ich glaube da traut man den Kindern oft Weniger zu, als wir sie wirklich wahrnehmen.
00:08:40: Was sind denn häufig gestellte Fragen außerhalb dieser Frage jetzt?
00:08:43: Die dich erreichen wo du vielleicht manchmal überrascht bist, vielleicht sogar verwundert, vielleicht manchmal sogar getroffen dass so eine frage kommt?
00:08:51: gibt es da was was dich erreicht?
00:08:53: Bei unseren Hühnern, wir haben ganz bunte Hühler.
00:08:55: Ganz unterschiedliche Rassen.
00:08:57: Da sind wir ganz lang und auch zu sehen dass bei den bunten Hühnen bunte Eier kommen.
00:09:02: Wie funktioniert das Ganze?
00:09:03: Also da mit dem Aspekt an der Ohrmuschel erkennt beim Huhn welche Farbe die Schale hat.
00:09:10: Das sind sie immer irrsinnig begeistert.
00:09:12: Und was ein ganz großes Heiler ist, was mich schon verwundert hat so einen Huhn einfach zu halten.
00:09:18: Also natürlich, der Bezug ist nicht so.
00:09:21: Aber für jemanden, der das tagtäglich macht, sind es so Momente, was die schon wieder zurückbringen und was die ehren, was du denkst, was für einen coolen Job hab ich.
00:09:30: Dass du quasi jungen Menschen beibringen darfst, deinen Honen überhaupt halten zu dürfen, dass das möglich ist bei uns?
00:09:38: Was ist denn das, was dich da so antreibt diesen jungen Menschen diese Welt zu eröffnen?
00:09:43: Was ist dort tief in dir los, dass du sagst es ist mir so wichtig, dass ich dem auch das Familienleben und das bayerliche System in dem ich jetzt agiere und lebe auch dem unterordne.
00:09:54: Mir ist es wichtig deswegen, ich kenne so viele wunderbare landwirtschaftliche Betriebe Und ich möchte einfach zeigen, dass diese Betriefe so viel Dage im Jahr alles geben, damit unsere Landschaft und die Landwirtschaft ausschaut.
00:10:14: Und ja ... vor dem bin ich einfach angetrieben zu zeigen, was wir einfach Tolles machen.
00:10:20: Ich glaub einfach mal, mein Kind in mir lebt auf jeden Fall mit!
00:10:25: Weil das war immer das, was ich gewünschen hab' und das mache ich auch weitergegeben.
00:10:30: Ja, ich glaube das ist so scheinbar wenn man die strahlenden Kinder ansieht.
00:10:34: Ob es bei meinen kleinen Sohn oder bei den Kindergartenkindern oder bei der Praxisgruppe, die auch mal in der Woche kommt was ja schon ältere Kinders sind.
00:10:42: Wie
00:10:42: alt sind die?
00:10:42: Das
00:10:43: sind also vierzehn fünfzehn.
00:10:44: Kommen von der Fachschule.
00:10:46: Landwirtschaftliche Language heißt die haben landwirtschaftlichen Background meistens, oder?
00:10:50: Was machen sie für euch?
00:10:51: Wir haben dann von Ausmisten bei den Eseln, bei die Hühner bis zu Füttern Wasser gegeben.
00:10:57: Gestern waren sie da und wir haben ums Obstbauschnitt, also ein paar Obstbäume gemacht.
00:11:02: Wir haben bei Bären zurückgeschnitten.
00:11:04: Wir werden jetzt die Weidezäune machen im Herbst.
00:11:06: Das ist die Opferernte, die Grisbaum-Ernte, wir haben eine Grisbaumkultur bunt gemischt.
00:11:11: Also ihr habt es Hühner, ihr habt das Esel, ihr seid Rindermast.
00:11:14: Ihr habt die Grießbäume?
00:11:15: Ihr habt Jugendliche am Hof und Kinder am Hof.
00:11:20: Es wird immer bunter und unfassbarer für mich wie groß und vielfältig das ist.
00:11:24: Du gestaltest da so mit, lass mich nachfragen wer bei euch Betriebsführerin oder Betriebesführer ist.
00:11:30: Wie ist diese Struktur am Hof?
00:11:33: Wer sind die Schäfen?
00:11:35: Wir sind mittlerweile vier Generationen auch alle in einem Haus wobei wir wirklich dass wir die Bereiche haben, was jeder Generation wichtig war.
00:11:44: Das ist ja auch nicht so und Betriebsführer ist der Schwiegerpapa.
00:11:48: Und ich mit meinem Partner werden in den nächsten zwei, drei Jahren das Ganze übernehmen.
00:11:53: Ja, Chef am Hofführersong sind wir ... jüngere Generation, der Markus und ich.
00:11:58: Wir dürfen da ganz viel mitgestalten, muss ich noch einmal sagen dass das bei Weidner selbstverständlich ist.
00:12:04: aber es ist irrsinnig toll, dass wir uns die letzten Jahre einfinden haben dürfen und so viel mitwirken weil ich glaube es ist auch relativ schwer wenn du von null auf hundert kommst und dann die Motivation aufzubringen viel Neues zu machen ist sicher leichter wenn man da step by step viel machen darf.
00:12:23: Was glaubst du, ist da für die ältere Generation bei euch am Hof die größte Überwindung gewesen?
00:12:28: Bei so vielen Neuerungen, Innovationen.
00:12:31: Ideen, die sie vielleicht gar nicht einmal dagehabt haben?
00:12:34: Schon dass immer wieder Personen da sind.
00:12:36: Ob das jetzt eine Zeitung ist, ob das jetzt für ein Interview, ob es die Schüler sind... Natürlich ist das, sag ich mal, vielleicht auch ein bisschen ... Sollte man so sagen, lasst du nicht gerne eine schauen und musst vorher zusammenrahmen.
00:12:52: Aber ich denke mir halt das ist der Bauernhof da gibt es so viel zu entdecken.
00:12:57: Und bei uns würde jetzt mal sagen ist eh alles ausgelegt auf das dass die Personen kommen dürfen.
00:13:03: aber das war sicher
00:13:04: Umstellung.
00:13:04: Überwindung oder wenn jemand in mein geheiligtes Reich meinen Familienbereich kommt?
00:13:10: Und auch der Möglichkeit hat hinzuschauen, wo man vielleicht manchmal was gar nicht so gern herzeigt.
00:13:14: Du hast ja mit dem überhaupt kein Problem, dir hierher zu zeigen!
00:13:18: Denn du bist auch als Farmfluencerin eine Bäuerin die ganz aktiv in die Sichtbarkeit geht.
00:13:24: Erklär uns einmal, was ist eine Farmfluenzerin?
00:13:27: Wie wirbt man das und was gehört zu den Aufgaben einer solchen?
00:13:32: Wir sind insgesamt fünfundzwanzig Jungbäuerinnen und Jungbauern aus ganz Österreich.
00:13:38: Farmfluencer ist ein Projekt, das vom Verein Wirtschaften am Land gegründet wurde und es wirklich ausgewählte Personen in dem Projekt hat.
00:13:46: Wir sind von Vorarlberg bis Oberösterreich, Niederösterreich-Bund gemischt – in jeder Produktionsart ob das die Rindermaß-, Milchvielhaltung oder Geflügelhaltung ist.
00:13:56: Wir schauen das mal alles abdecken und wir klären auf!
00:14:00: Ich dülle oder das typische Werbungsbild, sondern auch einmal wenn es heute nicht so funktioniert.
00:14:06: Wenn Ernteausfälle sind mit den Tieren was ist?
00:14:09: Was einfach Fakten sind die Landwirtschaft mit sich bringen Und einfach um die Konsumentinnen und Konsumenten aufzuklären, so wie das mit Schule im Bauernhof macht.
00:14:18: Das ganze aber über Social Media oder Instagram.
00:14:21: D.h.,
00:14:21: du bist auf Instagram?
00:14:22: Auf welchen Kanälen findet man dich da?
00:14:24: Wie heißt euer Account?
00:14:25: Unser Account heisst Gschuhauf auf Instagram auch auf Facebook ein bisschen TikTok, aber hauptsächlich Instagram und Facebook.
00:14:32: Jetzt ist ja bei Social Media ähnlich, auch wie im echten Leben im Agrarischen das immer sehr schnell eine Bubble oder ein eigener geschlossener Kreis.
00:14:41: Ein eigener Raum wo sich nur die Menschen bewegen, die das halt auch liken und dieselben Ideologien vertreten, die dieselben Sätze formulieren, die dasselbe Gesinnung haben.
00:14:51: Wie schafft man es als Farmfluencerin?
00:14:53: Oder auch als Bäuerin, die viel mit Sichtbarkeit arbeitet aus diesen Bubbles auszutreten um von anderen Gesellschaftsschichten wahrgenommen zu werden?
00:15:01: Ich stelle mir das nicht einfach
00:15:02: Und das ist auch die größte Herausforderung, die wir haben und an der wir arbeiten.
00:15:06: Weil du immer mit den gleichen Leuten benannt bist.
00:15:09: Du kommst ja von Landwirtschaft zu Landwirtschaft.
00:15:12: natürlich ist es toll sich auszutauschen aber wichtig wären nicht die Personen die damit wenig bis nix zum tun haben.
00:15:18: Deswegen ist es sehr wichtig dass wir in Schulen gehen bei Veranstaltungen dabei sein.
00:15:22: also wir sind auch vor Ort sichtbar.
00:15:24: Wir sind bei unterschiedlichen Veranstaltung Ja schauen dass man mit den Personen agieren ob das Überzeitung ist, wirklich ein Medien der jetzt nicht hauptsächlich über die Landwirtschaft berichten.
00:15:37: Dass wir da ganz viel aktiv sind und präsent sind.
00:15:40: Kostet dich das manchmal Überwindungen oder ist es in deiner DNA verwurzelt diese Sichtbarkeit zu schaffen hinauszugehen Aufmerksamkeit auch einzufordern?
00:15:49: Ich habe mich in diese Richtung entwickelt.
00:15:51: also da hat ganz viel mein Studium in Wien dazu bald getragen muss ich wirklich sagen.
00:15:56: was mir aber irrsinnig tauke hat immer schon war präsentieren, Präsentationen zu machen und Vorträge zu machen.
00:16:03: Ob das in der Schule war mit Powerpoint oder im Studium war Seminararbeiten – das Ganze zu zeigen war schon cool!
00:16:11: Und wenn du dann über dich selbst, über deinen Währgang berichten kannst….
00:16:15: für mich ist es schon ein großes Kompliment.
00:16:19: Gibt's da auch manchmal Kritik?
00:16:21: Spürst du auch manchmal einen Fingerzeig auf dich oder vielleicht versteckt Mutmaßungen, Ideen ansagen die in deine Richtung kommen?
00:16:33: Weil Sichtbarkeit ist ja manchmal auch angreifend.
00:16:36: Es ist schon immer wieder auch die Veränderung jetzt gewähnend durch ihr Mama geworden.
00:16:42: bin das hin nicht ganz viel Zeug in dem Bereich.
00:16:47: Ich habe schon geschaut, dass ich mein Account zum Thema Landwirtschaft großteilen will spiele aber natürlich wenn du frisch gebackene Mama bist ist das einmal dein Hauptaugenmerk und ich zeige jetzt nicht meinen Sohn oder unser Privatleben.
00:17:00: aber natürlich ist es dann nicht so, dass er sich am sechs in der Früh im Stall steht sondern vielleicht mitten Juni erst um neune und dass das dann bei viele auch Den Satz bringt, wenn du jetzt nicht zweimal am Tag in Stolken steigest.
00:17:14: Das ist dann wirklich ein Bäuerin und für mich ist das wichtig.
00:17:18: Ich kann Bäuer sein auch wenn ich im Schänern Dirndl geworden bin.
00:17:22: Kann sein, wenn ich in der Schänenhausen bin, wenn es nicht steirisch ist aber auch wenn man im Stolkwarn draußen ist.
00:17:28: Und ob das zum Sieben oder neun ist, ist ja bei uns durch die Generationen die Zusammenarbeiten möglich.
00:17:38: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern ist groß.
00:17:41: Maschinenring
00:17:42: unterstützt mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten Projekten.
00:17:46: Wissensaustausch
00:17:47: bringt neue Agrartechnik
00:17:49: und gezielte Schulungen,
00:17:50: und Happy am
00:17:51: Hof bietet Prävention
00:17:52: und Unterstützung für die Gesundheit.
00:17:54: Mehr auf maschinen ring.at und happyamhof.at.
00:18:02: Ich hake noch mal einen, wenn so was kommt.
00:18:04: Die geht erst um die neuen Steuern und macht das nur einmal am Tag.
00:18:08: Ist das überhaupt eine Beine?
00:18:09: Woher kommt denn das dann?
00:18:11: Ist das oft aus dem eigenen Zirkle oder der eigenen Berufsgruppe?
00:18:14: Kommt das von außen?
00:18:16: Wie nimmst du das wahr?
00:18:18: Gemischt!
00:18:19: Es sind natürlich auch Personen in den landwirtschaftlichen Hintergrund haben.
00:18:25: Woher es kommt?
00:18:27: Gute Frage... Denkt man oft, vielleicht ist das irgendeine Form von.
00:18:30: Ich hätte es auch selber gerne so.
00:18:33: Oder sind's Personen die ein ganz anderes Bild der Landwirtschaft haben?
00:18:37: Weil sie im Werbung oder ... andere Sachen so vorleben, das kann natürlich auch sein.
00:18:42: Ich gehe da gerne in den Austausch wenn es über der Gürtelinie ist und wenn das ein konstruktives Gespräch ist dann erkläre ich das sehr gerne und habe wirklich muss ich sagen immer einen sehr positiven Eindruck.
00:18:56: dann wenn man das Gespräch beendet haben oder ein Austauschen war.
00:19:00: Wie artikulierst du dich selber Arbeitszeiten, über deine Arbeitsinhalte.
00:19:08: Wie profilierst du und positionierst dich?
00:19:11: Was hast du für einen Zugang zu Arbeit?
00:19:13: Zu Zeitung aufstehen?
00:19:15: Zu Bäuerinnen sein?
00:19:16: Zu Vielfalt der Aufgaben?
00:19:18: Die ja besonders in deinem Fall auch sehr unendlich zu sein scheinen.
00:19:22: Was ist dein Zugang dazu?
00:19:24: Was ich auch sagen habe, hat sich sicher viel verändert seitdem ich meinen Sohn hab.
00:19:29: Ich war schon eine Person die ... sehr untrevig war, der in der Früh schon im Stall war.
00:19:35: Der das gemacht hat und den Melanen einkauft hat.
00:19:38: Wenn es furchtzig waren, dann habe ich die auch einkaucht.
00:19:41: Und oftmals vielleicht selber sogar einen Stress gemacht hat.
00:19:44: Die muss das ja alles tun.
00:19:45: Die kann man mir überhaupt mal hinsetzen für ein Café und Baste ist dazu.
00:19:50: Da hat sich schon ein Gefühl mit meiner Schwangerschaft und mein Sohn verändert.
00:19:54: Also wirklich auch zu sagen... Ja, und wenn ich das morgen mache, passt es auch.
00:19:59: Und wenn ich die nächste Woche mache, ist das okay.
00:20:02: mit dem definieren wir nicht.
00:20:04: Ich mache das, was man Spaß macht und weil's mir Spaß macht.
00:20:09: Ich habe aber meinen Hauptaugenmerk noch immer an der Familie und bin auch mit dem gewachsen.
00:20:16: Gewachsen.
00:20:16: bist du auch in einer neuen Rolle oder hineingewachsen?
00:20:19: Denn du bist auch eine gemeinde Bäuerin, noch gar nicht so lange Zeit.
00:20:24: Was nimmst du denn wahr?
00:20:26: Aus den Kreisen der Bäuerinnen ist es schwierig, sich als Bäuerin auch mal diese Pausen, diese Kaffeepausen selber zu erlauben.
00:20:34: Verordnet man sich da vielleicht nicht manchmal auch die Arbeit selbst gar nicht so im Außen sondern auch dieser Drang, die Perfektion und gute Leistung, ordentliche Arbeits, den Fleiß abzuliefern?
00:20:46: Wie schaust du auf die Rolle der Bäuerin besonders als junge Frau in diesem
00:20:50: Fachbereich?".
00:20:51: Ich freue mich sehr, dass ich als Gemeindebäuerin tätig sein darf und habe ganz viel Motivation und Ideen.
00:20:57: Es ist schon eine Herausforderung, bestehende Systeme zu verändern.
00:21:04: Weil einfach Bäuerinnen, die ja dann in meinem Vorstand sind natürlich ein Hundert aufkommen haben und da muss ich das auch noch irgendwie Platz haben.
00:21:12: Dass du Veranstaltungen machst, dass du Personen oder Frauen vom Land in diese Gruppe einholst.
00:21:18: Und das ist was, was ich ganz unbedingt ansprechen will, dass diese BäuerInnenorganisation alle Frauen vom land gerne mit aufnimmt, weil ich glaube es sind viele junge Damen die auch vom Betrieb hinkommen.
00:21:31: Die nehmen bei Arbeitengehen und sie vielleicht jetzt nicht mit dem klassischen Bild der Bäuerin identifizieren aber da müssen wir ja wieder aufräumen.
00:21:40: was
00:21:40: ist das?
00:21:41: Ja
00:21:42: genau!
00:21:42: Und wenn man denken wie vielfältig die Betriebe sind ob das ein Weinbauer, Obstbau oder einen Rindermaster, Müffi-Betrieb ist so vielfällig sind wir Damen und ich glaube das lebt davon weil das ist ein Netz an Buhrer Frauenbauer wird er mehr nach außen dran.
00:21:58: Das heißt aber, habe ich dich richtig verstanden?
00:22:00: Du würdest auch Frauen, die jetzt keinen bäuerlichen Background haben, aber am Land zu Hause sind ebenso in diese Gemeinschaft aufnehmen.
00:22:06: Ja
00:22:06: unbedingt!
00:22:06: Hast du das Gefühl dass die Bäuerinorganisation das ausstrahlt?
00:22:10: also hast du das gefühl wenn eine Frau keine Bäuerin ist, dass sie sich auch eingeladen fühlt oder dass sie vielleicht sogar Hemmung hat so derartig fleißigen Frauen die so viel arbeiten und mit so viel Arbeit fleißen und vielleicht sogar Überlastung belastet konnotiert sind dass man sich ihnen anschließen darf oder dass man da vielleicht ja gar nicht mithalten kann.
00:22:28: Ja und das ist das mit dem ich unbedingt aufräumen möchte, weil das ist sicher das wo viele sagen war passend dazu.
00:22:35: Ich gehe ja nicht zwei mal... Was haben wir wieder bei dem?
00:22:38: Nicht zwei Mal am Tag im Stall?
00:22:39: Ich habe jetzt nicht die Vielfalt an Betriebe.
00:22:42: Aber ich hab
00:22:43: Ackerbaar!
00:22:43: Ich
00:22:43: hab keine Tiere im Hof.
00:22:45: Das ist ja so ein Klischee.
00:22:46: Ich bin kein Bäuerin, weil ich keine Tiere habe.
00:22:48: Blödsinn, was ich jetzt wirklich sage.
00:22:50: Und deswegen ist es für mich wirklich ein Endling, dass ich da ganz viele Damen anspreche und die gehen da mit einer in die Kommunikation.
00:22:59: Ich spreche sie direkt an und ich lauze sie ein.
00:23:02: Wenn Sie kommen freue ich mich, sollen Sie das einmal anschauen und vielleicht passt es auf ihre Damen, die eben so nicht identifizieren aber trotzdem zu der Gruppe gehören.
00:23:11: Ich würde da gerne noch einmal einhaken.
00:23:13: Was ist denn für dich die Definition einer Bäuerin?
00:23:16: Und ich überspitze es vielleicht gleich mal bisschen, was ist eine richtige Bäuerinn?
00:23:21: Die Definition für mich einer Bäuerin ist wenn du Leinschaft zur Landwirtschaft hast und Leinshaft zu dem, was du tagtäglich machst und ob das jetzt der Betrieb im Nehmärwerb ist, ob das vielleicht nur fünf Hühner sind oder ein anderes Produkt, das du herstellst.
00:23:40: Dann ist trotzdem im Hintergrund deine Leidenschaft zu den Produkten die ja immer die Basis in der Landwirtschaft haben und das ist für mich das mit dem man sie hier auf jeden Fall identifizieren darf.
00:23:52: also ich bin auf jeden fall weg von deinem Kopftuch schürzen und das klassische Bild was leider noch verankert ist weil ich bin auch unterwegs Vorträge, mache irgendeine Präsentationen.
00:24:07: Weg von den Seriotypen höre ich mit dir ganz deutlich heraus!
00:24:10: Was hast du für ein Gefühl?
00:24:11: Was braucht es um Frauen auch zur Sicherheit zu begeistern?
00:24:16: Denn ich höre bei dir eine große Leidenschaft darin und gleichzeitig spüre ich bei vielen Frauen vor allem auch Bäuerinnen immer eine gewisse Zurückhaltung, eine Vorsicht vielleicht sogar manchmal eine Angst Zu sichtbar zu werden, dass vielleicht zu viele Menschen auch Bescheid wissen oder sogar über einen Urteilen.
00:24:33: Wie gehst du mit diesem Thema um?
00:24:36: Ich darf mit einer glücklichen Lage schätzen, dass ich sicher mental und ganz stark bin, dass sie für mich selbst gewisse Vorteile annehmen und mit dem gut auskauen kann – das kann ja nicht jeder!
00:24:52: Aber ich glaube, es ist erst nicht wichtig, dass man da eine Gemeinschaft im Hintergrund hat und die man sich erwähnten kann.
00:24:58: Weil hier ist das auf jeden Fall leichter.
00:24:59: Und dort bietet sich natürlich die Bäuerinnenorganisation auch mal an, dass wir sagen, vielleicht noch ein Traum nicht haben, aber kaum mit wem austauschen
00:25:08: können.
00:25:08: Schauen wir uns einmal langsam
00:25:09: an.
00:25:10: Genau.
00:25:10: Und jetzt war's wohl nachfroren kann!
00:25:12: Was spielt in deiner Vielfalt und Tätigkeiten dich ganz deutlich heraushöre?
00:25:17: Jedes Engagement, das du hast für Bäuerinnen, Sichtbarkeit, Schüler auf eurem Hof usw.
00:25:22: Welche Rolle spielt da deine Partnerschaft?
00:25:25: Ganz wichtig ist uns wäre ich dann nicht am Betrieb!
00:25:28: Es ist ja der Betrieb von den Schwiegeltern vom Partner.
00:25:32: Ich zeige ganz viel auf Instagram, auf Social Media.
00:25:36: Aber natürlich im Hintergrund auch wenn man nicht immer sieht ist mein Partner immer da und unterstützt mich.
00:25:42: Natürlich, ganz viel Akzeptanz auch von ihm.
00:25:45: Dass er sagt ja wir machen das alles und ich hüpfe da... Da fängt
00:25:48: sie schon wieder am Handy?
00:25:49: Ja genau!
00:25:49: Und bitte macht es vorder von mir und bitte fühl mich und bitte nicht so sondern noch einmal so.
00:25:54: Also das ist natürlich auch dass er das mitlebt.
00:25:58: Er wird sich jetzt nicht vor die Kamera stellen aber er unterstützt mit euch am Taugtest.
00:26:02: und natürlich wenn du dann auch eingeladen wirst als Melanie vom Kschurhof ist ihr nicht nur für den Betrieb eine irrsinnige Auszeichnung sondern auch sogar schon auch für ihn als Partner, weil es schon cool ist, so eine Frau zu haben.
00:26:16: Also er ist stolz
00:26:17: auf dich?
00:26:17: Ja das hört man heraus und sieht man deinem Strahlen an!
00:26:21: Wo brauchst du seine Unterstützung ganz besonders?
00:26:24: Man spürt dass du eine enorm starke mentalstarke sehr orientierte Frau bist.
00:26:28: aber wo brauchst Du seine Unterstützung um diese Sache gut rückhalt zu haben?
00:26:33: Wenn jetzt Schüler hier sind, ist er natürlich für ein Leon da.
00:26:36: Für unseren Sohn.
00:26:37: Also das ist zum Glück auch, dass wir es ausgeregt haben und da brauche ich ihn natürlich.
00:26:42: Jetzt ist er mittlerweile schon mit draußen der Kleine aber da ist es natürlich wichtig, dass er als Papa da ist und das macht er zum Glück gern und ihr seht nicht gut.
00:26:51: Und auch draußen wenn's um gewisse Tätigkeiten geht was muss ich mal ganz ehrlich sagen oft vielleicht nicht zutraue, dass sie mit dem Traktor gewisse Wege vor dann ist das so.
00:27:02: Ich könnte es, aber ich muss das ja nicht immer machen.
00:27:05: Da bin ich dankbar dass er da unterstützt und da ist.
00:27:09: Und weg vom Agrarischen wo brauchst du deinen Partner noch für guten Zuspruch?
00:27:14: Für Rückhalt?
00:27:15: Für Austausch?
00:27:16: Für Wo sind eure Themen die du kraft aus der Partnerschaft siehst?
00:27:20: Wir haben ja ein ähnliche Studium auch.
00:27:22: Wir unterhalten uns da wirklich auf Ebenen-Thema, wo wir beide unterwegs sind und haben ähnlichen Ausbildungen.
00:27:31: Da sind es dann schon ... Fragen mit dem, was Vorbereitungen für Vorträge sind oder wenn es um die Pädagogik geht.
00:27:40: Er ist Ad-Lehrer und hat viel Feedback und Fachwissen vor ihm.
00:27:45: Aber meine Ausbührung ist eine große Unterstützung.
00:27:48: Er fungiert einerseits, dass er mir zeitfrei spielt, damit ich das als machen kann.
00:27:55: Er is ein Unterstützer und stärkt mich in dem Ganzen.
00:28:00: Und jetzt frage ich noch was nach, weil das viele Frauen in Unternehmen und der Landwirtschaft auch bewegt.
00:28:05: Du bist noch nicht Betriebsführerin?
00:28:07: Ihr seid es noch nicht verheiratet!
00:28:10: Wie sorgst du für dich selber finanziell vor, um finanzielleunabhängig zu sein und die Kraft, die du hier einbringst sozusagen abzusichern – wie habt ihr das
00:28:19: organisiert?!
00:28:21: Ich war ja Berufstätik vor meiner Karrenz und bin aber Betriebsführerin von meinem Heimatbetrieb.
00:28:28: Darf ich das auch zu erwähnen?
00:28:29: Also, du hast schon mal so eine Absicherung.
00:28:31: Und wir haben uns natürlich durch meine Schwangerschaft, durch die Geburt von meinem Sohn ganz viel ausgereiht und ihr seh nicht viel gerichtet.
00:28:40: Dass das einfach für alle passt.
00:28:42: Was ist dir da wichtig?
00:28:43: oder inwieweit willst du auch da als Vorbild fungieren?
00:28:46: Für andere Frauen in der Landwirtschaft?
00:28:48: Ich spreche es schon offen an weil ich bin ja dort tätig.
00:28:51: Ich habe auch viel natürlich verändert.
00:28:53: Da war viel auf den Betrieb gebracht.
00:28:55: Genau!
00:28:56: Ich hab Schüler hier Und mir ist es doch schon wichtig, dass wir da klar aussprechen, dass ich ein vollwertiges Mitglied bin in jeglicher Art und Weise.
00:29:06: Und dass du auf jeden Fall auch das, ob das jetzt finanziell oder versicherungstechnisch
00:29:11: etc.,
00:29:12: wirklich gebürigt wird.
00:29:14: Und das glaube ich muss man einfach aussprechen.
00:29:17: Du immer sicher leichter weil ich so bin wie ich bin und da ganz viel Stärke von meiner Mama mitgebracht habe Räude es einfach auch.
00:29:28: Ganz eine wichtige Empfehlung, Dinge ansprechen und sagen was ist.
00:29:32: Was habt ihr mit dem Geschuhhof in der Zukunft noch vor?
00:29:34: Du sagst in zwei drei Jahren das alle übernommen werden von euch gemeinsam.
00:29:38: Welche Ziele gibt's?
00:29:39: Welche Visionen gibt's?
00:29:40: wo wollt sie hin?
00:29:41: Influencer des Jahres?
00:29:42: Fünfhunderttausend Reichweite oder wovon sprechen wir?
00:29:45: Was sind eure Ideen?
00:29:47: Ich hab da in deinem Bereich wirklich schon viel erleben dürfen.
00:29:50: Wir waren schon beim Bifzackpreis zwei vierundzwanzig eben als Durchstatter im Social Media Bereich, wir waren in irrsinnig viele Zeitungen.
00:30:00: Ich möchte die Schule am Bauernhof noch mehr ausbauen und ich möchte den Betrieb für das wirklich so herrichten.
00:30:07: Es war immer ein Ziel für mich Seminabäuren zu werden.
00:30:09: Mal schauen ob man in diese Richtung noch viel weiterbringt.
00:30:13: und mein Wald- und Jagdpädagogik als fixer Stand
00:30:16: bist du Jägnerin?
00:30:17: Ich
00:30:17: bin Jägerin, aktiv und mit ganz viel Leinschaft.
00:30:21: Und möchte es auch noch mehr einbringen weil für mich Landwirtschaft und Jagd auf jeden Fall zusammengehört.
00:30:27: Stichwort Frauen in der Jagd?
00:30:29: Was ist dein erstes Impuls wenn ich das ausspreche?
00:30:32: Leider zu wenige und ja unbedingt nach Außentreten, Auftreten... Es gibt also viele Möglichkeiten dass man das zahgt.
00:30:43: Also auch da wäre noch bei uns beiden wahrscheinlich weitaus länger Gesprächsbedarf.
00:30:48: Ich spüre und fühle, du bist eine Frau der Vielfalt?
00:30:50: Ja!
00:30:51: Eine Frau die die Möglichkeiten sieht und auch nutzt ist ein vielen herzlichen Dank dass wir da bei dir sein durften Und ich möchte natürlich so wie mit allen anderen auch mit dir abschließen Mit einem kurzen Wordrap und ich suche dich um kurze knackige Antworten damit wir dich noch besser einordnen wahrnehmen und spüren können.
00:31:09: Ich bin
00:31:10: Melanie von Geschirrhoff
00:31:11: Mein Hof in einem Satz.
00:31:14: Vielfältig, cool und essentiell.
00:31:16: mein Tiefpunkt
00:31:19: der Abschluss meiner Masterarbeit oder bevor ich es abgemacht habe?
00:31:23: Weil weil es einfach sie irrsinnig lang Zeit hat bis das wirklich fertig war die Coronazeit dazwischen gekommen ist und dass ganz viel Energie gebraucht hat und ich mir die Gedanken schon bei irrsimmigen vielen weiteren Projekten war.
00:31:36: Gut das nächste Stichwort!
00:31:37: Mein Mutausbruch.
00:31:39: Mein Mutausbruch, die erste Schülergruppe, die da war und die Bestätigung, die ich gehabt habe.
00:31:44: Das ist das was sie hier macht, ihr seid nicht viel bewirkt.
00:31:48: Mein Herzensmoment?
00:31:51: Ja wie zu den Farmfluencer gekommen bin dass das was ich herzeige auf Social Media, was ja auch nicht alltäglich ist so für guten Zuspruch gehabt hat und ich dort teil sein hab dürfen.
00:32:04: Mein Antrieb?
00:32:06: Die Landwirtschaft, meine Familie.
00:32:08: Ich sage vielen herzlichen Dank, dass wir heute bei dir in der Gemeinde Passail bei strahlendem Sonnenschein den nicht nur der Himmel sondern auch du ausstrahlst zu Gast sein durften und ich wünsche dir alles Gute weiterhin mit deinem ganz besonderen Hof und in der Sichtbarkeit.
00:32:22: Danke schön!
00:32:24: Die hat die Folge gefallen?
00:32:25: Die Lebensgeschichte hat dich inspiriert?
00:32:27: Dann schick's doch weiter.
00:32:28: Wir freuen uns über jedes Like Und wenn Du keine Folge verpassen möchtest dann aktiviere die Glocke und Du wirst immer benachrichtigt Wenn eine neue Folge erscheint.
00:32:36: Der Podcast der Bauernzeitung HofTour auf erscheint vierzehntägig auf allen gängigen Podcastplattformen.
00:32:42: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören, sondern auch sehen möchte findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social-Media Kanälen und auf bauernzeitungen.at.
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