Folge 1: Tür und Tor geöffnet hat Pilzbäuerin Petra Eder
Shownotes
In dieser Folge öffnet Petra Eder Tür und Tor zu ihrem bunten Leben und Hof in Niederösterreich. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren von ihrem mutigen Wandel von der Städterin zur Bäuerin, Grillstaatsmeisterin und erfolgreichen Pilzzüchterin. Offen erzählt sie von ihren persönlichen Wendepunkten – von der Patchworkfamilie bis zum Aufbau eines neuen Betriebszweigs mit Edelpilzen. Dabei wird deutlich, wie sie Rückschläge in Chancen verwandelt und was es bedeutet, sich als Frau in der Landwirtschaft zu behaupten. Ihre Energie, Bodenständigkeit und der feste Glaube daran, dass man sein Leben selbst gestalten kann, machen Petra Eder zu einer inspirierenden Persönlichkeit.
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Bauernzeitung
Sabine Kronberger
[https://www.sabinekronberger.at/]
Maschinenring
Happy am Hof
Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wird ihr präsentiert von Maschinenring.
00:00:04: Mein Name ist Sabine Kronberg und mein Herz schlägt für die Landwirtschaft, besonders für die Bäuerinnen unseres Landes.
00:00:10: Wie diese Frauen ihr vielfältiges Leben gestalten, Verantwortung übernehmen und landwirtschaftlichen Betrieben ihre Handschrift verleihen, beleuchten wir mit diesem Podcast.
00:00:18: Dafür öffnen uns die Bäuerinnen
00:00:20: Tür und Tor.
00:00:21: Wir treten neugierig ein und nehmen dich mit, wenn es heißt
00:00:24: Hoftor
00:00:25: auf.
00:00:27: Tür und Tor geöffnet hat uns heute.
00:00:31: Petra Eder.
00:00:32: Liebe Petra, danke, dass wir bei dir sein dürfen, auf einem Hof der Brunter nicht sein könnten.
00:00:37: Du bist auch eine sehr bunte Person und Persönlichkeit, nicht nur, dass du auf deinem Hof ein Patchwork-Familien-System integriert hast und sozusagen hier sein zu Hause findet, sondern du bist Seminabäuerin, du bist Gebietsbäuerin, Stillvertreterin, du hast einen Hof umgewandelt zu einem Pilzbetrieb und außerdem bist du österreichische Grillstaatsmeisterin, die man auch für Ketterings als Seminarbäuerin und Grillstaatsmeisterin buchen kann.
00:01:05: Also, ich bin beeindruckt vor viel, viel in Persönlichkeiten, ich hier sitze.
00:01:09: Nimm uns ein bisschen mit, auf welchem Betrieb sind wir da heute zu Gast.
00:01:12: Was gibt es bei dir?
00:01:13: Ja, du hast es ja schon angesprochen.
00:01:15: Ich habe den Betrieb umgebaut.
00:01:19: mit Pilzzug daraus gemacht und diese Pilze bringe unter den Mann in Form von Pestos, Aufstrichen, Frischware.
00:01:31: Ich trockne sie.
00:01:33: Und es fließt natürlich ins Kettering ein.
00:01:36: Ich bin Seminabere in den Kochkursen.
00:01:39: Es gibt immer irgendetwas mit Pilz.
00:01:40: Ich hab mit dem Pilz verschrieben.
00:01:45: Es ist ... Ein ganz tolles, lebens- ...
00:01:47: Meine große Leidenschaft.
00:01:48: Und meine große Leidenschaft.
00:01:50: Und das kann man sagen, als du auf diesen Hof gekommen bist, da war von Pilzen noch keine Spur, da war das ein völlig anderer Betrieb.
00:01:57: Es gab es diese Zeit.
00:01:59: Ja, ich bin hergekommen, da hat es eben eine Milchverhaltung gegeben, je her, seit es den Hof gibt, seit ... zweihundert Jahren.
00:02:07: Selbstverpflegungshof mit Gemüse, mit Eiern, zwei Schneider.
00:02:13: Und früher haben sie ein bisschen mehr noch gehabt.
00:02:15: verkauft.
00:02:17: Es ist alles selbst gemacht worden, ob es der Speck war oder das Schmalz.
00:02:21: Ich habe das dann genauso mitgetragen und mitgemacht.
00:02:27: Ich war ja in Quarantz, wie er zum B in unserem ersten Kind erwartet.
00:02:33: Und das war ganz normal.
00:02:36: für mich Berührungs-Inkste, Mitten, Obstichen oder so.
00:02:42: Das ist
00:02:43: aber schon beeindruckend, weil in einem Vorgespräch hast du mir ja verraten, dass du eigentlich dich per Definition eine Städterin nennen würdest.
00:02:51: Weißt du doch, du bist in Oberösterreich aufgewachsen, du hast auch eine erste Beziehung und Ehe in Oberösterreich geführt und bist dann eigentlich alles Themenferne.
00:03:02: in die Landwirtschaft voll eingestiegen.
00:03:04: Überraschend, dass da gar keine Berührungsängste gab für dich.
00:03:08: Nein, also überhaupt nicht.
00:03:10: Weil meine Großeltern haben einen Hof gehabt.
00:03:13: Da war ich bis sieben Jahre, da haben wir nicht wirklich irgendwelche Tätigkeiten zum Verrichten gehabt.
00:03:18: Aber mein ursprüngliche Beruf ist Gasgewerbe.
00:03:22: Ich habe Köchin gelernt, also habe Berührungsangst mit Fleisch oder Nahrungsmittel, Lebensmittel.
00:03:30: Und ja, das war für mich in Ordnung, wo ich überhaupt keine Kinder hab, war ein Salat anbauen oder irgendwas.
00:03:38: Überhaupt nicht.
00:03:38: Und ich hab zu meinem Mann gesagt, von mir wirst du nie einen Salat kriegen.
00:03:43: Ich geh ins Geschäft und kaufe ihn fertig.
00:03:47: Und na ja, aber es juckt dann in die Finger einen Schwiegermutter, die hat er zu pflanzen, eine wahnsinnige Beziehung gehabt, die hat es für Kinder.
00:03:57: Wo sie ... Immer noch nicht kann es mit Blumen umgehen.
00:04:01: Entweder sie wachsen draußen oder sie sterben.
00:04:07: Bei mir gibt es auch im Haus keine Blumen, weil das ist nicht meins.
00:04:11: Das hat es für mich ... Sie sicher sind schön.
00:04:14: und ja, aber es ist nicht das.
00:04:17: Wie vor dem Haus habe ich eine riesengroße Rosenstahl.
00:04:21: Ja, aber weil ich aus Rosenblüten einen Salz machen kann.
00:04:24: Das hat halt für mich einen anderen Wert.
00:04:26: Das, wie wenn ich eine Blume nur zum Anschauen habe.
00:04:29: Also
00:04:30: das ist schon, wie die Starkaufproduktion auf ihren Fokus total
00:04:32: liegt.
00:04:33: Genau.
00:04:34: Drehen wir mal ein bisschen das Rad zurück, denn das ist ja auch eine sehr spannende Situation, die du da auch hast in der Familie auf diesem Hof.
00:04:41: Du bist mit zwei Kindern hier angekommen bzw.
00:04:44: jetzt hast du das verraten auch in einer Schwangerschaft befindliche hergekommen auf den Hof.
00:04:50: Und hast eigentlich eine starke Lebenswende auch hinter dir gehabt?
00:04:53: Du hast eine Beziehung beenden müssen.
00:04:57: Über den Grund hast du gesagt, magst nicht reden, aber was mir schon interessieren würde, und was wahrscheinlich auch viele andere Frauen und Menschen interessiert, wenn man schon sozusagen aus einem Familiensystem kommt, wie schwer ist es, dass man sich auf ein neues Familiensystem überhaupt einlässt, auf eine neue Liebe?
00:05:15: Ja, das ist wirklich schwer.
00:05:17: zum Sohn.
00:05:20: kann man sagen, froh, dass ich jetzt da bin.
00:05:22: Ich hab da meine Wurzeln gefunden.
00:05:25: Aber es ist schon schwer, weil, wenn man mal eine Beziehung hintermacht, dann das Vertrauen wieder wenn schenken, das dauert schon.
00:05:37: Und für mich war ich vorrangig, es müssen meine Kinder akzeptiert werden.
00:05:44: Und indem ich das selber auch mal gespielt hab, war das für mich
00:05:49: in deiner Vergangenheit
00:05:49: genau Punkt eins.
00:05:52: Und da hat es eben schon auch Querellen gegeben mit Schwiegermutter und wie halt dann die erste Tochter da war.
00:06:00: Und das war heute über ein bisschen ein Kampf hin und her.
00:06:04: Du
00:06:05: bist eigentlich mit zwei Kindern, die da noch sehr klein waren, oder?
00:06:08: Nein, nein, nein.
00:06:10: Der größere Sonn war, der ist praktisch noch der Hauptschuh.
00:06:14: Mitgekommen, das war ... Bei den
00:06:15: Jüngeren so?
00:06:16: Ja, in der dritten Frischschuh.
00:06:18: Das heißt, auch für sie war es eine Veränderung, ein Wechsel, eine Bewegung im Leben.
00:06:23: Natürlich,
00:06:23: natürlich.
00:06:24: Meine Schwiegermutter war eine starke Persönlichkeit.
00:06:28: Die hat immer viel alleine geschaffen müssen.
00:06:31: Und ich auch.
00:06:32: Und war zwar eine starke Frau.
00:06:33: Einfach eine Frau?
00:06:34: Ja.
00:06:35: Dann ging man
00:06:35: dann schäbert.
00:06:38: Und ja, natürlich habe ich auch ins Geheim viel gelernt von ihr.
00:06:44: Wir haben miteinander die Küche gehabt, wobei sie immer gesagt hat, du machst Trinus, ich mach Trostus.
00:06:50: Aber trotzdem ist es anders.
00:06:53: Und ich habe immer meine Wohnung gehabt.
00:06:57: Man kann ja sagen, du bist ja auch gewählt und hast plötzlich auch Wohnungen und Wohnräume mit einer Person geteilt oder teilen müssen, die du nicht gewählt hast oder du hast deinen Partner gewählt.
00:07:07: Genau.
00:07:07: Deine Schwiegermutter in erster Linie.
00:07:09: Wie schwer ist es, dass man da ankommen kann mit zwei Kindern?
00:07:13: Was lernt man da vielleicht?
00:07:14: Was muss man können?
00:07:15: Wie muss man sich ausrichten?
00:07:17: Na ja, man muss schon ein bisschen zurückstecken, bis zu einem gewissen Grad.
00:07:22: Und das habe ich am Anfang versucht.
00:07:25: ist nicht gelungen.
00:07:26: Und nachher haben wir eben einen zweiten Stock dazu gebaut, bzw.
00:07:32: ja, war schon vorhanden, aber hergerichtet haben wir mit Küchen, also eine komplette Wohnung.
00:07:37: Und somit war man gebrannt und das hat dann besser funktioniert.
00:07:43: Und ja, Arbeit.
00:07:48: Warum bin ich Seminarbäuerin?
00:07:51: Warum bin ich bei den Bäuerinnenhaber-Funktionen übernommen?
00:07:54: Weil ich ... Ich hab nicht arbeiten dürfen.
00:07:58: Du kommst aus der Stadt, du kannst das nicht.
00:08:02: Und ... Ja, das hat mich immer sehr getroffen, weil ich hab immer gearbeitet.
00:08:08: Ich hab mit meinen zwei Puren ... Alleinerziehend vierzig Stunden bis fünfzig Stunden gearbeitet.
00:08:16: Natürlich hab ich meine Mama gehabt, Es war eine Unterstützung, wenn die Puren krank waren.
00:08:21: Du machst das dein Leben bewältigen?
00:08:22: Genau, ganz richtig.
00:08:24: Und es war in Ordnung so.
00:08:25: Ich habe eine tolle Firma gehabt, die mir Nachderscheidung wirklich aussergekommen hat.
00:08:32: Ich habe die Schuldenzwecke von meinen Ex-Mann und so.
00:08:35: Also, ich habe mich schon durchsetzen müssen.
00:08:39: Ja, genau.
00:08:39: Und ich habe aber wirklich eine Dreierschicht gehabt, zweierschicht gehabt.
00:08:46: Und ich hab Samstags immer mich gemeldet für die Überstunden, damit wenn mit den Jungs was ist, ich sofort Urlaub bekommen.
00:08:57: Und praktisch, ich war für die Firma immer da.
00:09:00: Und ich hab aber auch, es ist dann mein großer Sohn erkrankt.
00:09:04: Er hat dann Epilepsie gekriegt in der zweiten Früh geschickt.
00:09:08: Da fällt man auch gleich alles auf, weil ich mit so einer Situation umgehe.
00:09:13: Wenn er schon so erschlagt.
00:09:15: Ja, genau, das war dann praktisch kurz ein Jahr nach der Scheidung.
00:09:19: Und die Firma hat gesagt, nimm dir frei, was brauchst.
00:09:23: Wir holen dir sonst wieder einer.
00:09:26: Nein, das hat wirklich passt.
00:09:31: Das Sebastian war anderthalb Jahre, da hat es noch nicht mehr Karrenzzeit gegeben.
00:09:37: Und da habe ich in der Firma dann angefangen, vierzig Stunden, da kostet nicht aus, da muss man einfach und ... Ja, es hat für mich funktioniert.
00:09:48: Und ich sehe, ich habe auch andere Frauen, die ... zehn Stunden in der Woche arbeiten und dann Stress haben.
00:09:56: Das kann ich oft nicht ganz so.
00:09:59: Aber es ist alles zum Schaffen und man riecht sich alles selber.
00:10:03: Und ich kann oft nicht leid verstehen, egal ob Mann oder Frau, die nur Jammern und Sudern.
00:10:11: Man hat sein Leben in der Hand.
00:10:14: Man sollte das Beste draus machen.
00:10:16: Du hast wahnsinnig viele Wendepunkte.
00:10:18: Ja, ich
00:10:19: habe wahnsinnig viel kennengelernt.
00:10:21: Und ich habe genauso meiner Mama früher bei Flixfest oder beim Klobon geholfen, beim Putzen.
00:10:28: Ein Gossgewerbe habe ich gelernt.
00:10:30: Ich war in der Industrie.
00:10:31: Ich habe ein Stapler-Scheid gemacht.
00:10:34: Ich habe überall reinschnuppert dürfen.
00:10:36: Braucht
00:10:37: da schon eine Anpackerin?
00:10:38: Auf Obersterreiche würde man sagen, Arbeitsputzen.
00:10:40: Ja.
00:10:41: Schau, und mein Mann sagt jetzt immer, ich muss noch dreißig jünger sein, was ich noch, was da alles
00:10:49: vorfasst,
00:10:49: genau.
00:10:50: Und ich bin halt froh, weil unsere zweite Tochter, die ist fünfzehn, hat jetzt den Elefess in Pyra angefangen, sie möchte daheim bleiben, und das tut mir schon gefallen.
00:11:02: Sicher, weiß man es nicht.
00:11:04: Wie heißt es, Sie möchten den Hof übernehmen?
00:11:06: Genau.
00:11:07: Erzähl uns mal ein bisschen, dass wir da jetzt nicht so schnell sind, dass wir alle mitnehmen.
00:11:10: Du bist dann mit den zwei Burschen und Schwanger zum ersten Mädchen hierhergekommen nach Niederösterreich.
00:11:17: Auf einem Hof, wo jemand war, der gesagt hat, du bist eigentlich eine Städterin, du kannst nicht arbeiten.
00:11:21: Mit den Kopfhohleideen, mit deiner Energie, die wir in jedem Satz und wenn man dich auch auf dem Märkten oder unterwegs oder beim Kochen sieht, die eigentlich sofort überspringen darf, alle.
00:11:31: Wie hast du dann hier deinen Lebensalter gestalten können, dass du ankommen konntest auf dem Hof?
00:11:37: Ja, also für mich war mir ganz wichtig, ich war froh, dass ich einen Führerschein gehabt habe, ein Auto gehabt habe.
00:11:44: Und manchmal zu viel Warnes habe ich meine Mädels gepackt und bin übers Wochenende nach Linz gefallen.
00:11:51: Und das ... Es ist halt nur so weit gegangen, bis es da zum Schulhaus gegangen ist.
00:11:57: Weil da hast du halt auch andere Verpflichtungen oder Kindergarten, wo du nicht mehr so ausgehen wirst.
00:12:03: Aber nach einer gewissen Zeit habe ich gesagt, so, und jetzt ist Schluss, jetzt mach ich den Stuhl.
00:12:09: Also da, das war ein kleiner Kampf.
00:12:13: Aber ich habe gesagt, ich brauche jetzt einmal eine Aufgabe.
00:12:17: Waschen, putzen, das ist mir zwingt.
00:12:20: Und ich wurde Selbstbestimmung, oder?
00:12:22: Ja, genau.
00:12:23: Dein Leben
00:12:23: selber führen.
00:12:24: Du warst gewohnt, dein Leben selber zu führen, selber in der Hand
00:12:27: zu haben.
00:12:27: Ja, genau.
00:12:28: Und du wolltest einfach auch da eine Rolle haben.
00:12:30: Ja, genau.
00:12:30: Und ich habe je zu meinem Mann auch gesagt, du findest für mich jetzt deine Arbeit, sonst muss ich selbst einsuchen.
00:12:39: Und ich hab dann, also da bin ich ja bei den Bäuerinnen, da hab ich ja mal eine Aufgabe gehabt.
00:12:46: Und da ein bisschen diese Energie, oder aus der Gruppe der Bäuerinnen, da holt man schon die Energie auch her, also aus dieser Vereinigung von Frauen mit der Gäste.
00:12:52: Das hat man wahnsinnig geholfen, weil ich bin ... ... ja, acht.
00:12:58: Da hab ich meine Tochter gekriegt, und in den Jahren war ich Urnsbäuerin.
00:13:03: Ja, ein halbes Jahr später.
00:13:06: Die Städterin, die Ortsbäuerin wurde eigentlich ...
00:13:08: Das war ja so witzig.
00:13:11: Mein Nachbäuerin, die war vorher Ortsbäuerin.
00:13:14: Da geh mit.
00:13:16: Ich morgens bei den Porzellen brauchst.
00:13:18: Nur Ostero macht du das jetzt für mich.
00:13:21: Ja, ich kenne keinen.
00:13:23: Das ist die beste Gelegenheit.
00:13:25: Und dann sind wir da ins Wirtshaus gefahren und die Wahl war.
00:13:28: Ich habe nicht einmal gewusst, wie und was.
00:13:30: Und was ist das für Vereinigung?
00:13:33: Wir legen noch nicht davon kehrt.
00:13:35: Und dann ist die Wahl.
00:13:36: ja die Gemeindebäuerin, die hat mich begrüßt, wie wir uns mich schon ewig kennen.
00:13:43: Das war so eine herzliche Aufnahme.
00:13:46: Und durch diese Funktion habe ich auch sehr schnell im Dorf in der Gemeinde Anschluss gehabt, weil dann haben sie mir mal kennengelernt.
00:13:55: Und ich war fünf Jahre Bären, da haben wir nicht wirklich viel Tätigkeiten.
00:14:00: Und dann, ja, Gebietsbären.
00:14:03: Das ist eben Gebietsbären über drei Gemeinden.
00:14:08: Ja, habe ich mich nicht zutraut, aber da sind viele zu reden.
00:14:12: Ja, wenn
00:14:13: du deine Motivaturen, wenn du selbst einmal gezweifelt hast, zu übernehmen, Fahrtortag zu übernehmen und Schritt nach vorne zu gehen.
00:14:20: Ja, meine Motivation war jetzt schon ... Da haben wir die Querellen und die Ohren.
00:14:28: Also
00:14:28: auch zur Rentierung nach außen?
00:14:29: Ja, genau.
00:14:32: Draußen Anerkennung haben.
00:14:34: Also das waren wir schon.
00:14:36: Und der Zusammenhalt, das wir da gehabt haben, das war schon super.
00:14:41: Und dann hab ich's halt gewagt.
00:14:45: Als Städterin, Ortsbauerin und Gebietsbauerin.
00:14:48: Genau.
00:14:48: Und
00:14:48: dann hat die Städterin gesagt und den Hof dann drehen wir jetzt auch noch um.
00:14:52: Weil dein Mann irgendwann in Person
00:14:55: gehen kann.
00:14:56: Genau.
00:14:57: Und du gesagt hast, mit Milchkühen, das geht sich für dich nicht aus.
00:15:02: Was war der Grund?
00:15:04: Dass du gespürt hast, das ist wahrscheinlich das falsche Mathieu für mich.
00:15:07: Ja, ich hab schon.
00:15:09: Ich bin jeden Tag in die letzten Jahre Möcher gegangen.
00:15:14: Und ich hab mal ausgemisst und mein Mann aufgeholt.
00:15:17: Da hab ich auch alles gemacht.
00:15:19: Aber ... Ich werde nie vom Traktor aufgesteigen.
00:15:23: Also, ich fühle mich am schnellen Mal in Lodewagen hinten nachher.
00:15:26: Aber mich interessiert es nicht, dass ich mich in Rechen nachher gewohne.
00:15:30: Oder dass meine Schwiegermutter das Leben gern gemacht hat.
00:15:34: Ich hab die Zeit nicht gekauft.
00:15:36: Das war
00:15:36: in der Kulinarik,
00:15:39: gell?
00:15:40: Ja, genau.
00:15:40: Und ich hab was ausgelernet und gesagt, ich seh euch's in der Kugel nehmen, weil die Putze reitet.
00:15:44: Interessiert mich nicht das O-Waschen und das mit der Seminarbarin, das hab ich mal gedacht, weil du tust die Kochen mit den Leuten, die dann, und die dann machen, zusammen haben.
00:15:57: Keine Ehrlichkeit,
00:15:57: das ist so charatisch.
00:15:59: Das heißt... Du hast ja immer dafür berufen gesehen, auch Dinge anzuleiten, anzuführen, sei es als Semmelnabbäuerin voraus zu gehen, als Geblitzbäuerin voraus zu gehen, den Hof da auch umzustrukturieren und Neues zu bringen.
00:16:11: Was kam nach den Milchkühen?
00:16:13: Was hast du hier auf diesen Hof hergebracht?
00:16:14: Wir haben es ja schon ein bisschen angedeutet.
00:16:16: Genau.
00:16:16: Es sei eine interessante Pilze, die Edelpilze und zudem bin ich eben gekommen, eben auch wieder durch die Bäuerinnen.
00:16:26: Den Ideenacker hat es dort schonmals gegeben, das erste Mal, als Corona war.
00:16:32: Da habe ich mich angemeldet und da war ein Bildsbauer dabei.
00:16:37: Das war so interessant für mich.
00:16:41: Wir haben dann gefragt, darf ich gleich kommen?
00:16:44: Und wie soll ich sagen, das sei immer Österreichisch.
00:16:48: Wir haben dann zur Ärmhe gefahren, haben sich dieses angeschaut.
00:16:51: Der hat uns alles super erklärt.
00:16:53: Der Druck auf Österreichs Bäuerinnen und Bauern ist groß.
00:17:02: Maschinenring
00:17:03: unterstützt
00:17:04: mit zwei vom Landwirtschaftsministerium geförderten
00:17:06: Projekten.
00:17:07: Wissensausdau springt neue Agrartechniken und gezielte Schulungen und Happy am Hof bietet Prävention und Unterstützung für die Gesundheit.
00:17:15: Mehr auf maschinenring.at und happyamhof.at.
00:17:23: Wie ist es, wenn man plötzlich auf einem Hof sagt, Kühe raus, Schwamm mal rein?
00:17:28: Gehen da alle mit?
00:17:30: Oder ist es schon auch für alle, vielleicht da manchmal mental oder psychisch, ordentliche Herausforderungen, etwas Neues zuzulassen?
00:17:37: Ja, also ich hab von den Nachbarn oder so nicht irgendwelche gegenteiligen Sachen gehört.
00:17:45: Ja sicher, ob und zu erfroren, sagen wir mal.
00:17:47: Und wie geht's euch?
00:17:49: Oder geht es überhaupt?
00:17:52: Der andere sagt, zur richtigen Zeit.
00:17:55: Was noch alles begann.
00:17:56: Was
00:17:56: noch alles begann.
00:17:58: Und ... Ja, was mache ich?
00:18:00: Man macht sich dann schon Gedanken, ich kann nicht nur frische Schwammhalle verkaufen.
00:18:05: Was ist mit dem Rest, der was überbleibt, der nicht gekauft wird?
00:18:08: Ich kann das nicht anzuschmeißen.
00:18:09: Irgendwo magst du das selber nicht mehr essen.
00:18:12: Und ... ja, praktisch bevor ich die Pilze ins Haus geholt habe, habe ich mir schon Gedanken gemacht, was mache ich mit dem Rest.
00:18:20: Jetzt habe ich ein Produktpalett von circa ... verschiedene Produkte.
00:18:25: Und dann habe ich begonnen bei drei Pestos.
00:18:28: Und ja, also bin ich jetzt seit gut einem Jahr oder Sommer, knapp zwei Jahren unterwegs auf Märkten oder Ostermärkte, Weihnachtsmärkte, solche Sachen.
00:18:42: Und verkaufst du deine Produkte?
00:18:44: Den Kauf verkauf ich meine Produkte.
00:18:47: Ich bin heute mehr der Macher und der Tour.
00:18:51: Das Büro-Geschicht ist meine Lieblingsbeschäftigung.
00:18:57: Die Homepage ist jetzt in Münzstein.
00:19:01: Es gibt eine Nachfrage.
00:19:02: Ich habe meine erste Bestellung raus.
00:19:06: Was ist das tolle an einem Pilz?
00:19:08: Warum genau der Pilz?
00:19:09: Du hättest ja auch zu Chine oder irgendwas anderes machen können.
00:19:12: Warum ist es genau der Pilz?
00:19:13: Was hat die fasziniert daran?
00:19:15: Erst mal von klar auf sind wir in die Schwammer gegangen.
00:19:20: Das war mit den Uppern, bei uns in Oberösterreich ist nicht der Steinbild, sondern eher der Parasol.
00:19:26: Wir haben selber riesig gefreut, wenn es einen Parasolschnitt gibt.
00:19:30: Und es wäre da hergekommen gewesen, da haben wir ein bisschen andere Auswahl gehabt.
00:19:35: Das ist das Erschwammer gewesen, das ist der Steinbild gewesen und der Parasol.
00:19:39: Das sind dann viele andere Sorten dazu gekommen.
00:19:43: Aber ... Das war ein Zufall mit dem Pilz, weil mir ist es gerne, ob es auch gerne gekauft.
00:19:50: Und das war wirklich ein Zufall, dass ich auf das gestoßen bin.
00:19:53: Und das war eben der Ideenacker.
00:19:57: Welche Pilze gibt es heute bei dir?
00:19:58: Bei mir
00:19:59: gibt es den Gräuterseitling, den Osternseitling.
00:20:05: Mit dem habe ich auch begonnen, mit dem Osternseitling.
00:20:08: Es gibt den Shitake, das ist mein absoluter Lieblingsbild.
00:20:12: Und den Iggelstachelbad.
00:20:15: Der Igelstachelbad, das ist, alle Pilze kehren zu den Heilbilzen, Vitalbilzen.
00:20:20: Jeder bringt irgendwas, Gesundheitsfördern das mit, und das ist immer das Interessante für viele Menschen, meine Nachbarin.
00:20:30: Ja, ich kenne den nur in Kapselform.
00:20:32: So wie ein paar Märkisten Frische auch.
00:20:33: Und ich glaube, das ist viel, viel besser.
00:20:37: Und man muss viel lernen von der Produktentwicklung.
00:20:44: Wie wird's halt bald gemacht?
00:20:46: Es braucht ein Pilz, das man schon von Hoppela erzählt hat.
00:20:49: Ja, da auch.
00:20:49: Da sagt man ja, was ist da passiert.
00:20:52: Ja, beim Einkuchen, da hab ich mir wirklich ... Da kann ich das nicht mehr.
00:20:56: Jetzt, du bist ja jahrelang Marmeladeinkuchen, nur ein Pilz ist hoch, eifersältig.
00:21:02: Da muss man ein bisschen was anderes machen oder ein bisschen zu kürzlich.
00:21:06: Und ich bin ja wirklich überall ... Ja, Aufschulungen, Weiterbildungen ... zu anderem Pilz bat man so wie jetzt einmal.
00:21:18: Natürlich auch ab vorbekommen, aber mir kommst nicht eine.
00:21:21: Also Konkurrenzdenken, das ist was, was du eher weniger kennst.
00:21:24: Nein,
00:21:24: ich habe erst letzte Woche einen Bau da gehabt, die habe ich kennengelernt bei jedem Weihnachtsmarkt, ob es kommen darf und so wie sicher darf es kommen.
00:21:35: Und die waren letzte Woche da, die waren ganz begeistert.
00:21:39: Das gibt es bei dir nicht Konkurrenzdenken.
00:21:41: So hast du eher Freude, wenn neue junge Menschen
00:21:44: aufgreifen.
00:21:45: Ich bin schon mal gefragt worden, ob ich eine Rezept hergebe von meinem Glas.
00:21:49: Da muss ich dir leider ... Hinten noch.
00:21:52: Bei diesem Geheimnis gibt es schon.
00:21:53: Ja, genau.
00:21:56: Das ist was, das gibt man nicht weg.
00:21:58: Da kann sich jeder noch machen.
00:22:00: Man
00:22:00: kann die Küche auch nicht.
00:22:01: Du bist deine Küche.
00:22:03: Genau.
00:22:03: Aber wenn ich Kochkurse anbiete und einen eigenen Kochkurs plane, ist das ganz klar, dass mein Rezept weitergeht.
00:22:16: Das ersten Mal von den Seminarbäuereien gibt es sowieso die Broschüren.
00:22:20: Aber meine Rezepte sind genauso dabei.
00:22:26: Das ist ganz klar.
00:22:28: Jetzt habe ich von einem bunten Leben von dir erfahren und vielen Dingen, die du schon erlebt hast, die dich bewegt haben, die für dich wahrscheinlich auch herausfordernd waren.
00:22:37: Wenn du heute zurückblickst auf das, was du schon alles bewegt hast.
00:22:41: Du bist dreiundfünfzig Jahre, du bist zum zweiten Mal verheiratet, du hast vier Kinder.
00:22:46: Sozusagen ein großes Patchwork auch zusammengeführt.
00:22:49: Was glaubst du, sind deine größten persönlichen Leistungen in diesem Leben gewesen?
00:22:54: Ja, meine vier Kinder, dass ich die in den Tee gebracht habe, muss ich mal sagen.
00:23:00: Und ja, dass ich die nie aufgegeben habe.
00:23:04: Also das, was ich in meinem Kopf gesetzt habe, das habe ich auch durchgebracht.
00:23:09: Ja, man darf nicht aufgegeben.
00:23:10: Also ein Sitzmauerziel.
00:23:13: Und ja, ob und zu da hat es ein bisschen länger, waren sie jetzt ums Bürogeber gegangen.
00:23:18: Aber alles andere, also waren da bei mir mein Rattern auffangen, dann muss ich mich hinsetzen und muss das niederschreiben.
00:23:27: Und ich habe gesagt zu meinem Mann, jetzt muss ich mal ein bisschen anfangen zum Schreiben, weil ich gesagt habe, du musst einfach nur was
00:23:35: tun.
00:23:35: Mein Mann Franz ist ja deine große Liebe und du bist auch hierher gekommen auf diesen Hof und hast viel zurückgelassen müssen, um hier ein neues Leben zu beginnen.
00:23:44: Was würdest du sagen, mach die gute Partnerschaft aus oder das, warum du auch gerne hierher gekommen bist?
00:23:50: in Kauf genommen hast, dass es schwer war, vielleicht mit der Schwiergermutter, dass herausfordernde Situationen waren.
00:23:56: Was trägt eure Liebe?
00:23:59: Der Respekt.
00:24:01: Er respektiert mich, meine Arbeit.
00:24:04: Er unterstützt mich überall.
00:24:06: Wenn ich noch so eine blöde Idee habe, schau da, dass das irgendwie machbar ist.
00:24:13: Und umdreht es genau das so.
00:24:15: Ich respektiere das, wenn ... dass er jetzt die ganze Zeit hat und ein Metrescher sitzt oder sonst was, da unterstützt ihn genauso, dass er nicht irgendwo was erledigen muss, weil dann mache ich das für ihn.
00:24:32: Und ja, jetzt ist halt meistens so, dass ich mehr brauche für ihn, weil gewisse Arbeiten, ja, das ist jetzt die ganze Umbrauerei, was wir gehabt haben, das kann ich nicht.
00:24:47: und die Übernachtung schickten, du wirst.
00:24:49: Gerne sonst gerade.
00:24:50: Und
00:24:50: auch deine Räumlichkeiten so gestaltet, dass du da deine Pilze produzieren kannst.
00:24:56: Was würdest du sagen, ist der wichtigste Tipp für vielleicht auch junge Frauen und Frauen, die das jetzt gerade hören, in ein Unternehmen kommen auf einen Betrieb, wo vielleicht der ältere Generation da ist.
00:25:08: Wie ... War vielleicht deine Zauberformel, dass du das auch bewältigen konntest, dass du gegenwind hattest?
00:25:14: Worauf gilt es zu achten?
00:25:15: oder was kann man tun, um gut im Leben anzukommen?
00:25:18: Ja, ich denke mal, es ist wichtig, dass man irgendein Ziel hat.
00:25:22: Irgendwas möchte ich bewegen oder möchte irgendwas erreichen, ob ich jetzt wie ich arbeiten gehe oder wenn ich jetzt auf den Betrieb bin, dass irgendein Part zu mir geht.
00:25:35: Irgendwas will ich machen.
00:25:38: Das wird man sich ja mal engloren sein, was ich mache.
00:25:42: Ob das jetzt, weiß ich nicht, ob das die Händeln sind, oder bei mir sind es die Pilze, dann bin ich aufgegangen.
00:25:49: Ich bin zwar jeden Tag Möcher gegangen, wenn wir die gekirkt haben, in der Früh und auf die Nacht.
00:25:53: Aber es waren nicht alle, die sind alle.
00:25:55: Genau.
00:25:56: Und jetzt hast du deine Lieblingsrolle gewählt.
00:25:58: Deine Aufgabe für dich.
00:26:00: Wir sitzen ja da an einem wunderschönen Platz, am Jauerling, dem Hausberg sozusagen, der Wachau, der Ort
00:26:05: heißt
00:26:06: Maria Lach und ist als Christbaumgemeinde in ganz Österreich bekannt.
00:26:10: Was würdest du sagen, warum schlägt dein Herz auch für diese Region und für diesen Ort?
00:26:15: Ich weiß, einfach schön ist da.
00:26:18: Es ist auch die Nähe zur Stadt.
00:26:20: Ja, da, ich bin in zwanzig Minuten auf der Autobahn in einer guten Stunde in Linz oder in Wien.
00:26:27: Dreiviertelstunde bin ich in Kremse oder Sankt-Bülten.
00:26:30: Also, ich bin sehr zentral gelingelt.
00:26:33: Weil in Linz habe ich ganz am Rand gewohnt zum Schluss und habe auch zwanzig Minuten in den Stuhl gebraucht.
00:26:40: Und es ist wirklich schön.
00:26:42: Jetzt ist das Schnee draußen, aber ich bin sofort im Wut drinnen.
00:26:46: Also ich möchte da jetzt nicht weg.
00:26:49: Was machten dein Leben lebenswert nach den vielen Dingen, die du auch bewältigen musst?
00:26:53: Dass die Kindheit, die nicht ganz einfach war, eine Erde geschieden wurde und für die eigentlich eine große Bürde auch war, also nicht zuletzt wegen der Schulden, sondern auch, was viele persönliche Enttäuschungen gegeben hat.
00:27:04: Zwei Familien zusammenzuführen, eine neue sozusagen Sparte für sich auf dem Hof auch zu finden und Rolle für sich zu finden.
00:27:12: Was macht dein Leben so lebenswert, dass du auch immer wieder die Energie aufgebracht hast, das zu bewältigen?
00:27:17: Was ist es, was treibt dich an?
00:27:19: Naja, natürlich treibt mich meine Kinder ein, wie das meinen Kindern gut geht.
00:27:24: Und jetzt bin in der Situation, wo ich sage, ich mach das, was man Spaß macht.
00:27:32: Natürlich, wenn ich angemötet bin bei einer Veranstaltung, wo ich eben meinen Betrieb Vorstelle, wenn man merkt, das merkt man nicht.
00:27:41: Aber es ist meine Entscheidung, ob ich mich anmelde oder ob ich das mache.
00:27:46: Und wenn ich sage, ich tue nichts, dann tue ich halt nichts.
00:27:50: Also das ist das.
00:27:51: Ist das auch so ein bisschen die weibliche Gelassenheit, die erst nach dem fünftigsten Geburtstag kommt?
00:27:56: Wahrscheinlich.
00:27:56: Das beschreiben
00:27:57: viele Fragen.
00:27:58: So ist das was da
00:27:59: kann schon sein.
00:27:59: Ja.
00:28:01: Weil die Kinder sind heraus, mehr oder weniger.
00:28:06: Der große ... Jüngste
00:28:07: ist es, fünfzehn?
00:28:08: Genau.
00:28:10: Die sind gerade erst da, vor zwei Wochen, weil die haben sehr hausgehaft, waren jetzt drei Jahre oben im zweiten Stock und haben das Haus generell saniert.
00:28:22: Und waren halt in der Zwischenzeit da.
00:28:25: Ich habe auch eine ganz große Stütze von meinen Kindern.
00:28:29: Der große ist ein Bilanzierer, der macht mir die ganzen finanziellen Sachen.
00:28:34: Das ist nicht schlecht.
00:28:36: Den
00:28:36: Hosen habe ich mit dir schon auf einer Messe.
00:28:38: Genau, das ist verkauft.
00:28:40: Das ist der.
00:28:42: Das Sebastian ist Mechaniker, Tochter, der ist auch ein bisschen vielfältig.
00:28:48: Alles praktische
00:28:49: Leute.
00:28:50: Das ist eher wieder der Praktiker.
00:28:52: Und die Michaela, die ist in der Elefis Edelhof im Sozialbereich.
00:28:57: Also in der Printeglasse.
00:28:59: Die wird halt, wie man so schön so kann, ein Schwester.
00:29:03: Und ja, das fehlt eh überall.
00:29:07: Und ich dachte,
00:29:09: ja,
00:29:09: und die Kleine, genau, das Landwirtschaft- und Lebensmitteltechnik-Edenführer.
00:29:16: Und das ist halt, ich sag jetzt, meine Hoffnung, dass sie nicht ein Handbleib mag.
00:29:22: Ich mein, wenn's nicht viel, ja, es ist kein Zwang, aber sie halt halt.
00:29:27: Ein bisschen andere Vorstellungen, schon mit Pilzen oder... Vielleicht
00:29:32: wieder neue Wege.
00:29:34: Genau.
00:29:34: Wo die Mama dann tolerant sein darf, weil neu ist.
00:29:37: Natürlich.
00:29:39: Ich sage, vielen herzlichen Dank, dass du uns hier hereingelassen hast und deine Welt uns auch gezeigt hast, ein bisschen auch aus deinem Leben und vor allem sehr ehrlich und sehr bodenständig aus deinem Leben auch erzählt, dass du ja nahbar dich gezeigt hast.
00:29:51: Ich habe zum Abschluss einen kleinen Steckbrief, in dem ich noch einmal kurz nachfragen möchte, bei wen wir denn heute
00:29:57: waren.
00:29:58: Und der startet mit Ich Bin.
00:30:01: Ja, ich bin die Petra Eda, Seminarbäuerin, Bildbäuerin und Grillmeisterin.
00:30:09: Mein Hof in einem Satz.
00:30:12: Mein Hof ist sehr vielfältig.
00:30:14: Also bei mir gibt es alles, was man sieht gerade.
00:30:17: Vorstellen kann anfangt von der Eier und einmal ein Suppenhain.
00:30:24: Schwammalgemüse, also alles zum Home, was man braucht.
00:30:28: Mein Tiefpunkt.
00:30:30: Mein Tiefpunkt war die erste Beziehung, die Scheidung.
00:30:34: Und ja, da muss man sich einfach heraufkämpfen.
00:30:38: Hast du
00:30:38: das als Scheidtale empfunden?
00:30:40: Nein.
00:30:41: Sondern?
00:30:42: Ach!
00:30:44: Erscheitern war's für mich nicht, sondern vielleicht nicht gleich am Anfang, sondern wieder ein Staat, ein Neugier.
00:30:53: Mein Mutausbruch.
00:30:56: Wann war der?
00:30:56: Nach der Scheidung vielleicht?
00:30:57: Nein, nicht gleich.
00:31:00: Nach der Scheidung war da nicht wirklich ... War kein Mutter.
00:31:04: War kein Mutter, da ein bisschen zügig, was ... herangetastet.
00:31:10: Der Mut ist erst gekommen, wie ich da am Land war.
00:31:14: wo ich eben Funktionen übernommen habe.
00:31:17: Das war für mich schon mutig, weil in der Schule habe ich mich ja immer verschreckt, hoffentlich sehe ich mich auch mal.
00:31:23: Und dann heißt es einmal vor die Bühne und vor dem Licht stehen.
00:31:28: Ich glaube,
00:31:29: genau.
00:31:31: Mein Herzensmoment?
00:31:33: Ja, wenn ich mit meinem Mann unterwegs bin, wenn wir mal Zweisamkeit genießen.
00:31:38: Das war ja oft nicht, wenn die kleinen Kinder da sind, dass man immer ... Miedeinander ist auch schön, aber wollen wir wirklich einmal alleine sein.
00:31:48: Es kommt vielleicht nicht recht auf, aber
00:31:51: ob
00:31:51: und zu, dann sitzen wir mit dem Traktor und wir gehen in die Pilze.
00:31:55: Mein
00:31:59: Antrieb,
00:32:00: was ist dein Antrieb?
00:32:01: Ja, mein Antrieb für mich ist wahnsinnig schön, wenn ich mit Leitz tun habe, die meine Produkte wertschätzen.
00:32:10: Und das gibt mir ein Antrieb.
00:32:12: Ich hab's jetzt gesehen bei den Märkten.
00:32:15: Habt's nicht von dem Pilzwurz oder von dem Pilzwurz?
00:32:20: Oder der gewisse Wiedererkennungswert?
00:32:22: Mach!
00:32:23: Na gut, dass ich euch wieder mal sehr ... Beste Aufstrich überhaupt.
00:32:27: Was war die Zbestätigung?
00:32:30: Das ist schon ganz eine feine Sache.
00:32:33: Egal, ob das jetzt was mit den Pilzen zu tun hat, mit der Seminarbarin bei einem Kochkurs oder noch ein Grillketterin.
00:32:42: Wenn man eine Mel oder was geschickt kriegt, alle Leute haben so viel geschwärmt davon.
00:32:51: Und das ist schon wichtig für mich.
00:32:55: Wir schwärmen wahrscheinlich noch lange vom Gespräch mit dir.
00:32:58: Ich sage vielen herzlichen Dank, dass wir zu Gast sein durften in ... Den sozialen Medien zeigen wir dann auch noch ein bisschen her, wie wir bei dir unterwegs waren.
00:33:07: Wir zeigen auch deine Pilze beziehungsweise, da gibt es auch zum Ton das Bild dazu, wie wir zwei in Gespräch sind.
00:33:13: Sag danke, dass wir da sein durften und wünsche dir alles Gute für deinen Hof, für deine Familie und vor allem, dass die Schwammalkräftig wachsen, Leo Bedra.
00:33:22: Das hoffe ich auch.
00:33:24: Danke, liebe Sobine.
00:33:26: Die hat die Folge gefallen, die Lebensgeschichte hat dich inspiriert, dann schickst doch weiter.
00:33:30: Wir freuen uns über jedes Like und wenn du keine Folge verpassen möchtest, dann aktiviere die Glocke und du wirst immer benachrichtigt, wenn eine neue Folge erscheint.
00:33:38: Der Podcast der Bauernzeitung Hoftour auf erscheint vierzehntägig auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
00:33:44: Wer die Bäuerinnen nicht nur hören, sondern auch sehen möchte, findet ergänzende Eindrücke und Einblicke zum Podcast auf den Social-Media-Kanälen und auf Bauernzeitung.at.
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